Das Bloggen der Anderen (7)

Beim Recherchieren für meinen Blog stoße ich immer wieder auf interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen.

  • Das Blogzine „Little Years“ hat eine Liste mit 10 Dingen, „die ein Papa niemals hören will“ veröffentlicht. Viele Punkte kommen mir sehr bekannt vor, da Väter, die sich um ihre Kinder kümmern, es nicht ausstehen können, nicht ernst genommen zu werden („Oh der arme Kleine, Mama kommt sicher bald wieder!“). Ich habe es auch immer gehasst, wenn ich dafür gelobt wurde, wie toll ich wickeln kann. Da das bei modernen Windeln ohnehin nicht gerade ein Abschluss in Kernphysik erfordert, war ein solches Lob vielleicht auch eher ein Hinweis darauf, für wie dämlich mich die Lobenden gehalten haben.

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Familien-Tweets der Woche (7)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!


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Das große Füttern

Bereiten uns auf ein Ereignis von höchster gesellschaftlicher Bedeutung vor, das allenfalls mit Hochzeiten europäischer Königshäuser vergleichbar ist: das erste Füttern unserer Tochter mit fester Nahrung. Stehe daher im Drogeriemarkt vor gefühlten 28 Regalmetern mit Babybreien in jeglichen vorstellbaren und vor allem unvorstellbaren Geschmacksrichtungen: von Mininudeln mit Seefisch in Rahmbroccoli über Baby-Paella bis hin zu Ratatouille mit Pasta und Lamm. Erstaunlicherweise haben fast alle Breie die gleiche wenig appetitanregende gräuliche Farbe. Rufen bei mir Assoziationen mit Spachtel- und Fugenmasse hervor.

Suche erfolglos nach einem Gläschen mit Pizza Funghi Prosciutto. Inspiziere stattdessen ein Gläschen mit Kürbis-Kartoffeln mit Erbsen und Fenchel. Ein Menü, das die Frage aufwirft, warum ich meinem Kind ein Essen in pürierter Form zumuten sollte, das schon im festen Aggregatzustand eine Mahlzeit aus der kulinarischen Vorhölle darstellt. Wäre der Antichrist Koch, würde er ausschließlich Essen mit Fenchel zubereiten.

Entscheide mich schließlich für einen Frühkarotte-Brei, der zur Abwechslung durch eine ansprechende orangene Farbe besticht und vom Hersteller sehr überzeugend als besonders bekömmlich für des Babys erste Nahrung angepriesen wird. Weiterlesen

Das Bloggen der Anderen (6)

Beim Recherchieren für meinen Blog stoße ich immer wieder auf interessante Artikel, die zu gut (und in seltenen Fällen zu grauenvoll) sind, um sie nicht weiterzuempfehlen.

  • Anna von „Berlinmittemom“ hat einen sehr interessanten Artikel veröffentlicht, der wahrscheinlich alle Eltern brennend interessiert: Wie kann man als Eltern Sex haben, ohne Gefahr zu laufen, von den Kindern überrascht zu werden und erklären zu müssen, warum Mama und Papa gerade nackt Wrestlemania nachspielen. Der Beitrag enthält sehr viele nützliche Tipps, die ich gerne um den Hinweis erweitere, dass knarzende Flurdielen ein sehr gutes Frühwarnsystem für sich nähernde Kinder darstellen.

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Vielen Dank für die Blumen

Die liebe Henrike war so überaus freundlich, mir auf ihrem Blog ‚Nieselpriem‘ einen virtuellen Strauß Blumen zu überreichen und hat mich darüber hinaus zum Vorstandsmitglied der Eltern-Innung ernannt. Gleichzeitig hat sie sich in fast schon beschämend löblicher Weise über den Familienbetrieb geäußert. Dafür möchte ich mich herzlich mit  einem Törtchen bedanken. Es ist zwar schon etwas älter und auch schon aufgegessen, aber die Geste zählt.

Törtchen mit Kerzen, bereits verspeist

Törtchen an Smarties-Blume, bereits verspeist

Das Bild erklärt auch, warum es im Familienbetrieb keine „herzchenverzierte Bildchen von herzallerliebsten Cupcakes“ gibt: Meine fotografischen Kompetenzen sind nämlich geradezu grotesk unterentwickelt, dass ich in der Lage bin, die leckersten Teigwaren in derart schlechtes Licht zu setzen, dass die Betrachterin oder der Betrachter vom Verzehr lieber Abstand nehmen möchte. Das würde den konditorischen Köstlichkeiten im Familienbetrieb doch sehr unrecht tun.

Familien-Tweets der Woche (6)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!

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Blogparade: Wer ohne Elternsünde ist, der werfe den ersten Legostein

Janina vom „Herzmutter Mamablog“ hatte die großartige Idee zu einer Blogparade über Mama- und Papa-Sünden, die Eltern helfen, den mitunter stressigen Alltag mit ihren Kindern zu meistern. Eine Blogparade zur schwarzen Pädagogik sozusagen. Ein Thema, bei dem der Familienbetrieb nicht fehlen möchte und es freut mich besonders, als erster Vater einen Beitrag zu Janinas Blogparade beizusteuern.

Nach ausführlichem Nachdenken und intensiver Reflektion unserer Erziehungsmethoden habe ich in den folgenden Absätzen für die interessierten Leserinnen und Leser unsere gelegentlichen pädagogischen Aussetzer zusammengetragen. Weiterlesen

Das Bloggen der Anderen (5)

Beim Recherchieren für meinen Blog stoße ich immer wieder auf Artikel, die zu gut oder manchmal auch zu grauenvoll sind, um sie nicht weiterzuempfehlen.

  • Mia stellt auf ihrem Blog „Mama Mia“ in einem sehr amüsanten Beitrag fest, dass Erziehungsratgeber ein großes Manko haben: Sie berücksichtigen nicht, dass ein trotziges ausrastendes Kind auf die vom Erziehungsratgeber geschulte und sehr umsichtige Reaktion der Eltern nicht mit rationalem Verständnis reagiert, sondern meistens so lange weiter trotzt, bis die Eltern die angelesenen Erziehungstipps über Bord werfen und die Situation eskaliert. Daher schlägt Mia vor, die Erziehungsratgeber sollten den Eltern doch besser an geeigneter Stelle ein meditativ-beruhigendes „OMMMMMM!“ ans Herz legen. Alternativ zur meditativen Entspannung würde sich möglicherweise auch das Hacken eines Klafters Holz oder ein Viertelstunde Boxen am Sandsack anbieten.

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Familien-Tweets der Woche (5)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!

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Ferien-Blogparade: Männer, die auf Neuwagen starren

Séverine hat auf ihrem lesenwerten Blog mit dem überaus schönen Titel „Mama on the Rocks“ zu einer Blogparade über die schrägsten Ferienerlebnissen aufgerufen. Da bin ich selbstverständlich gerne dabei. Wer meine Ferientagebücher kennt, weiß das bei uns im Urlaub immer sehr viele skurrile Dinge passieren. Daher fiel die Entscheidung für ein bestimmtes Ereignis gar nicht so leicht. Habe mich schließlich für eine Anekdote aus unserem Bretagne-Urlaub 2012 entschieden, den wir gemeinsam mit unseren Freunden aus Bonn mit ihren drei Kindern verbracht haben. Das komplette Bretagne-Ferientagebuch gibt es hier. Viel Spaß beim Lesen!

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