Das Bloggen der Anderen (16)

Nach dreiwöchiger erwerbsarbeitsbedingter Abstinenz komme ich endlich wieder mal dazu, auf ein paar Blogposts hinzuweisen, auf die ich in letzter Zeit gestoßen bin:

  • Allen Eltern, die überlegen, das gesetzliche Rentensystem zu stützen und ihre Familie um weiteren Nachwuchs zu vergrößern, sei der Artikel vom ‚Vaterblog‘ ans Herz gelegt, in dem Timo eine sehr ausgeklügelte mathematisch-naturwissenschaftliche Formel zum Schlafdefizit mit Kindern präsentiert. Seine Frau führt allerdings ein der Biologie entlehntes und auf das Kindchen-Schema verweisendes Argument ein, dem mit mathematischen Formeln nicht beizukommen ist („So ein Kind ist doch sooo süß“).

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Familien-Tweets der Woche (17)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!

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Frau Mutter fragt, der Familienbetrieb antwortet

Die reizende Frau Mutter – also nicht meine, sondern Nina vom gleichnamigen Blog – war so überaus freundlich, mich zu interviewen. Die Qualität meiner Antworten hat sie nicht davon abgehalten, das Gespräch tatsächlich zu veröffentlichen. Und ein Foto von mir gibt es auch noch. Und zwar dieses:

Christian

Foto. Unbearbeitet. Leider.

Toll. Vielen Dank, liebe Nina!

Familien-Tweets der Woche (16)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!

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Was bloggst du?

Es ist Donnerstagmorgen, 9 Uhr. Mein freier Arbeitstag. Mein Blog-Tag. Denn jeden Donnerstag blogge ich einen eigenen Artikel. Selbstverständlich auf höchstem Niveau. Mit Witz, Charme und Melone. Oder so ähnlich.

So ist zumindest der Plan. Gäbe es nicht ein kleines Problem: Mir fällt nichts ein. Gar nichts. Ich weiß absolut nicht, über was ich schreiben könnte. Sitze im Wohnzimmer vor dem Laptop, das weiße Dokument schaut mich anklagend an und ruft: „Schreib was!“ Ich rufe zurück: „Was denn?“. Bekomme keine Antwort.

Gehe erstmal in die Küche und koche Kaffee. Vielleicht bringt das Koffein Inspiration. Habe zwar kein Hunger, mache mir aber trotzdem ein Wurstbrot. Weiterlesen

Das Bloggen der Anderen (15)

Beim Recherchieren für meinen Blog stoße ich immer wieder auf interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen:

  • Sie möchten gerne etwas über Nilpferde im Bett, feuchte Überraschungen und Nutella auf Bananen lesen? Nein, ich bewerbe hier keinen erotischen Groschenroman, sondern das erfrischende und rasante Minutenprotokoll von Paula auf ‚bleibCOOLmami‘ über ihr ganz normales Aufstehen mit zwei kleinen Zwillingen. Nach der Lektüre denken bestimmt viele Eltern, dass ihr Start in den Tag doch gar nicht so turbulent ist.

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Die Wutprobe

Vor ein paar Wochen hat ‚Mama on the Rocks‘ eine Blog-Parade zum Thema schlechtgelaunte, schmollende Kinder gestartet. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind aufgerufen, Tipps zu verraten, wie sie mit ihren trotzigen Kindern umgehen oder Trotzanfällen gänzlich vermeiden. Nun halte ich mich, trotz meiner beiden Kinder, nicht für einen ausgewiesenen Experten in Sachen Erziehungsfragen und verschone daher andere Eltern besser mit Ratschlägen jedweder Art. Ich kann lediglich eine kleine Geschichte aus unseren frühen Jahren zum Thema Trotzkind besteuern. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig.

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Wir lieben unsere dreijährige Tochter selbstverständlich abgöttisch und würden nie auch nur ein schlechtes Wort über sie denken, geschweige denn aussprechen. Aber ab und an legt sie Verhaltensweisen an den Tag, die objektiv und mit einer gewissen Distanz betrachtet, nur schwerlich als „liebenswert“ oder gar „süß“ zu bezeichnen sind. Sie ist in die Phase des Trotzens eingetreten!

Bei ihr begann dieser Lebensabschnitt ungefähr vor drei Monaten, als ihr Bruder auf die Welt kam. Wahrscheinlich ist sie ein klein wenig eifersüchtig auf ihn. Gleichzeitig liebt sie ihn aber heiß und innig. Sie kuschelt mit ihm, herzt ihn, übersät ihn mit Küsschen und bedenkt ihn mit allerlei weiteren Gesten der Zuneigung.

Ihre Eifersucht und die Unzufriedenheit darüber, ihre Position als Alleinerbin verloren zu haben, lässt sie dagegen an ihren Eltern aus. In regelmäßigen Abständen beziehungsweise mehrmals täglich gibt sie uns zu verstehen, dass sie uns für die herzlosesten, ungerechtesten und hinterhältigsten Menschen der Welt hält. Für sie eignen wir uns bestenfalls als tyrannische Diktatoren zentralasiatischer Scheindemokratien, nicht aber als treusorgende Eltern, die sich liebevoll um ihre Erstgeborene kümmern und dieser jeden Wunsch erfüllen.

Da die Freundin die ersten vier Monate nach der Geburt des Sohnes Elternzeit genommen hat, bekommt sie zumeist die töchterlichen Trotzanfälle ab. Insbesondere beim Abholen aus der Kita spielen sich Tag für Tag Tragödien ab, wie man sie allenfalls im Theater des antiken Griechenlands erleben konnte.

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Das Bloggen der Anderen (14)

Beim Recherchieren für meinen Blog stoße ich immer wieder auf interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen:

  • „Mama on the Rocks“ hat in einem extrem unterhaltsamen Beitrag geschrieben, was Eltern blüht, wenn sie die Gitterstäbe vom Kinderbettchen entfernen: Von Wandertouren durchs Haus über nächtliche Spielorgien bis zur Beobachtung der schlafenden Eltern ist alles dabei. Durch den Nervenkitzel eventuell vom Nachwuchs überrascht zu werden, erhält auch der elterliche Sex neue Würze.

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