Familien-Tweets der Woche (46)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!

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Die famose Familienfeier

Mit Familienfeiern halte ich es eigentlich wie mit Grippeviren, Rosenkohl und Casting-Shows: Ich versuche tunlichst, mich von Ihnen fernzuhalten. Aber da liegt dieser schicksalhafte Brief auf unserem Küchentisch. Eine Cousine der Freundin wird 50. Und wir sind eingeladen. In der nordhessischen Diaspora. Mehr Familienfeier geht nicht.

Familienfeier

Unternehme einen Versuch, mich vor der Feier zu drücken. Erkläre der Freundin mit bedauerndem Dackelblick, dass meine Anwesenheit leider, leider, leider nicht möglich sein wird. Womöglich war das ein leider zu viel, denn bevor ich irgendeinen hanebüchenen Grund vorbringen kann, der mein Fernbleiben rechtfertigt, gibt mir die Freundin unmissverständlich zu verstehen, dass meine Teilnahme zwingend erforderlich sei.

Die Freundin erklärt, die Cousine sei ihre Patin und somit sei es für sie aus familienpolitischen Gründen nicht opportun, nicht bei der Feier zu erscheinen. Darüber hinaus erwarte die Verwandtschaft seit der Geburt unserer Tochter, diese in regelmäßigen Abständen präsentiert zu bekommen. Allein könne sie aber nicht zu dem Fest gehen, da sonst die Verwandtschaft tratsche, unsere Tochter müsse ohne Vater als Bastard aufwachsen. Außerdem stünde sie einen Abend mit ihrer Mischpoke alleine nicht durch.

Entnehme ihrem Blick, dass Widerworte unter keinen Umständen geduldet werden. Gebe also zähneknirschend klein bei. Die Tochter sitzt derweil unter dem Tisch, zerknäult die Einladung und lutscht fröhlich daran. Aufgrund der Gnade ihres sehr jungen Alters von gerade mal zehn Monaten kennt sie den Schrecken und das Grauen von Familienfeiern noch nicht. Das glückliche Kind!

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Familien-Tweets der Woche (45)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!

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Das Bloggen der Anderen (33)

Der letzte ‚Das Bloggen der Anderen‘-Beitrag liegt schon viel zu lange zurück und deswegen gibt es diesmal eine ganz lange Liste mit Leseempfehlungen. Mit alten Texten, neuen Beiträgen, aber auf jeden Fall lesenwerten Artikeln. Viel Spaß!

  • Meine eigenen handwerklichen und DIY-Fähigkeiten bewegen sich ungefähr auf dem Niveau eines fünfjährigen Kindes. Und zwar eines ungeschickten und sehr tollpatschigen fünfjährigen Kindes. Anscheinend ist ‚Andrea Harmonika‘ eine Schwester im Geiste. Sie gibt aber in ihrem Artikel ‚Idiotensicheres DIY für Idioten‘ sehr nützliche Anregungen, wie auch DIY-Legastheniker wie ich glänzen können.

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Gespräche mit dem Tod (3): Der Fernsehabend

Es ist Freitagabend. Bin alleine zuhause, da die Freundin mit den Kindern übers Wochenende zu einem Verwandtenbesuch weggefahren ist. Bereite mein Abendessen vor. Wie es sich für einen Strohwitwer gehört, gibt es Tiefkühl-Pizza. Und wie ein richtiger Strohwitwer gedenke ich, diese vor dem Fernseher zu essen.

Es klingelt. Öffne die Tür. Vor mir steht die mir schon vertraute dürre Gestalt in seiner modrigen Kutte und mit der großen Sense in der rechten Hand. Es ist der Tod, der gelegentlich bei mir vorbeischaut. Wie immer stutze ich zunächst kurz und überlege, ob es ein Freundschaftsbesuch ist oder ob vielleicht mein letztes Stündlein geschlagen hat. Es wäre mir doch sehr unangenehm, wenn ich in Abwesenheit der Freundin und der Kinder stürbe und sie nach drei Tagen meinen schon leicht müffelnden Leichnam fänden, an dem sich bereits die Maden gütlich tun.

Der Tod. Auf Besuch.

Der Tod. Auf Besuch.

Der Tod beruhigt mich. Jetzt, wo der Osterstress vorbei sei, wollte er sich einfach mal erkundigen, wie es mir ginge. „Und ich dachte, nachdem Sie das Saft-Fasten beendet haben, könnten wir ein wenig abhängen und ein paar Bier trinken.“ Mit der Linken hält er mir strahlend ein Six-Pack vor die Nase.

„Von mir aus gerne.“ Mit diesen Worten bitte ich den Tod herein. „Ich bin ohnehin gerade alleine. Haben Sie denn überhaupt so viel Zeit?“, erkundige ich mich.

„Ach, wissen Sie, seit Terry Pratchett Mitte März gestorben ist, können sich Gott und der Teufel nicht einigen, ob er in den Himmel oder in die Hölle gehört“, erklärt der Tod seufzend. „So lange die beiden sich streiten, macht es keinen Sinn, wenn ich Nachschub bringe, der dann doch nur vor verschlossenen Türen stehen muss.“

„Aber warum wollen Gott und der Teufel Terry Pratchett nicht bei sich aufnehmen?“, wundere ich mich.

„Ganz im Gegenteil“, ruft der Tod. „Sie streiten sich, wer ihn haben darf!“

„Das kann ich mir gut vorstellen“, nicke ich.

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Familien-Tweets der Woche (44)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!

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Familien-Tweets der Woche (43)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!

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