Das Bloggen der Anderen (24)

Beim Herumtreiben in der Blogosphäre stoße ich immer wieder auf viele interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen. Viel Spaß beim Lesen!

  •  Auf ihrem Blog ‚Gedankenpotpourri‘ schreibt Nina davon, wie sie den lange vermissten Weihnachtszauber getroffen hat. Er saß besoffen auf einer Parkbank und war voller Minderwertigkeitskomplexe. Trotzdem hat er sich Zeit genommen und ihr erzählt, wie er wieder seine volle Größe entwickeln kann.

  • In ihrer ‚Impulse‘-Gastkolumne hat Béa Beste von Tollabox mithilfe einiger Bloggerinnen zwölf Todsünden aufgelistet, die Unternehmen in der Ansprache von Bloggerinnen und Bloggern begehen können: Von unpersönlichen Anschreiben über die Erwartung, es werden kostenlos Artikel geschrieben, bis hin zur Unkenntnis der Blogs, die für eine Kooperation gewonnen werden wollen. Genauso wie Sonja von ‚Mama notes‘ nervt mich bei solchen Ansprachen das unangebrachte fraternisierende Duzen von wildfremden Menschen, die mit mir eine geschäftliche Beziehung eingehen wollen. In dieser Beziehung bin ich ganz spießig. So wie sonst auch.
  • Es grenzt schon fast an Cyber-Stalking und Fremdscham hervorrufende Anbiederei, aber ich muss schon wieder einen Text von ‚Andrea Harmonika‘ empfehlen: Über emotionale Inkontinenz bei Müttern. Man(n) lernt sehr viel über den mütterlichen Gefühlshaushalt. Ich bin ob des lehrreichen Artikels zu Tränen gerührt!
  • Auf ‚New Kid and the Blog‘ gibt es einen Bericht über eine Seite, auf der eine Mutter Zeichnungen ihres fünfjährigen Sohns veröffentlicht, in denen er 80er-Jahre Songs wie „It’s raining man“, „Thriller“ oder „Careless Whisper“ malt. Es gibt einige sehr gelungene Umsetzungen und daher ist es sehr bedauerlich, dass James Brown seine „Sex Machine“ schon in den 70er-Jahren veröffentlicht hat.
  • Christine hat auf ‚Mama arbeitet‘ mal wieder ein lustiges Bingo-Spiel veröffentlicht. Diesmal ein Klo-Bingo für Eltern, bei dem vom Kleinkind, das mit der Klobürste in der Toilette rührt, über Kinderbesuch während des elterlichen Klogangs bis hin zum unterlassen Spülvorgang alles dabei ist.
  • Passend zur Jahreszeit beschreibt Anke sehr amüsant auf ‚Good Word for Bad World‘ die Irrungen und Wirrungen beim Versuch Plätzchen zu backen. Ein Szenario, dass sicherlich vielen Eltern mit kleinen Kindern bekannt vorkommen wird.
  • Auf ‚Kiddo.the.kid“ berichtet Liz von den anstrengenden Tagen, an denen die Hyde-Mom das Kommando übernimmt, die vom Kind genervt ist, den Mann ankeift und unschuldige Passanten anpöbelt. Glücklicherweise sind diese Perioden aber nur von kurzer Dauer bevor dann wieder die Jekyll-Mom das Sagen hat.

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