Das Bloggen der Anderen (31)

Fundstücke vom Durchstreifen der Blogosphäre. Viel Spaß beim Lesen!

  • Christine stellt auf ‚Mama arbeitet‘ eine hervorragende Idee vor, wie ein Blog trotz Verzicht auf Werbung, Affiliate Links und Ähnlichem monetarisiert werden kann: Merchandising! Das stylishe Design und die hochwertige Verarbeitung der vorgestellten Fan-Artikel können auf Anhieb überzeugen und ich sehe Christine schon vor meinem geistigen Auge wie ‚Dagobert Duck‘ in einem Zimmer voll Geld schwimmen! Es sei ihr vergönnt.

  • Bei ‚Daddylicious‘ geht es um ‚Das erste Mal‘ – allerdings nicht um die Premiere des sexuellen Akts, sondern Erfahrungsberichte von Vätern, die das erste Mal mit ihren Kindern alleine sind. Bei Mark geht es um einen Abend zu zweit, den sein Kind und er trotz Attacke einer elektronischen Spielkombination unbeschadet überstehen, bei Gastautor Carsten um zwei Tage, in denen er den Vereinbarkeits-Spagat am väterlichen Leibe erfährt.
  • „Kommt ein Papagei zum Arzt …“ Sie wissen wie der Witz weitergeht? Nein? ‚Modeste‘ auch nicht, denn ihr Sohn findet den Witz so lustig, dass er es einfach nicht schafft, ihn zu Ende zu erzählen.
  • Im Hause ‚Essential Unfairness‘ wird gefastet. Dabei geht es nicht um den Verzicht auf irdische Gelüste wie Alkohol, Süßigkeiten und Glotze, sondern um Fasten auf der geistigen Ebene, z.B. auf Aufschieberitis oder Selbstaufgabe zu verzichten. Ich befürchte, dem Arbeiten zu entsagen, fällt leider nicht unter das geistige Fasten.
  • Auch Johannes von der ‚Jazzlounge‘ hat sich dem Fasten verschrieben und zwar dem ‚Empörungsfasten‘. Er möchte sich in der Zeit bis Ostern weniger aufregen, gelassener werden und die Aufregung auf die wirklich wichtigen Themen reduzieren. Ein sehr interessanter Ansatz, der bei mir einen Tag funktioniert hat, bis ich mit der Hausverwaltung telefonieren musste.
  • ‚Andrea Harmonika‘ hat mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen und zwar auf den Kopf von Stern-Journalist Uli Hauser (selbstverständlich ist das nur metaphorisch gemeint und Herr Hauser erfreut sich bester – zumindest körperlicher – Gesundheit). Dieser hatte sich vor ein paar Wochen darüber echauffierte, Eltern sollten endlich erwachsen werden und ihren Jugendwahn ablegen. Andrea meint dagegen, berufsjugendliche Eltern sind leider geil und als „gute, liebevolle, wenn auch überbemühte und verunsicherte Eltern“ möchte man wenigstens so aussehen, wie man sich gut fühlt.
  • In der letzten Woche wurde mal wieder gebullshit-bingoed: ‚Kinderdoc‘ hat ein Bingo entworfen, das sich an seine Kinderarzt-Kollegen richtet und für den Einsatz im Praxisalltag gedacht ist. Es umfasst Aussagen wie ‚Die Erzieherinnen haben gesagt, er ist vielleicht hyperaktiv‘, ‚Die ist nur bei Ihnen so‘ oder ‚Ich habe schon ein paar Kügelchen gegeben. Bei Andrea von ‚Munich’s Working Mum‘ geht es dagegen um Sprüche von dreifach Müttern (allerdings auch übertragbar auf Eltern mit zwei oder mehr als drei Kindern) und reicht von ‚Hört auf zu streiten‘ über ‚Das gehört deiner/m Schwester/Bruder‘ bis hin zu dem Klassiker ‚Das ist nicht ungerecht – ihr bekommt alle gleich viel‘.

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