Griechenland 2011 – 2. Tag: Steuerfreies Straßenobst

Stelle diesmal morgens fest, dass die Kinder als Moskito Festschmaus ausgedient haben und schlussfolgere aufgrund der beträchtlichen Anzahl an Mückenstichen am eigenen Körper, dass dieser in der Nacht als Festschmaus für die nervenden Blutsauger hergehalten hat. Unternehme vormittags mit dem Mitarbeiter der örtlichen Touristen-Information eine 15-km-Autotour zum nächsten Bankautomaten. Bedauere dabei die finanziellen Nöte der griechischen Bürger dokumentiert durch unzählige Bauruinen am Straßenrand, um aufgeklärt zu werden, dass sich die Steuer auf Grundstücke erheblich reduziert, wenn darauf Häuser stehen, die zumindest über ein Dach verfügen.

Erwerbe auf dem Rückweg am Wegesrand sehr appetitlich anzuschauendes Obst und Gemüse zu einem äußerst günstigen Preis, der an Diebstahl grenzt. Nehme mir vor, zuhause im Reiseführer die griechischen Vokabeln für den Satz herauszusuchen: „Ist das auch alles rechtmäßig versteuert?“

Verbringen nach der Rückkehr erneut in der wohltuenden Einsamkeit einer Einsiedler-Familie den Nachmittag am Strand. Beschließen abends, dem schon nach dem ersten Besuch sehr lieb gewonnen Costas einen weiteren Besuch abzustatten. Werden dort erneut mit griechischen Köstlichkeiten versorgt, die nur ansatzweise Ähnlichkeit mit der eigenen Bestellung aufweisen, und spülen diese mit einem Liter Mythos-Bier runter. Bekämpfen danach die sich andeutenden Magenprobleme mit einem Eimer Ouzo aufs Haus.

Mythos-Bier - schmeckt nach mehr

Mythos-Bier – schmeckt nach mehr

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