Der musikalische Adventskalender 2015 – Tag 24: ‚Fairytale of New York‘ von The Pogues (vorgestellt von ‚Andrea Harmonika‘)

Auch dieses Jahr steigert der musikalische Adventskalender die Vorfreude auf das Weihnachtsfest ins Unermessliche. Diesmal mit ganz vielen phantastischen Gastautorinnen und Gastautoren, die ihre liebsten Lieder zur Weihnachtszeit vorstellen. Viel Spaß beim Hören!

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Zu Ehren des letzten Türchens und passend zu Heiligabend ist heute alles im musikalischen Adventskalender alles wunderbar. Eine wunderbare Frau mit einem wunderbaren Blog stellt ein wunderbares Lied vor.

Auf ‚Andrea Harmonika‘ gibt es seit Juni 2014 nicht nur Familiengeschichten, sondern auch Beiträge über brandheiße Themen wie Naturkautschuk, Star Trek und selbstverständlich Feuchttücher. Und wer seinen Tag mittels Herbert Grönemeyer-Songs nachstellt, muss ein guter Mensch sein. Oder sehr viel Humor haben. Oder beides. Jeder von ‚Andrea Harmonika‘ veröffentlichte Beitrag ist so phantastisch geschrieben, dass er auf Facebook mindestens 10.000 Mal geliked wird. Und zwar vollkommen zu recht.

Das von ihr ausgewählte Lied darf auf keinem ernstzunehmenden Weihnachts-Sampler fehlen und ist quasi der FC Barcelona unter den Weihnachtsliedern. Oder wie Andrea es selbst in unserem Mail-Verkehr ausdrückte: „Der sprechende Hut würde das Lied ins Haus Gryffindor wählen.“

Weihnachtlicher wird es nicht mehr

Bitte erschrecken Sie nicht. Heute sitze ich hinter dem 24. Türchen im musikalischen Adventskalender des ehrenwerten Familienbetriebs und ich habe sogar ein noch ehrenwerteres Weihnachtslied im Gepäck.

Gesungen hat es übrigens die ehrenwerteste aller Folkpunkbands, deren Bandname aus dem Gälischen Póg mo thóin abgeleitet wurde, was so viel wie Küss meinen Allerwertesten bedeutet.

Sie haben richtig vermutet.
Es kann sich dabei nur um Fairytale of New York von The Pogues handeln.

Dieses wunderbare Duett, das der Küss meinen Allerwertesten Frontmann Shane MacGowan gemeinsam mit der englischen Popsängerin Kirsty MacColl aufgenommen hat, beginnt an einem Weihnachtsabend in der heimeligen Atmosphäre einer Ausnüchterungszelle.

Gleich vorweg- weihnachtlicher wird es nicht.

Denn sobald die ersten melancholischen Textzeilen rund um den suizidalen Suffkopp verraucht sind, beginnt mit Einsetzen von Akkordeon, Tin Whistle und Mundharmonika eine Schimpftirade, in der hauptsächlich politisch nicht korrekte Schimpfworte aneinander gereiht werden.

Wenn also nicht noch irgendwo eine unzensierte Version von White Christmas auftauchen sollte, in der Bing Crosby den guten alten Santa Claus cheap lousy faggot nennt, könnte man eigentlich zu dem Ergebnis kommen, dass Fairytale of New York gar kein Weihnachtslied ist.

Aber das ist Last Christmas von Wham ja streng genommen auch nicht und trotzdem läuft uns alle Jahre wieder ein Schauer über den Rücken, wenn George Michael aus den Lautsprechern der After-Work-Weihnachtsmärkte sein Herz erbricht.

Erfreuen wir uns also einfach an diesem feucht-fröhlichen Weihnachtsfolksong über verlorene Jugend und zerbrochene Träume.

Oder aber am zeitlos schönen Matt Dillon, der im dazugehörigen Musikvideo einen Polizisten mimt, der den (vermutlich nicht gemimten) volltrunkenen MacGowan in den Knast wirft.

Somit möchte ich auch meinen Gastbeitrag mit Dillons Worten beenden, der dem guten Shane mit den schlechten Zähnen vor Videodreh die Hand küsste und rief:

„I dig your shit, man, I love your shit!“

In genau diesem Sinne: frohe Weihnachten, lieber Familienbetrieb.

 

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Liebe Andrea, vielen Dank für das wunderbare Lied und den wunderbaren Text dazu!

Wer mehr von ‚Andrea Harmonika‘ lesen möchte, tut dies hier:

Das Bloggen der Anderen (41)

Beim Herumtreiben in der Blogosphäre stoße ich immer wieder auf viele interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen. Aufgrund des (schon etwas zurückliegenden) Urlaubs ist die Auswahl diesmal etwas ausführlicher und teilweise auch schon etwas älter. Aber auf jeden Fall lesenswert. Viel Spaß!

  • In manchen Bundesländern hat die Schule schon wieder angefangen, aber einige Eltern fahren vielleicht demnächst mit dem Auto in den Urlaub oder machen sich auf die Rückreise. Hilfreiche Tipps, wie man die stundenlangen Fahrten mit dem irgendwann nicht mehr ganz so lieben Nachwuchs übersteht, gibt es bei ‚Mama arbeitet‘ und bei ‚Frau Mutter‘.

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Das Bloggen der Anderen (38)

Beim Herumtreiben in der Blogosphäre stoße ich immer wieder auf viele interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen. Viel Spaß beim Lesen!

  • Die ‚Huffington Post‘ findet, dass wir unsere Kinder nicht verweichlichen lassen sollen (Wenn ich es richtig falsch verstanden habe, wird stattdessen angeraten, sie zu zwingen Petersilie zu essen, bis sie kotzen, weil uns – bzw. der Autorin des ‚Huffington Post‘-Artikels – das ja auch nicht geschadet hat.). Familienführer ‚Andrea Harmonika‘ fasst den Artikel folgendermaßen zusammen: „Eine Erziehung ist erfolgreich, wenn das Kind sie überlebt hat.“ Außerdem gibt es eine sehr lesenwerte Replik auf ‚Gewünschtestes Wunschkind‘ mit dem wundervollen Satz: „Meine Aufgabe als Mutter ist es nicht, meine Kinder möglichst anpassungsfähig zu erziehen, sondern sie stark zu machen, dass sie die Welt bewegen.“

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Das Bloggen der Anderen (33)

Der letzte ‚Das Bloggen der Anderen‘-Beitrag liegt schon viel zu lange zurück und deswegen gibt es diesmal eine ganz lange Liste mit Leseempfehlungen. Mit alten Texten, neuen Beiträgen, aber auf jeden Fall lesenwerten Artikeln. Viel Spaß!

  • Meine eigenen handwerklichen und DIY-Fähigkeiten bewegen sich ungefähr auf dem Niveau eines fünfjährigen Kindes. Und zwar eines ungeschickten und sehr tollpatschigen fünfjährigen Kindes. Anscheinend ist ‚Andrea Harmonika‘ eine Schwester im Geiste. Sie gibt aber in ihrem Artikel ‚Idiotensicheres DIY für Idioten‘ sehr nützliche Anregungen, wie auch DIY-Legastheniker wie ich glänzen können.

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Das Bloggen der Anderen (31)

Fundstücke vom Durchstreifen der Blogosphäre. Viel Spaß beim Lesen!

  • Christine stellt auf ‚Mama arbeitet‘ eine hervorragende Idee vor, wie ein Blog trotz Verzicht auf Werbung, Affiliate Links und Ähnlichem monetarisiert werden kann: Merchandising! Das stylishe Design und die hochwertige Verarbeitung der vorgestellten Fan-Artikel können auf Anhieb überzeugen und ich sehe Christine schon vor meinem geistigen Auge wie ‚Dagobert Duck‘ in einem Zimmer voll Geld schwimmen! Es sei ihr vergönnt.

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Das Bloggen der Anderen (27)

Beim Herumtreiben in der Blogosphäre stoße ich immer wieder auf viele interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen. Viel Spaß beim Lesen!

  • Als Eltern möchte man ungern mit dem unschönen Label „Helikopter-Eltern“ belegt werden. Eine hilfreiche Checkliste gibt es bei Mara auf „Das zweite Kind sind Zwillinge“, mittels derer man erheben kann, ob man zu dieser ungeliebten Spezies zu zählen ist.

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Ein Hoch dem Käsekuchen – vielen Dank, Andrea Harmonika!

Ich wusste schon immer, dass der Familienbetrieb die besten Leserinnen und Leser der Welt hat. Und bevor andere Bloggerinnen und Blogger jetzt aufschreien: Auch Sie haben selbstverständlich die besten Leserinnen und Leser der Welt. Das ist genau wie bei Eltern, die alle die allertollsten Kinder haben. Das hat etwas mit der Heisenbergschen Unschärferelation, der Luhmannschen Beobachterperspektive und mit Hormonen zu tun. Oder mit dem Wetter!?!

Allerdings kann ich die Großartigkeit der Leserinnen- und Leserschaft des Familienbetriebs nun auch an harten Fakten messen. Ich habe nämlich ein Geschenk bekommen, ein auch noch ganz toll eingepacktes Geschenk. Und zwar von der einzigartigen, phantastischen und unvergleichlichen Andrea Harmonika. Meine fragilen Diät-Bemühungen aufs Gröbste torpedierend hat sie mir ein Käsekuchen-Backbuch geschenkt.

Ein Geschenk. Von Andrea. Für mich. Bin gerührt.

Ein Geschenk. Von Andrea. Für mich. Bin gerührt.

Das Buch ist absolut großartig. Nun kann ich ganz viel Käsekuchen backen und ihn an Freunde, Verwandte, Kollegen und Wildfremde verschenken. Dann werde ich der beliebteste Mensch der Welt (und wahrscheinlich auch der dickste Mensch der Welt) und gründe eine Glaubens- und Genussgemeinschaft, die einzig und allein auf dem Verzehr von Käsekuchen basiert. Das Gute daran: Käsekuchen kann man an kein Kreuz und auch nirgendwo sonst ran nageln.

Vielen Dank, liebe Andrea!!! *knutsch*

Das Bloggen der Anderen (24)

Beim Herumtreiben in der Blogosphäre stoße ich immer wieder auf viele interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen. Viel Spaß beim Lesen!

  •  Auf ihrem Blog ‚Gedankenpotpourri‘ schreibt Nina davon, wie sie den lange vermissten Weihnachtszauber getroffen hat. Er saß besoffen auf einer Parkbank und war voller Minderwertigkeitskomplexe. Trotzdem hat er sich Zeit genommen und ihr erzählt, wie er wieder seine volle Größe entwickeln kann.

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Das Bloggen der Anderen (20)

Beim Herumtreiben in der Blogosphäre  stoße ich immer wieder auf interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen:

  • Mein absolutes Highlight der letzten Woche ist ein Artikel von Andrea Harmonika. Sie schreibt auf ihrem gleichnamigen Blog eine Ode an Fräulein Prysselius (genau, die Prusselise aus Pippi Langstrumpf) und ruft zu deren Rehabilitation beziehungsweise gleich ihrer Heiligsprechung auf. Während der versoffene Vadder Langstrumpf nur alle Jubeljahre bei seiner Tochter auftauchte, um die Alimente in Form einer Kiste Gold abzugeben, sei die Prusselise doch die einzige Erwachsene gewesen, die sich, wenn auch etwas verschroben, für das Wohlergehen der Langstrumpf-Tochter einsetzte. Damit  qualifiziere sie sich als Schutzpatronin aller Erzieherinnen und Erzieher sowie geplagter Eltern von „verhaltenskreativen“ Kindern. Und ‚Andrea Harmonika‘ qualifiziert sich mit ihren Artikeln für jede Blogroll!

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