Der musikalische Adventskalender 2015 – Tag 21: ‚Es wird scho glei dumpa‘ von Rosa-Mystica (vorgestellt von ‚bleibCOOLmami‘)

Auch dieses Jahr steigert der musikalische Adventskalender die Vorfreude auf das Weihnachtsfest ins Unermessliche. Diesmal mit ganz vielen phantastischen Gastautorinnen und Gastautoren, die ihre liebsten Lieder zur Weihnachtszeit vorstellen. Viel Spaß beim Hören!

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Heute weht wieder ein wenig internationaler Flair durch den musikalischen Adventskalender. Paula lebt in Österreich – laut eigener Aussage – neben einem Kürbisacker. Ihr Mann und ihre beiden Zwillingssöhne dienen ihr als Quelle und Inspiration für Geschichten, die sie auf ihrem Blog ‚bleibCOOLmami‚ veröffentlicht. Und dabei ist sie so lustig, dass Josef Hader, der wohl bekannteste österreichische Kabarett-Export nur noch als dröger Langweiler herkommt, der den Witz von Grabreden versprüht. Wir alle sollten mehr ‚bleibCOOLmami‘ lesen, dann wäre die Welt ein besserer Ort. Zumindest ein Ort, an dem viel gelacht wird.

Aus möglicherweise missionarischen Gründen hat Paula ein sehr traditionelles österreichisches Weihnachtslied aus dem 19. Jahrhundert ausgesucht, dessen Interpretation durch Rosa-Mystica dem musikalischen Adventskalender mehr als würdig ist.

Bei ‚bleibCOOLmami‘ wird’s scho glei dumpa

Herzlichen Dank, lieber Christian, für die Einladung, den musikalischen Adventskalender mitzugestalten. Das habe ich sehr gerne gemacht. Ich benötigte lediglich vier Tage, drei Nächte, achtundvierzig Lebkuchensterne und eine Packung Ohropax für die Liedauswahl und kenne nun eintausendneunhundertdreiundfünfzig YouTube Weihnachtsvideos.

Da ich hier nicht dumm dastehen und mit schlechtem Musikgeschmack glänzen wollte, fiel „Last Christmas“ schon mal weg und so viele andere Weihnachtslieder kannte ich bis zum Beginn meiner Recherchen nicht. Die Qual der Wahl und das stundenlange Stöbern auf YouTube mit dem damit einhergehenden Verzehr von Lebkuchensternen zum Zwecke des Erzeugens der Weihnachtsstimmung verschafften mir bereits im Oktober* eine wärmende Schicht Winterspeck. Danke.

*Psst, liebe Leser, Christian ist ein Planungsperfektionist und hat die Einladungsmails schon im Oktober versandt, während andere Menschen ihre Sommersandalen wegräumen und erst zwei Monate später an die Beschaffung der ersten Geschenke denken.

Ein herzeigbares Video musste also her und letztendlich habe ich mich entschlossen, eines meiner „Herzenslieder“ vorzustellen: Es wird scho glei dumpa. Das Lied ist uralt – noch älter als ich – und stammt aus Österreich, wie ich. Das ist aber nicht der Grund, weswegen es zu meinem Herzenslied wurde, sondern folgender:

Wann immer ich das Lied höre, erinnere ich mich an die erste Zeit mit meinen Söhnen. Damals, im Advent vor vier Jahren, saß ich tagtäglich auf der Neonatologie Intensivstation und sang meinen Kindern stundenlang unzählige Weihnachtslieder aus einem Kinderliederbuch vor. Darunter war auch „Es wird scho glei dumpa“. Mit diesem Lied verbinde ich eine ganz besondere Stimmung. Die Technik der Intensivmedizin rückte in den Hintergrund, Sorgen wurden kleiner und Ruhe und Geborgenheit machten sich breit, denn Singen heilt die Seele. Es war für mich ein Lied der Hoffnung: Alles wird gut.

„Aft wern ja mei Schlaferl a sorgenlos sein,
aft kann i mi ruahli aufs Niederlegn gfrein.“

Mein Mann übrigens schlief beim Zuhören immer ein, die Krankenschwestern zogen sich diskret zurück und unsere Söhne gediehen prächtig.

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Liebe Paula, vielen Dank für dieses Schmuckstück des österreichischen Weihnachtsliedgutes.

Lesen Sie mehr von ‚bleibCOOLmami‘:

 

Das Bloggen der Anderen (41)

Beim Herumtreiben in der Blogosphäre stoße ich immer wieder auf viele interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen. Aufgrund des (schon etwas zurückliegenden) Urlaubs ist die Auswahl diesmal etwas ausführlicher und teilweise auch schon etwas älter. Aber auf jeden Fall lesenswert. Viel Spaß!

  • In manchen Bundesländern hat die Schule schon wieder angefangen, aber einige Eltern fahren vielleicht demnächst mit dem Auto in den Urlaub oder machen sich auf die Rückreise. Hilfreiche Tipps, wie man die stundenlangen Fahrten mit dem irgendwann nicht mehr ganz so lieben Nachwuchs übersteht, gibt es bei ‚Mama arbeitet‘ und bei ‚Frau Mutter‘.

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Das Bloggen der Anderen (33)

Der letzte ‚Das Bloggen der Anderen‘-Beitrag liegt schon viel zu lange zurück und deswegen gibt es diesmal eine ganz lange Liste mit Leseempfehlungen. Mit alten Texten, neuen Beiträgen, aber auf jeden Fall lesenwerten Artikeln. Viel Spaß!

  • Meine eigenen handwerklichen und DIY-Fähigkeiten bewegen sich ungefähr auf dem Niveau eines fünfjährigen Kindes. Und zwar eines ungeschickten und sehr tollpatschigen fünfjährigen Kindes. Anscheinend ist ‚Andrea Harmonika‘ eine Schwester im Geiste. Sie gibt aber in ihrem Artikel ‚Idiotensicheres DIY für Idioten‘ sehr nützliche Anregungen, wie auch DIY-Legastheniker wie ich glänzen können.

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Das Bloggen der Anderen (32)

Fundstücke vom Durchstreifen der Blogosphäre. Viel Spaß beim Lesen!

  • Rikes Blog ‚Nieselpriem‘ feiert diese Woche seinen ersten Geburtstag und das ist ein guter Grund, ihren letzten Artikel wärmstens zu empfehlen: über ihre Metamorphose von einer Frau, der es nie schnell genug gehen konnte, zu einer Quasi-Rentnerin, die mittagsschlafabhängig und dement ist. Zum Glück hat es aber noch zum Schreiben des Beitrags gereicht!

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Das Bloggen der Anderen (29)

Beim Herumtreiben in der Blogosphäre stoße ich immer wieder auf viele interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen. Viel Spaß beim Lesen!

  • Andreas hat auf ‚Papa-Online‘ einen offenen Brief an die Frauen veröffentlicht, in dem er um Verständnis für Männer wirbt, die aufgrund eines niedrigeren Aktivierungslevels manche Dinge im Haushalt übersähen und daher von den Frauen klarere Anweisungen bräuchten. Murmelmama hat dazu auf ‚Chaos²‘ die #aufAugenhöhe-Blogparade gestartet, um über die Rollenverteilung von Frauen und Männern zu diskutieren. Einer der ersten Beiträge, und ein absolut grandioser, kommt von Johnny vom ‚Weddingerberg‘, dessen Meinung sich in folgendem schönen Zitat zusammenfassen lässt: „Ein Low-Performer [im Haushalt] wird man, wenn man sich freiwillig auf eine Evolutionsstufe unterhalb von Grießbrei einordnet.“

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Das Bloggen der Anderen (25)

Beim Herumtreiben in der Blogosphäre stoße ich immer wieder auf viele interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen. Viel Spaß beim Lesen!

  • Viele Menschen denken nach den schlemmenden Feiertagen über Diäten nach (Nein, ich habe Sie nicht fett genannt!). Service-orientiert erfreut Paula daher die Leserinnen und Leser von ‚bleibCOOLmami‘ mit einem 10-Schritte-Abnehmprogramm. Gut, man braucht dazu Kinder im Alter von circa drei Jahren und falls diese noch nicht vorhanden sind, könnte sich der Start der Diät etwas verzögern. Das Praktische an diesem Szenario: Beim Sex werden durchschnittlich 200 – 250 Kalorien verbrannt (Bei außergewöhnlichem Sex könnte der Verbrauch noch höher liegen).

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Das Bloggen der Anderen (21)

Auch in der letzten Woche bin ich beim Herumtreiben in der Blogosphäre  wieder auf interessante Artikel gestoßen, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen. Viel Spaß beim Lesen!

  • Ein Plädoyer für Entschleunigung und Achtsamkeit im Alltag hat Patricia auf ‚Das Nuf‘ veröffentlicht: Beispielsweise ist es für alle Beteiligten viel entspannter, auf dem Weg zum Kindergarten fünf Minuten länger zu benötigen, um gemeinsam mit dem Kind noch Bagger anzuschauen, als das Kind gestresst zur Kita zu zerren. Und auch Bussen oder Trams hinterherzurennen bringt nur unnötige Hektik. Insbesondere letzteres befürworte ich uneingeschränkt, denn es gibt nichts würdeloseres, als zu einem wartenden Bus zu sprinten, um dann mit Schnappatmung und übelst transpirierend in besagtes Gefährt zu stolpern.

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Das Bloggen der Anderen (18)

Beim Recherchieren für meinen Blog stoße ich immer wieder auf interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen:

  • Alle Eltern freuen sich wohl, wenn Ihre Kinder endlich reden können, und Konversationen mit ihnen nicht länger einzig und allein auf der hoffentlich richtigen Interpretation von Wutausbrüchen und Freudenbekundungen basieren müssen. Das redende Kinder ihre Eltern aber auch in peinliche Situationen bringen können, beschreibt Patricia alias ‚Das Nuf‘ in ihrem Artikel ‚Mama Leaks‘. Denn insbesondere plappernde Kindergartenkinder posaunen unter Umständen kleine (oder auch große) Lästereien konstruktiv-kritische Bemerkungen über andere Eltern hinaus und plaudern gerne echte oder vermeintliche Familiengeheimnisse aus.

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Das Bloggen der Anderen (17)

Beim Recherchieren für meinen Blog stoße ich immer wieder auf interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen:

  • Die ‚New York Times‘ hat ein sehr schönes Experiment unternommen und eine Gruppe von Zweitklässlern in das New Yorker Nobelrestaurant ‚Daniel‘ geschickt, wo sie ein 7-Gänge-Menü serviert bekommen haben. Dazu gibt es ein Video mit den absolut großartigen Reaktionen der Kinder. Und am Ende muss der Sternekoch ernüchtert feststellen, dass die Kinder beim nächsten Mal doch lieber Makkaroni mit Käse anstatt seines 220-Dollar-Menüs essen möchten. Gefunden habe ich den Artikel auf dem Blog ‚Hermsfarm‘.

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Das Bloggen der Anderen (15)

Beim Recherchieren für meinen Blog stoße ich immer wieder auf interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen:

  • Sie möchten gerne etwas über Nilpferde im Bett, feuchte Überraschungen und Nutella auf Bananen lesen? Nein, ich bewerbe hier keinen erotischen Groschenroman, sondern das erfrischende und rasante Minutenprotokoll von Paula auf ‚bleibCOOLmami‘ über ihr ganz normales Aufstehen mit zwei kleinen Zwillingen. Nach der Lektüre denken bestimmt viele Eltern, dass ihr Start in den Tag doch gar nicht so turbulent ist.

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