Bretagne 2015 – Vorbereitung: Von Bretonen, Geheimratsecken und Umkleidekabinen

Noch drei Tage, dann geht es los. Familienurlaub. Zwischen uns und der Erholung liegen nur circa 1.650 km, 16 Stunden Autofahrt und – laut Google Maps – zwölf Baustellen. Es geht wieder nach Frankreich. Wieder in die Bretagne. Wieder nach Esquibien. Wieder ins gleiche Haus. Wie so Rentner.

Berlin - Esquibien. Dieser Weg wird ein weiter sein.

Berlin – Esquibien. Dieser Weg wird ein weiter sein.

Die Bretagne ist als Urlaubsdestination aber auch wirklich zu empfehlen (Allerdings nicht zu sehr, möchte man doch nicht, dass zu viele Touristen kommen.). Die Landschaft ist wunderbar rau, das Wetter abwechslungsreich und spannend (Ein Satz so euphemistisch als wäre er vom bretonischen Fremdenverkehrsamt bestellt.), das Essen vorzüglich und bekömmlich (so lange man sich vom Grillfleisch fern hält), der Wein noch besser und die bretonische Lebensweise ist mit dem Modebegriff Entschleunigung recht passend beschrieben (An dieser Stelle winkt der Rentner wieder fröhlich.). Stress und Hektik sind den Bretonen völlig fremd und auch sonst sind sie entgegen der landläufigen französischen Meinung herzlich und gastfreundlich. Und werden sie doch einmal unwirsch, versteht man sie ohnehin nicht, denn der bretonische Dialekt ist dem Keltischen entlehnt und selbst für Franzosen vollkommen unverständlich. Was mir persönlich herzlich egal ist, da ich sowieso kein Französisch spreche und auch nicht verstehe (Verschiedene Lehrer scheiterten trotz größter Bemühungen, mich in die Geheimnisse der französischen Sprache einzuweihen.).

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Das Bloggen der Anderen (21)

Auch in der letzten Woche bin ich beim Herumtreiben in der Blogosphäre  wieder auf interessante Artikel gestoßen, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen. Viel Spaß beim Lesen!

  • Ein Plädoyer für Entschleunigung und Achtsamkeit im Alltag hat Patricia auf ‚Das Nuf‘ veröffentlicht: Beispielsweise ist es für alle Beteiligten viel entspannter, auf dem Weg zum Kindergarten fünf Minuten länger zu benötigen, um gemeinsam mit dem Kind noch Bagger anzuschauen, als das Kind gestresst zur Kita zu zerren. Und auch Bussen oder Trams hinterherzurennen bringt nur unnötige Hektik. Insbesondere letzteres befürworte ich uneingeschränkt, denn es gibt nichts würdeloseres, als zu einem wartenden Bus zu sprinten, um dann mit Schnappatmung und übelst transpirierend in besagtes Gefährt zu stolpern.

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