Der musikalische Adventskalender 2015 – Tag 16: ‚Es kommt ein Schiff geladen‘ und ‚Sissi-Theme‘ (vorgestellt von den ‚Großen Köpfen‘)

Auch dieses Jahr steigert der musikalische Adventskalender die Vorfreude auf das Weihnachtsfest ins Unermessliche. Diesmal mit ganz vielen phantastischen Gastautorinnen und Gastautoren, die ihre liebsten Lieder zur Weihnachtszeit vorstellen. Viel Spaß beim Hören!

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Der musikalische Adventskalender freut sich außerordentlich, dass sich heute die ‚Großen Köpfe‘ die Ehre geben. Dabei handelt es sich nicht um Personen mit anatomischen Anomalien im Oberstübchen-Bereich, sondern um Alu und Konsti, die unter eben diesem Blognamen regelmäßig sehr unterhaltsam über das Familienleben mit ihren beiden Kindern schreiben. Eigentlich wäre der Blogname ‚Große Herzen‘ viel zutreffender für Alu und Konsti, sind die beiden doch überaus hilfsbereit, warmherzig und gastfreundlich.

Alu ist in der Familien-Blogosphäre das weibliche Äquivalent zu einem ‚Hans Dampf in allen Gassen‘. Sie betreibt zusätzlich noch mit Susanne Mierau einen Podcast mit dem originellen Namen ‚Mutterskuchen‘. Darüber hinaus haben die zwei die Elternbloggerkonferenz ‚Blogfamilia‘ ins Leben gerufen, die im Mai 2016 zum zweiten Mal stattfinden wird.

Analog zu ihrer Blogkategorie ‚Seine Sicht‘ und ‚Ihre Sicht‘ stellen Alu und Konsti heute zwei Lieder vor, die gegensätzlicher kaum sein könnten.

Wenn Sissi mit dem Schiffe fährt

Seine Sicht:

Was für eine Aufgabe! Einfach so schlich Sie an uns heran – unverfänglich via Facebook-Messenger. Nun sitzen wir zwei ‚Große Köpfe‘ in einem Raum mit Notebooks auf dem Schoß und Kopfhörern. Wenigstens in einem Zimmer und hören hinaus in diese Du-Tube-Welt, denn anders geht es nicht.

Ein Kosmos eröffnet sich uns beiden. Ab und an höre ich fetzen von Liedern bei meiner Frau und denke, klar, stimmt dieses Lied mag Sie. Mich saugt es gerade tief hinein. Vermutlich hätte der Auslober fordern sollen, schickt mir vier Lieder zum Thema Weihnachten und Advent, aber die, die nach zwei Stunden hören raus kommen. Doch stopp – ich bleibe nun doch eher nahe an der Oberfläche und grabe nicht zu tief: Hier mein Kalenderbeitrag (Aber eins höre ich noch schnell).

Mein erster Einfall und zugleich eine Youtube-Entdeckung. Es kommt ein Schiff geladen, ein Lied, das mich als Ministrant bereits elektrisiert hat (trotz der zeitweise schleppenden Altfrauenstimmen). Der Adventsklassiker für mich, ein musikalischer Ritt durch die Christliche Hoffnung auf Weihnachten hin. Nur durch Traurigkeiten und Leid hindurch kann der Mensch ganz Anteil haben an dem Wunder des Kindes in der Krippe – den Sieg über den Tod. Es ist zugleich eines der ältesten Lieder in unserer Adventstradition, der älteste überlieferte Text wird ca. 1450 in einem Dominikanerkloster in Straßburg verortet.

Wie ich gehört habe tritt der Chor in dieser Weihnachtssaison letztmalig auf und tourt durch Deutschland. Wir haben schon Karten.

Ihre Sicht:

Jedes Jahr zu Weihnachten fanden wir uns bei meiner Oma ein, um gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen, daher verbinde ich (wie wahrscheinlich sehr viele Menschen) Weihnachten (nach der Wende) auch mit einem kitschigen Fernsehprogramm. Immer und immer wieder schauten Oma und ich zu Weihnachten Sissi.

Romy Schneider zusammen mit ihrer naziverhafteten Mutter in der Rolle fürs Herz des Volkes. Nie wieder ist die latent traurige Romy diese Rolle losgeworden in all ihren Lebensjahren. SEUFZ!

Sissi und Franzl haben sich irgendwo in meinen Hirnwendungen abgelegt und werden unweigerlich mit Weihnachten verbunden. Das unschuldige Mädchen aus den Bergen und die grantige Schwiegermutter, der fesche Ungare und der tollpatschige Hofmeister. Der Verrat an Neni und der starke Vater Max. Es ist alles noch da drin in meinem Hirn und es wird wohl langsam Zeit, die geballten Gefühlswelten aus Österreich auch an K1 weiterzugeben. An erster Stelle steht dabei natürlich nur mein Interesse an epochaler Musik und nicht an “Siiissssssiiiiiiii”, das ist ja wohl man klar!

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Vielen Dank, Alu und Konsti, für die heutige einerseits besinnliche, andererseits romantische Liedauswahl.

Wer mehr von den ‚Großen Köpfen‘ lesen möchte, kann dies hier tun:

 

 

Das Bloggen der Anderen (34)

Beim Herumtreiben in der Blogosphäre stoße ich immer wieder auf viele interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen. Viel Spaß beim Lesen!

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Das Bloggen der Anderen (33)

Der letzte ‚Das Bloggen der Anderen‘-Beitrag liegt schon viel zu lange zurück und deswegen gibt es diesmal eine ganz lange Liste mit Leseempfehlungen. Mit alten Texten, neuen Beiträgen, aber auf jeden Fall lesenwerten Artikeln. Viel Spaß!

  • Meine eigenen handwerklichen und DIY-Fähigkeiten bewegen sich ungefähr auf dem Niveau eines fünfjährigen Kindes. Und zwar eines ungeschickten und sehr tollpatschigen fünfjährigen Kindes. Anscheinend ist ‚Andrea Harmonika‘ eine Schwester im Geiste. Sie gibt aber in ihrem Artikel ‚Idiotensicheres DIY für Idioten‘ sehr nützliche Anregungen, wie auch DIY-Legastheniker wie ich glänzen können.

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Das Bloggen der Anderen (32)

Fundstücke vom Durchstreifen der Blogosphäre. Viel Spaß beim Lesen!

  • Rikes Blog ‚Nieselpriem‘ feiert diese Woche seinen ersten Geburtstag und das ist ein guter Grund, ihren letzten Artikel wärmstens zu empfehlen: über ihre Metamorphose von einer Frau, der es nie schnell genug gehen konnte, zu einer Quasi-Rentnerin, die mittagsschlafabhängig und dement ist. Zum Glück hat es aber noch zum Schreiben des Beitrags gereicht!

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Das Bloggen der Anderen (27)

Beim Herumtreiben in der Blogosphäre stoße ich immer wieder auf viele interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen. Viel Spaß beim Lesen!

  • Als Eltern möchte man ungern mit dem unschönen Label „Helikopter-Eltern“ belegt werden. Eine hilfreiche Checkliste gibt es bei Mara auf „Das zweite Kind sind Zwillinge“, mittels derer man erheben kann, ob man zu dieser ungeliebten Spezies zu zählen ist.

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Das Bloggen der Anderen (26)

Beim Herumtreiben in der Blogosphäre stoße ich immer wieder auf viele interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen. Viel Spaß beim Lesen!

  • Liz von ‚Kiddo. The Kid“ hat wohl den Traum aller Eltern gelebt und einem sich einmischenden und ihre Einkäufe abschätzig kommentierenden Vater das gesagt, was jeder und jede in vergleichbaren Situationen schon mal gerne sagen wollte: „Aber eigentlich geht dich das einen Scheißdreck an!“ So schön!

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Das Bloggen der Anderen (19)

Beim Herumtreiben in der Blogosphäre  stoße ich immer wieder auf interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen:

  • Der Johnny-Tobi vom ‚Weddinger Berg‘ hat sich über zwei-, drei- bzw. mehrsprachige Erziehung von Kindern (und Haustieren) Gedanken gemacht. Er kommt zu dem Schluss, dass Ratgeber, die Eltern das Gefühl vermitteln, es sei geradezu fahrlässig ihre Kinder nur einsprachig aufwachsen zu lassen, dahin geschickt gehören, „wo der Pfeffer nachts die Locken hat“. Alleine für diese Formulierung lohnt es sich, den Artikel zu lesen. Aber auch wegen des Rests.

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Das Bloggen der Anderen (17)

Beim Recherchieren für meinen Blog stoße ich immer wieder auf interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen:

  • Die ‚New York Times‘ hat ein sehr schönes Experiment unternommen und eine Gruppe von Zweitklässlern in das New Yorker Nobelrestaurant ‚Daniel‘ geschickt, wo sie ein 7-Gänge-Menü serviert bekommen haben. Dazu gibt es ein Video mit den absolut großartigen Reaktionen der Kinder. Und am Ende muss der Sternekoch ernüchtert feststellen, dass die Kinder beim nächsten Mal doch lieber Makkaroni mit Käse anstatt seines 220-Dollar-Menüs essen möchten. Gefunden habe ich den Artikel auf dem Blog ‚Hermsfarm‘.

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Das Bloggen der Anderen (14)

Beim Recherchieren für meinen Blog stoße ich immer wieder auf interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen:

  • „Mama on the Rocks“ hat in einem extrem unterhaltsamen Beitrag geschrieben, was Eltern blüht, wenn sie die Gitterstäbe vom Kinderbettchen entfernen: Von Wandertouren durchs Haus über nächtliche Spielorgien bis zur Beobachtung der schlafenden Eltern ist alles dabei. Durch den Nervenkitzel eventuell vom Nachwuchs überrascht zu werden, erhält auch der elterliche Sex neue Würze.

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