Familien-Tweets der Woche (112)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

Allerdings diese Woche wieder noch nicht von mir, da ich weiterhin auf dermatologisch bedenkliche Weise täglich am Strand abhänge und Abends Mythos trinke und im Mensch-Ärgere-Dich-Nicht gegen die Familie gewinne. Daher übernehmen diese Woche die großartigen Kollegen der Blogger-Kommune ‚Ich bin dein Vater‘  die Urlaubsvertretung. Sie haben trotz ihres starken beruflichen Stresses und klugen Ratgeber-Tipps zum Thema Urlaub mit Kindern täglich nach den besten Familien-Tweets gefahndet, basis-demokratische über deren Verwendung diskutiert und sie dann veröffentlicht. Die Sammlung finden Sie auf ihrem Blog.

Und schauen Sie ruhig häufiger auf ‚Ich bin dein Vater‘ vorbei. Prädikat „Sehr empfehlenswert“.

Ich bin dein Vater

 

 

Griechenland 2016 – Vorbereitung (1): Von Mittelfingern, Intellektuellen-Who-is-Whos, wirtschaftlichen Problemen und Oliven

Noch zwei Tage, dann ist es wieder so weit: Der alljährliche Familienurlaub. Diesmal leider ohne unsere Freunde aus Bonn. Diverse Bauernhof-Aufenthalte, Judo-Camps sowie Besuche bei Großeltern ließen sich nicht so koordinieren, dass wir zwei gemeinsame Wochen zum Verreisen finden konnten. Und unsere Anträge bei den jeweiligen Kultusministerien, die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen und Berlin auf zehn Wochen auszudehnen, wurden aus nicht nachvollziehbaren Gründen abgelehnt. Bürokratische Kleingeister! Da muss sich dann auch niemand wundern, wenn die Politikverdrossenheit steigt und die Wahlbeteiligung sinkt.

Nach vier Jahren Bretagne- oder Nordseeurlauben wollen wir dieses Jahr endlich mal wieder Sonne satt haben. Wir wollen am Strand brutzeln wie die gleichnamigen Würstchen und testen, was die Sonnencreme mit dem Lichtschutzfaktor 50 taugt, die wir schon vor Jahren für teures Geld erworben haben, aber nie benutzen mussten.

Strandurlaub. Symbolbild.

Strandurlaub. Symbolbild.

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Der musikalische Adventskalender 2015 – Tag 6: ‚The Ship Song‘ von Nick Cave (vorgestellt von ‚Ich bin dein Vater‘)

Auch dieses Jahr steigert der musikalische Adventskalender die Vorfreude auf das Weihnachtsfest ins Unermessliche. Diesmal mit ganz vielen phantastischen Gastautorinnen und Gastautoren, die ihre liebsten Lieder zur Weihnachtszeit vorstellen. Viel Spaß beim Hören!

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Den heutigen Beitrag zum musikalischen Adventskalender bestreitet Thomas aka BabyDoc vom Blogger-Kollektiv ‚Ich bin dein Vater‘, wo es regelmäßig Berichte über die täglichen Glücks-, Hass- und Stressmomente des Vaterseins gibt. Die Freunde, Kollegen und Weggefährten Thomas, Janni, nochmal Thomas und David arbeiten zusammen, bloggen zusammen, hängen zusammen ab und machen wer weiß was noch gemeinsam. Sie sind quasi die Kommune 1 unter den Familienblogs.

Die Hintergrundgeschichte zum heutigen Lied ist besonders spektakulär, denn wohl keiner der anderen Gastautorinnen und Gastautoren kann von sich behaupten, mit dem Interpreten ihres Songs schon einmal persönlich gesprochen zu haben.

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Bei ‘Ich bin dein Vater’ geht’s auf hohe See (oder so ähnlich)

Ich liebe Weihnachtslieder. Sie sind so voller Glocken und Feierlichkeit und versprühen den Charme von etwas Großem, Schönem, Gutem – wenn sie denn gut sind. Darum habe ich ja auch meine Spotify Maybe this Christmas Playlist das ganze Jahr über im Anschlag, um diese Perlen der Anmut zu sammeln. Darunter sind dann immer mal Songs, die ich höchst weihnachtlich finde, die aber keine Weihnachtslieder sind. Manchmal sind es sogar eher Songs über die Zeugung – wie dieser hier. Vielleicht. So genau weiß ich das gar nicht und will es auch gar nicht wissen. Hier gibt es keine Glocken, nichts vom Boy Child und kein Wort von Last oder Christmas. Für mich sind Weihnachtslieder Songs, die mich andächtig stimmen. „The Ship Song“ ist ein solcher Song.

Ich erinnere mich daran, wie ich 1990 kurz vor der Veröffentlichung seines Albums „The Good Son“, Nick Cave in London treffen sollte. Ich war für das Radio unterwegs, hatte ein teueres Aufnahmegerät dabei, saß in diesem Londoner Hotel an einem grauen Nachmittag und wartete auf den Maestro.

Als er kam, bestellte er sich erst mal ein Sandwich und ich hasste diesen intellektuellen Spinner für diese Ignoranz. Warum kaue ich vor einem Mikro rum, wenn der Typ, der mir gegenüber sitzt, vom Radio ist? Die Stimmung war also recht gereizt und unser Gespräch verlief auch eher schleppend. Als ich dann zurück auf dem Weg zum Flughafen war, packte mich dann beim nochmaligen Abhören der Cassette (ja, war damals so, eine Cassette) dieser Song in allen Fasern. Wie können solch grobe Typen eigentlich so wunderschöne, sensible Songs schreiben? Das fragte ich mich damals und ich frage mich das noch heute.

Den Song liebe ich – so sehr, dass ich ihn nur zu besonderen Anlässen höre. Ich will ihn nicht verbrauchen. Aber zum ersten Advent steht er auf Hot Rotation in meiner X-Mas Playlist. Ich freue mich schon jetzt drauf – „We make a little history, Baby. Every time you come around“.

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Vielen Dank, lieber Thomas, für diesen tollen Song und die tolle Geschichte dazu. Ich hoffe nur, dass Nick Cave nicht nach eurem Gespräch folgenden Ausspruch getätigt hat: „People think I’m a miserable sod but it’s only because I get asked such bloody miserable questions.“

Lesen Sie mehr von ‚Ich bin dein Vater‘:

 

Das Bloggen der Anderen (38)

Beim Herumtreiben in der Blogosphäre stoße ich immer wieder auf viele interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen. Viel Spaß beim Lesen!

  • Die ‚Huffington Post‘ findet, dass wir unsere Kinder nicht verweichlichen lassen sollen (Wenn ich es richtig falsch verstanden habe, wird stattdessen angeraten, sie zu zwingen Petersilie zu essen, bis sie kotzen, weil uns – bzw. der Autorin des ‚Huffington Post‘-Artikels – das ja auch nicht geschadet hat.). Familienführer ‚Andrea Harmonika‘ fasst den Artikel folgendermaßen zusammen: „Eine Erziehung ist erfolgreich, wenn das Kind sie überlebt hat.“ Außerdem gibt es eine sehr lesenwerte Replik auf ‚Gewünschtestes Wunschkind‘ mit dem wundervollen Satz: „Meine Aufgabe als Mutter ist es nicht, meine Kinder möglichst anpassungsfähig zu erziehen, sondern sie stark zu machen, dass sie die Welt bewegen.“

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Das Bloggen der Anderen (36)

Beim Herumtreiben in der Blogosphäre stoße ich immer wieder auf viele interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen. Viel Spaß beim Lesen!

  • Auf ‚Essential Unfaireness‘ gibt es unter der schönen Überschrift ‚Mama, Mama, Kind‘ einen lesenswerten Artikel darüber, dass die konservativen Argumente gegen die so genannte ‚Homo-Ehe‘ anscheinend hauptsächlich darauf abzielen, die steuerliche Bevorzugung von Ehepaaren (ob mit oder ohne Kinder) zu verteidigen. Ich finde die Argumentation sehr schlüssig und dachte, sie sei allgemeiner Konsens – bis ich den ersten Kommentar zu dem Artikel las (und ich muss gestehen, dass ich es nicht geschafft habe, ihn zu Ende zu lesen).

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Das Bloggen der Anderen (35)

Beim Herumtreiben in der Blogosphäre stoße ich immer wieder auf viele interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen. Viel Spaß beim Lesen!

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Das Bloggen der Anderen (34)

Beim Herumtreiben in der Blogosphäre stoße ich immer wieder auf viele interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen. Viel Spaß beim Lesen!

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Das Bloggen der Anderen (29)

Beim Herumtreiben in der Blogosphäre stoße ich immer wieder auf viele interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen. Viel Spaß beim Lesen!

  • Andreas hat auf ‚Papa-Online‘ einen offenen Brief an die Frauen veröffentlicht, in dem er um Verständnis für Männer wirbt, die aufgrund eines niedrigeren Aktivierungslevels manche Dinge im Haushalt übersähen und daher von den Frauen klarere Anweisungen bräuchten. Murmelmama hat dazu auf ‚Chaos²‘ die #aufAugenhöhe-Blogparade gestartet, um über die Rollenverteilung von Frauen und Männern zu diskutieren. Einer der ersten Beiträge, und ein absolut grandioser, kommt von Johnny vom ‚Weddingerberg‘, dessen Meinung sich in folgendem schönen Zitat zusammenfassen lässt: „Ein Low-Performer [im Haushalt] wird man, wenn man sich freiwillig auf eine Evolutionsstufe unterhalb von Grießbrei einordnet.“

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Das Bloggen der Anderen (26)

Beim Herumtreiben in der Blogosphäre stoße ich immer wieder auf viele interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen. Viel Spaß beim Lesen!

  • Liz von ‚Kiddo. The Kid“ hat wohl den Traum aller Eltern gelebt und einem sich einmischenden und ihre Einkäufe abschätzig kommentierenden Vater das gesagt, was jeder und jede in vergleichbaren Situationen schon mal gerne sagen wollte: „Aber eigentlich geht dich das einen Scheißdreck an!“ So schön!

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Das Bloggen der Anderen (21)

Auch in der letzten Woche bin ich beim Herumtreiben in der Blogosphäre  wieder auf interessante Artikel gestoßen, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen. Viel Spaß beim Lesen!

  • Ein Plädoyer für Entschleunigung und Achtsamkeit im Alltag hat Patricia auf ‚Das Nuf‘ veröffentlicht: Beispielsweise ist es für alle Beteiligten viel entspannter, auf dem Weg zum Kindergarten fünf Minuten länger zu benötigen, um gemeinsam mit dem Kind noch Bagger anzuschauen, als das Kind gestresst zur Kita zu zerren. Und auch Bussen oder Trams hinterherzurennen bringt nur unnötige Hektik. Insbesondere letzteres befürworte ich uneingeschränkt, denn es gibt nichts würdeloseres, als zu einem wartenden Bus zu sprinten, um dann mit Schnappatmung und übelst transpirierend in besagtes Gefährt zu stolpern.

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