Das Bloggen der Anderen (41)

Beim Herumtreiben in der Blogosphäre stoße ich immer wieder auf viele interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen. Aufgrund des (schon etwas zurückliegenden) Urlaubs ist die Auswahl diesmal etwas ausführlicher und teilweise auch schon etwas älter. Aber auf jeden Fall lesenswert. Viel Spaß!

  • In manchen Bundesländern hat die Schule schon wieder angefangen, aber einige Eltern fahren vielleicht demnächst mit dem Auto in den Urlaub oder machen sich auf die Rückreise. Hilfreiche Tipps, wie man die stundenlangen Fahrten mit dem irgendwann nicht mehr ganz so lieben Nachwuchs übersteht, gibt es bei ‚Mama arbeitet‘ und bei ‚Frau Mutter‘.

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Was bloggst du?

Es ist Donnerstagmorgen, 9 Uhr. Mein freier Arbeitstag. Mein Blog-Tag. Denn jeden Donnerstag blogge ich einen eigenen Artikel. Selbstverständlich auf höchstem Niveau. Mit Witz, Charme und Melone. Oder so ähnlich.

So ist zumindest der Plan. Gäbe es nicht ein kleines Problem: Mir fällt nichts ein. Gar nichts. Ich weiß absolut nicht, über was ich schreiben könnte. Sitze im Wohnzimmer vor dem Laptop, das weiße Dokument schaut mich anklagend an und ruft: „Schreib was!“ Ich rufe zurück: „Was denn?“. Bekomme keine Antwort.

Gehe erstmal in die Küche und koche Kaffee. Vielleicht bringt das Koffein Inspiration. Habe zwar kein Hunger, mache mir aber trotzdem ein Wurstbrot. Weiterlesen

Kleinen Bloggern schenkt man ein Herzchen

Die Zeitschrift Brigitte MOM richtet sich laut Selbstdarstellung an Mütter und Frauen, „die sich fragen, ob ein Kind das Leben besser oder schlechter macht“ und die „wenig Zeit und viel Stress“ haben. Um bloggende Mütter zu würdigen, sammelt Brigitte MOM auf ihren Online-Seiten Mama-Blogs, die von den Leserinnen und Lesern mit kleinen Herzchen gewertschätzt werden können.

Als Familienvater zähle ich eher nicht zur engeren Zielgruppe der Brigitte MOM und auch bei sehr wohlwollender Auslegung der Kriterien fällt der Familienbetrieb nicht in das Genre des Mama-Blogs. Wahrscheinlich fragen Sie sich jetzt, warum ich den Familienbetrieb trotzdem bei den Brigitte MOM-Blogs eingetragen habe. Das möchte ich Ihnen gerne erklären (Gut, wahrscheinlich stellt sich niemand diese Frage, aber es passt so schön in den Argumentationsfluss.).

Wer will sich schon in postmodernen und dekonstruktivistischen Zeiten kleinlich an Kategorien wie „Mütter und Väter“, „Frauen und Männer“ aufhalten. Ein primäres Geschlechtsmerkmal mehr oder weniger sollte doch nicht darüber entscheiden, welche Aufgaben und Rollen in der Familie übernommen werden.

Bei uns ist beispielsweise die Freundin für Handwerkliches wie das Zusammenbauen von Schränken und Regalen zuständig, aber sie übernimmt auch das Kochen und Wäschewaschen. Ich dagegen bin der Bäcker und Pausenstullen-Schmierer, bin jedoch gleichzeitig derjenige, der bei uns die Lampen anschließt (Und nie fühle ich mich männlicher – und ängstlicher – als auf der wackelnden Leiter, wenn ich Kabel in Lüsterklemmen fummele). Das Entsorgen unerwünschter Spinnen obliegt ebenfalls mir.

Darüber hinaus haben die Freundin und ich beide Elternzeit genommen (sie allerdings länger als ich) und wir sorgen beide für das Auffüllen der notorisch klammen Familienkasse. Somit ist es bei unserer Rollenverteilung nicht verwunderlich, dass der Sohn uns früher „Mapa“ genannt hat.

Daher fühle ich mich emanzipiert genug, den Familienbetrieb bei den Brigitte MOM-Blogs anzumelden.

Ein Herzchen für den Familienbetrieb

Ein Herzchen für den Familienbetrieb

Allerdings habe ich den Blog noch aus einem anderen, vielleicht noch wichtigeren Grund eingetragen: Ich bin nämlich quasi mit der Brigitte aufgewachsen. Weiterlesen