Bretagne 2015 – Anreise 1: Von Bleifüßen, Morgen-Shows und Kinder-Auto-Spaß

Es ist 3 Uhr morgens. Das Radio weckt uns unerbittlich. Mit ‚Autobahn‘ von Kraftwerk. Wie passend, verbringen wir doch heute mehrere Stunden auf der selbigen. Außerdem fand ich das Lied schon immer ziemlich öde und so wird wohl auch unserer heutiger 6-Stunden-Trip nach Bonn.

Um richtig wach zu werden, dusche ich kalt und trinke einen doppelten Espresso. Oder heißt es doppelter Espressi? Egal. Besonders zu dieser Uhrzeit. Die Kinder sind auch ohne kalte Dusche und Koffeindoping hellwach und voller Vorfreude auf den Urlaub.

Mache mich mit der Freundin daran, das Auto zu packen. Unter Ausnutzung jeden Kubikzentimeters des Kofferraums schaffen wir es entgegen unserer Befürchtungen, die diversen Koffer, Taschen, Rucksäcke und Beutel zu verstauen. Im Hintergrund läuft die Tetris-Melodie.

Leichtes Reisegepäck.

Leichtes Reisegepäck.

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Bretagne 2014 – Heimreise: On the road again!

Samstagmorgen, 5 Uhr, der Wecker klingelt. Die Abreise aus der Bretagne steht an. Überlege kurz, einfach nicht aufzustehen und die neuen Mieter nicht ins Ferienhaus zu lassen.

Bin mir sicher, dass wir die Bonner Freunde von dieser famosen Idee überzeugen können. Diese haben aber inzwischen Kaffee aufgesetzt und räumen Proviant in Kühlboxen. Sie scheinen entschlossen, tatsächlich abzureisen. Schade eigentlich!

Stehen also auch auf. Im Autopilot duschen wir, wecken die Kinder und räumen noch schnell die Küche auf. Verfrachten danach das letzte Gepäck ins Auto und machen die obligatorischen drei Kontrollgänge durchs gesamte Haus, um auch garantiert nichts zu vergessen.

Gelingt uns alles in allem auch. Abgesehen von einer Tüte mit Leergut, die wir übersehen und den Nachmietern als kleinen Willkommensgruß zurücklassen. Weiterlesen

Bretagne 2014 – Anreise 2: Höllentrip nach Esquibien

3 Uhr morgens. Werden diesmal nicht vom Wecker, sondern von unserem Bonner Freund geweckt. Dieser singt fröhlich „Ein bisschen Schlaf muss sein“ und ich bekomme Lust auf Tiramisu. Verrückt. Muss wohl vom vielen Frühaufstehen kommen.

Machen uns schnell fertig und brechen dann gegen vier Uhr zum zweiten Teil der Urlaubsanreise auf – mehr als 1.000 Kilometer nach Esquibien. An der Tankstelle noch schnell das Auto aufgetankt und einen Kaffee gekauft, der so stark ist, dass er Tote zum Leben erweckt und dann wieder ins Jenseits befördert.

Die erste Herausforderung des Tages besteht darin, für die Fahrt einen ordentlichen Radiosender zu finden. Bin mir da etwas unsicher und mich treibt die Angst um, eine Station zu erwischen, bei der einen Helene Fischer heimsucht, die sich dann mit ihrem „Atemlos durch die Nacht“ ohrwurmartig in die Gehörgänge einnistet. Dies gilt es unbedingt zu vermeiden. Weiterlesen