Vielen Dank für deinen Kommentar. Meiner Meinung nach sind die Bequemlichkeit und das Nichterkennen, dass es sich um Aufgaben beider Partner handelt, zwei Seiten einer Medaille und zeugen in meinen Augen von einer Beziehung, in der sich die Partner nicht auf Augenhöhe bewegen.

Das Argument, dass Frauen sich nicht „stören“ lassen wollen, kenne ich auch, allerdings in dem Sinne, dass Frauen gewisse „Qualitätsstandards“ hat und das Männer es ausnutzen, um dauerhaft bestimmte (Haushalts-)Tätigkeiten nicht erledigen zu müssen. Für mich von beiden Seiten Verhaltensweisen, die nicht für eine Partnerschaft auf Augenhöhe sprechen. Die Frau behandelt dadurch den Mann als unfähig und umgekehrt nutzt er dies zu seinem Vorteil aus.

Am besten ist es wahrscheinlich, wenn beide Partner ein vergleichbare Toleranz für Unordnung haben und jede/r sein Aufgabengebiet, für das er/sie verantwortlich ist (und auch erledigt).