Nomen est omen – Die Qual der Namenswahl

Seit ein paar Tagen steht es fest: Wir bekommen Nachwuchs. Beschäftige mich daher intensiv mit der Namenswahl. Eine äußerst verantwortungsvolle und nicht zu unterschätzende Aufgabe. Schließlich muss sich das Kind sein ganzes Leben mit diesem Namen rumschlagen. Das will man zum psychischen Wohle des Kindes natürlich nicht vermasseln.

Frage mich beispielsweise, wie groß das intellektuelle Vakuum bei Eltern ist, die ihre Kinder mit Namen wie Cinderella oder Pumuckl bestrafen. Insbesondere bei Nachnamen wie Rockhausen-Fleischmann oder Schulze-Rinksdorf ergibt dies befremdliche Kombinationen. Damit sind demütigende Erfahrungen auf Schulhöfen und Sportplätzen vorprogrammiert und die Kinder von Geburt an jeglichen Chancen auf soziale Teilhabe beraubt. Da könnten sie das Kind auch gleich „Du Opfer“ nennen.

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Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Moabit. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil. Im Oktober 2018 erscheint sein neues Buch „Ein Vater greift zur Flasche. Sagenhaftes aus der Elternzeit“*. (*Affiliate-Link)

Wir bekommen ein Baby

Sitze aufgeregt wie ein Teenager beim Tokio Hotel-Konzert mit der Freundin im Untersuchungszimmer der Frauenärztin und starre auf einen 12-Zoll-Monitor, auf dem sich eine erdnussförmige Figur bewegt. Haben es nun tatsächlich grobkörnig und schwarz auf weiß: Wir bekommen ein Baby! Um präzise zu sein, bekommt die Freundin das Baby. Weiterlesen

Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Moabit. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil. Im Oktober 2018 erscheint sein neues Buch „Ein Vater greift zur Flasche. Sagenhaftes aus der Elternzeit“*. (*Affiliate-Link)