Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.
23. Februar 2026, Berlin
Die Woche beginnt träge und antriebslos. Und ein wenig schwermütig. Nach vierzehn Tagen Urlaub mit Karneval, Besuch im Westerwald und 80. Geburtstag meiner Mutter bin ich noch nicht bereit für Alltag und Arbeit.
Da ist noch zu viel Karnevals-Blues in mir. Außerdem hatte ich in den letzten Tagen auf den Geburtstagsfeierlichkeiten so viele soziale Interaktionen, dass ich nun erschöpft und ausgelaugt auf dem Sofa sitze.
Mein Versuch, mittels Kaffee meine Lebensgeister zu wecken, ist rückblickend als hoffnungslos überambitioniert und gescheitert zu bezeichnen.
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Raffe mich trotzdem zu meiner morgendlichen Laufrunde auf. Treffe im Wildtiergehege im Volkspark Rehberge auf ein riesiges Wildschwein. Es schläft friedlich. Mein neues Krafttier. Würde mich am liebsten dazulegen. Befürchte allerdings, meine Sympathie und Zuneigung könnten nicht auf Gegenseitigkeit beruhen. Und für ein Wettrennen mit einem missgelaunten Wildschwein fühle ich mich definitiv nicht fit genug.










