Familien-Tweets der Woche (428)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Eine kleine Wochenschau | KW38-2022

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


19. September 2022, Berlin

Mein Nachmittagsspaziergang führt mich am Stromeck vorbei. Eine Eckkneipe an der Stromstraße, wie der Name unschwer vermuten lässt. Davor sitzen zwei Männer. Sie trinken Bier und erklären sich gegenseitig die Welt. Als ich auf gleicher Höhe bin, sagt der eine gerade: „Das Wichtigste im Leben sind Gesundheit, Frieden und dass du nicht deinen Arsch verkaufst, um dir unnützen Luxus zu leisten.“

Wäre ein schöner Spruch für einen Foto-Kalender „Berliner Kneipen-Philosoph*innen“. (Eine weitere 1-Milliarde-Euro-Geschäftsidee meinerseits. Zuerst muss ich aber noch die Dusche-to-go und die Brioche-Matratze verwirklichen.)

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Familien-Tweets der Woche (427)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie (fast) jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Eine kleine Wochenschau | KW37-2022

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


12. September 2022, Berlin/Dublin/Carlow

Kaum ist die Tochter zurück in Berlin, ist sie schon wieder weg. Und ich auch. Wir fliegen gemeinsam nach Irland, um in Carlow nach einer Unterkunft für ihr Studium zu suchen. Ist es ein wenig helikopterelternhaft, dass ich sie begleite? Vielleicht. Aber wenn jemand um Hilfe bittet, wird ihr oder ihm geholfen. Das gilt für Hogwarts und auch bei uns in der Familie.

Um präzise zu sein, hat die Tochter gar nicht gefragt, ob ich mitkommen kann. Aber ich glaube, sie war dankbar, dass sie nicht fragen musste, weil ich es ihr angeboten habe. (Das ist ja manchmal auch schon eine Hilfe. Anderen ersparen, um Hilfe bitten zu müssen.)

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Eine kleine Wochenschau | KW36-2022

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


05.09.2022, Berlin

Heute ist Sei-spät-dran-für-etwas-Tag. Ich glaube, um das zu zelebrieren, braucht der Sohn keinen Ehrentag.

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Wir telefonieren mit der Tochter in Malmö. Sie erzählt, sie habe sich nach der Vorlesung mit einer Frau unterhalten, die schon seit fünfzehn Jahren studiert. An verschiedenen Unis und sie habe auch schon mehrere Abschlüsse, aber die Tochter ist trotzdem fassungslos. „Fünfzehn Jahre!“, wiederholt sie und reißt ihre Augen weit auf.

Bei uns in der Soziologie in Marburg gab es damals auch Studierende, die schon seit fünfzehn Jahren und länger studierten. Aber ausschließlich in Marburg und ohne bereits einen Abschluss zu haben. Und auch ohne Aussicht – und ohne Absicht –, bald einen zu machen. Das hatte auch sein Gutes: Mit meinem Diplom nach zwölf Semestern konnte ich mich wie ein Turbostudent fühlen.

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Familien-Tweets der Woche (426)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Eine kleine Wochenschau | KW35-2022

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


29. August 2022, Berlin

Montagmorgen, 7.15 Uhr und ich mache den Supermann. Das heißt nicht, dass ich eine Unterhose über einem Gymnastikanzug trage, mir eine rote Tischdecke umgebunden habe und vom Sofa springe. Nein, Superman ist eine Übung zur Stärkung meiner Rückenmuskulatur. Du liegst dabei bäuchlings auf dem Boden, hebst die Beine an und streckst die Arme nach vorne. Das sieht ganz entfernt wie ein fliegender Superman aus. Mit sehr viel Phantasie. Vor allem wenn du noch nie einen Superman-Film gesehen hast.

Seit knapp vier Wochen mache ich regelmäßig Rückengymnastik. Aus Gründen. Nach unserem Urlaub wollte ich mich sportlich betätigen. Ein bisschen Fitnesstraining kann nicht schaden, dachte ich mir. Worauf das Fitnesstraining sagte: „Doch!“ Schon bei der ersten Übung – Kniebeugen mit Widerstandsbändern – schoss mir gleich bei der ersten Wiederholung ein stechender Schmerz in den Rücken, so dass ich die nächsten paar Minuten würdelos in Embryonalstellung auf dem Boden verbrachte.

Im Laufe des Tages und trotz ein paar 400er-Ibus wurde der Schmerz nicht viel besser. Dafür wurde mir das erste Mal richtig bewusst, für was du alles deine Rückenmuskulatur benötigst. Zum Einsteigen in die Dusche, zum Aussteigen aus der Dusche, zum Bücken, um die Beine abzutrocknen, zum Anziehen der Unterhose, zum Anziehen der Socken, zum Anziehen der Hose – nicht so sehr beim Anziehen des T-Shirts, aber nur obenrum bekleidet, wollte ich trotzdem nicht rumlaufen –, zum Hinsetzen, zum Aufstehen, zum auf Toilette gehen, zum Hinlegen, eigentlich für alles. Seit 47 Jahren schuftet meine Rückenmuskulatur tagein und tagaus und nie habe ich es ihr gedankt. Sorry, Rückenmuskulatur! Und danke!

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Familien-Tweets der Woche (425)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Cassis 2022 – Heimreise (23.07.): Au revoir!

Der alljährliche Urlaubsblog. Nicht live, aber dafür in Farbe und HD. Falls Sie, aus welchen Gründen auch immer, alle Beiträge des Cassis-Blogs lesen möchten, werden Sie hier fündig.


Abreisetag. Traditionell der unschönste Tag des Urlaubs. Dass der Handywecker um 4.45 Uhr klingelt, macht ihn nicht schöner. (Kein Tag wird schöner, wenn du um 4.45 Uhr aus dem Schlaf gerissen wirst.) Das einzig Gute an der frühen Uhrzeit: Die Zikaden schlafen auch noch und ihr tagesfüllendes Plärrkonzert beginnt erst später. Das macht das Letzte-Urlaubstag-Glas zwar nicht halbvoll, aber wenigstens fünf Prozent voll. (Vielleicht auch nur drei Prozent. Oder zwei.)

Wir stehen selbstverständlich nicht freiwillig und aus Spaß an der Freude so früh auf oder um uns selbst zu kasteien. Unser Zug nach Frankfurt fährt um 8.10 Uhr in Marseille los. Um ihn zu erreichen, müssen wir um 6.32 Uhr in Cassis die Regionalbahn nehmen. Theoretisch ginge auch die Bahn um 7. 32 Uhr. Dann kämen wir allerdings nur dreizehn Minuten vor Abfahrt des TGV in Marseille an.

Als lebenserfahrener und übervorsichtiger, immer mit dem Schlimmsten rechnender Mensch ist mir das zu riskant. Dem Sohn, der es für vollkommen ausreichend hält, zwei Minuten vor Abfahrt am Bahnhof zu erscheinen, haben wir verschwiegen, dass es eine spätere Reiseoption gibt. Es hilft ja niemandem, die mühsam erarbeitete Urlaubserholung zu gefährden, indem du fruchtlose Diskussionen mit einem Teenager führst, die du irgendwann diktatorisch beendest, was bei allen Beteiligten zu Frust und schlechter Laune führt.

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Cassis 2022 – Tag 14 (22.07.): Ein letztes Mal

Der alljährliche Urlaubsblog. Nicht live, aber dafür in Farbe und HD. Falls Sie, aus welchen Gründen auch immer, alle Beiträge des Cassis-Blogs lesen möchten, werden Sie hier fündig.


Der letzte Urlaubstag und damit der letzte morgendliche Lauf. Was die Strecke angeht, gilt heute: Keine Experimente! Da halte ich es ganz mit der 50er-Jahre-CDU. (Ein Satz, von dem ich auch nicht gedacht hätte, dass ich ihn mal schreibe.) Nach gestern möchte ich aber nicht noch einmal so einen gebirgspfadartigen Weg laufen. Meine Sehnen, Bänder und Gelenke auch nicht.

Stattdessen quäle ich mich noch ein letztes Mal die Bahnhofsberg-Waldweg-Villenviertel-Strecke hoch. Um der guten alten Zeiten willen. Eine Idee, die auch so CDUig klingt. Und ziemlich bescheuert ist. Du gehst ja auch nicht zu deinem alten Klassenkameraden, der dich früher gemobbt hat, damit er dir um der guten alten Zeiten willen nochmal eine reinhaut.

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