Familien-Tweets der Woche (395)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Eine kleine Wochenschau | KW02-2022

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


10. Januar 2022, Stockholm/Kopenhagen/Hamburg/Berlin

Es ist kurz nach sieben, ich mache mich auf den Weg zum Bahnhof. Unterwegs hole ich mir einen Cappuccino, in der Bahnhofshalle einen weiteren. Ich habe noch fast eine Stunde Zeit und gehe noch ein wenig spazieren. Das gibt mir die Gelegenheit, in einem Coffeeshop Halt zu machen, um mir den nächsten Cappuccino zu genehmigen.

Die Menge an Koffein sollte nun ausreichen, um mich durch den Tag zu bringen. Auf der Hinreise hatte ich morgens nur einen kleinen Kaffee getrunken und dann im Laufe des Tages ziemlich starke Kopfschmerzen entwickelt. Das möchte ich heute unbedingt vermeiden. Nicht zuletzt, weil du zurzeit nicht weißt, ob das Kopfweh vom Koffein-Entzug kommt oder ein Symptom für eine Omnikron-Infektion ist.

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Familien-Tweets der Woche (394)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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99 Weisheiten und Unweisheiten für meine Tochter, die letzte Woche ausgezogen ist

Vor gut 18 Jahren zog ich meiner neugeborenen Tochter im Krankenhaus einen altrosafarbenen Frotteestrampler aus dem Klinik-Bestand an und dachte dabei: „Hoffentlich vermasseln wir das nicht mit dem Elternsein.“ Meiner Tochter lief eine kleine Träne über ihr kleines Gesicht. Wahrscheinlich dachte sie dasselbe.

Inzwischen ist die Tochter volljährig und ein ganz wunderbarer Mensch. Sie ist empathisch, hilfsbereit, liebevoll, meinungsstark, witzig, reflektiert und vieles mehr. Anscheinend haben wir als Eltern nicht vollkommen versagt. Oder unser Einfluss war so gering, dass wir keinen Schaden anrichten konnten.

Nun ist sie letzte Woche zum Studium nach Schweden gezogen, wird immer mehr auf eigenen Füßen stehen und uns Eltern immer weniger brauchen. Da stellt sich mir die Frage, was ich meiner Tochter auf ihrem weiteren Lebensweg noch mitgeben kann. Wahrscheinlich nicht viel, denn in vielen Dingen ist sie viel weiser und klüger als ich es bin. Trotzdem habe ich 99 Weisheiten und Unweisheiten aufgeschrieben, die vielleicht hilfreich sind, denn auch Väter können nicht irren. Zumindest manchmal.

  • „Carpe Diem“ und „Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens“ klingen wie beschissene Kalendersprüche, aber das heißt nicht, dass sie nicht trotzdem wahr sind.
  • Dein Leben dauert ungefähr 4.000 Wochen. Mit etwas Glück ein paar hundert Wochen länger. Mach‘ das Beste für dich daraus. Weise Gedanken von Oliver Burkeman.
  • Weil deine Lebenszeit begrenzt ist, musst du dich nicht nur entscheiden, was du machst, sondern auch, was du nicht machst. Ich habe mich zum Beispiel vor zwei Jahren entschieden, den Keller nicht zu entrümpeln.
  • Trinke nie Gin&Tonic aus der Dose.
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Eine kleine Wochenschau | KW01-2022 – Stockholm Edition (1/5)

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


03. Januar 2022, Berlin

Trage heute eine alte, eigentlich schon ausrangierte Unterhose, meine nur zweitliebste Jogginghose und ein T-Shirt, das ich eigentlich nur im Sommer anziehe. Meine etwas ungewöhnliche Kleidungswahl, die meinen Mitmenschen wahrscheinlich gar nicht als ungewöhnlich auffällt, sondern als „wie immer“, das heißt, „stark verbesserungswürdig“, hängt damit zusammen, dass ich den Großteil meiner anderen Klamotten schon verpackt habe. Übermorgen fahren die Tochter und ich nach Stockholm, um Zimmer für sie zu besichtigen, bevor am 17. Januar ihr Studium dort beginnt.

Es fühlt sich etwas merkwürdig an, in Zeiten von Corona durch Europa zu touren, aber als sich die Tochter im Spätsommer für die Studienkurse in Schweden beworben hatte, sah es so aus, als könnten wir diese nervige Pandemie allmählich im Griff haben. (*Die Omnikron-Mutante lacht Tränen, klopft sich auf die Schenkel und verschwindet nach Luft schnappend, um Menschen zu infizieren.*) Nun können wir schlecht das Studium der Tochter absagen, sondern werden uns geboostert auf den Weg nach Schweden machen.

Warum sich die Tochter für Schweden entschieden hat, können wir gar nicht genau sagen. Letztes Jahr im Sommer hatte sie auf Netflix die schwedische Serie Young Royals weggebinged, aber sie weist entschieden zurück, dass das irgendetwas mit ihrer Studienortwahl zu tun hat. Sie reagiert sogar äußerst unwirsch, wenn meine Frau oder ich da einen Zusammenhang herstellen. Deswegen traue ich mich auch nicht, sie zu fragen, ob wir sie vielleicht schon in frühester Kindheit inspiriert haben, weil wir ihr regelmäßig Pippi Langstrumpf, Wir Kinder aus Bullerbü, Lotta aus der Krachmacherstraße und all die anderen Astrid-Lindgren-Klassiker vorgelesen haben. (Außer Karlsson vom Dach, den fanden sowohl meine Frau als auch ich gemein und fies.)

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Familien-Tweets der Woche (393)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Eine kleine Wochenschau | KW52-2021

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


27. Dezember 2021, Westerburg

Ich stehe bei meinen Eltern unter der Dusche und bin leicht gestresst. Hört sich komisch an, ist aber so. Meine Anspannung rührt nicht daher, dass die elterliche Dusche nicht den modernsten sanitären Standards entspräche. Ganz im Gegenteil. Vor ein paar Jahren haben meine Eltern das Bad renovieren lassen und seitdem verfügen sie über eine sehr geräumige, begehbare Dusche mit Regenbrause in der Decke, die einen sehr angenehm mit einem wohldosierten Wasserstrahl berieselt. Da dient der Duschgang nicht nur der Körperhygiene, sondern wird fast schon zum Wellness-Aufenthalt.

Nicht aber bei mir. Da ich kein Duschgel und Shampoo mitgebracht habe, muss ich mich entscheiden, welche der verschiedenen Flaschen, Tuben und Tiegel, die fein säuberlich auf dem gemauerten Vorsprung aufgereiht sind, ich jetzt verwende. Als stark weitsichtiger Mensch ist es mir unmöglich zu erkennen, was auf den Etiketten steht. Daher greife ich auf gut Glück ein Behältnis und hoffe einfach, dass ich mir nicht mit einem Duschgel, einem Gesichtspeeling oder einer Körperlotion die Haare wasche. Oder mit einem Universal-Badreiniger mit Zitrusduft.

Damit der tadellose Zustand der Dusche bewahrt wird, müssen nach dem Duschen die Wände mit einem Fensterabzieher abgezogen und getrocknet werden. Schließlich soll das Dusch-Spa-Erlebnis nicht durch unschöne Wasserflecken und Kalkablagerungen getrübt werden. Durch das Wändeabziehen gerate ich allerdings so sehr ins Schwitzen, dass ich gleich nochmal duschen könnte. Dann müsste ich aber erneut die Wände trocknen, würde wieder schwitzen, müsste ein weiteres Mal duschen und so weiter und so fort. Es ist ein Teufelskreis!

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Familien-Tweets der Woche (392)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Eine kleine Wochenschau | KW51-2021

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


20. Dezember 2021, Berlin

Nach meiner Booster-Impfung am Samstag hatte ich in der Nacht zum Sonntag ordentlich Fieber und habe den gestrigen Tag größtenteils im Bett verbracht. Heute geht es mir aber insgesamt wieder ganz gut. Außer dass ich übertrieben viel schwitze.

Ich stehe in der Postfiliale, um die letzten Weihnachtspakete aufzugeben, und transpiriere, als hätte ich gerade den Marathon des Sables durch die marokkanische Sahara absolviert. Der Schweiß läuft mir niagarafallartig die Schläfen hinunter und ich fürchte, dass ich gleich knöcheltief in einer Pfütze stehe. Aber wahrscheinlich bilde ich mir meine abnormale Schweißproduktion nur ein. Für die Frau hinter dem Schalter bin ich sicherlich ein ganz gewöhnlicher Mensch, der eine ganz gewöhnliche Menge Schweiß schwitzt.

Zumindest rede ich mir das ein, denn sonst müsste ich sofort die Filiale verlassen und mir eine neue suchen. Am besten in einem anderen Kiez. Oder noch besser in einer anderen Stadt.

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Familien-Tweets der Woche (391)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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