Familien-Tweets der Woche (351)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Eine kleine Wochenschau | KW09-2021

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


22. Februar 2021, Berlin

Der Sohn hat heute ein Mittagsschläfchen eingelegt. Das soll ja gesund sein und hilft Körper und Geist, sich zu regenerieren, und ist daher aus Elternsicht auf jeden Fall zu befürworten. Allerdings vielleicht nicht unbedingt während des Video-Unterrichts bei laufender Kamera. Der Sohn hat aber Glück und sein Power-Nap bleibt unentdeckt. Was, wenn ich darüber nachdenke, möglicherweise nicht gerade für seine sonstige Beteiligung im Unterricht spricht.

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Familien-Tweets der Woche (350)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Eine kleine Wochenschau | KW08-2021

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


15. Februar 2021, Berlin

Meine Frau und ich sind erfreut, aber auch etwas irritiert: Der Sohn hatte letzte Woche freiwillig und ohne Aufforderung unsererseits seinen Schreibtisch aufgeräumt und die diversen Arbeitsblätter, die sich im Laufe des Home Schoolings angesammelt hatten, sortiert. Wir müssen uns aber trotzdem keine Sorgen machen, dass er von Aliens entführt und ausgetauscht wurde, denn seit Tagen liegen jetzt die Papierstapel auf dem Boden rum. Laut eigener Aussage hat ihn nach dem ganzen Aufräumen und Sortieren die Energie verlassen, um die Zettel auch noch abzuheften. Das verstehe ich voll und ganz. Nach einem Jahr Corona fehlt uns allen die Energie.

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Familien-Tweets der Woche (349)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Eine kleine Wochenschau | KW07-2021

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


08. Februar 2021, Berlin

Der Heizkessel im Keller funktioniert wieder und die Wohnung heizt sich allmählich auf. Zumindest in den Kinderzimmern und im Wohnzimmer. Im Schlafzimmer bleibt es kalt. Ungünstigerweise steht dort mein Schreibtisch. Als treusorgender Vater und Ehemann sollte ich mich darüber freuen, dass es der Rest der Familie warm hat. Ich verspüre aber vor allem Neid. Wenn sich meine Füße allmählich in Eisklötze verwandeln, fällt es mir anscheinend schwer, ein guter Mensch zu sein.

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Ich sitze mit dem Sohn beim Kieferorthopäden. Er braucht eine Zahnspange, um eine Zahnfellstellung zu korrigieren, die auf einen überschüssigen Schneidezahn zurückzuführen ist. (Der Sohn ist quasi der Anti-Jürgen-Vogel.) Der Kieferorthopäde überbringt uns die unschöne Nachricht, dass die Krankenkasse für die Behandlung nicht aufkommt. Sie würde nur für Zahnspangen bezahlen, wenn ein Zahn fehlt. (Gut für Jürgen Vogel.) Die Logik dahinter erschließt sich weder mir noch dem Kieferorthopäden. Die Kosten für die Zahnspange belaufen sich auf einen mittleren vierstelligen Betrag. Ich bin mir nicht sicher, ob der Sohn das nach der erfolgreichen Behandlung als Zahn-Model wieder reinholen kann.

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Nun zu etwas anderem: Falls es in ihrem Bekanntenkreis werdende Väter gibt, verschenken Sie doch eines meiner Bücher. Und falls Sie keine werdenden Väter kennen, kaufen Sie meine Bücher trotzdem. Oder überweisen Sie mir einfach Geld.

Überall erhältlich, wo es Bücher gibt.

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Familien-Tweets der Woche (348)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Eine kleine Wochenschau | KW06-2021

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


01. Februar 2021, Berlin

Wir haben weiterhin kein warmes Wasser. Ich würde gerne sagen, dass ich mich langsam an das kalte Duschen gewöhne, aber das wäre gelogen. Warum sollte ich mich auch? Warmes Duschen ist toll, kaltes Duschen kacke. Das ändert sich auch nicht, wenn du fünfmal kalt duschst.

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Auf meiner digitalen Einkaufsliste stand seit Wochen „Oregano“ und laut den Anweisungen meiner Frau sollte er unbedingt von Fuchs sein. Bei den anderen Anbietern seien immer viel zu viele Ästchen enthalten und das würde das Geschmackserlebnis von selbstgemachter Tomatensauce und Ähnlichem erheblich trüben. Selbstverständlich ist mir der Wunsch meiner Frau Befehl, allerdings ist bei uns in der Gegend Fuchs-Oregano nur bei Kaufland erhältlich, das befindet sich jedoch außerhalb meines gewöhnlichen Einkaufsradius und es gibt dort auch nur überteuerte Winzpackungen, bei denen du mehr Verpackungsplastik als Gewürz kaufst. Daher dachte ich mir, dass es ökologisch und ökonomisch Sinn macht, eine etwas größere Ration Oregano im Internet zu bestellen. Heute kam das Paket an und nun habe ich eine Vorstellung davon, wie viel anderthalb Kilo Oregano sind. Vielleicht machen wir einfach einen Pizza-Lieferservice auf. Oder verpacken das Zeug in kleine Tütchen und verkaufen es im Park an unbedarfte Jugendliche.

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Familien-Tweets der Woche (347)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Kizz-Kolumne: Darf ich meine Kinder vor dem Fernseher parken?

In der Zeitschrift ‚Kizz. Das Elternmagazin für die Kitazeit‘ darf ich unter der Rubrik ‚Das sagt Papa‘ regelmäßig meinen Senf zu Themen geben, von denen ich auch nicht mehr Ahnung habe als andere Eltern. Pädagogisch wertvoll wie ein kleines Steak. Ein sehr kleines. Eines, das man nicht essen möchte. Der folgende Beitrag erschien in seiner ursprünglichen Fassung in Ausgabe ‚KIZZ – 3/2020‘. Obwohl er fast ein Jahr alt ist, ist er immer noch erstaunlich aktuell ist. Zur besseren Lesbarkeit habe ich ihn ganz leicht angepasst.


Darf ich meine Kinder vor dem Fernseher parken? Eine Frage, die viele Eltern bis vor Kurzem wahrscheinlich entschieden verneint hätten. Fernseher, Smartphones oder Konsolen genießen nämlich einen ähnlich schlechten Ruf wie Drogen, Süßigkeiten mit Industriezucker und Schlagermusik. Kinder sind davon tunlichst fernzuhalten! Allenfalls in homöopathischen Dosen sind elektronische Medien für Kinder sozial akzeptiert. (Im Gegensatz zu Drogen. Die sind immer tabu. Schlagermusik auch.)

Großfamilie, Familie, Geschwister, Kinder, Jugendliche

Vor einem Jahr kam dann Corona über uns und stellte uns nicht nur vor die Frage, wie man selbst Toilettenpapier herstellen kann. Viele Eltern mussten plötzlich Home Office und Kinderbetreuung unter einen Hut – beziehungsweise unter ein Dach – bekommen. Eine Ausnahmesituation, in der sich spätestens nach einer Woche rigide Mediennutzungszeiten als wenig Isolations-alltagstauglich erweisen. Zum Beispiel wenn die Kinder nach zehn Minuten mit den pädagogisch wertvollen Aktivitäten durch sind, die sie eigentlich den ganzen Tag beschäftigen sollten. Oder die wichtige Telefonkonferenz mit dem Chef steht an und Sie wollen auf keinen Fall gestört werden. Oder Sie haben schon 38 Millionen Warum-Fragen beantwortet und sehnen sich nach einem Viertelstündchen Stille auf dem Klo.

Da ist es mehr als verständlich und auch nicht verwerflich, wenn Sie den Kindern den Fernseher anmachen oder das Tablet überlassen. (Kleiner Tipp: Stellen Sie noch eine Schale Kekse hin, dann haben Sie wirklich Ihre Ruhe.) Und eigentlich parken Sie Ihre Kinder dann auch nicht vor dem Fernseher. Nein, Sie verfolgen dann eine progressive Medienerziehung, die Kinder zu mündigen Fernsehkonsument:innen macht. Das klingt auf jeden Fall besser als, „Meine Kinder haben 49 Folgen Peppa Wutz geschaut.“

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