Familien-Tweets der Woche (175)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

Weiterlesen

Familien-Tweets der Woche (174)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

Weiterlesen

scoyo-Kolumne: Das Fördern ist der Eltern Lust – Wie Sie Ihre Kinder zum Lernen motivieren können

Die Schule ist inzwischen wieder richtig im Gange und Klassenarbeiten folgen auf Vokabeltests folgen auf Hausaufgabenüberprüfungen. Man muss keine überaktionistischen Helikoptereltern sein, um den Wunsch zu verspüren, die eigenen Kinder beim Lernen zu unterstützen, damit es keine Noten gibt, über die man sich beim Kniffeln, nicht aber als Zensuren freut. Lesen Sie in meiner aktuellen Kolumne im ELTERN!-Magazin von scoyo, wie Sie Ihre Kinder fördern können und dabei stressfrei reich und schlau werden können. Oder einfach jemanden bezahlen, sich mit ihren lernunwilligen Blagen herumzuärgern.

Viel Spaß beim Lesen!

scoyo-Kolumne: Das Fördern ist der Eltern Lust – Wie Sie Ihre Kinder zum Lernen motivieren können

Der Schlager-Marathon (2). Oder: Die Karawane zieht weiter

Den ersten Teil des Schlager-Marathons finden Sie hier.

###

Um 9.30 Uhr ist es endlich soweit: Das Rennen geht auch für unseren Startblock los. Zusammen mit hunderten, wenn nicht gar tausenden, anderen Läuferinnen und Läufern setze ich mich in Bewegung. Meine Playlist ist gefüllt mit Schlagermusik und NDW-Hits, denn diese erwiesen sich in der Vorbereitung als mein idealer Laufbegleiter. Entsprechend schickt mich Udo Jürgens mit einem getragenen „Heute beginnt der Rest deines Lebens“ auf die Strecke und ich fürchte mich ein wenig vor den vor mir liegenden 42 Kilometern. In dreieinhalb Stunden will ich den Marathon schaffen und habe das Vorhaben in einer Mischung aus Pathos und Tschakka-Selbstmotivation „Projekt 210“ genannt. Um den Druck zusätzlich zu erhöhen, habe ich ganz vielen Freunden und Bekannten davon erzählt. Vielleicht wäre „Projekt Volltrottel“ ein passenderer Name gewesen.

Der Platz auf der Laufstrecke ist ziemlich begrenzt. Die erste Herausforderung des Marathons besteht anscheinend darin, keine fremden Ellenbogen in die Rippen zu bekommen und gleichzeitig niemandem von hinten in die Haxen zu treten. Am besten reiht man sich hinter Teilnehmern ein, die das gleiche Tempo laufen wie man selbst. Die Höhner begleiten mich musikalisch bei diesem Versuch mit „Die Karawane zieht weiter, dä Sultan hätt Doosch!“

Embed from Getty Images

Weiterlesen

Der Schlager-Marathon (Teil 1). Oder: Mit 66 Jahren möchte ich schon mit dir

Bevor Sie in Begeisterungsstürme ausbrechen, dass ich Marathon gelaufen bin, möchte ich vorwegschicken, dass die folgende Geschichte von meinen Teilnahmen beim Berlin Marathon 2010 und 2013 inspiriert ist. Um aktuell einen Marathon zu laufen, habe ich 1.000 Trainingskilometer zu wenig in den Beinen und fünf Kilo zu viel auf den Hüften.

###

„Nein, einen Marathon werde ich nie laufen. Das ist nur was für Irre mit zu viel Zeit, die keinen Sex mehr haben.“ Das waren meine exakten Worte, als ich vor ungefähr fünf Jahren damit angefangen habe, regelmäßig zu joggen. Und doch stehe ich jetzt gemeinsam mit 40.000 Menschen auf der Straße des 17. Juni, warte auf den Start des Berlin Marathons und frage mich, wie das alles passieren konnte.

Embed from Getty Images

Weiterlesen

Familien-Tweets der Woche (173)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

Weiterlesen

Familien-Tweets der Woche (172)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

Weiterlesen

Kizz-Kolumne: Darf man seine Kinder anlügen?

In der Zeitschrift ‚Kizz. Das Elternmagazin für die Kitazeit‘ darf ich unter der Rubrik ‚Das sagt Papa‘ regelmäßig meinen Senf zu Themen geben, von denen ich auch nicht mehr Ahnung habe als andere Eltern. Pädagogisch wertvoll wie ein kleines Steak. Ein sehr kleines. Eines, das man nicht essen möchte. Der folgende Beitrag erschien in Ausgabe ‚KIZZ – 2/2017‘.

###

Der berühmte Philosoph Immanuel Kant lehnte die Lüge kategorisch ab, denn jede noch so kleine Verletzung der Wahrhaftigkeit würde die Menschheit im Allgemeinen schädigen. Auf dem hohen Ross des Moralapostels mag dies gut klingen, im Alltag mit Kindern hilft es nur bedingt weiter.

Hohes Ross (ohne Moralapostel)

Hohes Ross (ohne Moralapostel)

Denn, machen wir uns nichts vor, die Lüge ist ein unerlässlicher Erziehungshelfer. Sie erspart Nerven aufreibende Diskussionen mit dem Nachwuchs und sorgt dafür, dass Kinder sich gesund ernähren („In der Schokolade ist Alkohol. Die ist leider nur für Mama und Papa.“), nicht zu lange vor der Glotze sitzen („Der Fernseher muss sich jetzt ausruhen, sonst geht er kaputt.“) oder zu jeder Jahreszeit die passende Kleidung tragen („Spiderman zieht im Winter auch Schal und Mütze an.“). Der flexible Umgang mit der Wahrheit dient aber nicht nur dem Wohle des Kindes, sondern auch der Eltern („Ich würde dir gerne zum 243. Mal Conni vorlesen, aber der Hund hat das Buch gefressen.“).

Ohnehin sollten wir die Lüge nicht als moralisch verwerflich verteufeln. Sofern sie nicht dazu dient, um boshafte Unwahrheiten über andere zu verbreiten, ermöglicht sie überhaupt erst ein friedvolles Miteinander („Nein, Schatz, du siehst in dem Kleid nicht fett aus.“). Nicht umsonst lautet eine chinesische Redensart: „Wer lügt, ist nett.“ Daher sollte Kindern frühzeitig das wohldosierte Lügen beigebracht werden. Schließlich wollen wir doch alle, dass unsere Kinder nette Menschen werden.

Es ist übrigens nicht verwunderlich, dass Kant die Bedeutung der Lüge in der Erziehung nicht erkannte. Er hatte keine Kinder.

Familien-Tweets der Woche (171)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

Weiterlesen

Das gute Buch: „Lass uns lieber morgen!“ von Stefan Schwarz (mit Verlosung)

Kaum ist die eine Buchverlosung beendet, startet schon die nächste und Sie fragen sich möglicherweise irritiert, ob Sie sich auf den Hamburger Fischmarkt verirrt haben, wo Aale-Dieter durch die kostenlose Dreingabe eines gammeligen Lachses versucht, sein überteuertes Fisch-Angebot unters Volk zu bringen. Es sei Ihnen aber versichert, dass Sie hier auf dem Familienbetrieb keine maritimen Speisen zu befürchten haben, deren Zutaten bereits vor vielen Monaten das Mindesthaltbarkeitsdatum hinter sich gelassen haben. Ganz im Gegenteil können sie sich auf einen literarischen Hochgenuss freuen: Am 13. September erscheint im Seitenstraßen Verlag der siebte Kurzgeschichtenband von Stefan Schwarz, der den hübschen Titel „Lass uns lieber morgen – Unbequeme Wahrheiten aus dem Liebes- und Alltagsleben eines gereiften Mannes“ trägt. (Also, das Buch trägt diesen Titel, nicht Stefan Schwarz.)

Das verflixte siebte Mal – Stafan Schwarz: „Lass uns lieber morgen“ #dasgutebuch

Ein Beitrag geteilt von Familienbetrieb (@betriebsfamilie) am

 Disclosure

Für die vorliegende Buchvorstellung habe ich vom Seitenstraßen Verlag ein Rezensionsexemplar sowie zwei Verlosungsexemplare erhalten. Der Gesamtwert der Bücher beträgt 36,00 Euro. Darüber hinaus hat der Seitenstraßen Verlag mein eigenes Buch „Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“* veröffentlicht.

An dieser Stelle möchte ich auch offenlegen, dass Stefan Schwarz und ich uns persönlich kennen und ich bei zwei Gelegenheiten gemeinsam mit ihm lesen durfte. Gut, in erster Linie bestand meine Aufgabe darin, die Schlüpfer und Bustiers wegzuräumen, die junge und nicht mehr ganz so junge Damen bei Lesungen von Stefan Schwarz zu werfen pflegen, aber es hört sich besser an, wenn ich sage, ich stand mit Stefan Schwarz auf der Bühne.

Zu guter Letzt sei noch erwähnt, dass Stefan Schwarz keinen Versuch unternommen hat, mittels eines Käsekuchens (oder einer sächsischen Eierschecke) ein gewogenes Urteil meinerseits über sein neues Buch zu erwirken. Dies ist auch gar nicht nötig und ich möchte diese Rezension gar nicht erst in das dünne Mäntelchen der objektiven Literaturkritik kleiden. Als großer Verehrer der Texte und Auftritte von Stefan Schwarz würde ich am liebsten bei seinen Lesungen zu seinen Füßen kauern und jedes einzelne seiner Worte aufsaugen. Allerdings habe ich bisher darauf verzichtet, ist diese Form der devoten Wertschätzung sozial doch wenig akzeptiert und könnte darüber hinaus als Ausdruck homoerotischer Zuneigung missgedeutet werden. Die damit verbundenen Peinlichkeiten möchte ich Stefan Schwarz – und mir – ersparen. Weiterlesen