Eine kleine Wochenschau | KW02-2022

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


10. Januar 2022, Stockholm/Kopenhagen/Hamburg/Berlin

Es ist kurz nach sieben, ich mache mich auf den Weg zum Bahnhof. Unterwegs hole ich mir einen Cappuccino, in der Bahnhofshalle einen weiteren. Ich habe noch fast eine Stunde Zeit und gehe noch ein wenig spazieren. Das gibt mir die Gelegenheit, in einem Coffeeshop Halt zu machen, um mir den nächsten Cappuccino zu genehmigen.

Die Menge an Koffein sollte nun ausreichen, um mich durch den Tag zu bringen. Auf der Hinreise hatte ich morgens nur einen kleinen Kaffee getrunken und dann im Laufe des Tages ziemlich starke Kopfschmerzen entwickelt. Das möchte ich heute unbedingt vermeiden. Nicht zuletzt, weil du zurzeit nicht weißt, ob das Kopfweh vom Koffein-Entzug kommt oder ein Symptom für eine Omnikron-Infektion ist.

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Eine kleine Wochenschau | KW01-2022 – Stockholm Edition (5/5)

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


08. Januar 2022, Stockholm

Wie echte Schweden-Profis frühstücken wir Zimtschnecken und trinken dazu wie echte Schweden-Amateure Cappuccino. Anschließend setzen wir unser Stockholm-Sightwalking fort und gehen zum königlichen Palast, der ungefähr 800 Meter von unserem Hotel liegt, damit ich dort meine nostalgischen royalen Schwärmereien ausleben kann.

Als Kind war ich nämlich großer Fan der europäischen Königshäuser und habe in den Klatschzeitschriften meiner Oma mit großem Eifer die Artikel über den königlichen Nachwuchs wie Prinz William und Prinz Harry gelesen. (Ich hatte sogar ein Baby-Foto von Prinz William an meiner Pinnwand hängen, was hier aber nicht weiter vertieft werden muss.) Da Prinzessin Viktoria von Schweden nur unwesentlich jünger war als ich, hielt ich es mit kindlichem Optimismus für durchaus möglich, dass wir einmal heiraten könnten, was mir eine Karriere als König ermöglicht hätte. Dazu ist es aber nie gekommen. (Ich mache meine Eltern dafür verantwortlich, weil wir immer nur in Dänemark, aber nie in Schweden Urlaub gemacht haben.)

Vor dem Palast stehen ein paar königliche Wachen. Ich frage mich, ob es sich dabei tatsächlich um Elite-Soldaten handelt oder nur um Schauspieler, die in alte Uniformen gesteckt werden und dann im Stechschritt die Palastmauern abschreiten müssen. (Sollten Mitglieder der schwedischen königlichen Wache dies lesen, möchte ich mich in aller Form für meine ehrabschneidenden Gedanken entschuldigen. Da ich nicht satisfaktionsfähig bin, macht es aber keinen Sinn, mich zum Duell herauszufordern.)

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Zur Mittagszeit fahren wir zu unserer zweiten Zimmerbesichtigung. Es geht wieder in den Süden Stockholms, diesmal nach Farsta. Am Bahnhof holt uns die potenzielle Vermieterin ab, damit wir uns nicht verlaufen, weil der Weg zu ihr so kompliziert sei. Sie ist ungefähr Mitte 50, heißt uns herzlich willkommen und entschuldigt sich, dass Schweden unhöflich seien und sich zur Begrüßung nicht die Hand gäben. Ich finde, in Corona-Zeiten ist das vielleicht gar nicht unhöflich, sondern eher vernünftig.

Vom Bahnhof aus betreten wir eine großzügige, moderne Einkaufsstraße mit allerlei Geschäften des täglichen und des untäglichen Bedarfs. Nach ungefähr zehn Minuten erreichen wir die Wohnung, wobei der Weg eigentlich doch gar nicht so kompliziert ist. (Selbst für einen Menschen wie mich, der über den Orientierungssinn einer Stubenfliege verfügt.)

Das zu vermietende Zimmer ist zwar nicht allzu groß, aber funktional eingerichtet und vollkommen ausreichend für eine erste Studentenbude. Das Bad und die Küche sind ebenfalls in Ordnung. Spätestens als die Vermieterin verkündet, dass sie Kuchen gebacken hat und Kaffee für uns kocht, ist uns klar, dass die Tochter das Zimmer nehmen wird.

09. Januar 2022, Stockholm

Wir schlafen heute aus und nehmen gegen kurz nach 11 unser liebgewonnenes schwedisches Touri-Frühstück ein (Zimtschnecken und Cappuccino). Danach machen wir wieder einen unserer ebenfalls liebgewonnen Spaziergänge, schlagen diesmal aber einen anderen Weg ein, um noch etwas Neues zu sehen.

Wir gehen am Wasser entlang, vorbei am pompösen Grand Hotel und an luxuriösen Wohnhäusern. Auf der anderen Uferseite zeichnet sich eine Vielzahl herrschaftlicher Gebäude ab, die alle sehr wichtig aussehen. Allerdings weiß ich bei keinem einzigen, um welche Einrichtung, Kirche oder Sehenswürdigkeit es sich handelt. Früher hast du vor einem Städtetrip den neuesten Marco-Polo-Reiseführer gelesen, um vorab top-informiert und auf dem neuesten Stand zu sein, heute hast du diese Informationen alle kompakt und viel aktueller in der Hosentasche, bist aber zu faul, dein Handy rauszuholen, um kurz etwas nachzulesen. (Mit „du“ meine ich selbstverständlich mich. Wobei ich mir relativ sicher bin, dass ich nicht der einzige bin, dem es so geht.)

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Nachmittags fahren wir mit Sack und Pack, das heißt, mit einem großen Koffer, einem kleinen Koffer, zwei kleinen Rucksäcken und zwei Jutebeuteln, nach Farsta, um das neue Zimmer der Tochter einzurichten. Bei Kaffee und Kuchen unterzeichnet die Tochter dann den Mietvertrag und bekommt von ihrer Vermieterin ihren Schlüssel ausgehändigt. Nun hat die Tochter ganz offiziell ihre erste Studentenbude. Toll! Und meine Frau und ich dürfen ganz offiziell für die erste Studentenbude eines unserer Kinder bezahlen. Ein bisschen toll!

Anschließend gehe ich mit der Tochter nochmal zum Supermarkt, um gemeinsam mit ihr die nötigsten Sachen für die nächsten Tage einzukaufen. Schließlich möchtest du als Vater sicher gehen, dass dein Kind genügend Nudeln und Ketchup hat, um ein ordentliches Studentinnenleben zu führen.

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Schließlich ist die Zeit gekommen, um Abschied zu nehmen. Ein komisches Gefühl. Ich fahre morgen früh zurück nach Berlin, die Tochter bleibt hier in Stockholm.

Für die Tochter geht ein Lebensabschnitt zu Ende und ein neuer beginnt. Und für uns Eltern auch. Mir wird etwas wehmütig. Natürlich ist es gut, wenn du dein Kind zur Selbstständigkeit erzogen hast, so dass es eines Tages auszieht, um auf eigenen Füßen zu stehen. Aber muss das denn jetzt schon sein? Es ist doch erst 18 Jahre her, dass wir sie auf dem Arm gehalten haben und uns darüber freuten, das süßeste Baby der Welt zu haben. (Es ist auch 18 Jahre her, dass wir feststellten, ein sehr schlafunwilliges Baby zu haben, aber das ist eine andere Geschichte.)

Ja, es muss wohl jetzt sein, dass die Tochter den Schritt wagt, die Welt alleine und ohne unsere ständige Begleitung zu erobern. Zum Studium in eine andere Stadt und sogar ein anderes Land zu gehen, wo du niemanden kennst und die Sprache nicht beherrschst, ist besorgniserregend und angsteinflößend. Aber auch interessant, spannend und herausfordernd und wahrscheinlich wird es eine der besten Zeiten im Leben unserer Tochter.

Mir bleiben zum Abschluss nur die Worte des jungen Mannes aus dem Testzentrum:

„Viel Spaß in Schweden und pass gut auf dich auf. Und vergiss’ uns nicht und komm’ wieder zurück.“


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Eine kleine Wochenschau | KW01-2022 – Stockholm Edition (4/5)

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


07. Januar 2022, Stockholm

Das Thermometer zeigt heute früh minus zehn Grad. Wir gehen daher erstmal zu H&M, um für mich eine Mütze und für die Tochter dickere Handschuhe zu besorgen. Handschuhe sind allerdings ausverkauft, aber ich bekomme wenigstens meine Mütze. Die müssen wir an einer Selbstbedienungskasse bezahlen, was ich immer etwas befremdlich finde. Wenn ich etwas kaufe, ohne beim Bezahlvorgang Kontakt mit Verkäufer:innen gehabt zu haben, fühle ich mich beim Verlassen des Geschäfts immer wie ein Ladendieb.

In einem Sportgeschäft gegenüber versuchen wir noch einmal unser Glück wegen der töchterlichen Handschuhe. Der Laden führt aber ausschließlich Fußballbekleidung, so dass der Verkäufer uns lediglich Torwarthandschuhe anbieten kann. Wir lehnen dankend ab und die Tochter beschließt, dass ihre aktuellen Handschuhe doch dick genug seien.

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Als nächstes gehen wir erneut zur Universität, da die Tochter immer noch ihre T-Nummer für die Kursanmeldung benötigt. Während die Tochter am Registrierungsschalter ihre Nummer in Erfahrung bringt, vertreibe ich mir die Zeit an einem Touch Screen, um mich über die Uni zu informieren. Nachdem ich den Menüpunkt International Students gedrückt habe, stelle ich allerdings fest, dass das gar kein Info-Screen ist, sondern dass ich gerade eine Wartenummer für eine Beratung für International Students gezogen habe. Ich beschließe, auf das Gespräch zu verzichten und werfe den Zettel weg.

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Anschließend fahren wir mit der U-Bahn zur ersten Zimmerbesichtigung. Die Bahn ist nicht besonders voll. Aber sie ist auch nicht besonders leer. Anscheinend folgen nicht alle Stockholmer der Empfehlung der schwedischen Regierung, in Corona-Zeiten auf die Nutzung des ÖPNV zu verzichten.

Die Tochter und ich beschließen, unsere Masken aufzuziehen, was uns zu ziemlichen Exoten macht. Vor allem weil wir unter den ohnehin nur vier Maskenträgern im Zug die einzigen mit FFP2-Masken sind. Das hat aber wenigstens den Vorteil, dass die anderen Mitreisenden uns für hochinfektiös halten und deswegen auf größtmöglichen Abstand achten.

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Nach ungefähr 50 Minuten Fahrzeit inklusive einmal Umsteigen kommen wir in Bandhagen im Süden Stockholms an. Der Stadtteil besticht durch eine marzahnige Architektur mit vielen Plattenbauten, zwischen denen zwar viele Grünflächen und auch Spielplätze angelegt sind, die aber nur bedingt einladend wirken.

In einem dieser Hochhäuser untervermietet ein Ehepaar ein Zimmer, das wir uns anschauen wollen. An der Haustür gibt es keine Klingeln, sondern lediglich eine Zahlentastatur. Nachdem die Tochter Bescheid gegeben hat, dass wir da seien, kommt der Mann runter, um uns reinzulassen. Er ist ungefähr 1,70, schmächtig und eher wortkarg. Er begrüßt uns mit einem kurz angebundenen „Hej” und führt uns anschließend schweigend zum Aufzug.

Es ist kein gutes Zeichen, wenn ich in einer Gruppe die Person mit den besten Small-Talk-Fähigkeiten bin. Das scheint hier aber der Fall zu sein und es obliegt mir, die unangenehme Stille bei der Fahrt in den 9. Stock zu durchbrechen. (“The view up there must be spectacular.” “Yes.” Gut, dass wir darüber gesprochen haben.)

Das zu vermietende Zimmer ist recht geräumig und hell und eigentlich ganz schön. (Abgesehen davon, dass schwarze Möbel seit den 90ern nicht mehr angesagt sind.) Badezimmer und Küche sind zwar nicht besonders modern, jedoch alles in allem auch in Ordnung. Aber der Mann bleibt weiterhin etwas merkwürdig. Einerseits ist er höflich, aber andererseits auch ziemlich verdruckst. Seine Ehefrau sei gerade nicht da, erklärt er uns, was bei mir den Gedanken aufkommen lässt, dass er möglicherweise mit einer imaginären Frau zusammenlebt.

Nachdem er uns die Wohnung gezeigt hat, fragt mich der Mann, ob ich mit einziehen werde. Die Tochter zuckt bei dem Gedanken unmerklich zusammen, aber wahrscheinlich wäre ihr das immer noch lieber, als allein bei diesem Mann zu wohnen. (Falls meine Frau dies liest: Sollte sich die morgige Zimmeroption zerschlagen, wohne ich die nächsten sechs Monate in Bandhagen.)

Nach knapp fünf Minuten verabschieden wir uns mit dem Hinweis, wir hätten noch weitere Besichtigungen und würden uns melden. Ein hoffentlich auch international verständlicher Code für „Vielen Dank, wir sind an dem Zimmer nicht interessiert.“

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Als sich die Tochter im Hotel für ihre Unikurse registrieren will, stellt sich heraus, dass sie zuerst einen IT-Account anlegen muss. Dafür braucht sie einen Identity Code, der aber nicht identisch mit der Registrierungsnummer ist, die sie heute Vormittag erhalten hat.

Nun gibt es zwar nichts digitaleres als einen IT-Account, aber es ist trotzdem nicht möglich, die Zugangsdaten online zu erhalten, sondern sie müssen ebenfalls persönlich im Studenthuset abgeholt werden. (Es wird das Geheimnis des Mannes am Registrierungsschalter bleiben, warum es ihm heute Vormittag nicht in den Sinn kam, die Tochter zu fragen, ob sie – wie alle neuen Studierenden – außer der Registrierungsnummer auch die IT-Daten benötigt.)

Also machen wir uns erneut auf den Weg zur Uni. Diesmal aber mit der U-Bahn, denn auch unsere Freude an Fußmärschen bei eisigen Temperaturen hat ihre Grenzen. Während die Tochter ihre Zugangsdaten abholt, weiß ich diesmal, dass ich nicht wahllos auf irgendwelchen Info-Screens rumtatschen sollte. Ich setze mich auf eine Bank und fasse nichts an.

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Zurück im Hotel kann sich die Tochter endlich für ihre Kurse registrieren und ich bin somit stolzer Vater einer Studentin der Stockholms universitet. Wäre Alkohol in Schweden nicht so teuer, würden wir jetzt mit Sekt anstoßen. So prosten wir uns mit Leitungswasser zu. Skål!


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Eine kleine Wochenschau | KW01-2022 – Stockholm Edition (3/5)

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


06. Januar 2022, Stockholm

Die Tochter und ich beginnen den Morgen mit einem Corona-Selbsttest. Sie fallen beide negativ aus. Dass war nach unserer gestrigen fünfstündigen maskenlosen Zugfahrt durch halb Schweden nicht unbedingt zu erwarten. Anscheinend sind wir so immun, dass wir auch nach Wuhan reisen und auf Tiermärkten Fledermäusen die Köpfe abbeißen könnten, ohne dass uns etwas passiert.

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Als erstes muss die Tochter zur Universität, um sich im Studenthuset eine Identifikationsnummer zu holen, die sie für die Registrierung bei ihren Kursen braucht. Aus unerklärlichen Gründen, die wahrscheinlich nicht einmal der Universitätsverwaltung bekannt sind, kann diese Nummer nicht digital zur Verfügung gestellt werden, sondern ist zwingend persönlich zu erfragen.

Wir beschließen, die knapp fünf Kilometer zur Uni zu laufen, denn es ist ja immer gut, eine Stadt zu Fuß zu erkunden. Minus sieben Grad, die sich wegen des Windes wie minus zwölf anfühlen, mindern den Vergnügungsfaktor unseres Entdeckungsspaziergangs allerdings ein ganz klein wenig.

Wenn du dich in einer fremden Stadt bewegst, möchtest du selbstverständlich ungern als Tourist auffallen. Das gelingt uns auch ganz gut, weil wir nicht mit Stadtplan in der Hand, Brustbeutel und Fotoapparat um den Hals und Deutschlandkäppi auf dem Kopf rumlaufen. Unsere Lässigkeit vortäuschende Tarnung fliegt aber doch auf, als wir an der ersten Fußgängerampel zu lange überlegen, welchen Knopf wir drücken müssen, während die Einheimischen alle bei Rot die Straße überqueren.

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Es ist ungefähr 11 Uhr und die Straßen sind fast menschenleer. Fast schon unnatürlich leer. Anscheinend haben es die Schweden zwar nicht so mit dem Maskentragen, bleiben dafür aber epidemiologisch vorbildlich zuhause. Sehr löblich. Vielleicht verlässt aber auch niemand das Haus, weil eine Zombieapokalypse unmittelbar bevorsteht. Oder ein schwedischer Purge.

Wie so oft, schreibt das Leben aber doch nicht die besten Geschichten – ihm fehlt einfach der Sinn für Dramatik, Plotentwicklung und interessante Charaktere –, sondern die Erklärung ist viel banaler. In Schweden ist heute Feiertag. Trettondedag jul. Deswegen stehen wir auch nach unserem einstündigen Fußmarsch vor einem verschlossenen Studenthuset und müssen unverrichteter Dinge wieder abziehen. Aber wenigstens habe ich schon um 11.30 Uhr mein Tagesziel von 10.000 Schritten erreicht.

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Nachmittags schauen wir uns noch mehr von Stockholm an. Wir laufen an der königlichen Oper und am Reichstag vorbei – von Greta keine Spur, die kommt erst morgen wieder –, passieren das Museum Tre Kronor und schlendern durch die pittoreske Altstadt mit seinen Fachwerkhäusern, engen Gassen und zahlreichen kleines Cafés. (Und mit zahlreichen Andenkenläden, die allesamt versprechen, die besten Souvenirs in ganz Stockholm anzubieten.) Anschließend laufen wir bis zum Stadtteil Södermalm, der von Visit Sweden als einer von Stockholms „hottest neighborhoods“ mit einer „relaxed, creative and trendy“ Atmosphäre angepriesen wird, flanieren noch ein wenig ziellos durch die Straßen, bis wir schließlich wieder bei unserem Hotel sind.

Die Tochter und ich sind beide von der Stadt begeistert. Von den beeindruckenden herrschaftlichen Gebäuden, von den engen verwinkelten Gässchen, von den kleinen Läden, Coffee Shops und gemütlichen Kneipen, von den Altbauten ebenso wie von den neueren stilvollen Wohnhäusern, von dem vielen Wasser und von den zahlreichen Grünanlagen. Stockholm scheint wirklich sehr viel Lebensqualität zu bieten. Zumindest wenn du genügend Geld hast und es dir leisten kannst, hier zu wohnen.

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Abends nähern wir uns den kulinarischen Gepflogenheiten Schwedens. Wir essen Pizza. Zu einem fürstlichen Preis. Einem sehr fürstlichen Preis.

Die Preise in Schweden sind ohnehin recht gewöhnungsbedürftig. Da zehn schwedische Kronen ungefähr einem Euro entsprechen, hast du an der Kasse immer das Gefühl, gerade einen Kleinwagen erworben zu haben. Aber auch in Euro umgerechnet sind die Preise immer noch ziemlich hoch, weil die Lebenshaltungskosten in Schweden höher sind.

Daher weiß ich beim Bezahlen nicht, ob unsere Pizza normal schwedisch teuer ist oder es sich auch für hiesige Verhältnisse um einen unverschämten Wucherpreis handelt. Dafür schmeckt die Pizza aber sehr lecker. (Unter Umständen reden wir uns das auch nur ein, weil wir für den gleichen Preis auch im Adlon hätten brunchen könnten.)


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Eine kleine Wochenschau | KW01-2022 – Stockholm Edition (2/5)

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


05. Januar 2022 Berlin/Kopenhagen/Malmö/Stockholm

5 Uhr. Der Wecker klingelt. Endlich kann ich aufstehen. Aus Angst, den Wecker zu überhören, war ich bereits seit halb vier wach. Selbst ein erster Kaffee bringt mich kaum in einen menschenähnlichen Zustand. Beste Voraussetzungen für eine fünfzehnstündige Zugfahrt mit dreimal Umsteigen und so viel Gepäck, wie du nun mal benötigst, wenn du für ein halbes Jahr ins Ausland ziehst.

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Als Reisekleidung habe ich mich für Jogginghose, Kapuzenpulli und Laufschuhe entschieden. Ein Aufzug, der zwar einen prekären sozialen Status vermuten lässt und in dem ich keine Chance hätte, in einen Berliner Club zu kommen, der aber nach fast zwei Jahren Pandemie inzwischen doch irgendwie sozial akzeptiert ist. Um für die kühlen schwedischen Temperaturen gewappnet zu sein, muss ich mein sportiv anmutendes Outfit allerdings mit meiner langen Winterjacke kombinieren, wodurch ich tatsächlich den Eindruck erwecke, ich hätte die Kontrolle über mein Leben verloren. Ist mir aber egal. Wenn ich der Umwelt und dem Klima zuliebe den ganzen Tag im Zug hocken muss, möchte ich es wenigstens bequem haben.

Für Stockholm habe ich selbstverständlich auch noch ein Paar saubere Jeans und ordentliche Schuhe eingepackt. Schließlich möchte ich bei den Wohnungsbesichtigungen einen guten Eindruck bei den potenziellen Vermieterinnen machen und die Chancen der Tochter, ein Zimmer zu bekommen, nicht zunichtemachen. Vielleicht sollte ich noch einen Dreiteiler und eine gute Krawatte einpacken.

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Nach einer ereignislosen Fahrt in einem angenehm leeren ICE erreichen wir nach knapp zwei Stunden Hamburg. Bei der Einfahrt in die Stadt sehe ich auf einem Hochhaus eine Buchstabeninstallation: „Ich glaube nicht an Dinosaurier“. Hoffentlich handelt es sich um eine Spitze gegen realitätsverweigernde Corona-Schwurbler und nicht um eine Immobilie eines wohlhabenden Verschwörungstheoretikers, der sie nutzt, um für seine verqueren Ansichten größtmögliche Aufmerksamkeit zu erzeugen.

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Von Hamburg aus geht es in einem Zug der dänischen Staatsbahn Richtung Kopenhagen. Ein deutscher ICE ist normalerweise schon recht komfortabel, wird von seinem dänischen Kollegen aber deutlich in den Schatten gestellt. Die Sitze bieten so viel Beinfreiheit und sind so geräumig und bequem, dass sie eigentlich die Bezeichnung Sessel verdienen. Und pünktlich ist der Zug auch noch. Well done, dänische Staatsbahn, well done!

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Interessant sind die unterschiedlichen Gesichtsbedeckungen der Zugbegleiter:innen. Der Schaffner im ICE von Berlin nach Hamburg war mit einer FFP2-Maske ausgestattet, sein deutscher Kollege im Zug nach Dänemark hatte sich für eine medizinische Maske entschieden und die dänische Schaffnerin, die in Padborg zugestiegen ist, trägt einen dieser Plastikvisiere, deren Schutzwirkung kaum größer ist als die eines gehäkelten Topflappens.

In Schweden, wo die Corona-Maßnahmen im Vergleich zu den meisten europäischen Ländern eher locker sind, trägt das Zugpersonal dann bestimmt gar keine Maske. Und wahrscheinlich begrüßen sie jeden Fahrgast mit Küsschen links und Küsschen rechts.

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In Kopenhagen haben wir knapp anderthalb Stunden Aufenthalt. Es regnet so stark, dass wir nicht einmal kurz vor den Bahnhof treten können, um zu behaupten, wir wären richtig in Kopenhagen gewesen. Dafür wartet der Kopenhagener Bahnhof mit unfassbar schnellem LTE auf. Da öffnen sich die Webseiten schon, bevor du überhaupt weißt, dass du sie dir ansehen wolltest. Das ist fast genauso gut, wie sich den Bahnhofsvorplatz anzuschauen.

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Mit dem nächsten Zug geht es über die Öresundbrücke nach Malmö. Vor der schwedischen Grenze wird darauf hingewiesen, Ausweis und die Bescheinigung über den negativen Corona-Test bereitzuhalten. Die schwedischen Grenzbeamten kontrollieren jedoch keine Papiere, führen aber einen Hund mit sich. So meschugge wie ich nach fast zwei Jahren Pandemie bin, denke ich als erstes: „Krass, der schwedische Zoll hat Hunde, die Corona erschnüffeln können.“

Enttäuschenderweise schnuppert der Hund aber nur die großen Gepäckstücke nach Drogen ab. Noch enttäuschenderweise findet er nichts.

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Am Bahnhof in Malmö und in unserem nächsten Zug trägt tatsächlich niemand Maske. In Schweden gibt es keine Pflicht zum Tragen von Masken, sondern die schwedische Regierung empfiehlt dies lediglich in Situationen, in denen nicht genügend Abstand zu anderen Menschen eingehalten werden kann. Was „nicht genügend Abstand“ bedeutet, interpretieren die Reisenden anscheinend sehr großzügig.

Keine Maske zu tragen, fühlt sich befremdlich an und überhaupt nicht befreiend. Das liegt vielleicht auch daran, weil du dann merkst, wie muffig es in dem Waggon riecht. Nach nassem Tier oder so. Zum Glück öffnet ein Pärchen, das schräg vor uns sitzt, eine KFC-Tüte und schon bald hat der Duft von Hühnchen und Pommes den Wasserbüffel-Geruch vertrieben.

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Vor den Fenstern zieht in der Dunkelheit eine romantische Schneelandschaft an uns vorbei. Während in Deutschland häufig schon am 26. Dezember die Weihnachtsbäume entsorgt werden, sind hier in den meisten Vorgärten die Tannenbäume noch beleuchtet, an den Fensterrahmen sind Lichterketten angebracht und von den Zimmerdecken hängen große Herrnhuter Sterne. Für die perfekte Idylle fehlt nur noch, dass die Kinder aus Bullerbü den Weg entlang hopsen und Weihnachtslieder singen.

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Kurz nach halb zehn erreichen wir schließlich unser Hotel. Für das Einchecken habe ich mir den Satz „Hej, talar du engelska?” zurechtgedeeplet, denn ich fände es irgendwie unhöflich, sofort Englisch zu sprechen, auch wenn ich weiß, dass das Englisch der meisten Schwed:innen wahrscheinlich wesentlich besser als meines ist. Zum Glück – und wie erwartet – antwortet die junge Frau mit einem fröhlichen „Of course, I do”. Sonst wäre unsere Unterhaltung auch sehr schnell beendet gewesen.

Nachdem sie mir unsere Zimmer-Schlüsselkarten ausgehändigt hat, informiert mich die Frau noch über die Öffnungszeiten des Fitnessstudios und über das umfangreiche Spa-Angebot. Mit vorgetäuschtem Enthusiasmus sage ich zu allem „Excellent!“ und „Splendid!“, wobei ich jetzt schon weiß, dass ich eher von Carl XVI. Gustaf zum Kaffeetrinken eingeladen werde, als dass ich hier eine Trainingssession einlege oder mich einer Ganzkörpermassage unterziehe.


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Eine kleine Wochenschau | KW01-2022 – Stockholm Edition (1/5)

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


03. Januar 2022, Berlin

Trage heute eine alte, eigentlich schon ausrangierte Unterhose, meine nur zweitliebste Jogginghose und ein T-Shirt, das ich eigentlich nur im Sommer anziehe. Meine etwas ungewöhnliche Kleidungswahl, die meinen Mitmenschen wahrscheinlich gar nicht als ungewöhnlich auffällt, sondern als „wie immer“, das heißt, „stark verbesserungswürdig“, hängt damit zusammen, dass ich den Großteil meiner anderen Klamotten schon verpackt habe. Übermorgen fahren die Tochter und ich nach Stockholm, um Zimmer für sie zu besichtigen, bevor am 17. Januar ihr Studium dort beginnt.

Es fühlt sich etwas merkwürdig an, in Zeiten von Corona durch Europa zu touren, aber als sich die Tochter im Spätsommer für die Studienkurse in Schweden beworben hatte, sah es so aus, als könnten wir diese nervige Pandemie allmählich im Griff haben. (*Die Omnikron-Mutante lacht Tränen, klopft sich auf die Schenkel und verschwindet nach Luft schnappend, um Menschen zu infizieren.*) Nun können wir schlecht das Studium der Tochter absagen, sondern werden uns geboostert auf den Weg nach Schweden machen.

Warum sich die Tochter für Schweden entschieden hat, können wir gar nicht genau sagen. Letztes Jahr im Sommer hatte sie auf Netflix die schwedische Serie Young Royals weggebinged, aber sie weist entschieden zurück, dass das irgendetwas mit ihrer Studienortwahl zu tun hat. Sie reagiert sogar äußerst unwirsch, wenn meine Frau oder ich da einen Zusammenhang herstellen. Deswegen traue ich mich auch nicht, sie zu fragen, ob wir sie vielleicht schon in frühester Kindheit inspiriert haben, weil wir ihr regelmäßig Pippi Langstrumpf, Wir Kinder aus Bullerbü, Lotta aus der Krachmacherstraße und all die anderen Astrid-Lindgren-Klassiker vorgelesen haben. (Außer Karlsson vom Dach, den fanden sowohl meine Frau als auch ich gemein und fies.)

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Eine kleine Wochenschau | KW52-2021

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


27. Dezember 2021, Westerburg

Ich stehe bei meinen Eltern unter der Dusche und bin leicht gestresst. Hört sich komisch an, ist aber so. Meine Anspannung rührt nicht daher, dass die elterliche Dusche nicht den modernsten sanitären Standards entspräche. Ganz im Gegenteil. Vor ein paar Jahren haben meine Eltern das Bad renovieren lassen und seitdem verfügen sie über eine sehr geräumige, begehbare Dusche mit Regenbrause in der Decke, die einen sehr angenehm mit einem wohldosierten Wasserstrahl berieselt. Da dient der Duschgang nicht nur der Körperhygiene, sondern wird fast schon zum Wellness-Aufenthalt.

Nicht aber bei mir. Da ich kein Duschgel und Shampoo mitgebracht habe, muss ich mich entscheiden, welche der verschiedenen Flaschen, Tuben und Tiegel, die fein säuberlich auf dem gemauerten Vorsprung aufgereiht sind, ich jetzt verwende. Als stark weitsichtiger Mensch ist es mir unmöglich zu erkennen, was auf den Etiketten steht. Daher greife ich auf gut Glück ein Behältnis und hoffe einfach, dass ich mir nicht mit einem Duschgel, einem Gesichtspeeling oder einer Körperlotion die Haare wasche. Oder mit einem Universal-Badreiniger mit Zitrusduft.

Damit der tadellose Zustand der Dusche bewahrt wird, müssen nach dem Duschen die Wände mit einem Fensterabzieher abgezogen und getrocknet werden. Schließlich soll das Dusch-Spa-Erlebnis nicht durch unschöne Wasserflecken und Kalkablagerungen getrübt werden. Durch das Wändeabziehen gerate ich allerdings so sehr ins Schwitzen, dass ich gleich nochmal duschen könnte. Dann müsste ich aber erneut die Wände trocknen, würde wieder schwitzen, müsste ein weiteres Mal duschen und so weiter und so fort. Es ist ein Teufelskreis!

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Eine kleine Wochenschau | KW51-2021

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


20. Dezember 2021, Berlin

Nach meiner Booster-Impfung am Samstag hatte ich in der Nacht zum Sonntag ordentlich Fieber und habe den gestrigen Tag größtenteils im Bett verbracht. Heute geht es mir aber insgesamt wieder ganz gut. Außer dass ich übertrieben viel schwitze.

Ich stehe in der Postfiliale, um die letzten Weihnachtspakete aufzugeben, und transpiriere, als hätte ich gerade den Marathon des Sables durch die marokkanische Sahara absolviert. Der Schweiß läuft mir niagarafallartig die Schläfen hinunter und ich fürchte, dass ich gleich knöcheltief in einer Pfütze stehe. Aber wahrscheinlich bilde ich mir meine abnormale Schweißproduktion nur ein. Für die Frau hinter dem Schalter bin ich sicherlich ein ganz gewöhnlicher Mensch, der eine ganz gewöhnliche Menge Schweiß schwitzt.

Zumindest rede ich mir das ein, denn sonst müsste ich sofort die Filiale verlassen und mir eine neue suchen. Am besten in einem anderen Kiez. Oder noch besser in einer anderen Stadt.

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Eine kleine Wochenschau | KW50-2021

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


13. Dezember 2021, Berlin

Der Sohn ist heute früh schwer von seinem gestrigen Judo-Turnier gezeichnet. Unter dem linken Auge ist ein blauer Fleck, neben dem rechten eine Schramme, die Lippe ist angeschlagen, auf der Stirn hat er eine Beule und ein paar weitere Kratzer zieren sein Gesicht. Kurzum, er sieht aus, als sei er gegen einen Bus gelaufen. Oder als hätte er mit den Klitschko-Brüdern geboxt. Oder als hätten ihn die Klitschko-Brüder gegen einen Bus geworfen.

Vielleicht sollte er heute den ganzen Tag seine Medaille, die er gewonnen hat, tragen, damit uns die Lehrer:innen nicht zum nächsten Elternsprechtag einladen und unangenehmen Fragen zu unseren Erziehungsmethoden stellen.

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Eine kleine Wochenschau | KW49-2021

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


06. Dezember 2021, Berlin

Nikolausmorgen. Gestern Abend hatten die Kinder eher geschäftsmäßig als enthusiastisch drei kleine Plätzchen auf einen Unterteller drapiert und vor unserer Tür gestellt. Auf den Einwand meiner Frau, das sähe ja etwas mickrig aus, erwiderte der Sohn, es gäbe Menschen, die hätten gar nichts, da solle der Nikolaus mal nicht undankbar, sondern lieber froh sein, dass er überhaupt etwas bekommt. Die Tochter stimmte ihm zu und fand, ein halbes Glas Milch sei dann auch ausreichend.

Da der Nikolaus nicht auf Plätzchenspenden angewiesen ist, sondern einen Schrank voll mit (noch) gefüllten Plätzchendosen sein Eigen nennt, war er trotzdem gnädig und hat ganze Schoko-Weihnachtsmänner dagelassen.

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