Eine kleine Wochenschau | KW42-2021

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


18. Oktober 2021, Berlin

Auf meiner morgendlichen Laufrunde sehe ich auf der Spree regelmäßig ein Polizeiboot. Es trägt den Namen Seeschwalbe. Irgendwie glaube ich, dass sich die Berliner Wasserpolizei bei der Namensgebung ein wenig mehr Mühe hätte geben können. Mit der Bezeichnung Seeschwalbe verschaffst du dir bei Verbrecher:innen wohl nicht besonders viel Respekt. In den USA haben Polizeiboote wahrscheinlich furchteinflößende Namen wie The Unforgivable Sea Eagle, Shark Attack oder Enforcer 3.000. Da weißt du gleich, mit denen ist nicht gut Kirschen essen, denen widersprichst du besser nicht.

Vor einer Seeschwalbe hast du dagegen so viel Angst wie vor einem dicken Dorfpolizisten, der eine Verfolgungsjagd nach 50 Metern abbrechen muss, weil er völlig außer Atem ist. Aber das ist ja fast schon wieder sympathisch.

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Familien-Tweets der Woche (382)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Eine kleine Wochenschau | KW41-2021

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


11. Oktober 2021, Westerburg

Nachmittags flanieren mein Vater, der Sohn und ich durch Westerburg. Ein Drei-Generationen-Spaziergang gewissermaßen. Ich möchte schauen, was sich seit unserem letzten Besuch vor knapp zwei Jahren alles verändert hat.

Ein neuer Rewe wurde eröffnet. Nach einem unfassbar langwierigen Planungs-, Genehmigungs-, Einspruchs- und Bauprozess, der sich so lange hingezogen hat, dass der Berliner Flughafen als Best-Practice-Beispiel für gelungene Projektplanung und Bauorganisation gelten kann.

Dem Sohn fällt ein kleiner Imbissladen auf. Nicht wegen des kulinarischen Angebots, sondern aufgrund des Namens. Der lautet irgendwie naheliegenden, aber für Westerwälder Verhältnisse doch originell „Westerburger“. Burger nehmen allerdings nur einen verschwindend geringen Teil der Speisekarte ein, die hauptsächlich von Dönervariationen und Pizzen dominiert wird. Aber „Westerburger“ klingt einfach besser als „Wester-Döner“ oder „Wester-Pizza“.

Ansonsten hat sich in Westerburg nicht sonderlich viel getan. Eher im Gegenteil. Die Zahl der leerstehenden Ladengeschäfte ist in den letzten Jahren nochmal stark angestiegen und größtenteils liegt das wahrscheinlich nicht mal an Corona. An dem ein oder anderen leeren Geschäft bleiben wir stehen und ich erzähle dem Sohn, was da früher drin war und was wir dort gekauft haben. Ein unvergesslicher „Vaddi erzählt vom Krieg“-Moment für den Sohn.

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Familien-Tweets der Woche (381)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Eine kleine Wochenschau | KW40-2021

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


04. Oktober 2021, Berlin

An einem Baum in der Parallelstraße hängt ein Zettel:

„Meine beiden Wellensittiche (blau und gelb) sind vor 2 Wochen weggeflogen. Hat Sie jemand gesehen? FINDERLOHN!“

Ich habe keine besonderen ornithologischen Kenntnisse und ich möchte den Vogelbesitzer oder die Vogelbesitzerin nicht entmutigen, aber ich habe große Zweifel, dass zwei Wellensittiche, die ihr ganzes Leben in einem Käfig verbracht haben, noch nie nach Futter suchen mussten und denen das Konzept „Fressfeinde“ vollkommen fremd ist, 14 Tage in Berlin überleben.

Das ist so, als würde ich im Dschungel ausgesetzt und wäre ganz auf mich allein gestellt. Da wäre ich spätestens nach der ersten Nacht tot. Gefressen von einem wilden Tier. Oder von einem vollkommen unwilden Tier. Einem Schmetterling oder so. Der sich eigentlich ausschließlich von Pflanzennektar und Morgentau ernährt und mich nur frisst, um mir zu zeigen, was für ein Lappen ich bin, und um seinen Dschungelkollegen zu demonstrieren, das er auch ein harter Dude ist.

In diesem Sinne: Rest in peace, Wellensittiche, rest in peace!

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Familien-Tweets der Woche (380)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Eine kleine Wochenschau | KW39-2021

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


27. September 2021, Berlin

Sitze vormittags mit dem Sohn beim Orthopäden. Beim Judoturnier am Wochenende hat er sich irgendetwas am Knie zugezogen. Außerdem ist sein linker Daumen lädiert, auf Höhe des rechten Wangenknochens hat er einen blauen Fleck und die Lippe hat auch etwas abbekommen. So wie der Sohn aussieht, fühlt sich heute wahrscheinlich die CDU.

Der Orthopäde untersucht das Knie, mutmaßt, dass das Außenband überdehnt oder angerissen ist und ordnet ein MRT an. Ich bitte ihn, sich auch den Daumen anzuschauen Der Sohn kann keinen Stift halten, was blöd ist, weil er Linkshänder ist, was noch blöder ist, weil er diese Woche drei Arbeiten schreiben muss. Daher bitte ich um ein Attest, weil das bei den Lehrer:innen wahrscheinlich mehr Eindruck macht, als ein von mir geschriebener Zettel.

Der Daumen sei wohl verstaucht, meint der Orthopäde und fragt den Sohn, ob er nicht auch mit rechts schreiben könne. Der Sohn antwortet, seine Schrift sei schon mit links nicht die allerleserlichste – was ein ziemlicher Euphemismus ist –, aber mit rechts sei sie gar nicht zu entziffern und eine Zumutung für die Lehrer. Als Arzt weiß der Orthopäde wahrscheinlich nicht, was mit „unleserliche Handschrift“ überhaupt gemeint ist, stellt dann aber doch das Attest aus.

„Oben genannter Patient kann die nächsten 14 Tage nicht handschriftlich tätig werden.“

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Familien-Tweets der Woche (379)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Eine kleine Wochenschau | KW38-2021

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


20. September 2021, Berlin

Seit einigen Tagen haben wir eine kleine Fruchtfliegen-Plage in unserer Küche. Eigentlich dachte ich, der Herbst sei gar keine Fruchtfliegen-Saison, aber den Fruchtfliegen ist meine Unkenntnis über ihren Lebenszyklus egal und sie tummeln sich in großer Zahl bei uns und fliegen immer aufgeregt umher, sobald jemand den Mülleimer öffnet. Vielleicht ist ihnen jetzt draußen zu kalt und sie suchen bei uns nach ein wohliger Gemütlichkeit. Oder unsere Wohnung wird mal wieder im Insekten-Airbnb gefeaturet.

Meine Frau versucht mit fiebrigem Eifer, der Fruchtfliegen-Plage Herr zu werden. (Bzw. Herrin zu werden.) Die Fruchtfliegen mit hektischem Handwedeln zu vertreiben, hat nicht zum Erfolg geführt. Als nächstes hat sie die Obstschale ausgewaschen und eine spätreife Banane in einen Tupperbehälter verbannt. Den Fruchtfliegen gefallen diese Hygienemaßnahmen und sie haben noch ein paar Kumpels Bescheid gesagt, die jetzt auch in unserer Küche abhängen.

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Familien-Tweets der Woche (378)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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