Bretagne 2012 – 6. Tag: Wo bleibt der Kniffel?

Genießen einen weiteren faulen und sehr erholsamen Tag am Strand von Tregastelle. Setze dabei die alljährliche Tradition fort, die Fußrücken nicht ausreichend mit Sonnenmilch einzucremen. Aber rot ist ja prinzipiell eine ganz schöne Farbe.

Lasse mich vor dem Abendessen auf ein erbittertes Gartenfußballmatch zwischen den Teufelskickern (der Sohn) und Bayern München (ich) ein. Das Spiel zeichnet sich durch glanzvolle Torwartparaden (der Sohn) und blasiertem Standfußball (ich) aus und endet mit einem souveränen 5:3-Erfolg für die Teufelskicker.

Grillen abends Fisch und nehme mir vor, die französischen Vokabeln für den Satz „Haben Sie auch Fisch mit wenig Gräten?“ rauszusuchen. Sitze später wieder mit dem Bonner Freund und Kronenbourg schweigend im Garten und genieße den Ausblick aufs Meer. Männer, die wieder aufs Meer starren!

Sinniere nach dem abendlichen Kniffeln darüber, wie groß die statistische Wahrscheinlichkeit ist, dass eine Person sieben Kniffel an einem Abend wirft (nicht ich) und die anderen drei Spieler (darunter ich) nur einen einzigen (nicht ich). Sehr klein!

Grillfisch - grätig

Grillfisch – grätig

Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel "Nackte Kanone" geschaut. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Moabit. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil. Im September 2016 ist sein erstes Buch "Wenn's ein Junge wird, nennen wir ihn Judith"* erschienen. (*Affiliate-Link)

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