Wenn der Verweis auf das vierte Gebot ausfällt, wie wäre es, etwas moderner, mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch § 1619:

„Dienstleistungen in Haus und Geschäft

Das Kind ist, solange es dem elterlichen Hausstand angehört und von den Eltern erzogen oder unterhalten wird, verpflichtet, in einer seinen Kräften und seiner Lebensstellung entsprechenden Weise den Eltern in ihrem Hauswesen und Geschäft Dienste zu leisten.“

Falls Sie die Diskussion mit der Tochter vertiefen möchten, kann man da ja sogar ableiten, dass nicht nur der eigene, sondern ggf. sogar der elterliche Schreibtisch …