Weihnachtsmarkt – eine Wort-Bild-Schere, wie sie im Buche steht. Wer glaubt, ein Weihnachtsmarkt ist „weihnachtlich“, denkt auch, er trifft auf einer Flatrate-Party im Artemis die große Liebe. (Falls Sie nicht wissen, was das Artemis ist: Googlen Sie das. Aber besser nicht an ihrem Büro-Rechner.)
Um den Besuch im Lichterketten-Elendsviertel zu einem maximal unerfreulichen Erlebnis zu machen, werden möglichst viele Holzhütten auf möglichst engem Raum aufgestellt. So entsteht ein Gedränge und Geschubse wie im Winterschlussverkauf bei Primark. Auf Hunderte von Besucher*innen kommen fünf Sitzgelegenheiten, bei Regen drei Unterstellmöglichkeiten für maximal zwei Personen – und genau ein Dixi-Klo, das aussieht, als habe es ein Bisonbüffel mit Durchfall heimgesucht.










