London 2017 – Tag 3: Von opulenten Frühstücken, Fußmärschen durch London und Warten am Flughafen

Werde um 6.30 Uhr vom Handy-Wecker aus dem Schlaf gerissen, weil ich vergessen habe, ihn gestern Abend neu zu stellen. Ich überprüfe kurz, ob die Morgenstunde Gold im Mund hat, finde aber nur meine Porzellan-Füllung. Anschließend nutze ich das frühe erzwungene Aufwachen, nicht um einen Wurm zu fangen, denn ich bin ja kein Vogel, sondern um die Koffer zu packen.

Von meinem Fluchen beim Versuch, den ersten der beiden Trolleys zu schließen, wird der Sohn wach. Ich erkläre ihm, dass wir zunächst zur Victoria Station führen, um unsere Koffer in die Gepäckaufbewahrung zu bringen und danach irgendwo Frühstücken gingen.

Rise & Dine in Großbritannien – Verheißung oder Drohung?

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Da der Sohn aber jetzt schon Hunger hat, holen wir uns am Snack-Automaten in der Hotel-Lobby eine Packung M&Ms für ihn und einen Breakfast Biscuit für mich. Die Supper-Nanny und Dr. Best liegen sich weinend in den Armen, der Sohn ist dagegen begeistert von dem kulinarischen Start in den Tag. Und ich erwarte, demnächst Gegenstand einer RTL II-Dokumentation „Deutschlands schlimmste Väter“ zu sein.

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Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Moabit. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil. Im September 2016 ist sein erstes Buch „Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“* erschienen. (*Affiliate-Link)