scoyo-Kolumne: Unterwegs im Harmony-Express – Entspannt mit dem Auto in den Urlaub

Ihnen steht eine mehrstündige Autourlaubsreise mit Kindern bevor und Sie wissen nicht, wie Sie diese ohne Psychopharmaka, Alkohol und Drogen schadlos überstehen sollen? Das geht ganz einfach mit Süßigkeiten, elektronischem Entertainment, schalldichten Kopfhörern, einem gewaltbereiten Hells-Angels-Rocker und einer präventiven Paartherapie. Mehr finden Sie in meiner neuen Kolumne im ELTERN! Magazin von scoyo. Viel Spaß!

Familien-Tweets der Woche (163)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Das gute Buch: „Wenn ich die Wahl habe zwischen Kind und Karriere, nehme ich das Sofa“ von Claudia Haessy (mit Verlosung)

Wenn Sie zu den unzähligen Fans des Blogs von Claudia Haessy zählen, campen Sie wahrscheinlich gerade vor der Buchhandlung Ihres Vertrauens, denn morgen erscheint endlich ihr Romandebüt: „Wenn ich die Wahl habe zwischen Kind und Karriere, nehme ich das Sofa“. Ein Titel, der vielleicht nicht ganz eingängig ist, sich aber gut mit dem Hashtag #widwhzkuknids vermarkten lässt.

Der Rowohlt-Verlag preist das Buch auf der Rückseite als irrsinnig komisch und herrlich derb an und da stutzt der aufgeklärte kritische Mensch. Wenn etwas so plakativ und überschwänglich beworben wird, ist doch meistens das Gegenteil der Fall. Sie kennen das von Billig-Schokopuddings bei Aldi, Lidl und Co., auf denen in großen Lettern „Mmmmh, lecker“ gedruckt ist, die aber in erster Linie aus Billiggelantine, Farbstoffen, Aromen, Industriezuckerabfällen sowie Spurenelementen von Kakao bestehen und deren Geschmack und Beschaffenheit allenfalls etwas Puddingartiges suggerieren.

Die Behauptung des Verlagsmarketings fordert mich also geradezu heraus, das Buch einer literaturwissenschaftlich infundierten Prüfung zu unterziehen.

Das Erstlingswerk von @frauhaessy. Besser als das Foto, auf dem es abgebildet ist. Viel besser! #dasgutebuch

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Fahrradausflug nach Mordor. Eine Tortour in 3 Akten – 3. Akt: Mit Picknix und Erholnix am Schlachtensee

Den 1. Akt der Tortour gibt es hier, den 2. Akt hier.

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Am See stehen wir vor der Aufgabe, einen netten Platz zu finden, an dem wir uns niederlassen können. Dies ist kein triviales Unterfangen, denn auf der Seite, auf der wir uns befinden, ist das Ufer sehr schmal und voller schmutzigem Gestein und Geröll. Auf der anderen Seeseite laden dagegen schöne Sandstrände zum Verweilen ein. Die Kinder weigern sich aber nach der beschwerlichen Anreise, auch noch den See zu umfahren.

Schließlich finden wir eine einigermaßen akzeptable Stelle, wo wir die Fahrräder abstellen und unsere Decken ausbreiten. Lediglich die vielen Baumwurzeln, die sich hier auf dem Boden ausgebreitet haben, schränken den Liegekomfort ein wenig ein. Die Kinder monieren dies gleich lautstark, als seien sie gezwungen, über mehrere Stunden auf Nagelkissen zu sitzen.

Still ruht der See (Symbolbild)

Still ruht der See (Symbolbild)

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Fahrradausflug nach Mordor. Eine Tortour in 3 Akten – 2. Akt: Quäl dich, du Sau!

Den 1. Akt der Tortour gibt es hier.

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Endlich bricht unser motziges Velo-Quartett auf. Die Frau vorneweg, dann Tochter und Sohn, am Ende ich als Nachhut. Ich ziehe meinen Helm möglichst tief ins Gesicht, damit mich niemand auf dem Hollandrad erkennt. Ein Vorhaben, das spektakulär misslingt. Zuerst winkt mir die türkische Kioskbesitzerin von nebenan, dann die Frau vom Retro-Möbelgeschäft und am Ende der Straße grüßen die Meiers, die eine Etage über uns wohnen. Wozu zieht man eigentlich in die anonyme Großstadt, wenn man keinen Schritt tun kann, ohne von aufdringlichen distanzgeminderten Nachbarn drangsaliert zu werden?

Quäl dich, du Frosch!

Quäl dich, du Frosch!

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Fahrradausflug nach Mordor. Eine Tortour in 3 Akten – 1. Akt: Der Singularis Familiaris

„Für Berlin werden 23 bis 26 Grad erwartet“, erklingt es blechern aus unserem Küchenradio, das mehr durch sein Retro-Design als durch seine Klangqualität besticht. Es ist Sonntagmorgen und wir sitzen zu viert am Frühstückstisch.

„Das ist perfektes Wetter für unsere Radtour heute“, freut sich die Frau und strahlt enthusiastisch, als wäre sie eine Animateurin, die faules Touristenpack in ihrem All-Inclusive-Club-Med-Urlaub zu ein wenig Aktivität motivieren muss. Die im blanken Entsetzen geweiteten Augen der Kinder deuten darauf hin, dass sie weder Begeisterung noch Überschwang mit ihrer Mutter teilen und schon die Ankündigung, den Sonntag damit zu verbringen, durch Berlin zu strampeln, als schwerwiegenden Verstoß gegen die Kinderrechtskonvention erachten.

Vorsicht Fahrrad

Vorsicht Fahrrad

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Familien-Tweets der Woche (162)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Familien-Tweets der Woche (161)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Das gute Buch: „Und ewig schläft das Pubertier“ von Jan Weiler (mit Verlosung)

Die Pubertät zählt für Kinder wohl zu den einschneidendsten Lebensphasen – und noch mehr für ihre Eltern. Diese müssen miterleben, wie sich ihre vormals liebenswerten engelsgleichen Kinder (Episoden, in denen diese sich brüllen vor einem Süßigkeitenregal im Supermarkt wälzten, werden dabei durch den verklärenden Filter der Vergangenheit ausgeblendet) in grunzende Kreaturen, die pumaartige Gerüche verströmen und deren Gefühlshaushalt so fragil ist, dass Eltern eine Diplomatenausbildung im Auswärtigen Amt absolvieren müssen, um tägliche Konflikte vom Ausmaß der Kuba-Krise zu vermeiden.

Am 3. Juli ist mit „Und ewig schläft das Pubertier“ der neueste Band in der Pubertier-Saga von Jan Weiler erschienen, in dem er wieder als teilnehmender Beobachter in einer sozialpsychologischen Studie das Sozial-, Ess- und Schlafverhalten seiner pubertierenden Kinder analysiert.

Man kann seine Zeit mit Schlimmerem verbringen als mit Jan Weilers Pubertier.

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Disclosure

Bisher habe ich nur Rezensionen über Bücher von mir persönlich bekannten Bloggerinnen geschrieben, bei denen ich davon ausgehe, dass ihre finanziellen Möglichkeiten nicht ausreichen, um mich auf Schadenersatz in sechsstelliger Höhe verklagen. Bei Jan Weiler mache ich diesbezüglich eine Ausnahme, da ich ein großer Bewunderer seiner Texte, seines Schreibstils und seines Humors bin. Dennoch soll meine geradezu hymnische Verehrung des Weilerschen Oeuvres mich nicht daran hindern, sein neuestes Buch mit der Distanz und Arroganz eines Edelfeuilletonisten einer kritischen Betrachtung zu unterziehen.

Vorab möchte ich noch erwähnen, dass mir der Verlag ein Rezensions- sowie zwei Verlosungsexemplare zur Verfügung gestellt hat. Der Gegenwert von 43 Euro reicht allerdings nicht aus, mein unbestechliches Urteil zu einer Gefälligkeitsrezension zu manipulieren. Die einzig anerkannte Bestechungswährung des Familienbetriebs ist und bleibt Käsekuchen. Allerdings habe ich keinen von Jan Weiler angeboten bekommen. Meine Irritation über die damit zum Ausdruck gebrachte mangelnde Wertschätzung meiner Person soll meine Objektivität als Literaturkritiker aber nicht beeinträchtigen. Weiterlesen

Familien-Tweets der Woche (160)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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