Familien-Tweets der Woche (407)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Eine kleine Wochenschau | KW14-2022

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


04. April 2022, Berlin

Meine Frau muss zum Elternabend. Ich habe da meine Schuldigkeit getan, denn ich war für die Elternabende der Tochter zuständig. Mit ihrem Abitur endete meine Elternabend-Karriere. (Obwohl ich in der Grundschule vier Jahre Elternvertreter war, bin ich aber bisher nicht in die Elternabend-Hall-of-Fame aufgenommen worden. Möglicherweise liegt dies an meinem Beitrag „Niemand hat die Absicht, Elternvertreter zu werden“.)

Auf dem Elternabend wird unter anderem die bevorstehende Klassenfahrt besprochen. Die soll nach Heidelberg gehen. Meine Frau erzählt später, sie habe angeregt, die Schüler*innen könnten dort das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, mit dem sie beruflich zu tun hat, besuchen. Ein Vorschlag, der beim Klassenlehrer, der Geschichte unterrichtet, Begeisterung auslöste, beim Sohn dagegen Entsetzen. Also, nicht weil er etwas gegen Sinti und Roma hat, sondern er erklärt, dass sie auf der Klassenfahrt doch Spaß haben wollen. Der Besuch von Begegnungsstätten, Museen und Ausstellungen fällt anscheinend nicht in diese Kategorie.

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Heute ist Laufe-um-Dinge-herum-Tag. Um den zu begehen, muss ich nur ins Zimmer des Sohns gehen. Dort ist 365 Tage im Jahr Laufe-um-Dinge-herum-Tag.

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Familien-Tweets der Woche (406)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Eine kleine Wochenschau | KW13-2022

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


28. März 2022, Berlin

Gehe morgens einkaufen. Als ich den Supermarkt betreten will, stelle ich fest, dass ich meine Maske vergessen habe und den ganzen Weg wieder zurücklaufen muss, um mich vorschriftsmäßig zu bemasken. Das ist mir in den letzten zwei Jahren tatsächlich nie passiert.

Was bedeutet meine Maskenvergesslichkeit wohl? Ist sie ein Zeichen, dass ich corona-müde bin? Oder mutiere ich kurz vor Aufhebung der Hygienemaßnahmen noch zum corona-leugnenden Quer„denker“? Oder bin ich erschöpft und gejetlagged von der gestrigen Zeitumstellung? Vielleicht ist die Antwort aber auch viel einfacher und ich bin einfach ein verschusselter Trottel.

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Familien-Tweets der Woche (405)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Das gute Buch: „Väter können das auch!“ – Interview mit Fabian Soethof (mit Verlosung; nicht von Fabian Soethof, sondern von seinem Buch)

Noch nie wurden so viele Väterbücher veröffentlicht wie am 21. März 2022. (Eine sehr steile These, für die ich keinerlei Belege habe und dementsprechend nicht weiß, ob sie überhaupt stimmt. So lange allerdings niemand das Gegenteil beweist, werde ich das fröhlich weiter behaupten.) An diesem Tag erschienen sowohl „Väter können das auch! Es ist Zeit, Familie gleichberechtigt zu leben“ von Fabian Soethof als auch „Dad you can!“ von mir.

Mit „Väter können das auch!“ hat der Journalist, Blogger, Podcaster und Vater Fabian Soethof quasi den ernsthafteren, umfangreicheren, definitiv fundierteren und sicherlich lesenswerteren und mehr Erkenntnisgewinn versprechenden Bruder meines Büchleins geschrieben. Unsere Bücher sind zwar sehr unterschiedlich, aber dennoch haben wir ein gemeinsames Ziel: Wir wollen unfassbar viele davon verkaufen, damit wir noch unfassbarer reich, berühmt und schön werden. (Letzteres durch aufwändige plastische chirurgische Eingriffe oder indem wir Menschen bezahlen, die uns stündlich sagen, wie gut wir aussehen.)

Den Stammleser*innen des Familienbetriebs, die über ein gutes Gedächtnis verfügen, ist Fabian Soethof bereits ein Begriff, hat der doch einige Male die Urlaubsvertretung für die Familien-Tweets der Woche übernommen. Dort können die Leser*innen, die ihn noch nicht kennen, nachlesen, wer dieser Mann eigentlich ist.

Damit ich nicht in unangemessenen und Sinn verzerrenden Worten sein Buch zusammenfasse, hat Fabian Soethof sich bereiterklärt, mir ein paar Fragen zu beantworten. (Er hat sogar darauf bestanden, dass ich „Väter können das auch!“ unter keinen Umständen rezensiere, sondern ausschließlich das Interview veröffentliche.)


Du hast ein Buch über Väter geschrieben. Hättest Du in der Zeit nicht besser einer sein können?

Berechtigte Frage – wenn ich mir fürs Schreiben wie so ein Möchtegern-Genie denn wirklich eine Auszeit von allem anderen genommen hätte. Habe und wollte ich aber nicht: Ich habe für vier Monate meine Teilzeitstunden noch weiter reduziert, die Kinder weiterhin täglich zur Schule und Kinderladen gebracht und abgeholt und in der Zwischenzeit meist am Buch geschrieben. Nachmittags war ich in der Regel genau so bei und mit ihnen, wie ich es vorher war und immer noch bin.

Dein Buch heißt „Väter können das auch!“ Männer leiden doch gemeinhin nicht an zu wenig Selbstbewusstsein und halten sich in eigentlich allen Dingen für kompetent. Warum hast du trotzdem einen solchen Titel gewählt, der fast wie ein Jürgen-Holler-Motivations-Ratgeber klingt?

Den Titel hat mein Verlag gewählt, mit Vorschlägen wie „Heinrich Lohses Erben“ und „Selbst Darth Vader hatte eine Wahl“ kam ich komischerweise nicht durch. „Der tut nix, der will nur spielen“ wäre auch ein Spitzentitel gewesen, wie ich finde. Der jetzige ist aber ja wirklich griffiger, kommt mit einer klaren Botschaft daher und wirft Detailfragen auf, über die man reden kann und sollte.

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Eine kleine Wochenschau | KW12-2022

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


21. März 2022, Berlin

Ab heute ist „Dad you can!” offiziell im Handel. Das heißt, nun beginnt die Zeit, in der ich täglich die Buchläden im Kiez aufsuche, um zu kontrollieren, ob das Buch vorhanden ist, und falls ja, es prominent platziere, damit es potenziellen Käufer*innen unweigerlich ins Auge fällt. Abends stellen die Händler*innen das Buch zurück in die hinterste Ecke des Regals und am nächsten Tag beginnt das Spiel von vorne.

Hoffentlich schreibe ich irgendwann einen Millionen-Bestseller. Dann bezahle ich andere Menschen dafür, die Buchhandlungen abzulaufen und meine Bücher verkaufsfördernd in Szene zu setzen.

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Familien-Tweets der Woche (404)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Eine kleine Wochenschau | KW11-2022

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


14. März 2022, Berlin

Heute ist Erfahre-mehr-über-Schmetterlinge-Tag. Was Schmetterlinge angeht, bewegt sich mein Wissensstand auf äußerst niedrigem Niveau. Ich weiß über Schmetterlinge eigentlich nur, dass die Raupe Nimmersatt einen Apfel, zwei Birnen, drei Pflaumen, vier Erdbeeren, fünf Apfelsinen, einen Schokokuchen, ein Eis, eine Saure Gurke, eine Scheibe Käse, ein Stück Wurst, einen Lolli, ein Stück Früchtebrot, einen Muffin, eine Melone und ein Blatt aß, bevor sie sich verpuppte und dann vierzehn Tage später in einen wunderschönen Schmetterling verwandelte.

Ich glaube, das Ernährungsverhalten der Raupe Nimmersatt hat mir eine völlig falsche Vorstellung davon gegeben, wie übermäßiges Essen meinen Körper transformiert.

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Familien-Tweets der Woche (403)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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