Familien-Tweets der Woche (170)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Das gute Buch: „Muttergefühle Zwei“ von Rike Drust (mit Verlosung)

Kino-Sommer sind traditionell Sequel-Sommer. In den vermeintlich heißen Monaten, in denen die Menschen ihre Zeit lieber im Freibad als im Lichtspielhaus verbringen, gehen die großen Filmstudios auf Nummer sicher und bringen ihre Blockbuster-Fortsetzungen an den Start. Von „Piraten der Karibik“ über „Planet der Affen“ bis „Transformers – überall lauern Fortsetzungen.  Da hat sich der C. Bertelsmann-Verlag anscheinend gedacht, von Hollywood lernen, heißt Profit machen lernen, und daher heißt es nun: „Rike Drust Returns“!

Seit dem 4. September ist „Muttergefühle Zwei. Neues Kind, neues Glück“ im Handel erhältlich, die Fortsetzung von Rike Drusts Mega-Bestseller „Muttergefühle Gesamtausgabe“, eines der erfolgreichsten und meist verkauften deutschsprachigen Elternbücher aller Zeiten. (Inzwischen werden Exemplare der Erstauflage geschreddert, um Papier für die Neuauflage herstellen zu können.)

@muttergefuehle is back in da house! #dasgutebuch

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Nachdem ich im letzten Jahr bereits eine Rezension über die Hörbuchfassung von „Muttergefühle Gesamtausgabe“ veröffentlicht habe, soll nun auch „Muttergefühle Zwei“ einer kritischen Überprüfung unterzogen werden. Hält es, was der Vorgänger verspricht, oder ist es nur ein billiger Versuch des C. Bertelsmann-Verlags, die Umsatzzahlen für das vierte Quartal in die Höhe zu treiben? Ist es „Der Pate 2“ oder doch nur „Die Rückkehr zur blauen Lagune“ unter den Fortsetzungen?

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Familien-Tweets der Woche (169)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

Allerdings versuche ich diese Woche mich nach zwei Wochen Urlaub wieder in der Arbeitswelt zu resozialisieren. Mit leidlichem Erfolg. Darunter sollen Sie aber nicht leiden und deswegen haben dankenswerterweise die famosen Blogger-Kommunarden von „Ich bin dein Vater“ die Recherche, Auswahl und Zusammenstellung der Familien-Tweets übernommen. Die Auswahl gibt es bei den Kölsche Jungs auf dem Blog.

Besuchen Sie „Ich bin dein Vater“ ruhig häufiger. Es lohnt sich.

Ich bin dein Vater

Kommune 1: v.l.n.r.: Janni „Babyvater“ Orfanidis, Thomas „Lempi“ Lemken, Thomas „PapaDoc“ Guntermann

Sardinien 2017 – Heimreise: Von der Idee des Serranoschinken-Marmeladen-Sandwiches, bärigen Felsen und Urlaub in Zahlen

Heute ist Abreisetag und ich bin bereits seit 6.30 Uhr wach, denn ich muss noch einen Punkt auf der Urlaubs-To-Do-Liste erledigen: das Postkartenschreiben. Nachdem ich vor ein paar Tagen so groß getönt habe, dass dies in unserem arbeitsfunktional organisierten Urlaub in meinen Verantwortungsbereich fällt, konnte ich schlecht die Frau nicht bitten, mich dabei zu unterstützen. Daher sitze ich nun im Wohnzimmer und hoffe auf einen Geistesblitz.

Ein Schiff wird kommen.

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Ich könnte davon schreiben, wie aufwändig es war, überhaupt an Briefmarken zu kommen. Dann wissen die Empfänger den Wert ihrer Postkarte erst so richtig zu schätzen. Allerdings passt diese Geschichte mit all ihren dramaturgischen Wendungen, Höhepunkten, Rückschlägen und dem dann doch triumphalen Ende gar nicht auf eine Postkarte und es wäre auch viel zu viel Arbeit, das zehn Mal von Hand niederzuschreiben. Die Story wäre eher etwas für einen Hollywood-Thriller (Arbeitstitel: Die Francobolli-Verschwörung). Mit George Clooney in der Hauptrolle, Winona Ryder als seine Chauffeurin und Willem Dafoe als Postbeamter, der die Briefmarken nicht rausrücken will. Weiterlesen

Sardinien 2017 – Tag 13: Von Abschiedsläufen, der ‚Mission francobolli‘ und Textilproblemen am Strand

Es ist 7.30 Uhr, als ich aufwache. Heute steht der letzte Morgenlauf des Urlaubs an. Im Wohnzimmer auf dem Esstisch finde ich einen Zettel. „Bin zum Frühstücken in Santa Teresa Gallura. Erwarte dich in der ‚Port Royal‘. Ciao, der Innere Schweinehund.“

Einen wunderschönen guten Morgen wünscht Howard Carpendale.

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Kurz danach trete ich vor die Ferienwohnung, atme die frische Morgenluft ein und jogge schließlich los, den ersten Anstieg hinauf. Irgendwie freue ich mich darauf, noch einmal die sardischen Hügel hoch und runter zu laufen. Das ist wohl weniger Ausdruck meiner durch die vielen Bergläufe gesteigerten Fitness und Kondition, sondern eher Indiz meiner zunehmenden Geistesgestörtheit. Weiterlesen

Sardinien 2017 – Tag 12: Von fast menschenleeren Stränden, italienischen Selfie-Fanatikern und fragwürdigen Pommes-Pizzen

Es ist kurz vor acht und wir sitzen bereits alle gemeinsam am Strand von Santa Teresa Gallura. Wenigstens einmal wollten wir die Spiaggia Rena Bianca menschenleer erleben. Und das haben wir heute geschafft. Also, zumindest wenn wir uns die rund fünfzehn anderen Familien wegdenken, die noch früher als wir gekommen sind und bereits emsig an ihren Strandbehausungen bauen. Wenigstens haben wir aber einen Liegeplatz mit unverbautem Meerblick. Was das wohl auf dem lokalen Immobilienmarkt wert wäre?

Seltener Anblick eines fast menschenleeren Strandes in freier Wildbahn.

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Familien-Tweets der Woche (168)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

Da ich mir aber immer noch die sardische Sohne auf die teutonische Rübe brutzeln lasse, hat diese Woche dankenswerterweise der Twitter-Kollege ‚Der Dave‘ die Ferienvertretung übernommen und in mühevoller Kleinarbeit Tweets recherchiert, analysiert und kuratiert. Dafür ein herziches Dankeschön.

Falls Sie einen Twitter-Account haben, folgen sie ruhig ‚Der Dave‘. Falls nicht, legen Sie sich einen Account an und folgen Sie ihm dann.

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Sardinien 2017 – Tag 11: Vom Joggen mit Pizzahüften, Urlaubsende-Blues und Suchen nach ‚Francobolli‘

Es ist 7.11 Uhr und ich ziehe mir im Wohnzimmer gerade die Laufschuhe an. In der Küchenzeile der Ferienwohnung erscheint der Innere Schweinehund. Während er einen Kaffee zubereitet, fragt er, ob ich nicht endlich mal mit diesem Laufunsinn aufhören möchte. Ich solle mich doch lieber schonen, damit ich später genügend Kraft habe, um mein Nutella-Brot zum Mund zu führen.

Guten Morgen, Porto Quadro.

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„Was muss, das muss“, erwidere ich.

„Unsinn“, ruft der Innere Schweinehund. „Man muss gar nichts, außer irgendwann den Löffel abgeben. Und wenn du dann vor der Himmelspforte stehst, wird dir Petrus bestimmt nicht auf die Schulter klopfen, weil du so fleißig durch die sardischen Hügel gerannt bist.“

„Er wird aber auch nicht erfreut sein, wenn ich vom vielen Nutellabrot-Essen so fett bin, dass ich gar nicht durch die Himmelspforte passe“, entgegne ich besserwisserisch.

Der Innere Schweinehund drückt die Fingerspitzen seiner rechten Hand zusammen, bewegt sie energisch auf und ab und ruft „Grande cretino!“. Danach verschwindet er grußlos.

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Sardinien 2017 – Tag 10: Von todessehnsüchtigen italienischen Autofahrern, mäßiger Laune in Castelsardo und Begegnungen mit Hundebären

Es ist kurz vor sieben und wir sitzen bereits im Auto. Aber nicht, weil wir eine perverse Freude am Aufstehen im Morgengrauen gefunden hätten oder weil wir uns durch das Frühaufstehen ein exklusives Strandplätzchen sichern wollen. Nein, wir wollen heute in Kultur machen. Die Leserinnen und Leser des Familienbetriebs sollen uns ja nicht für grenzdebile Bildungsverweigerer halten, die Tag für Tag bräsig am Meer hocken und sich von der Sonne das Resthirn in Dörrobst verwandeln lassen. Nach neun Tagen Stranderholung wollen wir uns heute intellektuell stimulieren lassen, auch wenn wir dazu um sechs Uhr aufstehen müssen. (Niedergeschrieben hört sich der Satz sehr falsch an. Auf ganz vielen Ebenen.)

Morning has broken …

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Unseren selbstauferlegten Bildungsauftrag wollen wir in der Stadt Castelsardo erfüllen. Die verfügt laut unserem Reiseführer über eine malerisch-verwinkelte Altstadt, eine eindrucksvolle Burg, die über der Stadt thront, sowie ein interessantes Korbflechterei-Museum. (Letzterer Punkt deutet darauf hin, dass wir es mit unserem Kulturkonsum auch nicht übertreiben wollen.). Wir wollen zunächst an den Strand in Castelsardo gehen, damit wir unsere Körper nicht zu sehr entwöhnen (Stichwort: Cold Turkey), und uns anschließend das Städtchen anzuschauen. Von Porto Quadro aus sind es ungefähr 70 Kilometer, wofür wir laut unserem Navi eine Fahrtzeit von einer Stunde und fünfzehn Minuten benötigen.

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Sardinien 2017 – Tag 9: Von weniger betretenen Laufwegen, Textilvergehen im Wellengang und Würfel-Exorzismus

Es ist kurz nach halb acht und ich liege schlaftrunken im Bett. Der Innere Schweinehund streichelt zärtlich meine Schulter und flüstert mir ins Ohr: „Schlaf noch ein bisschen. Das hast du dir verdient. Und nachher trinken wir einen leckeren Kaffee und essen eine dicke Nutella-Stulle.“ Plötzlich verwandelt sich das sanfte Streicheln in ein eher unsanftes Rütteln. Es dauert einen Moment, bis ich merke, dass es sich gar nicht um den Inneren Schweinehund, sondern um die Frau handelt. Da sie immer vor mir wach ist, hatte ich sie gestern Abend gebeten, mich heute Morgen zum Laufen zu wecken.

Der Montag ist doch auch nur ein ganz normaler Wochentag. Zumindest im Urlaub.

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Etwas später schnaufe ich den obligatorischen Anstieg an unserer Ferienwohnung hinauf und mutmaße, dass die Frau mich gar nicht mehr liebt. Sonst hätte sie mich nicht geweckt, sondern ausschlafen lassen und mir dann ein üppiges Frühstück am Bett serviert. (Man wird ja noch träumen dürfen. Vor allem, wenn man in der Morgensonne die sardischen Hügel hoch und runter läuft.)

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