Familien-Tweets der Woche (319)

Die DSGVO, so beliebt wie künstliche Campingwecken-Knappheit am Sonntagmorgen. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

###

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Aber diesmal sind sie durch Transparenz, Objektivität und Kompetenz gekennzeichnet. Denn die Auswahl wurde diesmal von dem phantastischen, einzigartigen Dave getroffen, dem ich zu großem Dank verpflichtet bin, dass er nun schon zum dritten Mal meine Urlaubsvertretung übernommen hat.

Dave ist aufgrund seiner vielfältigen Passionen nicht leicht zu würdigen. Wie Sie vom letzten Jahr schon wissen, ist er Messerdesigner, Angel-Influencer, Punk-Rocker und Bootsbauer. Da das Boot bald fertiggestellt ist, wird er dann als Kapitän Ahab von Halle Berühmtheit erlangen.

Darüber hinaus ist Dave einer der witzigsten Menschen auf Tiwtter und verdient sich besondere Meriten, indem er die AfD leidenschaftlich trollt.


Aber nun zu den Familien-Tweets der Woche. Viel Spaß!

Weiterlesen

Familien-Tweets der Woche (318)

Während ich meine Herbstferien an der Nordsee genieße, haben dankenswerterweise – und in guter Tradition – die Blogger-Freunde von Ich bin Dein Vater die Familien-Tweets-Urlaubsvertretung übernommen.

Die drei Väter, die hinter diesem Blog-Projekt stecken, sind Thomas „Doc“ Guntermann, Thomas „Lempi“ Lemken und Janni „El Graeco“ Orfanidis. Sie lernten sich in den frühen 1990er Jahren in einer Anstalt für schwererziehbare Jugendliche kennen und sind seitdem unzertrennlich. 1997 versuchten sie als Hütchenspieler hinter dem Kölner Dom zu Reichtum zu kommen. Nachdem dieses Unterfangen scheiterte, gründeten sie in den frühen 2000er Jahren eine PR-Agentur, weil sie dachten, mit Labern Geld verdienen zu können, was überraschenderweise auch funktionierte. Einige Jahre später starteten sie Ich bin Dein Vater und bauten ihn zu einem der renommiertesten Elternblogs aus. Vielleicht nicht weltweit, in Europa oder deutschlandweit, aber definitiv in Köln Altstadt-Nord (möglicherweise sogar Köln Neustadt-Nord). Wird einer der Drei von Rastlosigkeit übermannt- meistens wenn der Ritalin-Nachschub stockt – veröffentlichen sie sogar neue Artikel.

thomas guntermann_achim_multhaupt-10
Die schönsten Väter Kölns (leider nicht im Bild)

Zum Ausbau Ihres Väter-Imperiums starteten sie schließlich noch ihren Papa-Podcast, der regelmäßig von acht Leuten verfolgt wird. (Manchmal sogar von dreizehn, wenn die Kinder der Dreien genötigt werden, den Podcast zu hören.)

Sie können Ich bin Dein Vater auch – aus welchen Gründen auch immer – bei Facebook, auf Instagram und auf Twitter folgen.

Mich verbindet mit den drei Kölnern nicht nur das ein oder andere getrunkene Bier, sondern auch eine Reihe gemeinsamer Projekte. Unter anderem ein floriendes, aber leider illegales Schneeballsystem zum Vertrieb von Hornhauthobeln sowie die Organisation der Blogfamilia, der größten Eltern-Blogger:innen-Konferenz im deutschsprachigen Raum. Mit Janni habe ich außerdem schon das ein oder andere Mal Karneval gefeiert, aber aufgrund einer von uns unterzeichneten Verschwiegenheitserklärung darf ich dazu nichts schreiben.

Aber nun zu der formidablen Tweet-Auswahl von Doc, Lempi und Janni. Herzlichen Dank!

Familien-Tweets der Woche (317)

Damit ich mich im Urlaub erholen kann, übernimmt dankenswerterweise Fabian von New Kid and the Blog die Ferien-Vertretung bei den Familien-Tweets. Im so genannten Real Life lebt Fabian mit seiner Familie in Berlin-Kreuzberg und verdingt sich als Musik-Journalist.

Fabian Soethof – Blogger-Avantgardist und Speerspitze des deutschen Musikjournalismus. (Foto: Hella Wittenberg)

Seit 1923 ist Fabian Online-Redaktionsleiter bei – laut seiner Aussage – einem der letzten überlebendem Musik-Magazine, dem Musikexpress. Für seine liebevolle Embedded-Journalism-Reportage Von der „Bravo“ in die „Bauernstuben“: Wir waren beim irren Eat & Greet mit Worlds Apart erhielt er 1937 den weder national noch international renommierten Christian-Hanne-Schreiberling-Nachwuchs-Preis. Ein Wendepunkt seiner journalistischen Karriere, die sich seitdem steil gen Süden neigt.

1951 startete er kurz vor Geburt seines ersten Kindes seinen Familien-Blog. Eine Idee seiner Frau, damit Fabian ihr Zuhause nicht im Weg ist. Neben vielen lesenswerten Artikeln veröffentlicht er ab und an Rezensionen meiner Bücher („Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“, „Ein Vater greift zur Flasche“, „Hilfe, ich werde Papa!“) Immer sehr eloquent, fundiert und am Rande der Unterlassungsklage.

Vor gut 43 Jahren kam der multimediale Tausendsassa auf die Idee, sich im Podcast-Game zu versuchen. Seither sinniert er gemeinsam mit seinem Stockholm-symptomisierten Kollegen Stephan Rehm Rozanes sowie spannenden Gästen wöchentlich unter dem Titel Never Forget über Musik der 90er Jahre. Hören sie ruhig mal rein (Podigee, Spotify, Apple, Deezer).

Nie waren die 90er Jahre schöner! (Foto: Thomas Neukum)

Wenn Sie regelmäßig etwas von Fabian lesen möchten, sollten Sie sich zunächst fragen, was mit Ihnen nicht stimmt, und ihm dann unbedingt auf Facebook, Twitter und Instagram folgen.

Aber vorher lesen Sie bei ihm die Familien-Tweets der Woche (317). Vielen Dank für deine Unterstützung, Fabian, und die super Auswahl.

Familien-Tweets der Woche (316)

Die DSGVO, so beliebt wie Wirecard-Aktien. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

###

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

Weiterlesen

Das gute Buch: „Zu groß für die Babyklappe. Geschichten aus dem Müttergenesungswerk“ von Marlene Hellene (mit Verlosung)

Werbung

„Zu groß für die Babyklappe. Geschichten aus dem Müttergenesungswerk“ – was sich anhört wie der Titel einer gescripteten Kollabo-Doku-Soap von arte und RTL II über das dramatische Schicksal corona-isolierter Mamas, ist tatsächlich das neue Buch von Marlene Hellene, das am 16. Juni erschienen ist. Kein Wunder, dass der Rowohlt Taschenbuch Verlag nach dem Riesenerfolg ihres Erstlingswerks „Man bekommt ja so viel zurück“ nun den Nachfolger veröffentlicht hat. (Hollywood-Studio-Bosse nicken zustimmend.)

Sie wollen wissen, ob sich die Wartezeit von mehr als 25 Monaten beziehungsweise 109 Wochen beziehungsweise 762 Tagen beziehungsweise 18.288 Stunden gelohnt hat? Finden Sie es in meiner Rezension heraus, die wie immer durch Inkompetenz, Unwissenheit und Dilettantismus gekennzeichnet ist.

Weiterlesen

Familien-Tweets der Woche (315)

Die DSGVO, so beliebt wie Wurst aus der Tönnies-Fleischfabrik. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

###

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

Weiterlesen

Jede/r ein Lied (4): Der unvergleichliche Modeste macht seine eigene mysteriöse Liebesmusik

Wir nutzen unseren Corona-Hausarrest, um regelmäßig eine Runde „Jede/r ein Lied“ zu spielen und manchmal schaffe ich es, darüber zu schreiben.

Die Regeln:

  • Jedes Familienmitglied wählt nacheinander einen Song auf YouTube aus, den wir uns dann gemeinsam anhören.
  • Das Lied wird bis zum Ende gespielt, egal wie schlimm es alle anderen finden.

Weitere Folgen von „Jede/r ein Lied“ finden Sie hier.


Ikke Hüftgold, VfL Eschhofen featuring Kreisligalegende: Modeste-Song

Heute gebührt es dem Sohn, unser YouTube-Liederkarussell zu eröffnen. Nach längerem überlegen fällt seine Wahl auf den „Modeste-Song“, dargeboten von Ikke Hüftgold und dem VfL Eschhofen featuring Kreisligalegende. Ein Lied, das mich zweifeln lässt, ob dieses Spiel und der Wunsch mehr über die musikalischen Vorlieben der Kinder zu erfahren, tatsächlich eine so gute Idee ist.

(Zur Erklärung für die weniger fußball-affinen Leser*innen: Anthony Modeste ist ein französischer Fußballer, der beim 1. FC Köln spielt und dort Kultstatus genießt. Diese Wertschätzung wird unter anderem mit dem „Modeste-Song“ zum Ausdruck gebracht.)

Weiterlesen

Familien-Tweets der Woche (314)

Die DSGVO, so beliebt wie Philipp Amthor. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

###

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

Weiterlesen

Kizz-Kolumne: Braucht mein Kind im Sommer täglich Eis?

In der Zeitschrift ‚Kizz. Das Elternmagazin für die Kitazeit‘ darf ich unter der Rubrik ‚Das sagt Papa‘ regelmäßig meinen Senf zu Themen geben, von denen ich auch nicht mehr Ahnung habe als andere Eltern. Pädagogisch wertvoll wie ein kleines Steak. Ein sehr kleines. Eines, das man nicht essen möchte. Der folgende Beitrag erschien in Ausgabe ‚KIZZ – 1/2019‘.


Sommerzeit ist Eis-essen-Zeit. An jeder Straßenecke wird Eis verkauft und an jeder Straßenecke fragt Ihr Kind: „Darf ich ein Eis?“. Oder es fordert: „Will Eis haben!“ Und manchmal wälzt es sich vor der Eisdiele auf dem Boden, um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen.

Eiscreme, Speiseeis, Waffeln, Lebensmittel, Eissorten

Selbstverständlich spricht nichts dagegen, ab und an mal ein Eis springen zu lassen, schließlich essen wir bei den heißen Temperaturen alle gerne Eis. Also, alle außer mir. Ich esse lieber Kuchen. Und Kekse. Und Schokoriegel. Aber das ist ein anderes Thema.

Der Standardpreis für eine Kugel Eis liegt inzwischen bei einem Euro aufwärts. „Ab und an mal ein Eis springen lassen“ ist also auf Dauer ein ziemlich teurer Spaß. In meiner Kindheit gab es noch die Kugel für 30 Pfennig. Immer wenn ich davon anfange, denken meine Kinder, Opa erzählt vom Krieg. Jeden Tag Eis zu kaufen geht auf jeden Fall ziemlich ins Geld, und am Ende des Sommers haben Sie dann schnell den Wert eines Mittelklasse-Familien-Vans in der Eisdiele gelassen.

Anderseits möchten Sie aber nicht spießig sein und immer Nein sagen. Kinder sollen schließlich in einer Ja-Umgebung aufwachsen. Zum Glück bieten Eisdielen mit ihren exotischen Kreationen selbst die Lösung des Problems. Kaufen Sie Ihrem Kind einfach eine Kugel der Geschmacksrichtung Birne-Gorgonzola, Wasabi-Gurke oder Wurstwasser mit Senfnote. Das machen Sie zwei, drei Mal, und schon verspürt Ihr Kind sehr viel weniger Lust auf Eis.

Von dem gesparten Geld können sie dann eine Urlaubsreise nach Italien unternehmen. (Vielleicht nicht dieses, sondern eher nächstes Jahr.) Da gibt es nämlich das richtig gute Eis. Und billiger ist es auch noch.


Falls Sie eine Frage haben, die Sie in einer der nächsten Kizz-Ausgaben gerne von mir mit pädagogischer Inkompetenz beantwortet haben wollen, dann hinterlassen Sie doch einen Kommentar. Ich freue mich darauf.

Familien-Tweets der Woche (313)

Die DSGVO, so beliebt wie Fußpilz. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

###

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

Weiterlesen