Hier wird ja nicht mal diskutiert, hier kommt ein dreiviertelschlafender Fünfjähriger dumpf vor sich hingrummelnd und türenknallend ins Schlafzimmer, rollt sich einmal über Papa, knallt mir sein aktuelles Lieblingskuscheltier ins Gesicht und breitet sich seesternförmig zwischen uns aus. Dann wird im Uhrzeigersinn einmal um die eigene Achse rotiert, um sich schließlich mit der Hand an Papas Nase und den Fersen in Mamas Unterleib zur Ruhe zu begeben. Spätestens eine Viertelstunde vor dem ersten Weckerklingeln (Hello Snoozebutton, my old friend) wird dann rumgejodelt, dass man jetzt bitte auf dem Handy „Mascha und der Bär“ gucken möchte. Außer es ist Wochenende, da wird im eigenen Zimmer ab sieben Uhr der Weltuntergang mittels Playmobil geprobt und dazu Drache Kokosnuss oder Benjamin Blümchen auf Metalkonzertlautstärke gehört.

Kurz: Oh ja, ich erkenne uns da sehr gut wieder. Mit der Ausnahme, dass der Mann und ich beide Bettrandseitenschläfer sind und das Kind deswegen eigentlich mehr als genug Platz hätte. Hätte.

Möglicherweise habe ich schon mehrfach nachts „IKEA Kura Hochbett Maximalgewicht“ gegoogelt, nur um mich dann zur Sicherheit doch lieber aufs Sofa zu betten.

P.S. Ich hab den Kaiser-Text ja immer so visualisiert, dass da eine frustrierte Frau im Bett neben einem Mann liegt, der freudig „B-E-G-E-H-R-E-N“ buchstabiert. Immer wieder.