Föhrien 2013 – 10. Tag: Der Kunde als König

Kehre auf dem Rückweg vom Bäcker im Café Steigleder ein und erfrage höflich, ob es möglich sei, schon zu der frühen Stunde ein Stück Friesentorte zu erwerben, was von der resoluten Konditorin mit einem barschen “WAS, Sie essen MORGENS schon Torte?” #aufschrei beantwortet wird. Meine schüchtern-devote Entgegnung, die Torte sei einfach so lecker, dass sie bereits zur Morgenstund‘ zum Föhrzehr #check geeignet sei, wird mit einem achselzuckenden “Na, das müssen Sie selbst wissen.” quittiert. Ernte nach einer fast 10-minütigen Anschneideprozedur der neuen Torte #malwiedergefangenimraumzeitkontinuum noch einen missbilligenden Blick, da ich es unföhrzeilicherweise #check2 wage, nicht passend zu bezahlen. Föhrlasse #check3 #iamonfire demütig und voller Dankbarkeit den Laden. Weiterlesen

Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Moabit. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil. Im September 2016 ist sein erstes Buch „Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“* erschienen. (*Affiliate-Link)