Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.
27. April 2026, Berlin
Ernüchternde Nachricht zum Wochenstart: „Leider hast du das Traumhaus auf Föhr nicht gewonnen.“
Neun Worte, die unseren Traum von einer Nordsee-Luxusimmobilie jäh zunichtemachen. Keine spontanen Kurztrips in die friesische Karibik, keine Wattspaziergänge über die Weihnachtsfeiertage, keine großzügigen Einladungen an Freunde, unser Föhr-Domizil in unserer Abwesenheit zu bewohnen.
Nachmittags Werbung auf Instagram: „Gewinne diesen Strandtraum auf Föhr.“ Eine neue Verlosung eines anderen Anbieters. Diesmal eine Reetdach-Villa, Wert: 2,5 Millionen Euro, mit noch mehr Quadratmetern, Heimkino, Home-Gym, großem Garten und eigener Düne, nur wenige Schritte entfernt vom Meer. Beim Quartett würde diese Unterkunft das Haus der letzten Verlosung ausstechen.
Es kostet mich einiges an Mühe, keine neuen Lose zu kaufen. So fängt wahrscheinlich Spielsucht an.


Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Sein neues Buch „Wenn ich groß bin, werde ich Gott“ ist im November erschienen. Ebenfalls mehr als zu empfehlen sind „Hilfe, ich werde Papa! Überlebenstipps für werdende Väter“, „Ein Vater greift zur Flasche. Sagenhaftes aus der Elternzeit“ sowie „Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“*. (*Affiliate-Links)









