Erfahre beim morgendlichen Joggen leidvoll, dass sich mit der Zeit die an Atkins angelehnte und äußert fettlastige Ernährung – bei allerdings gleichbleibend hohem Kohlenhydrateanteil – bemerkbar macht, was zur Folge hat, dass die identische Laufstrecke in immer langsamerer Zeit bei höherer Erschöpfung absolviert wird.
Müssen aufgrund des regnerischen Wetters die Zeit mit Indooraktivitäten vertreiben. Wenden den stolzen Eintrittspreis von 42 € für das Aquarium in Tregastelle auf, damit die Kinder zu dem einstimmigen – und zutreffenden – Urteil kommen können, dass es „voll klein“ und „irgendwie langweilig“ ist. Allerdings beherbergt es immer noch genügend Meeresbewohner, bei denen man auf eine Begegnung im offenen Gewässer gerne verzichtet. Wer möchte schon gerne mit einer Riesenlanguste ein Wettschwimmen veranstalten?
Die beim abendlichen Kniffeln jeglicher Wahrscheinlichkeitsstatistiken spottende Höhe der Kniffelquote lässt allmählich den Gedanken reifen, eine Lotto-Tippgemeinschaft zu gründen. Da ich allerdings keine Kniffel beisteuere, wollen mich die anderen nicht in die Tippgemeinschaft aufnehmen.

Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel “Nackte Kanone” geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Sein neues Buch “Wenn ich groß bin, werde ich Gott” ist im November erschienen. Ebenfalls mehr als zu empfehlen sind “Hilfe, ich werde Papa! Überlebenstipps für werdende Väter”, “Ein Vater greift zur Flasche. Sagenhaftes aus der Elternzeit” sowie “Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith”*. (*Affiliate-Links)