Bretagne 2012 – 15. Tag: Monsterkampf am Strand

Erhalte morgens beim Einschalten des Handys eine Willkommen-in-Frankreich-SMS von Vodafone. Überlege, wo ich wohl die letzten vierzehn Tage verbracht habe.

Widerstehe beim Aussuchen der Urlaubs-Mitbringsel für die Verwandtschaft dem Impuls, Crêpes im Glas zu kaufen.

Sinniere am Strand darüber, ob der Sohn vielleicht gar nicht mit imaginären Monstern, wilden Tieren und Bösewichten kämpft, sondern er der Einzige ist, der sie sehen kann und uns jeden Tag vor Unglück bewahrt und die Welt rettet. Beschließe etwas weniger in der prallen Sonne zu sitzen.

Mein Antrag fünf statt nur drei Würfe beim Kniffeln zur Verfügung zu haben, wird von den anderen abschlägig beschieden. So wird das nie etwas mit dem Kniffel.

Strand - mit Wellen

Strand – mit Wellen

Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel "Nackte Kanone" geschaut. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Moabit. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil. Im September 2016 ist sein erstes Buch "Wenn's ein Junge wird, nennen wir ihn Judith"* erschienen. (*Affiliate-Link)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.