Eine kleine Wochenschau | KW20-2024

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


13. Mai 2024, Berlin

Heute Theaterbesuch. Im Berliner Ensemble. „Die Dreigroschenoper“. Die zählt zu meinen – vielen – Bildungslücken. Ich habe sie noch nie gesehen und auch versäumt vorab eine Zusammenfassung zu lesen, um zu wissen, um was es geht. Lediglich der Name Mackie Messer ist mir geläufig.

Von Brecht habe ich bisher „Der gute Mensch von Sezuan“ und „Der kaukasische Kreidekreis“ angeschaut. Das hilft mir aber bei dem Dreigroschenoper-Inhalt nicht weiter. Brecht ist ja nicht wie Dan Brown, wo du nur ein Buch lesen musst, um alle zu kennen. (Rätsel, katholische Kirche, Verschwörung)

Die Aufführung im Berliner Ensemble hinterlässt einen bleibenden Eindruck bei mir. Auf dem gesamten Heimweg habe ich das Lied von Mackie Messer im Kopf. Auch noch nachts, als ich aufwache und aufs Klo muss.

Titelbild mit einem Foto einer Pusteblume auf einer grünen Wiese
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Familien-Gedöns der Woche (503)

Die DSGVO, so beliebt wie Zitronat, Orangeat, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Posts der diversen Social-Media-Plattformen können deren Betreiber wahrscheinlich irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Posts nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, das beste Familien-Gedöns der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Eine kleine Wochenschau | KW18/19-2024

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


29. April 2024, Berlin

Wache vollkommen gerädert auf. Fühle mich wie erschlagen. Als hätte ich die ganze Nacht kein Auge zugetan. Dabei war es nur eine Stunde Schlaf weniger als gewöhnlich. Weil wir gestern Abend unbedingt „Ripley“ zu Ende schauen mussten. Das rächt sich heute früh.

Um es positiv zu sehen: Ich bin noch nichts so alt, dass ich mit wenig Schlaf auskomme. Im Gegenteil: Ich bin so jung, dass ich das Schlafbedürfnis eines Teenagers habe. Meine Frau ist von meiner Argumentation nicht überzeugt.

Titelbild mit einem Foto mit Blick auf den Strand, das Meer ist in der Ferne, der Himmel blau mit ein paar Schleierwolken
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Familien-Gedöns der Woche (502)

Die DSGVO, so beliebt wie Zitronat, Orangeat, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Posts der diversen Social-Media-Plattformen können deren Betreiber wahrscheinlich irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Posts nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, das beste Familien-Gedöns der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Familien-Gedöns der Woche (501)

Die DSGVO, so beliebt wie Zitronat, Orangeat, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Posts der diversen Social-Media-Plattformen können deren Betreiber wahrscheinlich irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Posts nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, das beste Familien-Gedöns der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Eine kleine Wochenschau | KW17-2024

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


22. April 2024, Köln

Beobachtungen beim Stadtspaziergang durch Köln:

  • Das „Atelier de Vries“ bietet Haustier-Portraits an. Weird, aber immer noch besser, als Bello, Miezi oder Pieps ausstopfen zu lassen und sich ins Wohnzimmer zu stellen.
  • Verein „Dritte Lebensphase“. Wer ist die Zielgruppe? Gehöre ich schon dazu? (Phase 1: Schule, Phase 2: Studium, Phase 3: Job) Oder bin ich schon in der vierten Phase, weil ich vor der Schule im Kindergarten war?
  • Unklares Speisenangebot im Restaurant „Katzen-Tempel“. Gibt es dort Essen für Katzen oder Katzen als Essen?
  • Wort-Bild-Schere bei „Sushi de Lux“. Der Laden sieht maximal unluxuriös aus. Passenderer Name wäre „Sushi de Trash“.
  • Wort-Wort-Schere beim Brettspiel-Café „Bingo Club“, denn Bingo ist kein Brettspiel. Nerdquote im Café: 137 Prozent. (Konservative Schätzung)
  • Toilette mit der Aufschrift „Holy Shit“. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Scheiß.
Titelbild mit einem großen Döner
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Familien-Gedöns der Woche (500)

Die DSGVO, so beliebt wie Zitronat, Orangeat, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Posts der diversen Social-Media-Plattformen können deren Betreiber wahrscheinlich irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Posts nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Vor fast zehn Jahren erschien die erste Ausgabe der Familien-Tweets der Woche auf meinem Blog. Angela Merkel war Bundeskanzlerin, im Kino lief “The Amazing Spiderman 2” mit Andrew Garfield, Pharrell Williams war mit “Happy” auf Platz 1 der Single-Charts und mein Bart war noch schwarz. Heute gibt es die 500. Ausgabe der Familien-Tweets, die inzwischen Familien-Gedöns heißen, Olaf Scholz ist angeblich Bundeskanzler, auf Platz 1 der Single-Charts steht “I like the way you kiss me” von Artemas und ich habe keinen Schimmer, wer das ist, und mein Bart ist so grau, dass ich regelmäßig für den älteren Bruder meines Vaters gehalten werde.

Zehn Jahre Familien-Gedöns bedeuten schätzungsweise 20.000 Tweets und Posts von rund 1.500 Twitter-, Threader-, BlueSkyer- und Mastodoner*innen, knapp 200.000 Favs, Likes, Sterne oder was auch immer auf den diversen Social-Media-Plattformen und viereinhalb Millionen Zugriffe auf die Sammlungen auf dem Blog.

Ich verneige mich in demütiger Dankbarkeit vor den Leser*innen, vor allen, die mich unermüdlich auf Familien-Posts hinweisen, und ganz besonders vor allen postenden Eltern, die einen Einblick in ihr Familienleben gewähren und uns alle zum Lachen bringen. Ohne sie gäbe es das Familien-Gedöns nicht. Danke.

In der Jubiläums-Ausgabe gibt es einen wilden Ritt aus zehn Jahren Familien-Tweets und -Gedöns. Auch diesmal gilt: Die Auswahl ist gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Eine kleine Wochenschau | KW16-2024

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


15. April 2024, Berlin

Großer Tag für den Sohn. Erste Abi-Klausur. In Philosophie. Als er nach Hause kommt, zeigt er sich zufrieden. Moralphilosophie kam dran. Da hätte sich das Pokern gelohnt, meint er. Sein bester Freund und er hatten sich fast ausschließlich auf die Moralphilosophen vorbereitet.

Bei einem anderen Thema hätte er nicht so wahnsinnig viel gewusst. Zum Bestehen hätte es aber gereicht, sagt er. Sehr beruhigend.

Titelbild mit einem Wandgemälde. Eine Frau befindet sich in einem Park und wird von ihrem kleinen Hund an der Leine weggezogen.
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Eine kleine Wochenschau | KW15-2024

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


08. April 2024, Berlin

Kontaktanzeigen in Das Magazin. Normalerweise betonen die Menschen in den Anzeigen, dass sie kulturell interessiert sind, gerne an die frische Luft gehen, Humor haben und tiefgründige Gespräche führen möchten.

Diesmal ist alles anders:

  • Zwei Annoncierende äußern unverhohlenes Interesse an sexuellen Affären. Oder wie einer der beiden es nennt: „Zweitbeziehungen“. Vielleicht schreiben sie sich gegenseitig an. Fände ich schön.
  • In einer Anzeige heißt es schlicht: „Junge Alte sucht alten Jungen im Raum Berlin oder an der Ostsee.“ Sonst nichts. Die Definition von Alt und Jung bleibt ebenso offen wie das, was die junge Alte mit dem alten Jungen in Berlin oder an der Ostsee vorhat.
  • Ein 61-jähriges „unperfektes Apfel-Weib“ sucht einen bewegten Mann für die schönen Momente. Vielleicht sollte ihr jemand sagen, dass es in dem Film „Der bewegte Mann“ in erster Linie um homosexuelle Männer geht. Dafür endet die Anzeige mit dem wunderbaren Satz: „Und manchmal bin ich müde.“ Das ist ehrlich, da wird kein Aktionismus vorgegaukelt, sondern die Dame gibt offen zu, dass sie manchmal kein Bock auf Spaziergänge, Unterhaltungen oder Kulturgedöns hat, weil sie lieber schlafen will. Toll.
Titelbild mit einem Mann in Arbeitskleidung und Schutzhelm, der suchend in die Ferne schaut. Dazu ein Schriftzug: Wo ist mein Bagger?
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Familien-Gedöns der Woche (499)

Die DSGVO, so beliebt wie Zitronat, Orangeat, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Posts der diversen Social-Media-Plattformen können deren Betreiber wahrscheinlich irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Posts nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, das beste Familien-Gedöns der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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