Das Bloggen der Anderen (33)

Der letzte ‚Das Bloggen der Anderen‘-Beitrag liegt schon viel zu lange zurück und deswegen gibt es diesmal eine ganz lange Liste mit Leseempfehlungen. Mit alten Texten, neuen Beiträgen, aber auf jeden Fall lesenwerten Artikeln. Viel Spaß!

  • Meine eigenen handwerklichen und DIY-Fähigkeiten bewegen sich ungefähr auf dem Niveau eines fünfjährigen Kindes. Und zwar eines ungeschickten und sehr tollpatschigen fünfjährigen Kindes. Anscheinend ist ‚Andrea Harmonika‘ eine Schwester im Geiste. Sie gibt aber in ihrem Artikel ‚Idiotensicheres DIY für Idioten‘ sehr nützliche Anregungen, wie auch DIY-Legastheniker wie ich glänzen können.

  • Rike Drust plädiert für mehr Toleranz zwischen Eltern: ‚Lästermännchen strafversetzt!‘ Am besten speichert man den Artikel als Bookmark und verschickt den Link bei jedem aufkommenden Eltern-Blogger-War.
  • Allen Fans des ‚Bullshit-Bingos‘ in unterschiedlichen Varianten sei ein Besuch bei ‚Eine ganz normale Mama‘ ans Herz gelegt. Es geht um das Thema ‚Jeden Morgen dasselbe Theater‘. ‚Kannst du nicht stillstehen, wenn ich dir die Jacke anziehe?‘, ‚Zähneputzen nicht vergessen‘ und ‚Geht es nicht einmal einen Morgen ohne Theater?‘ kann man wahrscheinlich regelmäßig morgens in Haushalten mit kleinen Kindern hören. Und natürlich ‚Ich zähle bis drei!‘. Und ‚Zweieinhalb‘.
  • Wer sich über das Thema ‚Verantwortungsvolle Medienerziehung‘ informieren will, findet dazu einen sehr guten Artikel bei ‚Berlinmittemom‘. Sie beschreibt ausführlich, wie Eltern ihren Kindern auch im Umgang mit Medien verbindliche Regeln aufstellen können, so dass sich der Nachwuchs – hoffentlich – zu verantwortungsvollen Mediennutzern entwickelt.
  • ‚Lucie Marshall‘ berichtet über ein großes Ereignis, das für alle Kinder – und auch für die Eltern – von größter Bedeutung ist (die Wichtigkeit ist irgendwo zwischen Mondlandung und der Erfindung des Penicillins angesiedelt): der erste Übernachtungsbesuch.
  • Auf ‚Edition F‘ schreibt Marcel darüber, wie es ist ein Exot zu sein, weil er zwei Mal ein Jahr Elternzeit gemacht hat. Dafür bekommt er mehr Anerkennung als Mütter, obwohl die in dieser Zeit das gleiche leisten. Und trotzdem versuchen viele Väter, das Thema ‚Mann bleibt zu Hause‘ tunlichst zu vermeiden. Auch wenn die Überschrift etwas unglücklich ist und den Tenor des Artikels nur unzureichend widergibt („Frauen sollten den Vätern mehr zutrauen“), ist der Text sehr lesenswert.
  • ‚Mama Mia‘ schreibt über Konsequenz in der Kindererziehung. Und warum die bei Kinderlosen so viel einfacher ist. Und vielleicht gar nicht immer und andauernd nötig ist, weil ein liebevoller Umgang und gegenseitiger Respekt viel wichtiger sind.
  • Zum Abschluss noch eine Leseempfehlung für alle Twitterer: Christine hat auf ‚Mama arbeitet‘ eine neue Folge ihrer famosen Serie ‚Twitterer im Interview‘ veröffentlicht. In dieser Reihe stellt sie bekannte Twitterer vor, indem sie diese anhand einer geradezu detektivischen Exegese derer Tweets porträtiert und ihnen ein paar zusätzliche Fragen stellt. Es ist immer eine große Freude, diese Beiträge zu lesen, denn sie zeugen von echtem Interesse und großem Respekt gegenüber den Menschen, die hinter den Twitter-Accounts stecken. Diesmal geht es um Tomster (@namenlos4) und um Dandyliving (@dandyliving).
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel "Nackte Kanone" geschaut. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Moabit. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil. Im September 2016 ist sein erstes Buch "Wenn's ein Junge wird, nennen wir ihn Judith"* erschienen. (*Affiliate-Link)

12 commentaires sur “Das Bloggen der Anderen (33)

    • Wenn du nach Berlin kommst, bastel ich dir einen Mett-Blumenstrauß. Oder ich male dir ein Bild mit einem Käsekuchen. Oder ich backe den Käsekuchen.

  1. Vielen Dank. Du hast Recht, es geht nur, wenn aufrichtiges Interesse da ist – deswegen ist das auch eine lose Reihe. Ich habe keinen Plan, sondern entscheide immer spontan, dass ich das mit jemandem machen will. Es ist für mich jedes Mal etwas Besonderes, das zu schreiben. Und es hat viel mit Respekt zu tun.

    Viele Grüße!
    Christine

    • Dieses Interesse und den Respekt an den Twitterern merkt man wirklich an jeder Zeile. Und ich finde das Format auch so toll, weil man von den Twitterern – im Gegensatz zu den Bloggern – ja meistens nicht so viel weiß. Freue mich auf jeden Fall auf weitere Folgen.

      Viele Grüße, Christian

    • Das Selbstmachen dauert am Anfang garantiert länger. Aber wenn man denn Kindern zum Abitur nicht immer noch die Schuhe binden will, muss man da wohl durch.

  2. Danke, der Herr! Du hast es mit deinem Link sogar in unsere Blogstatistik geschafft – du warst die drittstärkste Kraft nach Google und Facebook*!

    *für einen Tag

    Ich freue mich auf dich und deinen Käsekuchen beim Bloggertreffen.

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