Das Bloggen der Anderen (34)

Beim Herumtreiben in der Blogosphäre stoße ich immer wieder auf viele interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen. Viel Spaß beim Lesen!

  • ‚Berlinmittemom‘ schreibt über den Unterschied von Fluchen und ‚Hate Speech‘ bei Kindern. Während ein gepflegtes ‚Schei…e‘ für sie akzeptabel ist, erlaubt sie nicht, dass sich die Kinder gegenseitig mit Schimpfwörtern betiteln, denn diese seien die Vorstufe zur ‚Hate Speech‘
  • Wer erhofft sich nicht eine finanziell sorgenfreie Zukunft für den eigenen Nachwuchs? Wem Lottospielen dabei zu ungewiss ist, kann zu dem Thema auf dem ‚Weddinger Berg‘ lesen. Todsichere Anlagetipps gibt es zwar keine, aber dafür eine tanzende Kuh im Bastrock. Das ist auch schön.
  • ‚Zwölf Aufsatztypen‘ werden auf ‚Heikeland‘ vorgestellt. Gemeint sind unterschiedliche Typen, die Aufsätze schreiben. Von dem ‚Papiernassmacher‘ über ‚Die Glücksbringerfanatikerin‘ bis hin zur ‚Killerin‘. Ich selbst war eher der ‚Minimalist‘ – insbesondere bei Gedichtsinterpretationen.
  • Nathalie schreibt auf ‚Rabenmutter‘, wie sie ihre Kinder vermasselt: Zum Beispiel durch Fluchen, durch das Entsorgen von Kinderbildern im Altpapier oder die Abschaffung von Kindergeburtstagen. Hört sich eigentlich alles recht vernünftig an.
  • Sven gibt auf ‚Zwillingswelten‘ Tipps, wie man als Zwillingseltern einen 7. Geburtstag übersteht. Die Ratschläge sind auch für Nicht-Zwillingseltern und Nicht-7.-Geburtstage hilfreich. Vor allem der Hinweis, genügend Kaffee für den Tag und Kaltgetränke für die After-Geburtstagsparty-Party bereit zu halten.
  • Jörg hat auf ‚Papa b(l)oggt‘ einen sehr schönen Text über das Erinnern geschrieben und darüber, dass das Erinnern an die eigenen Kinder später wichtiger sein wird, als die nicht abgearbeitete Haushalts-To-do-Liste, die uns nachts den Schlaf raubt.
  • Anlässlich des bedrohlich näher kommenden Muttertags hat Rike auf ‚Nieselpriem‘ eine sehr interessante Blogparade gestartet: #derTagmeinerGeburt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind aufgerufen, über ihre eigenen Geburten zu schreiben und dazu ihre Mütter zu interviewen.
  • In den letzten Wochen gab es in der Elternblog-Welt eine größere Debatte zum Thema ‚Kinderfotos im Netz‘. Beispielhaft sei auf einen Beitrag von Caspar Mierau hingewiesen, der auf ‚Leitmedium‘ aus kulturhistorischer Perspektive sehr interessant argumentiert, dass Kinderfotos im Internet nicht per se schlecht sind, sowie auf den Artikel von Patricia alias ‚Das Nuf‘, die für sich entschiedenen hat, keine erkennbaren Bilder ihrer Kinder im Netz zu veröffentlichen.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel "Nackte Kanone" geschaut. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Moabit. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil. Im September 2016 ist sein erstes Buch "Wenn's ein Junge wird, nennen wir ihn Judith"* erschienen. (*Affiliate-Link)

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