Das gute Buch: „Dreißig Minuten, dann ist aber Schluss!“ von Patricia Cammarata (mit Verlosung)

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Am 27. März ist „Dreißig Minuten, dann ist aber Schluss“ von Patricia Cammarata erschienen. Das Timing hätte nicht besser sein können, traten doch circa zwei Wochen zuvor die umfangreichen Kontaktbeschränkungsmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie inklusive Kita- und Schulschließungen in Kraft. Okay, aus Vertriebssicht war der Zeitpunkt eher ein Griff ins Klo. Aufgrund des conorabedingten Hamsterkonsumverhaltens hatte Amazon entschieden, lieber Klopapier als Bücher auszuliefern, und wegen der behördlichen Vorgaben blieben deutschlandweit nahezu alle Buchläden geschlossen. Keine guten Voraussetzungen, um eine Millionenauflage zu verkaufen.

Trotzdem war das Veröffentlichungsdatum ein absoluter Volltreffer. Normalerweise pflegen viele Eltern eine derart kritisch-ablehnende Haltung zu elektronischen Medien als seien sie Vorsteher einer Amish-Gemeinde. In Zeiten von Home Office bei gleichzeitigem Home Schooling oder Home Kindergardening kamen viele Eltern allerdings zu der Erkenntnis, dass zu rigide Mediennutzungsvorgaben eher weniger isolationsalltagstauglich sind. Wenn du bei einer wichtigen Telefonkonferenz nicht gestört werden willst, können eine bis achtzehn Folgen Peppa Wutz doch recht hilfreich sein.

Eltern, die der in Zeiten von Corona leicht aus dem Ruder gelaufene Medienkonsum ihrer Kinder mit Unbehagen erfüllt, können Trost in Patricia Cammaratas neuem Buch finden, das ihnen zuruft: „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkünde euch große Freude, die allem Volk widerfahren ist.“ Nein, das war ein anderes Buch. Das von Patricia Cammarata beruhigt die besorgten Eltern mit einem aufmunternden: „Keine Panik! Eure Kinder werden nicht sofort fett, dumm und aggro, nur weil sie mal etwas länger am Computer sitzen.

Disclosure

Aufgrund wettbewerbsrechtlicher Gründe habe ich den Beitrag mit „Werbung“ überschrieben, möchte aber darauf hinweisen, dass mir weder vom Eichborn Verlag noch von der Autorin finanzielle oder anderweitige materielle Vorteile für die Veröffentlichung des Posts versprochen wurden. Auf subtile Hinweise meinerseits, dass ich solchen Angeboten nicht prinzipiell ablehnend gegenüberstünde, wurde nicht einmal reagiert. Um mich nicht dem Vorwurf der Korrumpierbarkeit auszusetzen, verlose ich das Rezensionsexemplar, das mir der Verlag zur Verfügung gestellt hat.

Wie bei meinen Buchvorstellungen üblich, möchte ich vorab offenlegen, dass Patricia und ich uns nicht nur persönlich kennen, sondern uns auch nicht vollkommen unsympathisch sind. (Möglicherweise bin nur ich dieser Meinung.) Vor einigen Jahren habe ich bereits ihr erstes Buch „Sehr gerne, Mama, du Arschbombe“ recht wohlwollend besprochen. Seitdem ist meine Verehrung für das Werk Patricias und ihre Person auf ein sozial fast nicht mehr akzeptables Ausmaß angestiegen. Dennoch kann ich Ihnen versichern, dass mein Blick auf „Dreißig Minuten, dann ist aber Schluss“ weder durch freundschaftliche Bande noch durch euphorische Bewunderung getrübt sein wird.

Die Autorin

Patricia Cammarata, 1975 – im besten aller Geburtsjahrgänge – geboren, ist mehrfache Mutter und niemand ist prädestinierter, einen medienpädagogischen Ratgeber zu schreiben, als sie. Sie hat sich bereits mit Computern beschäftigt und im Internet herumgetrieben, als das noch (meist männlichen) Menschen mit unreiner Gesichtshaut, einer gewissen Indifferenz gegenüber der regelmäßigen Haarwäsche und einer Vorliebe für ästhetisch fragwürdige schwarze T-Shirts mit Wolfsabbildungen vorbehalten war. Außerdem ist ihr Blog „Das Nuf“ schon so alt, dass es Zigaretten und Bier kaufen darf, was Patricia Cammarata nicht zur Oma, sondern Grande Dame der Familienblogosphäre macht. Darüber hinaus hat sie einen Twitter-Account mit rund 17.000 Mitlesenden sowie einen Instagram-Account mit über 11.000 Abonnent*innen. Schließlich betreibt Patricia Cammarata nicht nur einen Podcast – das macht ja jeder Dödel –, sondern gleich drei (#nur30min – dann ist aber Schluss, Mit Kindern leben und Der Weisheit). Während ich diesen Beitrag tippe, hat sie wahrscheinlich noch zwei weitere Podcasts aufgesetzt.

Falls Sie nun einwenden, Internetsucht alleine qualifiziere niemanden zur Medienpädagogin, kann ich Sie beruhigen, dass Patricia Cammarata Diplom-Psychologin mit einem 1er-Abschluss ist. Dies sollte ihr ausreichend Autorität verleihen, dass Sie ihren Empfehlungen im Sinne des Milgram-Experiments mit blindem Gehorsam folgen können. (Ein sozialpsychologischer Insider-Gag, bei dem die Hälfte der Leser*innen angeödet abspringt.)

Patricia „Das Nuf“ Cammarata (Foto: M. Richter)

Das Cover

Etwas mehr als die obere Hälfte des Covers nimmt der Buchtitel „Dreißig Minuten, dann ist aber Schluss!“ ein. Die Schreibweise in Großbuchtstaben sowie das Ausrufezeichen deuten darauf hin, dass die Erlaubnis der Mediennutzung von den Eltern als klare Ansage und Ultimatum gebellt wird. Oder sie steht sinnbildlich und prophetisch dafür, dass es nach Ablauf der halben Stunde zu größerem Geschrei aller Beteiligten kommt, da das Kind partout nicht einsehen wird, nun den Computer oder die Konsole auszuschalten.

Unterhalb des Titels ist ein Kind nebst einem mobilen Endgerät – entweder einem großen Handy oder einem kleinen Tablet –, einem Controller sowie einem Fernseher abgebildet. Letzterer erinnert an einen Fernsehapparat der 60er Jahre. Möglicherweise ein subtiler Hinweis darauf, dass sich Kulturpessimisten zu allen Zeiten mit der Einführung neuer Medien schwergetan haben. (Ich möchte nicht wissen, was sich Gutenberg bei der Einführung des Buchdrucks alles anhören musste. „Früher haben die Kinder nicht immer gelesen, sondern sind noch auf Bäume geklettert!!11!Elf!!!“) Auf dem TV-Bildschirm ist ein rotes Gesicht abgebildet, das breit grinst und zwei Vampirzähne präsentiert. Es steht sinnbildlich für die elterliche Angst, dass elektrische Medien nicht das Blut, aber das Gehirn aus ihren Kindern saugt.

Das Kind sitzt nicht ruhig vor dem Fernseher, sondern baumelt mit einem Bein von der Titel-Sprechblase hinunter und stützt sich mit einer Hand am Boden ab. Soll dies implizieren, die übermäßige mediale Reizüberflutung führe direkt zu ADHS und mache es Kindern unmöglich, sich konzentriert und ruhig vor den Fernseher zu setzen? Oder sollen Eltern beruhigt werden, dass ihr Kind trotz übermäßigem Medienkonsum nicht zwangsläufig übergewichtig und unsportlich werden muss, sondern trotzdem zu akrobatischen Höchstleistungen fähig sein kann?

Der Inhalt

In zwölf Kapiteln behandelt Patricia Cammarata die Themen, die Eltern bezüglich des Medienkonsums ihrer Kinder umtreiben: von YouTube über Cyber-Mobbing und Whats-App bis hin zu Internet-Pornos und Computerspielen und vielem mehr. Gleich mit dem ersten Satz im Vorwort geht die Autorin all-in und verspricht Antworten auf die drängendsten medienpädagogischen Fragen:

  • „Machen Computerspiele und soziale Medien süchtig?“
  • „Wie lange sollten Kinder digitale Medien pro Tag nutzen dürfen?“
  • „Wann ist der richtige Zeitpunkt, dem Kind ein Smartphone zu kaufen?“

Allerdings werden im Folgenden keine 08/15-Lösungen nach Schema F präsentiert, denn die gibt es nicht. Zu unterschiedlich sind die Kinder, ihre Empfindungen oder die Familienkonstellationen. Wer von „Dreißig Minuten, dann ist aber Schluss“ eine Art Deus-ex-machina der Medienerziehung erwartet hat, wird vielleicht enttäuscht sein, sollte aber trotzdem weiterlesen.

Patricia Cammarata rät von strikten Verboten oder starren Regeln ab, die oftmals Vermeidungsstrategien seien, um sich nicht mit den Online-Interessen der eigenen Kinder befassen zu müssen. Die Medienerziehung komplett über Bord zu werfen und das Kind einfach machen lassen, sei aber genauso falsch. Es gehe kein Weg daran vorbei, sich als Eltern Zeit zu nehmen und auch das ein oder andere Medien-Produkt auszuprobieren, um eigene Erfahrungen zu sammeln. Eltern sollten sich auch intensiv über soziale Plattformen, auf denen die Kinder aktiv sein wollen, informieren, z. B. über AGBs oder die Verwendung der User*innen-Daten. Gleichermaßen sollten Computer-Spiele, die die Kinder gerne spielen möchten, nicht einfach verboten werden, sondern Eltern sollten über das Spiel umfangreiche Informationen einholen. Möglicherweise sprechen sie dann immer noch ein Verbot aus, dann aber mit guten Gründen, die das Kind – vielleicht – nachvollziehen kann.

Im Prinzip geht es in „30 Minuten, dann ist aber Schluss!“ nicht um die Medienerziehung von Kindern, sondern der ganzen Familie. Eltern werden beispielsweise ermutigt, ihr eigenes Medienverhalten zu hinterfragen und die eigenen Ansichten zu reflektieren. Dazu gehört beispielsweise auch die Internet-Stars, die unsere Kinder unter Umständen anhimmeln, nicht per se als verblödete Nichtskönner abzutun. Zugegebenermaßen habe ich bei einigen YouTube-Stars, die meine Kinder gut fanden oder finden, auch mit pseudo-bildungsbürgerlichem Snobismus die Nase gerümpft. Wenn ich mich aber daran erinnere, dass ich im Alter zwischen 10 und 13 mein Kinderzimmer in eine Art begehbaren Boris-Becker-Schrein verwandelt hatte, indem ich alle Wände komplett mit Postern und Zeitungsausschnitten von ihm tapeziert hatte, dann geht es wieder. Jede Generation hat das Recht auf seine eigenen merkwürdigen Idole.

Erfrischend ist die grundsätzliche positive Sichtweise von Patricia Cammarata, mit der sie die Angst oder zumindest Skepsis vieler Eltern bezüglich der Mediennutzung ihrer Kinder abbauen will. (Fast) jedes Kapitel endet mit ein paar kulturoptimistischen Gedanken zu dem behandelten Themenbereich. Zum Beispiel das YouTube die größte Lernplattform der Welt ist, Sprachnachrichten bei Messenger-Diensten jüngeren Kindern die Möglichkeit zur Kommunikation bieten oder Vielnutzer*innen nicht gleicht internetsüchtig sind. Patricia Cammarata ist definitiv der Das-Glas-ist-halb-voll- bzw. der Die-Festplatte-ist-noch-halb-leer-Typ.

Generell empfiehlt Patricia Cammarata einen entspannten Umgang mit Medien, der auf Offenheit, Transparenz und Vertrauen setzt. Das ist ohnehin die beste Basis für eine gute Eltern-Kind-Beziehung.

Zu erwähnen ist noch, dass Patricia Cammarata das Buch konsequent mit dem Binnen-Sternchen durchgegendert hat, was ich gerne übernommen habe. Da manche Leser*innen davon getriggert werden, hat sie ab und an ein generisches Maskulinum eingeflochten. Man möchte seine Zielgruppe ja nicht unnötig verschrecken.

Der Preis

Bei einem Umfang von 320 Seiten fällt der Preis von 16,00 Euro recht moderat aus. Auf jeden Fall ist das Buch damit günstiger als eine Rolle Klopapier im Darkweb bei der nächsten Hamsterkaufwelle. Verwenden Sie das Buch trotzdem nicht, um sich den Hintern abzuwischen. Falls das aufgrund einer Notlage doch nötig sein sollte, erzählen Sie bitte Patricia Cammarata nichts davon. Und mir bitte auch nicht. Vielen Dank!

Das Fazit

Mit „Dreißig Minuten, dann ist aber Schluss!“ ist es Patricia Cammarata gelungen, ein Buch zu schreiben, dass der Digital-Apokalyptiker Manfred Spitzer („Digitale Demenz“, „Cyberkrank“, „Die Smartphone-Epidemie“) sicherlich hasst. Ein besseres Kaufargument kann es nicht geben.

Das Gewinnspiel

Ich verlose mein vom Eichborn Verlag zur Verfügung gestelltes Rezensionsexemplar unter den Leser*innen des Familienbetriebs. Obendrein hat Patricia Cammarata noch ein „Dreißig Minuten, dann ist aber Schluss“-Stickerset dazu gepackt. Ein Los gibt es für einen Kommentar unter dem Beitrag. (Ausschließlich unter dem Blog-Post, nicht bei Facebook oder bei Twitter.) Mehrere Kommentare einer Person führen nicht zu mehreren Losen. Teilnahmevoraussetzung ist lediglich eine gültige E-Mail-Adresse. (Diese wird nicht veröffentlicht und nur zum Zwecke der Gewinnbenachrichtigung verwendet. Im Sinne der DSGVO werden alle Adressen nach Beendigung der Verlosung gelöscht.) Die Verlosung endet am Donnerstag, den 21. Mai um 18 Uhr. Der Rechtsweg ist ebenso wie der Linksweg ausgeschlossen, eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Allen Teilnehmer*innen viel Glück!

Falls Sie das erste Mal auf dem Blog kommentieren, muss Ihr Kommentar manuell freigeschaltet werden. Aufgrund meiner Erwerbsarbeit im Bergwerk kann dies manchmal ein paar Stunden dauern. Geraten Sie daher nicht in Panik, wenn Ihr Kommentar nicht sofort unter dem Beitrag erscheint. Ich versichere Ihnen, dass kein Kommentar verloren gehen wird.

Das Gewinnspiel ist beendet und die Gewinnerin ist benachrichtigt. Allen, die nicht gewonnen haben, viel Glück bei der nächsten Verlosung.

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Patricia Cammarata: Dreißig Minuten, dann ist aber Schluss! Mit Kindern tiefenentspannt durch den Mediendschungel. Eichborn Verlag 2020, 317 Seiten für 16,00 €.*

*Affiliate Link, d.h. wenn Sie das Buch über diesen Link kaufen, erhalte ich eine kleine Provision (ohne Mehrkosten für Sie) und werde mir dafür Toilettenpapier auf dem Schwarzmarkt kaufen können.


168 Kommentare zu “Das gute Buch: „Dreißig Minuten, dann ist aber Schluss!“ von Patricia Cammarata (mit Verlosung)

  1. Ich habe das Buch seit längerem auf meiner Amazon-Wunschliste, mangels Zeit zum Lesen aber bisher nicht erworben. Womöglich habe ich mehr Drang, mir die Lese-Zeit zu nehmen, wenn ein Exemplar auf meinem Nachttisch liegt ;-)

  2. „Darf ich..?“, „Kann ich..?“ so beginnt fast jeder der Sätze meiner 3 Kinder. Manchmal geht es um Süßigkeiten, meist aber bezieht sich die Frage auf den Konsum eines piepsenden Mediums. Manchmal gebe ich kampflos nach – aber nicht tiefenentspannt, sondern corona-des-diskutierens-müde…nun würde ich gerne lesen, dass meine Inkonsequenz nicht unweigerlich die Zukunft meiner Kinder zerstört :-)

  3. Ich wollte es mir schon die ganze Zeit kaufen, bin aber noch nicht dazu gekommen. Wenn ich es gewinne kaufe ich dafür nach der Lektüre wahrscheinlich mindestens zwei Exemplare zum Verschenken im Freundes-und Familienkreis. Das wäre ja eine win-win-situation für Patricia Cammarata und mich :)

    • Versuche seit geraumer Zeit, auch bin vom bildungsbürgerlichen Snobismus-Pfad abzukommen. Das Buch würde mich da bestimmt einige Trippelschritte weiterbringen.

  4. Ahhh! Gerade auf Empfehlung das mit der Arschbombe gelesen. Jetzt will ich mehr…! Sonst muss ich es mir am Ende eventuell zum Geburtstag wünschen und das wäre, wie wenn ich mir eine Küchenmaschine wünschen würde. Oder?

    • Meine jungs sind zwar noch klein – aber ohne die tägliche ‚Folge‘ ist das geschrie groß 🙈
      Da hab ich schon immer ein schlechtes gewissen 🙄
      Und vielleicht,brauche ich es auch für mich – um MEIN Medienkonsum zu reflektieren 😬

  5. Noch sind die Kinder recht klein, aber der Polylino-Konsum nimmt stetig zu. Ich werde mich der Thematik also annehmen müssen und zwar am liebsten mit einem so wämstens empfohlenen Werk…

  6. Das Buch sollte ich unbedingt lesen: den Satz habe ich gerade den K2 und K3 im Garten zugerufen! Das war vor 45 Minuten. K1 lümmelt oben in ihrem Zimmer herum. Der Mann und ich gammeln auf dem Sofa.

  7. Heute ist es der tiptoi-Stift, morgen vielleicht schon das Smartphone?
    Ich möchte auch mein Glück versuchen und würde mich um das gratis-Sticker- Paket freuen. Mit zufällig einem guten Buch dabei ;)

    • Verdammt,der Stift zählt auch? 😅
      Das ist unsere ‚Ablenkung‘ vom Handy 😏
      Aber meistens nutzen wir den dann zusammen.
      Wobei er immer freien zugriff darauf hat.

  8. Herrlich! Diese Rezension macht Lust, gleich loszurennen und das Buch zu kaufen. Aber halt. Vielleicht gewinne ich ja doch?

  9. Meine jungs sind zwar noch klein – aber ohne die tägliche ‚Folge‘ ist das geschrie groß 🙈
    Da hab ich schon immer ein schlechtes gewissen 🙄
    Und vielleicht,brauche ich es auch für mich – um MEIN Medienkonsum zu reflektieren 😬

    Ps: der Antwortkommentar mit gleichem inhalt war ein versehen – evtl bin ich doch nicht so affin mit dem Internet 😂

    • Generation: ‚von zu viel Fernsehen werden die Augen rechteckig‘ hier! Wir haben das Buch wohl ziemlich nötig :) und würden uns sehr freuen

  10. Da hüpfe ich doch mal mit rein in den Lostopf – Kind Nummer eins ist gerade im sehr medienaffinen Alter von zwei Jahren und ich bin bereit, zu lernen :o)

  11. Hi.
    Das Problem kennen wir hier auch. Mein Mann macht Homeoffice und ich geh vollzeit arbeiten ( Pflege). Da kommt es schon mal vor, dass unsere Tochter(9) länger als sonst am Handy oder Tablet sitzt.
    Über das Buch würden wir Eltern uns freuen und die Sticker wären für unsere Tochter🙂.
    Danke für die Vorstellung

  12. Habe bereits über mehrere Quellen nur gutes über das Buch gehört und bin nun durchaus interessiert es auch endlich zu lesen ☝️😊

    • Nachdem ich es selbst gelesen hab, würde ich mit dem Buch die bildungsbürgerlichen Snobisten im Umfeld, und denen die sich dafür halten, gern zum Schweigen bringen. 320 Seiten scheinen mir dazu geeignet zu sein.

  13. Das Medienthema sorgt bei uns auch mehr für Verunsicherung, dazu sind mein Mann und ich da selber völlig verschieden reingewachsen. Wir würden uns über eine unabhängige nicht verurteilende Meinung freuen 😊

  14. Ich liebe Ihre Buchrezensionen. Und Patricia Cammaratas Texte. Ich würde das Buch sehr gern gewinnen und mangels eigenen Kindern meiner Schwägerin mitbringen, die praktischerweise diesen Monat noch Geburtstag hat!

  15. Der Einsendeschluss ist mein Geburtstag, also wenn das Glück da nicht auf meiner Seite ist!!!
    (Dann landet das Buch vermutlich bei einem anderen netten Menschen…🙃)

    Danke auf jeden Fall!
    Lieb gegrüßt von der Meise💜

  16. Da ich nen fast 11 Jährigen Medieninteressierten als Mitbewohner / meinen Sohn bezeichnen darf klingt das Buch definitiv lesenwert 😄 👍🏻

  17. Mein Mann sagt „schon wieder ein Ratgeber?“ und ich sage JA – hört sich nämlich so an, als wäre es gar keiner! Also würde ich mich über einen Gewinn wahnsinnig freuen 😍👏

  18. Das hört sich echt spannend an….und so passend im Moment! Wer hatte das gedacht….

    Ich würde das Buch supergerne lesen! ☺

    LG Melanie M.

  19. Über das Buch würde ich mich sehr freuen…hier ist die Medienzeit auch rapide nach oben gegangen…

    Jetzt hoffe ich erstmal auf Losglück.

  20. Als Corona-herrscht-wir-bleiben-Zuhause-Mutter von 7jährigen Zwillingen und einer genervten 13jährigen Tochter, wäre ich eine dankbare Leserin für dieses Buch.
    Ich hätte dann jetzt bitte gerne mal Glück. Danke.

  21. Ich habe 4 Kinder, davon 3 im Teenageralter. Allzuviel Kontrolle über deren Medienkonsum habe ich nicht, wir Erwachsenen sind einfach in der Unterzahl! Das Buch würde ich gerne lesen, um mein schlechtes Gewissen zu bändigen.

  22. Da ich Patricias Blog auch mitlese und weiß, wie unterhaltsam sie schreibt, hüpfe ich hier gerne in den Lostopf…

  23. Das Buch würde mich sehr interessieren – sowohl privat mit drei Kindern zwischen 9 und 15, als auch beruflich als Schulpsychologin!!

  24. Ohja…zeitlich passender könnte das Buch wohl wirklich kaum sein. Daher können wir es auch sehr gut gebrauchen und würden uns über den Gewinn freuen :)

  25. Ich hab schon einige Male in den Podcast reingehört und da das bereits so toll ist, würde ich mich riesig über das Buch freuen!

  26. Das Buch steht schon seit Veröffentlichung auf meiner ‚will haben‘ Liste! Ich weiß, dass meine Jungs mehr gucken als in der Öko-Waldkindergarten-wir haben gar keinen Fernseher und Zucker auch nicht- Umgebung in der ich mich bewege üblich und ich bin immer auf der Suche nach Medien positiven Berichten um mein doch manchmal schlechtes Gewissen zu beruhigen. Ich denke dieses Buch wäre perfekt dafür! Und dann würde ich es weiter geben an ein paar Nörgler ;)

  27. Ich freue mich immer über die Buchbesprechungen und bin grundsätzlich zu langsam für die Verlosung. Jetzt passt es. Juchu. <- Das sollte ein Ausruf der Freude sein.

  28. Hach die liebe Patricia. Das Buch zu lesen ist mir 1000mal lieber als es für einen Klopapierersatz verwenden zu müssen. Herr Hanne, ihr Humor ist zum brüllen komisch. Also her mit dem Gewinn, wir können die Ratschläge dringlichst brauchen. Hier steigt die Anzahl der Endgeräte wie nach der Wende die Autos auf den Straßen.
    Grüße

  29. Immer wieder begegnen mir im Arbeitsalltag Spitzer-Jünger. Und ich freue mich darauf, denen dieses Buch unter die Nase zu reiben. Nachdem ich es selbst gelesen habe ;)

    Liebe Grüße!

  30. Liebäugele auch mit dem Buch, denn meine Zweijährige überstimmt mich regelmäßig. Hoffe auf Strategien gegen viel zu große Knopfaugen… :-D

  31. „Es ist egal, ob ein Kind ein Buch liest, ein Audiobuch hört oder einen Film sieht. Wichtig ist nur, dass Kinder mit Geschichten groß werden.“ (Cornelia Funke) Dieser Satz hat einen Teil meines insgeheimen schlechten Gewissens beruhigt, das manchmal dadurch entsteht, dass ich meine 3-Jährige nicht zeitlich beschränke, sondern sie lieber im selbstständigen Umgang mit Medien(konsum) begleite. Das Buch trifft also genau mein Thema und ich würde mich sehr darüber freuen.

  32. Jawoll, das käme hier genau richtig! Vielleicht kriegt damit auch der Vater meiner Kinder seinen Medienkonsum in den Griff ?!? :-P

  33. Super spannendes Thema. Ich freue mich das Buch zu lesen. 😉 Im Zweifel muss ich es dann selbst kaufen 😄

  34. Unser Weg durch das Mediendings fürs Kindelein ist auch ein entspannter und ich würde mich sehr freuen, auch schwarz auf weiß zu sehen, dass wir damit gar nicht so falsch liegen. Herzliche Grüße!

  35. Eine wissenschaftliche Untermalung für entspannetes Mediennutzenlassen hätte ich ganz gerne im Haus und beruhigt sicher das sporadisch auftauchende schlechte Gewissen.

  36. Ich versuch einfach mal mein Glück!
    Medien sind hier gerade großes Thema da würde mir das Buch bestimmt sehr helfen 🍀

  37. Ich hab’s tatsächlich schon gelesen, aber nur leihweise und ich will es BESITZZZZEN!!1 (hier Gollum-Impro vorstellen)

  38. Ich versuch auch mal mein Glück – vielleicht schaffe ich es den 9jährigen mal hintern Tablet vorzulochen. Zur Zeit gar nicht so einfach. 😦

  39. Tolles Gewinnspiel,tolles buch.
    Ich bin im stress und ich moechte mir mit diesem gewinn eine ruhige stunde goennen.würde mich freuen.

  40. Das ist eine tolle Rezension zu einem tollen Buch. Mein Mann hat mir jüngst von dem Podcast erzählt und ich denke ich muss das Buch fast lesen damit ich mitreden kann..ich finde starre Regeln immer schwierig im Alltag wirklich umzusetzen und führen zu mehr Ärger und Frust.

  41. Ich würde es meinem Medienforscher Ehemann schenken und verlangen, daraus vorgelesen zu bekommen. Dem fünfjährigen (jetzt mach halt mal die Brio App an) Sohn, wirds bestimmt nicht schaden.

  42. Hallo, also ich möchte selbst dann an der Verlosung teilnehmen, wenn ich die Vetsandkosten übernehmen muss.

  43. Ich habe die Teilnahmebedingungen nicht verstanden; steigen die Gewinnchancen proportional mit dem Geistreichtum des Kommentars oder muss man sich keine Mühe geben?

  44. Da bin ich auch gerne dabei! Nachdem ich das Wort „gleich“
    nicht mehr hören möchte, hab ich das Buch dringend nötig ;-)

  45. Als großer Patricia Fan und Mutter von 3 Kindern, die samstags immer extra früh aufstehen um stundenlang zu Netflix en bis der Mann und ich auch in der Lage sind die Augen offen zu halten, brauche ich natürlich dieses Buch!

  46. Hallo zusammen,

    meine Frau versucht dieses Thema gerade mit unserem 9jährigen umzusetzen. Vielleicht ist das Buch ja eine Hilfe für die beiden?!

    Danke

  47. Hallo,
    tiefenentspannt gibt es auch bei mir kein Allheil-Mittel zum Medienkonsum der Kinder – erst recht nicht, wenn Mutter zum Home-Office vom Arbeitgeber aufgefordert ist und die ‚Zwergenbande‘ zu Hause ihr Dasein fristet. Es frustet an jeder Ecke in jeder Minute……

  48. Ich liebe diese Seite und bin immer noch total neidisch auf die Kniffel-Challange ;)
    Danke für diese Rezension – das Buch würde ich gerne lesen! Natürlich wäre es viel toller es zu gewinnen, als es einfach banal selbst zu kaufen…

  49. Das Buch scheint sehr cool zu sein. Keine einfachen Antworten sondern seitenlange Abwägen, Differenzieren, noch mehr Faktoren berücksichtigen – so hat man es gern!

  50. Klingt spannend. Da ich mein Kind durchaus als „mediensüchtig“ bezeichnen würde, wäre das Buch sicher sinnvoll. Und im Zweifelsfall klingt es einfach nach kurzweiliger Lektüre 🙂
    Ich würde mich daher sehr über den Gewinn freuen.

  51. Hallo! Das Buch könnte ich dringend gebrauchen. Bin „etwas “ überfordert mit dem Medienkonsum meiner Kinder

  52. Bei uns gibt es nur Zoff was die Mediennutzung angeht. Eine Hilfestellung wäre also wünschenswert. Sehr gerne springe ich in den Lostopf.

  53. Das Buch könnte ich gerade gut gebrauchen… ich weiß nur nicht, wann ich es lesen soll… egal, ich möchte es gerne gewinnen. Vor allem nach der tollen Rezension.

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