Sardinien 2017 – Vorbereitung (1): Von Urlaubsplänen, panischen Gnus und madigem Käse

Übermorgen geht er endlich los: Der alljährliche Familienurlaub. Es geht nach Sardinien. Genauer gesagt in den Norden Sardiniens, in die Nähe von Santa Teresa Gallura. Der Ort hat rund 5.000 Einwohner und so viel zu bieten, dass sein Wikipedia-Eintrag ganze 71 Wörter umfasst. Er ist direkt an der Küste gelegen, quasi einen Steinwurf von Korsika entfernt. Also, wenn man in der Lage ist, einen Stein zwölf Kilometer weit zu werfen. Es soll in der Gegend traumhafte Strände geben, was in meinen Augen nicht die schlechteste Voraussetzung für einen erholsamen Urlaub ist.

Von Berlin nach Santa Teresa Gallura. Ein Katzensprung von 1.600 Kilometern. Oder von 300 Stunden Fußweg.

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Sowohl die Frau als auch ich waren zwar schon häufiger in Italien, aber noch nie zusammen. Es ist ja wichtig, dass man auch nach 20 Jahren seine Partnerschaft nicht durch die immer gleichen Routinen veröden lässt, sondern immer wieder Neues wagt und damit das Feuer der Leidenschaft in der Beziehung am Lodern hält. Da wir beide zu prüde sind, um in einen Swinger-Club zu gehen, fliegen wir halt erstmals nach Sardinien. Das muss als Neues ausreichen. Zu viel Leidenschaft ist ab einem bestimmten Alter ja auch gar nicht so gesund. Weiterlesen

Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Moabit. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil. Im Oktober 2018 erscheint sein neues Buch „Ein Vater greift zur Flasche. Sagenhaftes aus der Elternzeit“*. (*Affiliate-Link)