Neues Buch: „Hilfe, ich werde Papa!“ – Ein Schwangerschaftsratgeber nicht nur für werdende Väter

Falls Sie demnächst Vater werden und so verzweifelt sind, sich von mir Ratschläge geben zu lassen, können Sie das jetzt in gedruckter Form tun. Am 18.3. erscheint „Hilfe, ich werde Papa!“ bei arsEdition und Sie können das dann kaufen. Um ehrlich zu sein, werden Sie vermutlich kein schlechterer Vater und Co-Schwangerer sein, wenn Sie das Buch nicht lesen, aber vielleicht stehen Sie wenigstens in der einen oder anderen Situationen nicht wie der letzte Volltrottel da.


Das Buch hat insgesamt drei Abschnitte, in denen Sie sich über Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit zu Dritt informieren können. Es geht unter anderem um Schwangerschaftsvorosrge, Erstausstattung, Namenswahl, Geburtsvorbereitung, Dos and Don’ts während der Entbindung und das Überleben in den ersten Wochen mit Säugling. Und um Sex in der Schwangerschaft geht es auch. (Spätestens das sollte Sie vom Kauf überzeugen.)

In dem Buch steht „einfach alles, was Männer schon immer übers Vaterwerden wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten.“ Steht so zumindest auf der Klappen-Rückseite. Und die lügt ja bekanntlich nicht.

Wie der Titel vermuten lässt, richtet sich der Ratgeber in erster Linie an Männer. Weil diese es im Allgemeinen aber ja nicht so mit Büchern haben, können es auch zukünftige Mütter lesen. Das empfehle ich sogar sehr (nicht zuletzt aus kommerziellen Gründen). Dann können Sie Ihren Partnern nämlich sagen, was sie während der Schwangerschaft tun und lassen sollen. Toll, oder?

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Christian Hanne: Hilfe, ich werde Papa! Überlebenstipps für werdende Väter. arsEdition 2019, 96 Seiten für 10,00 Euro*

(*Affiliate Link, d.h. wenn Sie das Buch über diesen Link kaufen, erhalte ich eine kleine Provision (ohne Mehrkosten für Sie) und werde mir in 324.539 Jahren davon ein eigenes Raumschiff kaufen können.)

Nur 48 Stunden – Protokoll einer schweren Geburt

Donnerstag, 7.11 Uhr

Werde von der Freundin aus dem Schlaf gerissen, die mir mit zitternder Stimme mitteilt, die Wehen hätten endlich eingesetzt und es wäre nun an der Zeit, ins Krankenhaus zu fahren.

 

Donnerstag, 7.18 Uhr

Stehe im Bad und werfe die Frage auf, ob es mir das Kind wohl danken wird, wenn ich mich zur Feier des Tages rasiere. Die Freundin schaut grimmiger als Oliver Kahn, wenn er ein Tor kassiert. Schließe daraus, dass sie eine Rasur meinerseits nicht zu schätzen weiß. Belasse es also bei einer Katzenwäsche.

 

 Donnerstag, 7.25 Uhr

Meine Frage, ob wir noch etwas frühstücken sollen, wird abschlägig beschieden. Renne stattdessen auf die Straße und halte nach einem Taxi Ausschau.

 

Donnerstag, 7.31 Uhr

Bitte den Taxifahrer, er möge die Straßenverkehrsordnung eher als wohl gemeinte aber nicht zwingend zu befolgende Empfehlung für Fahrverhalten und weniger als bedingungslos einzuhaltende gesetzliche Vorschriften interpretieren. Er schaut so verständnislos wie ich früher in der Schule beim Versuch, Differentialgleichungen im Matheunterricht zu lösen. Erkläre ihm, er könne mit einem saftigen Trinkgeld rechnen, wenn er uns schnellstmöglich ins Krankenhaus bringt. Das pekuniäre Angebot scheint zu überzeugen, denn der Fahrer setzt unverzüglich zu Überholmanövern an wie Schummel-Schumi in seinen besten Zeiten.

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