Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.
23. März 2026, Berlin
Werbung im Briefkasten. Von „Jaques‘ Wein-Depot“. Keine Ahnung warum. Ich habe dort noch nie etwas bestellt. Was daran liegt, dass ich kein großer Weintrinker bin.
Außerdem gefällt mir der Schriftzug von „Jacques‘ Wein-Depot“ nicht. Der sieht aus, als hätte jemand sämtliche Schreibschriftarten bei Word ausprobiert und sich dann für die hässlichste entschieden. Der Bindestrich zwischen Wein und Depot stört ebenfalls mein ästhetisches Empfinden.
Jacques ist das egal. Er schickt mir trotzdem seit fünfzehn Jahren Briefe, in denen er seine Weine anpreist, ich werfe sie seit fünfzehn Jahren ungelesen weg.


Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Sein neues Buch „Wenn ich groß bin, werde ich Gott“ ist im November erschienen. Ebenfalls mehr als zu empfehlen sind „Hilfe, ich werde Papa! Überlebenstipps für werdende Väter“, „Ein Vater greift zur Flasche. Sagenhaftes aus der Elternzeit“ sowie „Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“*. (*Affiliate-Links)









