Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.
30. März 2026, Berlin
Der Montagmorgen – und damit die ganze Woche – ist enttäuschender als die letzten Landtagswahlen für die SPD. Die Angebote in der Penny-App, die ich jeden Montag wie ein Rentner kontrolliere, sind allesamt äußerst unbefriedigend. Nur Coupons für Lebensmittel wie Mini-Wiener-Würstchen, Kapern und Weichweizengrieß. Damit kann ich nichts anfangen, nichts davon ist Teil unserer Ernährungspyramide.
Dafür gewinne ich bei der Penny-Rubbelaktion ein Paket Spülschwämme. Wenigstens etwas, das ich heute Abend in mein Dankbarkeit-Tagebuch, das ich nicht führe, schreiben kann.


Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Sein neues Buch „Wenn ich groß bin, werde ich Gott“ ist im November erschienen. Ebenfalls mehr als zu empfehlen sind „Hilfe, ich werde Papa! Überlebenstipps für werdende Väter“, „Ein Vater greift zur Flasche. Sagenhaftes aus der Elternzeit“ sowie „Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“*. (*Affiliate-Links)









