Das gute Buch: „Jedem Anfang wohnt ein verdammter Zauber inne“ von Andrea Harmonika (mit Verlosung)

Falls Sie sich gewundert haben, warum am 26. Januar das öffentliche Leben in Deutschland zum Erliegen kam, wie es sonst nur beim Gewinn von Fußball-Weltmeisterschaften, dem Fall von Berliner Mauern oder in Köln während des Karnevals zu beobachten ist, gibt es dafür eine ganz einfache Erklärung: An diesem Tag erschien das lang ersehnte Erstlingswerk von Andrea Harmonika mit dem schönen Titel „Jedem Anfang wohnt ein verdammter Zauber inne“.

Diesem Buch wohnt ein verdammter Zauber inne. #dasgutebuch

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Auf das Buch entstand sofort ein Run wie auf Konzertkarten von Ed Sheeran, Eminem oder Helene Fischer und innerhalb kürzester Zeit wurden mehr Exemplare davon verkauft als von der Bibel. Okay, von der Bibel ‚op platt‘, aber immerhin.

Erfolgreicher als die Bibel

Ein kommerziell so erfolgreiches Buch, das darüber hinaus in 5-Sterne-Rezensionen auf Amazon hymnisch gefeiert wird, schreit geradezu nach einer objektiven Begutachtung meinerseits, damit Sie, werte Leserinnen und Leser, sich ein Urteil bilden können, ob sich besagtes Werk tatsächlich zum Kauf eignet oder ob Andrea Harmonika womöglich einfach eine sehr, sehr große Verwandtschaft hat, die sie genötigt hat, das Buch zu erwerben.

Disclosure

Für diese Rezension haben mir Andrea Harmonika und der Bastei-Lübbe-Verlag ein Lese- sowie zwei Verlosungsexemplare zur Verfügung gestellt, deren Gesamtwert bei exakt 30,00 Euro liegt. Wie Sie von meinen bisherigen Buchbesprechungen wissen, ist dies ein Betrag, der bei weitem nicht ausreicht, um mich oder mein Leseurteil auch nur ansatzweise zu korrumpieren.

Es soll an dieser Stelle aber nicht unerwähnt bleiben, dass Andrea Harmonika und ich uns persönlich kennen und dass sie mir vor ein paar Jahren ein Käsekuchenbackbuch geschenkt hat. (Nie war ich näher an einem Bestechungskäsekuchen.) Darüber hinaus habe ich von ihr bei unserem ersten Treffen einen wunderschönen Handspiegel überreicht bekommen, damit ich endlich einen netteren Spiegel habe. Dazu müssen Sie wissen, dass ich zu dieser Zeit jeden Morgen einen Dialog-Tweet mit meinem misanthropischen Spiegelbild geschrieben habe. (Seit meine Pillen besser eingestellt wurden, mache ich das aber nicht mehr.)

Schließlich hat Andrea Harmonika mein Leseexemplar mit der schönen Widmung „Für Christian. Die schreibende Herrentorte.“ versehen und neben ihren Namen ein Herzchen gemalt. Vielleicht ist es aber auch das Batman-Symbol und ich habe das missinterpretiert.

Dieser Widmung wohnt ein verdammter Zauber inne

Dieser Widmung wohnt ein verdammter Zauber inne

Außerdem hat sie mir auch eine Ausgabe von Terry Pratchetts „Mort“ beigelegt, was sowohl für ihren guten Geschmack als auch ihre Großzügigkeit spricht. Möglicherweise war es allerdings nur ein subtiler Hinweis, dass das ultimative Tod-Buch bereits geschrieben wurde und ich endlich mit den beschissenen „Gesprächen mit dem Tod“ aufhören soll.

Die Autorin

Über Andrea Harmonika sind nur sehr wenige biographische Details bekannt. Sie ist irgendwann in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder, die mittlerweile 8 und 5 Jahre sind. Selbst wer ihren richtigen Nachnamen kennt, findet im Internet nicht viel über sie heraus. Dem Klappentext des Buches ist zu entnehmen, dass sie fast 40 ist, von unseren persönlichen Treffen kann ich aber berichten, dass sie maximal wie 35 aussieht und das auch nur bei sehr ungünstigem Licht. Ihre ansteckende Fröhlichkeit macht sie nämlich zu einem personifizierten Jungbrunnen.

Andrea Harmonika - In jeder Lebenslage souverän (Foto: Bastian Sander)

Andrea Harmonika – In jeder Lebenslage souverän (Foto: Bastian Sander)

Die Autorinnenbiographie verrät außerdem, dass Andrea Harmonika in „einem Handvoll-Häuser-Dorf in Norddeutschland“ lebt. Durch eine aufwändige, detektivische Recherche konnte ich herausfinden, dass es sich um einen Ortsteil einer niedersächsischen Kleinstadt handelt, die sich unter anderem dadurch auszeichnet, dass die Bevölkerungsdichte bei lediglich 162 Einwohnern pro Quadratkilometer liegt. Es muss eine traumhafte Gegend sein!

Seit Juli 2014 schreibt Andrea Harmonika auf ihrem gleichnamigen Blog, dem sie in ihrer unvergleichlichen Bescheidenheit den Untertitel „Unterhaltung auf mittlerem Niveau“ gegeben hat, was ungefähr so zutreffend ist wie die Aussage „Roger Federer ist ein ganz passabler Tennisspieler.“ In den letzten fast vier Jahren hat Andrea Harmonika 47 Artikel veröffentlicht, was einer Frequenz von 1,07 Artikeln pro Monaten entspricht und damit noch niedriger als meine eigene Veröffentlichungsrate ist. Dafür bin ich ihr sehr dankbar, da mich dies als überaus fleißigen Blogger erscheinen lässt. Jeder einzelne ihrer Artikel erreicht sechsstellige Klickraten und fünfstellige Like-Daumen auf Facebook. In den Kommentarspalten feiern die Leserinnen Andrea Harmonika überschwänglich, wobei „lustigste Frau der Welt“ noch eines der nüchterneren Attribute ist, mit denen sie beschrieben wird. Mitunter wünschen sich sogar verheiratete heterosexuelle Frauen ein Kind von ihr.

Meine investigative Recherche brachte außerdem noch zu Tage, dass Andrea Harmonika ein zusätzliches musikalisches Standbein pflegt. Damit verdient sie so viel Geld, dass ihr Mann demnächst seinen Job kündigen und sich ausschließlich um Kinder und Haushalt kümmern wird. Er weiß allerdings noch nichts davon.

Das musikalische Standbein der Andrea Harmonika (aka Steirische Harmonika)

Das musikalische Standbein der Andrea Harmonika (aka Steirische Harmonika)

Das Cover

Auf dem Buchdeckel prangt in großen Lettern in angedeuteter Schreibschrift der Titel „Jedem Anfang wohnt ein verdammter Zauber inne“. Das für die Covergestaltung zuständige FAVORITBUERO hat sich bei der Schriftfarbe für Lila entschieden und wenn Sie denken, das war reiner Zufall, dann irren Sie sich ganz gewaltig. In der spirituellen Farbenlehre gilt Lila nämlich als spannungsgeladen, unruhig, widersprüchlich und doch irgendwie – und jetzt kommt es – harmonisch! Autorinnen-Pseudonym Harmonika und harmonische Schriftfarbe – das ist Titel-Design auf höchstem Champions-League-Niveau! Chapeau!

Der Titel „Jedem Anfang wohnt ein verdammter Zauber inne“ ist eine Abwandlung einer Zeile aus dem berühmten „Stufen“-Gedicht von Hermann Hesse. Dies spricht für die literarische Bildung von Andrea Harmonika und für ihr Zutrauen in die Belesenheit ihrer Leserinnen und Leser. Als ehemaliger Deutsch-Grundkursler musste ich zum Beispiel auch nur ganz kurz googeln, um die Herkunft des Zitats herauszufinden, und konnte mich sogar daran erinnern, das Gedicht im Unterricht durchgenommen zu haben. Unser Lehrer war damals von dessen lyrisch-philosophischen Tiefgründigkeit vollkommen hingerissen, wir fanden dagegen, dass es ganz großer Mumpitz ist. Das haben wir wohlfeil mit Fäkalwörtern und Begriffen, die den Geschlechtsverkehr beschreiben, zum Ausdruck gebracht.

Der olle Hermann, wenn er denn noch könnte, würde sich auf jeden Fall sehr freuen, dass sein Zitat endlich mal für ein cooles Buch verwendet wird und nicht immer nur für kitschige Hochzeits- und Geburtsanzeigen, bei deren Betrachtung einem langsam der säuerliche Geschmack von Erbrochenem die Kehle hinaufwandert.

Abgebildet ist auf dem Cover neben dem Titel noch ein süßes, blondes, fast engelsgleiches Mädchen, das so tief in der Nase bohrt, dass es mit dem Zeigefinger seine zerebralen Frontallappen kitzeln kann. Ein Bild, das bei dem ein oder anderen Bildungsbürger, der sich gerade noch an dem Hesse-Zitat ergötzt hat, ablehnendes Stirnrunzeln hervorrufen mag. Aber seien wir doch ehrlich: Es gibt kaum etwas Befriedigenderes als den Riechkolben von trockenem Nasensekret zu befreien, auch wenn das die wenigsten Menschen zugeben möchten. Nicht umsonst hat Jesus gesagt: „Wer noch nie in der Nase gebohrt hat, der schnipse den ersten Popel.“ Ein Satz, der nach den Regeln der Logik keinen Sinn macht, aber der langhaarige Zottel aus Nazareth war ja bekannt dafür, in Rätseln zu sprechen.

Aber zurück zum Cover-Bild: Das nasebohrende Mädchen ist zugleich Ausdruck von Lebensfreude und Lebenswirklichkeit. Denn es ist das Privileg von Kindern, vollkommen ungeniert in der Öffentlichkeit zu popeln und im Erfolgsfall den Rotz an den Klamotten der Eltern abzustreifen. Oder ihn zu verspeisen. Das ist für Eltern ziemlich irritierend, weil sich das gleiche Kind am Vorabend noch geweigert hat, die liebevoll zubereiteten Nudeln mit Spinat-Sauce zu essen, da Spinat „Voll bäh!“ sei.

Der Inhalt

In 62 Kapiteln auf 354 Seiten behandelt „Jedem Anfang wohnt ein verdammter Zauber inne“ die Themen, die wohl alle Eltern beschäftigen. Es geht zum Beispiel um die blühende Phantasie von Kindern, was ein freundlicher Euphemismus dafür ist, dass sie lügen, bis sich die Balken biegen („Lügen haben kurze Beine“). Oder um schlaflose Nächte mit einem Säugling, zu denen Herbert Grönemeyer den Soundtrack geschrieben hat. („Wir haben wieder die Nacht zum Tag gemacht, ich nehm‘ mein Frühstück abends um acht.“) („Deine Nächte sind gezählt“) Oder um die Virenschleudern und Biowaffen, die Eltern sich mit der Geburt ihrer Kinder ins Haus holen („Helicobacter Eltern“). Oder aber um die Einführung des Bundesligakuchens, um die frühzeitige Verknüpfung von Fußball und Alkohol zu verhindern. („Kickerkränzchen“) (Da Andrea Harmonika und ihr Mann, dem sie das schöne Pseudonym ‚der Franz‘ verpasst hat, Fans von Werder Bremen sind, sollten sie ihren Jungs auch das Konzept des Abstiegskampfkuchens näherbringen, beispielsweise mit einem trockenen Rührkuchen auf Dinkelmehl-Basis.)

Aber Andrea Harmonika schreibt auch über ganz andere Sachen, die mit Familie nur am Rande zu tun haben. Beispielsweise von ihrem ersten Sprung vom Einer mit Ende 30 („Arschbombe“), was dazu geführt hat, dass sie auch noch ihr Seepferdchen-Abzeichen gemacht („Freischwimmer“) und sogar bei einer Triathlon-Staffel teilgenommen hat, bei der sie 400 Meter geschwommen ist („Arschbombe: Das Erwachen der Macht“) beziehungsweise das, was sie für 400 Meter hielt („Das Ende der Arschbombe“).

In einer der Amazon-Rezensionen wird mit einem Hauch von kritischem Unterton in einem Halbsatz angemerkt, das Buch lese sich „wie eine mehr oder minder zusammenhangslose Aneinanderreihung diverser Blogbeiträge“. Dem möchte ich entgegnen: „Na und?“ Ja, die Geschichten mögen nicht chronologisch sein, nein, es gibt vielleicht keinen direkten roten Faden, und ja, das Buch wechselt durchaus häufiger die Themen als Lothar Matthäus seine Freundinnen. Aber das gleiche kann man über David Lynch auch sagen. Der macht seit fast fünf Jahrzehnten Filme, bei denen Plot, Handlungsstränge und Dialoge allenfalls nach dem Genuss bewusstseinserweiternder Substanzen nachvollzogen werden können, und deren Atmosphäre so beklemmend ist, dass man darüber nachdenkt, sich durch das Bohren mit einem stumpfen Löffel in den Oberschenkel ein wenig Linderung zu verschaffen. Trotzdem sind die Kritiker immer wieder begeistert und sagen enthusiastisch: „That’s fucking David Lynch!“

Da ist „Jedem Anfang wohnt ein verdammter Zauber inne“ doch zu bevorzugen. Um das Buch zu genießen, müssen sie weder LSD einwerfen noch irgendwelche Gegenstände in ihre Extremitäten rammen. Von daher möchte ich ebenfalls überschwänglich rufen: „That’s fucking Andrea Harmonika!“

[Die zweifache Verwendung des Wortes „fucking“ – beziehungsweise jetzt dreifach – dient dazu, eine jüngere bildungsfernere Zielgruppe zu gewinnen. Ich bitte die bildungsbürgerlichen Stammleser – und insbesondere meine Eltern – darüber hinwegzusehen.]

Zu erwähnen, dass Andrea Harmonika einen Schreibstil voller Sprachwitz, Humor, aber auch Empathie und Mitgefühl hat, ist so trivial wie die Feststellung „Wasser ist nass“ oder – und nun müssen die Harmonika-Söhne sehr tapfer sein – „Deutscher Meister wird nur der FCB!“ Bemerkenswert ist, wie virtuos Andrea Harmonika verschiedene Textarten beherrscht, von scharfzüngigen Polemiken („Deine Mudder“), über Briefe des großen Kindes an seinen kleinen Bruder („The Grosser“) oder Tagebuch-Berichten aus dem Schweigekloster („Enjoy the silence“) bis hin zu pädagogisch-historiographischen Abhandlungen („Von einer die auszog, das Fürchten zu lehren“) ist alles dabei. Genauso kunstvoll wechselt sie die Tonalität der verschiedenen Texte, so dass Sie beim Lesen zwischen Gefühlszuständen wie Heiterkeit, Wut, Fröhlichkeit, Ärger, Euphorie und Trauer schwanken werden wie ein Borderliner, der vergessen hat, seine Medikamente zu nehmen.

Der ganz große Mehrwert von „Jedem Anfang wohnt ein verdammter Zauber inne“ besteht in seiner gemeinschaftsstiftenden Wirkung. Andrea Harmonika fordert Solidarität gegenüber anderen Eltern ein, denn egal, ob wir unsere Kinder mit der Flasche füttern oder bis ins Grundschulalter stillen, ob wir sie nur in ihrem eigenen Bett oder im Familienbett schlafen lassen, ob wir sie mit einem Jahr fernsehen lassen oder ihnen bis zum Abitur die Verwendung von Unterhaltungselektronik untersagen, wir Eltern sitzen  doch alle vereint im Boot des erzieherischen Scheiterns. Zum Beispiel wenn die Kinder nachts partout nicht schlafen wollen, sich störrisch weigern, auch nur irgendetwas zu essen, was im Entferntesten an Gemüse erinnert, oder sich wuttrotzend auf dem Supermarktboden wälzen, weil sie die Plastikschrott-Zeitschrift, die sie so energisch einfordern, nicht bekommen. Da nimmt uns „Jedem Anfang wohnt ein verdammter Zauber inne“ tröstend in den Arm und raunt uns aufmunternd zu: „Lass‘ uns gemeinsam scheitern.“ (Okay, wenn das Buch tatsächlich zu ihnen spricht, dann haben Sie möglicherweise vor dem Lesen doch ein paar halluzinogene Pilze genascht.)

Der Preis

„Jedem Anfang wohnt ein verdammter Zauber inne“ kostet Sie in der Taschenbuchausgabe einen glatten Zehner, was insbesondere im stationären Buchhandel sehr erfreulich ist, weil sie nicht mit nervigem Kupfer-Rückgeld belästigt werden. Das hat allerdings den weniger erfreulichen Nebeneffekt, dass Sie den Cent, den Sie beim üblichen 9,99 Euro-Preis zurückbekommen, nicht in einem großen Gefäß sammeln und nach dem Kauf von 2.000 Exemplaren nicht mit Ihrer Familie ein großes Spaghetti-Eis mit Sahne essen gehen können.

Die 10 Euro sind auf jeden Fall eine ganz hervorragende Investition – insbesondere vor dem Hintergrund des dramatischen Bitcoins-Absturzes. Bei „Jedem Anfang wohnt ein verdammter Zauber inne“ können Sie dagegen von einer Wertsteigerung ausgehen, denn schließlich wird das Buch sogar in Polen bei Ebay angeboten. (Falls Sie gerade keine Euro zur Hand haben, können Sie das Buch dort praktischerweise auch in Zloty bezahlen.)

"Jedem Anfang wohnt ein verdammter Zauber inne" beim polnischen Ebay

Außerdem ist „Jedem Anfang wohnt ein verdammter Zauber inne“ auch noch 2,99 Euro billiger als Rolf Zuckowskis „Liederkalender“ und Sie können das Buch noch häufiger lesen, als Ihre Kinder „Stups, der kleine Osterhase“ hören. (Am besten tun sie das nicht im gleichen Raum. Notfalls können Sie aber die erste, unbedruckte Seite aus dem Buch herausreißen und sich in die Ohren stopfen, um sich vor den musikalischen Jahresuhr-Attacken des Rolf Zuckowskis zu schützen.)

Das Fazit

Für „Jedem Anfang wohnt ein verdammter Zauber inne“ kann ich eine uneingeschränkte Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Es ist nämlich nicht nur großartig geschrieben, sondern auch ein Mutmach-Buch für verzweifelte Eltern, die durch die Lektüre lernen, dass das Leben mit Kindern nicht immer perfekt sein muss. Aber das Buch eignet sich auch für Menschen ohne Kinder, denn wer einmal auch nur eine Zeile von Andrea Harmonika gelesen hat, möchte einfach nie wieder aufhören, etwas von ihr zu lesen. Selbst wenn es um Interphasenspulenspanner geht.

Kaufen Sie das Buch also für sich, für Freunde, für Verwandte, für Fremde, für Menschen mit Kindern, für Menschen ohne Kinder, für Alte, für Junge, einfach für jeden. Erwerben Sie das Buch gleich im 100er-Pack, denn so müssen Sie sich für die nächsten Jahre keine Gedanken mehr über Geschenke an Geburtstagen, Ostern, Namenstagen und Weihnachten machen. Außerdem wissen Sie ja, dass ein Geschenk immer auch etwas über den Schenkenden aussagt. Bei dem Buch von Andrea Harmonika zum Beispiel, dass Sie ein großer Literaturkenner sind, über einen exquisiten Humor verfügen und Unterhaltung auf verdammt hohem Niveau zu schätzen wissen.

Das Gewinnspiel

Ein Dankeschön geht an den Bastei-Lübbe-Verlag, der die beiden Verlosungsexemplare zur Verfügung stellt. Wie immer gibt es für einen Kommentar unter diesem Beitrag ein Los. Mehrere Kommentare einer Person führen nicht zu mehreren Losen. Teilnahmevoraussetzung für das Gewinnspiel ist eine gültige Email-Adresse, die nicht veröffentlich, sondern nur zum Zwecke der Gewinnbenachrichtigung verwendet wird. Käsekuchenspenden an mich bringen Ihnen zwar meine lebenslange Dankbarkeit ein, aber keine Vorteile bei der Verlosung. Das Gewinnspiel endet am Donnerstag, den 01. März, um 20 Uhr. Rechts- und Linksweg sind gleichermaßen ausgeschlossen, eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Viel Glück allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern!

Das Gewinnspiel ist vorbei und die Gewinnerinnen sind benachrichtigt.

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Jedem Anfang wohnt ein verdammter Zauber inne

Andrea Harmonika: Jedem Anfang wohnt ein verdammter Zauber inne. Vom Sinn und Unsinn mit Kindern. Bastei Lübbe. ISBN: 978-3-404-60967-3*

(*Amazon-Affiliate Link, d.h. wenn Sie das Buch über diesen Link kaufen, erhalte ich eine kleine Provision (ohne Mehrkosten für Sie) und wenn jeder Einwohner Deutschlands ein Exemplar über diesen Link bestellt, verdiene ich ungefähr 56 Millionen Euro daran und kann meinem Sohn zum Geburtstag Thomas Müller kaufen.)

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Bitte versäumen Sie es nicht, die großartige, gesungene Rezension bei Mama 2.0 zu lesen. Beziehungsweise zu hören.

Co-Gründer Familienbetrieb

Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Moabit. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil. Im Oktober 2018 erscheint sein neues Buch „Ein Vater greift zur Flasche. Sagenhaftes aus der Elternzeit“*. (*Affiliate-Link)

77 Kommentare zu “Das gute Buch: „Jedem Anfang wohnt ein verdammter Zauber inne“ von Andrea Harmonika (mit Verlosung)

    • In der ersten Version habe ich sogar vom Zweitliga-Kuchen geschrieben. Nach dem grandiosen Derby-Sieg gestern wollte ich aber ein wenig Hoffnung verbreiten.

  1. Die Kleinen sind so süß, dass ich immer wieder auf Sie reinfalle und einen Babybauch bekomme – oder liegt das an etwas anderem?

    • Ich hoffe inständig, dass das großgeschriebene ‚Sie‘ ein Tippfehler war und nicht eine Beschwerde, dass Sie immer wieder auf mich hereinfallen und ich mehrfacher Vater von mir unbekannten Kindern bin.

  2. Eine der besten Rezensionen, die ich bisher lesen durfte!
    Mein Kind musste leiden, ich habe teils so gelacht, dass es aufgewacht ist und mich total verwirrt ansah… :D
    Das Buch MUSS ich einfach haben! ;-)

  3. Also durch deine Rezession bin ich jetzt total neugierig und möchte das Buch uuuuuunbedingt lesen. Es macht Mut und gibt Kraft durchzuhalten, wenn man immer wieder erfährt, dass man nicht alleine mit diesen alltäglichen Situationen dasteht, die eine sehr willensstarke 6jährige heraufbeschwört und die einen manchmal echt verzweifeln lassen. Manchmal reicht es nicht, sich Mut zuzusprechen, dass wenn sie groß ist, sehr durchsetzungsstark sein wird und ihren Weg gehen wird. (Hoffentlich) Es ist auch gut den Spiegel vorgehalten zu bekommen und zu erkennen, dass man auch als Eltern nicht jede Situation bierernst nehmen muss. Außerdem, Humor iat doch, wenn man trotzdem noch lachen kann. (Dabei helfen auch Freitags die heißgeliebten Familientweets! :-))
    In diesem Sinne heißt es nun Daumen drücken.
    Liebe Grüße
    Michaela

  4. Ich würde mich riesig über diese zauberhafte Buch freuen. Ich wohne dem Blog von der tollen Dame nämlich schon seit Anfang inne (oder so ähnlich).
    Deinen/Ihren Blog lese ich aber auch sehr gern.
    Gruss Julia

  5. Würde ich gerne lesen…nicht nur, um nach Kind 3 endlich mal wieder zu Lesen, sondern auch weil es wirklich interessant klingt.

  6. Dieses Buch hätte ich gern … ich mag Lila.

    Es könnte mich darüber hinwegtrösten, dass ich heute Staub gesaugt habe, bevor ich dem Sechsjährigen Kekse gegeben hab – Staubsaugen VOR DEN KEKSEN.
    WAAAHHH

  7. Abgesehen von dem großartig klingenden Andrea-Harmonika-Buch wünsch ich mir grad sehnlichst, ein ebenso großartiges Buch geschrieben zu haben und daraufhin SO EINE geniale Rezension zu bekommen.
    *brüteübergroßartigembuchtitel*
    #MATERialzumdrüberschreibenhätteichwohlgenug*

  8. Es ist 21.20 Uhr. Der Fünfjährige weigert sich einzuschlafen. Ich brauche das Buch um mich mit irgendwas abzulenken wärend neben mir müde gemault wird!

  9. Meine Zwillinge haben gerade mal wieder so einen Entwicklungsschub… oder immer noch… ich könnte Inspiration brauchen, oder zumindest das Wissen dass es Leidensgenossen gibt. Also ab in den Lostopf!

  10. 😂
    An Pratchett erinnern mich die Dialoge mit dem Tod auch immer.
    Das klingt nach dem Buch einer lustigen Person – ich werfe meinen Hut in den Lostopf! … oder so …

  11. Ich hänge gerade im Krankheitskarussell meines Kindes fest und bräuchte echt etwas Abwechslung bevor der nächste Bazillus einsteigt. Ein so tolles Buch wäre echt spitze.

  12. Das würde sich in meinem Bücherregal sicher sehr gut machen.

    Ich harre also der Gewinnbenachrichtigung damit ich es alsbald in Empfang nehmen kann.

    ;-)

  13. Tolle Rezension :D
    Da würd ich das Buch auch gerne lesen, das muss ja was taugen :)
    Käsekuchenspenden kann ich leider nicht bieten, der gelingt mir nie so gut und das wäre dann wohl eher kontraproduktiv.

  14. Andrea Harmonika war meine Einstiegsdroge in das Metier der Elternblogger ♡
    Ich würde mich also sehr über einen Gewinn freuen!

  15. Einmal mit im den Lostopf hüpf…

    Andrea Harmonika ist – neben Nieselpriem – ein Blog, bei dem ich oft nachsehe, ob es was neues gibt und über jeden neuen, leider seltenen Post wird sich sehr gefreut. Auch hier werden regelmäßig die Posts gecheckt, alles sehr lesenswert. Das Buch würde also große Freude bereiten!

  16. Ich bin zu beinahe 67% sicher, dass ich Zeit finden werde, dieses Buch zu lesen ;-) Die Motivation ist durch den Post jedenfalls zu 100% da – her damit!!

  17. Wenn sich das Buch genauso gut liest wie diese Rezension, möchte ich es auf jeden Fall haben. Vielleicht habe ich hier Glück, wenn nicht verzichte ich auch gerne auf die Kupfermünze und kauf es mir….doch gewinnen wäre irgendwie schöner😉😎

  18. Da meine BA den Arbeitstitel „Besser scheitern“ trägt und ich grade täglich nur noch scheitere, wäre ich sehr dankbar, wenns denn mit dem Los klappen würde. By the way, ich liege gerade vor Lachen schreiend unterm Schreibtisch, danke :)

  19. Einfach herrlich…. ich hätte gern 2 Exemplare, damit ich eines zum Entwicklungsgespräch in die Kita mitnehmen kann. Entweder als Stütze oder als Starthilfe 😉… also Bitte hier 🤲👈

  20. Nach dieser ultimativen Lobhudelei bin ich dafür, dass Andrea Harmonika in unsere Familien- WG einzieht…geht nicht? Na, dann wenigstens ihr Buch 😁 Grüne Karte hoch und Däumchen gedrückt!

  21. Nachdem es mit dem Interphasenspulenspanner nicht geklappt hat, versuch ich es hier noch einmal… Vielleicht klappt es ja jetzt!

  22. Nach jeder Rezension hier will ich erstens das Buch sofort haben und zweitens ganz dringend ein Stück Käsekuchen. Ganz schlimm ist das…. Gibt es auf diesem Blog hier eigentlich ein Käsekuchen-Rezept?

  23. Ich würde mich sehr über das Buch freuen! Es würde formidable in unsere Akademiker-Schrankwand passen… und ich würde es – versprochen – auch lesen!
    PS: ich kenne ein mega leckeres Käsekuchenrezept, bestehend quasi fast nur aus Quark und Eiern….
    Viele Grüße!

  24. Oha! Ich bin ähnlich alt wie Frau Harmonika. Meine Kinder sind 10 und 1… ICH BRAUCHE DIESES BUCH! Die Rezension lässt mich ahnen, dass es mir für den Umgang mit dem Pubertier genauso Lässigkeit vermittelt wie mit dem kleinen Schlafstörer 😁 Und so hüpfe ich in den Lostopf und hoffe auf das Glück!!

  25. Ich brauche dringend dieses Buch, nicht nur zu eigenen Zwecken, sondern auch, weil mein Motto als Pädagogin lautet: “Ich tu nicht so, als hätte ich das Rezept für Erziehung gefunden, sondern bin Fan der “Wir sitzen alle im gleichen Eltern-Erziehungs- Wahnsinns- Boot““

  26. Andrea Harmonika ist bislang komplett an mir vorbei gegangen dabei liest sich diese Rezension so gut. Ich hätt gern ein Buch 😊

  27. Ich bin bei hier uns neu bei Andrea Harmonika und (nicht mehr ganz so) neu als Mama … Ich mag auch Mut bekommen beim gemeinsam scheitern und deswegen auch ein Buch gewinnen! 🤩
    Lieben Dank für’s vorstellen des Buches und des Blogs!
    Lisa

  28. Oooh-wenn schon die Rezension so toll ist-das Buch muß ja knallen. Ich würde gerne mal wieder „jaaa, so isses“-Tränen lachen.

  29. Da bin ich wieder 🙂❤️. Ich würd mich gern leise und ordentlich in die Schlange der Gewinnspielteilnehmer einreihen. Ich drängle und pöble nicht und warte brav 🙂. In Liebe 1 Fan

  30. Die Verlosung ist abgeschlossen und die Gewinnerinnen sind benachrichtigt. Allen anderen vielen Dank für die Teilnahme und viel Glück beim nächsten Mal.

    Viele Grüße,
    Christian

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