Das Bloggen der Anderen (32)

Fundstücke vom Durchstreifen der Blogosphäre. Viel Spaß beim Lesen!

  • Rikes Blog ‚Nieselpriem‘ feiert diese Woche seinen ersten Geburtstag und das ist ein guter Grund, ihren letzten Artikel wärmstens zu empfehlen: über ihre Metamorphose von einer Frau, der es nie schnell genug gehen konnte, zu einer Quasi-Rentnerin, die mittagsschlafabhängig und dement ist. Zum Glück hat es aber noch zum Schreiben des Beitrags gereicht!

  • Maximillian Buddenbohm hat ‚Ja‘ zu seiner Frau gesagt. Vor zehn Jahren bei der Trauung und auch immer häufiger im Alltag. Manchmal auch ohne zuzuhören. Und deswegen verzichtet er jetzt in der Fastenzeit auf Zucker.
  • Alu war mit ihren beiden Kindern im Spielecafé. Und wenn man so liest, was sie darüber schreibt, möchte man da eigentlich lieber nicht hingehen. Höchstens einmal, um zu sehen, ob es wirklich so schlimm ist.
  • Aufgewühlt durch so manchen ‚Mommy War‘ der letzten Wochen plädiert ‚Berlinmittemom‘ für mehr Toleranz unter Bloggern und Bloggerinnen. Statt sich gegenseitig zu dissen, möchte sie an die Idee von Netzwerken, Austausch und gegenseitiger Unterstützung erinnern.
  • Paula von ‚bleibCOOLmami ist auf der Suche nach einer Nanny für ihre Zwillinge und hat sich dazu bei einem Babysitter-Portal angemeldet. Eine geeignete Kandidatin hat sie dort zwar noch nicht gefunden, dafür aber jede Menge skurrile Zuschriften erhalten.
  • Claudia Haessy ist am ersten Tag der Fastenzeit mit einem leckeren Amerikaner konfrontiert (also mit dem Gebäck, nicht mit einem gutaussehenden US-Amerikaner) und fragt sich, was Jesus wohl in ihrer Situation machen würde. Glücklicherweise findet Sie ein Bibel-Zitat, dass ich mir in Topflappen häkeln und in die Küche hängen werde: „Was zum Munde eingehet, das verunreinigt den Menschen nicht!“ (Matthaeus 15, 11).
  • Andrea schreibt auf ‚Runzelfüßchen‘ darüber, dass ihr Mann, mit dem sie in gleichberechtigter Partnerschaft lebt, für alles, was er im Haushalt macht oder mit der Tochter unternimmt, von Außenstehenden in den Himmel gelobt wird, während es bei ihr als selbstverständlich angesehen wird. Sie hat zur Blogparade ‚Superväter und Normalomütter?!?‘ aufgerufen, bei der die Teilnehmenden von ihren Arbeitsaufteilungen zwischen den Eltern und den Reaktionen, die sie darauf bekommen, berichten sollen.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel "Nackte Kanone" geschaut. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Moabit. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil. Im September 2016 ist sein erstes Buch "Wenn's ein Junge wird, nennen wir ihn Judith"* erschienen. (*Affiliate-Link)

6 commentaires sur “Das Bloggen der Anderen (32)

  1. Pflichtlektüre und wieder einmal habe ich die ein oder andere mir bisher entgangene Perle entdeckt! Danke Christian für deine wie immer exquisite Auswahl!

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