Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.
15. April 2024, Berlin
Großer Tag für den Sohn. Erste Abi-Klausur. In Philosophie. Als er nach Hause kommt, zeigt er sich zufrieden. Moralphilosophie kam dran. Da hätte sich das Pokern gelohnt, meint er. Sein bester Freund und er hatten sich fast ausschließlich auf die Moralphilosophen vorbereitet.
Bei einem anderen Thema hätte er nicht so wahnsinnig viel gewusst. Zum Bestehen hätte es aber gereicht, sagt er. Sehr beruhigend.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Eine Frau kommentiert alles, was sie einkauft. „Pudding, mmh lecker.“, „Oh, Körnerbrötchen, knackig.“, „Ah, Cola, spritzig“
Ein Kunde sieht aus wie Kanye West. In seinem Einkaufswagen liegen acht Flaschen Bier (Berliner Pilsener) und drei Tetra Pak Weißwein. Das deutet darauf hin, dass er vielleicht doch nicht Kanye West ist. Ebenso wie der Umstand, dass er bei Penny einkauft.
Ein älterer Mann in einem elektrischen Rollstuhl trägt einen Camouflage-Anzug. Der Rollstuhl ist knallrot. Wie will er sich damit im Unterholz tarnen?
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Riesiges Paket vom DHL-Boten. Darauf klebt ein „Retour verweigert“-Etikett. Kann mich weder erinnern, dass wir so etwas Riesiges bestellt haben, noch dass wir es zurückgeschickt haben.
In dem großen Karton befinden sich rund ein Dutzend mehr oder weniger derangierte kleinere Pakete. Eins enthält eine XXL-Dose Magnesium, eins ein Band für ein Fitness-Gerät und ein weiteres ein Kabel für 3D-Drucke. Alles andere ist zu gut verpackt, um zu sehen, was drin ist.
Stellt sich heraus, dass die Kollegen aus dem DHL-Kiosk in der Parallelstraße, wo wir immer unsere Pakete abgeben, versehentlich ein Retour-Etikett von uns auf diesen riesigen Karton geklebt haben. Nun frage ich mich, wo die Hosen gelandet sind, die meine Frau zurückgeschickt hat.
Die Jungs aus dem Kiosk sind happy, dass ich die Sachen zurückbringe. Sonst hätten sie dafür aufkommen müssen. Den ehrlichen Finder zu geben, war allerdings nicht besonders schwer, denn ich habe keinerlei Verwendung für den Krempel aus dem Paket. Und ich habe auch nur ganz kurz überlegt, ob es sich lohnt, das Zeug auf eBay zu verticken.
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Der Sohn geht täglich mit seinem besten Freund in die Bibliothek der Technischen Universität und lernt fürs Abi. Gestern war er bis 23 Uhr dort, heute kam er kurz nach Mitternacht nach Hause. Ob wir uns Sorgen machen müssen?
12. April 2024, Berlin
Militärische Begegnung beim Laufen: Am Hohenzollern-Kanal kommen mir marschierende Soldaten entgegen. Der Kamerad ganz vorne trägt eine schusssichere Weste. Scheint mir am Hohenzollernkanal ein wenig paranoid zu sein. Ich glaube nicht, dass hier Scharfschützen lauern, um Soldaten abzuknallen. Vielleicht ist der Typ aber der Vorgesetzte der anderen und fürchtet, einem Attentat seiner Untergebenen zum Opfer zu fallen. Dann ist so eine schusssicher Weste doch sinnvoll.
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Hole die reparierte Brille ab. Vollkommen neues Seherlebnis. Wie ein Upgrade von HD auf 4K.
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LinkedIn-Kontaktanfrage in der Inbox. Die Person wirbt mit der Zeile „Follow to communicate like the top 1% of CEOs“ Weil ich nicht wie Elon Musk oder Jeff Bezos kommunizieren möchte, lehne ich den Kontaktwunsch ab.
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Werbetafel vor einem Coffee-Shop in der Stromstraße: „Gähnen ist der schrille Schrei nach Kaffee.“
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Der Sohn kommt mit der Erkenntnis aus der Bibliothek zurück, dass er gar nicht so gut im Auswendiglernen ist. Bei Vokabeln schon, nicht aber bei philosophischen Theorien. Doof, dass er am Montag keinen Vokabeltest, sondern seine Philo-Abiklausur schreibt.
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Sushi zum Abendessen. Wie bei reichen Leuten. In meinem Glückskeks steckt folgender Spruch: „You have been stepping on the successful journey. “ Oder wie es Jemand übersetzt hat, der weder Englisch noch Deutsch kann: „Sie haben auf die erfolgreiche Reise getreten verstärkt.“
13. April 2024, Berlin
Der Sohn fragt, ob wir Bargeld im Haus hätten. Er soll seinem Freund und dessen Freundin Kaffee und Kaugummis mit in die Bibliothek bringen. Anscheinend zählt es zu seinen Aufgaben, seine Freunde mit Koffein und Kaffee zu versorgen. Und zu unseren, dafür zu bezahlen. Nun gut, wenn es beim Lernen hilft, soll es mir recht sein.
14. April 2024, Berlin
In einem Magazin-Artikel geht es um eine Frau von Anfang 50. Denke beim Lesen, dass das schon recht alt ist. Mehr so die Generation meiner Eltern als meine. Dann fällt mir auf, dass sie nur zwei bis drei Jahre älter ist als ich.
Wenigstens habe ich meine Brille wieder und muss den Bericht nicht mit der Lupe lesen.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.
08. April 2024, Berlin
Kontaktanzeigen in Das Magazin. Normalerweise betonen die Menschen in den Anzeigen, dass sie kulturell interessiert sind, gerne an die frische Luft gehen, Humor haben und tiefgründige Gespräche führen möchten.
Diesmal ist alles anders:
Zwei Annoncierende äußern unverhohlenes Interesse an sexuellen Affären. Oder wie einer der beiden es nennt: „Zweitbeziehungen“. Vielleicht schreiben sie sich gegenseitig an. Fände ich schön.
In einer Anzeige heißt es schlicht: „Junge Alte sucht alten Jungen im Raum Berlin oder an der Ostsee.“ Sonst nichts. Die Definition von Alt und Jung bleibt ebenso offen wie das, was die junge Alte mit dem alten Jungen in Berlin oder an der Ostsee vorhat.
Ein 61-jähriges „unperfektes Apfel-Weib“ sucht einen bewegten Mann für die schönen Momente. Vielleicht sollte ihr jemand sagen, dass es in dem Film „Der bewegte Mann“ in erster Linie um homosexuelle Männer geht. Dafür endet die Anzeige mit dem wunderbaren Satz: „Und manchmal bin ich müde.“ Das ist ehrlich, da wird kein Aktionismus vorgegaukelt, sondern die Dame gibt offen zu, dass sie manchmal kein Bock auf Spaziergänge, Unterhaltungen oder Kulturgedöns hat, weil sie lieber schlafen will. Toll.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Die DSGVO, so beliebt wie Zitronat, Orangeat, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Posts der diversen Social-Media-Plattformen können deren Betreiber wahrscheinlich irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Posts nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.
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Wie jeden Freitag, das beste Familien-Gedöns der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.
01. April 2024, Berlin
Heute Legalisierung von Cannabis in Deutschland und Geburtstag meiner Frau. Sie bekommt trotzdem einen gewöhnlichen Geburtstagskuchen, ohne Zusätze von Haschisch oder anderen Drogen.
Den Kuchen hatte ich als mehrstöckige Zirkustorte geplant. Unten Schokoladenkuchen, ummantelt mit Kitkats (als Bretterzaun), dann ein grün eingefärbter Vanille-Pistazienkuchen mit grünem Frosting (die Wiese), darauf ein weißer Schokoladenkuchen mit weißem Cheesecake-Frosting verziert mit Smarties (das Zirkuszelt) und ganz oben ein kleines Schokoküchlein (die Manege), auf dem zwei Marzipan-Frösche sitzen. Eigentlich hatte ich Löwenfiguren bestellt, aber der Backshop-Anbieter lieferte versehentlich Frösche, die ich kurzerhand als verzauberte Raubkatzen deklariere.
Zum Abschluss füge ich M+Ms, kleine Luftballons und Regenbogen-Aufstecker hinzu. Als ich fertig bin, findet der Sohn, das Ganze sähe weniger nach Geburtstagskuchen, sondern mehr nach Gay-Reveal-Party aus.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Die DSGVO, so beliebt wie Zitronat, Orangeat, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Posts der diversen Social-Media-Plattformen können deren Betreiber wahrscheinlich irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Posts nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.
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Wie jeden Freitag, das beste Familien-Gedöns der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.
25. März 2024, Berlin
Beim Laufen sehr nass geworden. Ansonsten ereignisloser Tag. Schön.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.
18. März 2024, Frankfurt/Berlin
Frankfurt, Bahnhofsvorplatz. Ein Schild weist hier zwischen 20 und 5 Uhr eine Waffenverbotszone aus. In dieser Zeit sind Schusswaffen, Messer, Schlagringe und Reizgas untersagt.
Fragen: Schert sich jemand mit Schlagring darum, dass dieser hier ab 20 Uhr nicht erlaubt ist? Warum ist es zwischen 5 und 20 Uhr in Ordnung, eine Pistole mit sich zu führen? Welche Waffen benötigst du, um Menschen, die mit Pistolen, Messern und Schlagringen unterwegs sind, davon zu überzeugen, den Bahnhofsvorplatz zu verlassen.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Heute verkleiden sich die Abiturient*innen als Filmhelden. Zunächst hatte sich der Sohn für Rocky entschieden. (Grauer Trainingsanzug, graues T-Shirt, Chucks, schwarze Mütze und weiße Handbandagen.) Dann schlug ein Mädchen aus seinem Jahrgang vor, sie ginge als Bond-Girl und da könne er doch ihr James Bond sein. Der Sohn war sofort überzeugt – so wie jeder (heterosexuelle) Teenager, dem sich eine Klassenkameradin als Bond-Girl andient. Somit geht er heute in Smoking mit Weste, weißem Hemd und schwarzer Fliege (alles von seinem Großvater geliehen) in die Schule.
Der Sohn meint, dass sei auch für uns ein gutes Kostüm, weil wir dafür nichts extra kaufen müssten. Schön, dass der Junge an uns denkt.
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Ungewöhnliche Einkaufswagen-Knappheit bei Penny. Muss mich in eine Schlange einreihen und auf einen freien Wagen warten.
Ein junger Mann ist mit dem Verpacken seiner Einkäufe fertig und verschließt seinen Rucksack. Dann öffnet er ihn wieder, macht ihn erneut zu, zieht ein paar Schnüre fester, lockert sie, öffnet und verschließt den Rucksack ein weiteres Mal. Minutenlang. Die Wartenden werden allmählich unruhig und missmutig.
Eine ältere Frau räumt in aller Seelenruhe Lebensmittel in ihren Einkaufstrolley. Holt sie teilweise wieder raus, arrangiert sie neu, ist immer noch unzufrieden, packt den Trolley noch einmal um, stellt fest, dass eine Packung Salzstangen nicht mehr reinpasst und startet den Einräumvorgang von vorne.
Haben diese Menschen noch nie im Leben Einkäufe verräumt und machen das heute zum ersten Mal?
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In seiner freitäglichen Wochenmail zieht der Schulleiter eine insgesamt positive Mottowochen-Bilanz. Die Schüler*innen hätten alles in allem gesittet gefeiert und auch von den Anwohner*innen hätte es keine Klagen gegeben. Allerdings seien fünf Besen aus der Schule mitgenommen und beschädigt zurückgebracht worden. Er erwarte, dass diese ersetzt würden.
Fünf beschädigte Besenstiele. An einem altsprachlichen Gymnasium fällt das unter Peak-Vandalismus.
23. März 2024, Berlin
Vom Zivildienst geträumt. Nicht von meinem tatsächlichen Zivildienst mit 19/20, sondern einem weiteren mit Ende 40. In welcher Einrichtung bleibt unklar. Alle Beteiligten sind verwirrt, was sie mit einem 48-jährigen Zivi anfangen sollen. Vor allem weil es keinen Zivildienst mehr gibt.
Was will mir mein Unterbewusstsein mit diesem Traum sagen? Dass ich ein Helfersyndrom habe? Oder Probleme mit dem Älterwerden habe und mich nach meiner Jugend zurücksehne?
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Entgegen meiner leichtsinnigen Ankündigung von letzter Woche, der Frühling sei unwiderruflich da, hat er sich verzogen. Dafür ist der Herbst vorbeigekommen. Diese Woche schon das zweite Mal Laufrunde bei kühlen Temperaturen (lange Hose), starkem Wind und noch stärkerem Regen. Den Elementen der Natur ganz nah. Unmittelbar, unverfälscht, unverfremdet. Und sehr unangenehm.
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Gestern und heute hat der Philosophie-Leistungskurs des Sohns in der Stadt ein Philo-Café betrieben. Interessierte konnten sich bei Kaffee und Kuchen mit den Schüler*innen über philosophische Themen austauschen.
Das Fazit des Sohns fällt skeptisch aus. Er musste sich mit einem Mann unterhalten, „der wie ein Querdenker aussah“. (O-Ton des Sohns) Außerdem hätte der viel zu viel Energie gehabt. Wie jemand auf Speed oder Kokain. Möglicherweise war der Mann aber gar nicht so energiegeladen, sondern der Sohn nach fünf Tagen Mottowoche einfach geistig sehr, sehr verlangsamt.
24. März 2024, Berlin
Spam-Kommentar auf dem Blog. „Seien Sie attraktiv!“, schreibt eine Frau. Im Befehlston, aber zumindest nicht in Großbuchstaben. Sie verweist auf einen Webshop, der unter anderem Herren-Leggings anbietet. Wie das bei der angemahnten Attraktivität helfen soll, bleibt mir schleierhaft. Schließlich zählen Leggings zu den Top3 der unkleidsamsten Kleidungsstücke. (Neben Kurzarm-Hemden und Cargo-Hosen in dreiviertel Länge)
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Die DSGVO, so beliebt wie Zitronat, Orangeat, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Posts der diversen Social-Media-Plattformen können deren Betreiber wahrscheinlich irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Posts nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.
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Wie jeden Freitag, das beste Familien-Gedöns der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
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