scoyo-Kolumne: Make das Amt der Elternvertreterin great again!

Die Sommerferien sind rum und jetzt stehen Sie wieder an: die Elternabende und – noch viel schlimmer – die Wahlen zum Elternvertreter. Bisher haben Sie mit diesem Amt möglicherweise mehr gefremdelt als Donald Trump mit der Wahrheit, und vor ein paar Jahren habe ich Sie noch mit praxiserprobten Strategien unterstützt, wie Sie die Wahl zur Elternvertreterin vermeiden können. Ganz im Sinne von Konnie Adenauer, dass mich mein dummes Geschwätz von gestern einen dummen Kehrricht interessiert, sage ich Ihnen nun, dass es sehr gute Gründe dafür gibt, Elternvertreter zu werden. Welche das sind, können Sie in meiner neuesten Kolumne im ELTERN!-Magazin von scoyo nachlesen. Viel Spaß!

scoyo-Kolumne: Make das Amt der Elternvertreterin great again!
Co-Gründer Familienbetrieb

Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Moabit. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil. Im Oktober 2018 erscheint sein neues Buch „Ein Vater greift zur Flasche. Sagenhaftes aus der Elternzeit“*. (*Affiliate-Link)

Niemand hat die Absicht, Elternvertreter zu werden

Ein kollektiver Stoßseufzer der Erleichterung in Windstärke 8 geht durch die Kehlen von Millionen Eltern: Endlich sind überall die Sommerferien vorbei und die Kinder müssen nicht länger rund um die Uhr bespaßt und bei Laune gehalten werden. Stattdessen werden sie nun wieder durch die Beschäftigungstherapie ‚Schule‘ auf Trab gehalten.

Aber die Eltern sollten nicht zu ekstatisch werden. Denn mit Beginn des neuen Schuljahres steht auch wieder das Unvermeidliche vor der Tür: Der Elternabend!

Nichts ist so erlabend, wie ein Elternabend. Außer barfuß in Lego zu treten.

Nichts ist so erlabend, wie ein Elternabend. Außer barfuß in Lego zu treten.

Erstklässler-Eltern haben möglicherweise eine naiv-romantische Vorstellung von Elternabenden und denken, man trifft sich dort in entspannter Atmosphäre, es werden Getränke und Knabbereien gereicht, man plaudert ein wenig über dieses und jenes und zum Abschluss geht es gemeinsam zum Griechen um die Ecke auf ein Glas Wein. Ich kann Ihnen versichern, solche Elternabende existieren nicht. Höchstens in einem Paralleluniversum, aber nicht in der Realität. Im echten Leben regieren auf Elternabenden Dumpf- und Wahnsinn in einer unheilvollen Koalition, durch eine Anomalie im Raum-Zeit-Kontinuum bewegt sich dort der Sekundenzeiger im Minutentakt und es gibt keine Nichtigkeit, die trivial genug ist, um nicht in aller Ausführlichkeit diskutiert zu werden. Dabei werden Fragen erörtert, bei denen man sich am liebsten in Embryonalstellung in eine Ecke legen möchte, um sich hospitalisierend wippend ins Koma zu wimmern.

Weiterlesen

Co-Gründer Familienbetrieb

Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Moabit. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil. Im Oktober 2018 erscheint sein neues Buch „Ein Vater greift zur Flasche. Sagenhaftes aus der Elternzeit“*. (*Affiliate-Link)