Sardinien 2017 – Vorbereitung (2): Von Hutproblemen, dichtem Haupthaar und Urlaubsklamotten-Chaostheorien

Es ist Freitagnachmittag und ich stehe in der Hutabteilung eines großen Berliner Kaufhauses. Sicherlich denken Sie jetzt, der Mann ist doch noch viel zu jung, um sich einen Hut zu kaufen und da gebe ich Ihnen uneingeschränkt recht.

Sommermützenmode. Für Farbenblinde und Geschmacksverwirrte.

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Heute Morgen beim Frühstück erzählte die Frau aber, sie habe kürzlich in der Zeitung gelesen, wie wichtig beim Strandurlaub eine gute Kopfbedeckung sei, um Melanome auf der Kopfhaut zu vermeiden. „Das ist nicht nur für Glatzköpfige wichtig, sondern auch für Männer mit schütterem Haar“, erklärte sie und schaute mich dabei besorgt an. „Das ist ja sehr interessant“, erwiderte ich. „Aber was geht mich das an?“ Als Antwort zieht die Frau lediglich die linke Augenbraue hoch. Das international übliche Zeichen für „Really?“ Weiterlesen

Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Moabit. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil. Im Oktober 2018 erscheint sein neues Buch „Ein Vater greift zur Flasche. Sagenhaftes aus der Elternzeit“*. (*Affiliate-Link)

Bretagne 2015 – Vorbereitung: Von Bretonen, Geheimratsecken und Umkleidekabinen

Noch drei Tage, dann geht es los. Familienurlaub. Zwischen uns und der Erholung liegen nur circa 1.650 km, 16 Stunden Autofahrt und – laut Google Maps – zwölf Baustellen. Es geht wieder nach Frankreich. Wieder in die Bretagne. Wieder nach Esquibien. Wieder ins gleiche Haus. Wie so Rentner.

Berlin - Esquibien. Dieser Weg wird ein weiter sein.

Berlin – Esquibien. Dieser Weg wird ein weiter sein.

Die Bretagne ist als Urlaubsdestination aber auch wirklich zu empfehlen (Allerdings nicht zu sehr, möchte man doch nicht, dass zu viele Touristen kommen.). Die Landschaft ist wunderbar rau, das Wetter abwechslungsreich und spannend (Ein Satz so euphemistisch als wäre er vom bretonischen Fremdenverkehrsamt bestellt.), das Essen vorzüglich und bekömmlich (so lange man sich vom Grillfleisch fern hält), der Wein noch besser und die bretonische Lebensweise ist mit dem Modebegriff Entschleunigung recht passend beschrieben (An dieser Stelle winkt der Rentner wieder fröhlich.). Stress und Hektik sind den Bretonen völlig fremd und auch sonst sind sie entgegen der landläufigen französischen Meinung herzlich und gastfreundlich. Und werden sie doch einmal unwirsch, versteht man sie ohnehin nicht, denn der bretonische Dialekt ist dem Keltischen entlehnt und selbst für Franzosen vollkommen unverständlich. Was mir persönlich herzlich egal ist, da ich sowieso kein Französisch spreche und auch nicht verstehe (Verschiedene Lehrer scheiterten trotz größter Bemühungen, mich in die Geheimnisse der französischen Sprache einzuweihen.).

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Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Moabit. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil. Im Oktober 2018 erscheint sein neues Buch „Ein Vater greift zur Flasche. Sagenhaftes aus der Elternzeit“*. (*Affiliate-Link)