Griechenland 2011 – 11. Tag: Letztes Abendmahl

Verbringen den letzten Urlaubstag standesgemäß mit Faulenzen am Strand. Führe später beim Packen eine längere Diskussion mit den Kindern, ob es tatsächlich unbedingt nötig ist, tatsächlich alle gesammelten Steine, Muscheln und ausgetrockneten leicht müffelnden Seesterne mit nach Deutschland zu nehmen, was von diesen selbstverständlich energisch bejaht wird. Einigen uns nach intensiven Verhandlungen auf den Kompromiss, dass nur ein sehr kleiner Teil der Schätze im Koffer transportiert wird und der weitaus größere Teil in einer extra Plastiktüte. Aus unerklärlichen Gründen ist diese später nicht mehr aufzufinden und gerüchteweise hat eine ähnliche Tüte ihren Weg in eine der Mülltonnen vor dem Haus gefunden. Weiterlesen

Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Moabit. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil. Im September 2016 ist sein erstes Buch „Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“* erschienen. (*Affiliate-Link)

Griechenland 2011 – 5. Tag: „Tanzende“ Touristen

Verbringe die Nacht diesmal in friedlicher Koexistenz mit den Moskitos und diskutiere morgens im Bad mit mir selbst, ob es nicht an der Zeit ist, den Rasierapparat zu aktivieren. Komme zu dem Schluss, die Entscheidung auf einen späteren Zeitpunkt zu vertagen.

Stelle am späten Nachmittag am Strand fest, dass das Eincremen des Oberkörpers mit Sonnenmilch von Vorteil gewesen wäre. Sehe aus wie ein Komparse in der Rolle eines sonnenbrandentstellten Pauschaltouristen im Gerhard-Polt-Klassiker „Man spricht deutsch“. Weiterlesen

Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Moabit. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil. Im September 2016 ist sein erstes Buch „Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“* erschienen. (*Affiliate-Link)