Eine kleine Wochenschau | KW07-2022

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


14. Februar 2022, Berlin

Valentinstag. Auf meiner morgendlichen Laufrunde begegnen mir sehr viele Männer, die mit Blumensträußen unterwegs sind. (Irrelevanter fun fact am Rande: Als Kind habe ich mich immer gewundert, wenn der Valentinstag an einem anderen Tag als Dienstag war. Das ergab für mich überhaupt keinen Sinn.)

Meine Frau und ich haben uns noch nie etwas zum Valentinstag geschenkt. Aber nicht, um dem kapitalistischen Konsumzwang die Stirn zu bieten und um mit selbstgefälligen Social-Media-Posts zu verkünden, dass wir nicht auf die perfiden Marketingmanipulationen der Schnittblumen- und Pralinenindustrie reinfallen. Nein, eher weil wir vergesslich sind. Außerdem haben wir Ende Januar unseren Jahrestag. Innerhalb von vierzehn Tagen zwei Mal unsere romantische Verbundenheit zu zelebrieren, erschiene mir doch etwas bemüht. Fast schon zwanghaft. Als müssten wir irgendetwas kompensieren. Deswegen lassen wir das mit Valentinstag.

Okay, um ehrlich zu sein, hat in unserer 25-jährigen Partnerschaft in mehr als der Hälfte der Jahre einer oder eine von uns nicht an unseren Jahrestag gedacht (meistens beide), so dass wir unsere romantische Verbundenheit gar nicht zelebriert haben. Zum Glück haben wir im Mai Hochzeitstag. Dann haben wir einen weiteren Tag, den wir vergessen können.

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Familien-Tweets der Woche (399)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

https://twitter.com/Puddingklecks_/status/1493201770801209350
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Eine kleine Wochenschau | KW06-2022

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


07. Februar 2022, Berlin

Ich starte in unsere jährliche Saftfastenwoche mit einer Tasse Tee. Heißer Holunder. Nach drei Schlucken habe ich kein Bock mehr auf Tee. Ich habe prinzipiell nichts gegen Holunder. Meine Haltung gegenüber Holunder würde ich als indifferent bezeichnen. Er ist mir schlichtweg egal. (Ohne zu googeln, weiß ich nicht einmal wie Holunder aussieht.) Aber normalerweise würde ich jetzt einen Kaffee trinken, der Körper und Geist aus dem Standby-Modus holt und mich in einen menschähnlichen Zustand transformiert. Da kann Holunder einfach nicht mithalten.

Koffein ist beim Saftfasten jedoch nicht erlaubt. Da haben die Saftfastengötter einen Riegel vorgeschoben. (Wie auch vor alles andere, was ein kleines bisschen Spaß machen würde.)

Also sitze ich auf dem Sofa, nippe an meinem Holundertee und versuche mir einzureden, dass er eigentlich doch ganz lecker ist. Das will mir aber nicht recht gelingen. Für so viel Phantasie, Selbstsuggestion und Selbstbetrug bräuchte ich erstmal eine ordentliche Ladung Koffein.

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Familien-Tweets der Woche (398)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Das neue Buch: „Dad you can!“

Die Corona-Pandemie geht demnächst ins dritte Jahr, die Inflation treibt die Preise in die Höhe, Friedrich Merz ist CDU-Vorsitzender. Sie denken, 2022 kann nicht mehr schlimmer werden? Doch, kann es: Am 21. März erscheint mein neues Buch.

In einer Mischung aus globalem Expansionsdrang, Größenwahn und maßloser Selbstüberschätzung trägt es den englischen Titel: Dad you can! Der Inhalt ist aber komplett auf Deutsch. Möglicherweise verhindert das den internationalen Bestseller-Erfolg. (Und der Inhalt.)

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Eine kleine Wochenschau | KW05-2022

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


31. Januar 2022, Berlin

Ich rufe bei meinen Eltern an, kann sie aber nicht erreichen. Das ist für Montag, 18 Uhr, eher ungewöhnlich. Der Grund für ihre Unerreichbarkeit, den ich später erfahre, ist noch ungewöhnlicher: Sie waren auf einer Demo. Ich glaube, das erste Mal in ihrem Leben. Mit Mitte und Ende 70. Auf einer Anti-Anti-Corona-Maßnahmen-Querschwurbler Demo. Erstaunlich, dass es in Westerburg überhaupt Anti-Corona-Maßnahmen-Querschwurbler-Aufmärsche gibt, gegen die demonstriert werden muss. Umso schöner, wenn es jemand tut. Und noch schöner, wenn die eigenen Eltern dabei sind.

Der Pfarrer, der mich Ende der 1980er konfirmiert hat, hatte zu der Kundgebung aufgerufen und mein alter Lateinlehrer hat bei der Versammlung Gitarre gespielt. (Das klingt jetzt gruseliger, als es ist. Während seines Studiums war mein Lateinlehrer ein ambitionierter Liedermacher im Kölner Raum und er hatte seine fünfzehn Minuten Ruhm, als er mal gemeinsam mit Wolfgang Niedecken im Radio interviewt wurde.)

Damit war das Setting Anti-Anti-Corona-Maßnahmen-Querschwurbler Demo fast wie auf einer der größten Demos, auf der ich war. Das war 1992 in Frankfurt das Heute die, morgen du-Konzert gegen rechtsextreme Gewalt und Fremdenfeindlichkeit. Dort traten allerdings unter anderem die Fantastischen Vier, Udo Lindenberg, Herbert Grönemeyer und Marius Müller-Westernhagen auf und nicht mein alter Lateinlehrer. (Wäre er gefragt worden, hätte er aber bestimmt mitgemacht.)

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Familien-Tweets der Woche (397)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Eine kleine Wochenschau | KW04-2022

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24. Januar 2022, Berlin

Heute ist Tag der Komplimente. Deswegen eine Botschaft an alle, die das hier lesen: Sie sind die besten Leser:innen auf der ganzen Welt.

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Familien-Tweets der Woche (396)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Eine kleine Wochenschau | KW03-2022

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17. Januar 2022, Berlin

Heute ist mein erster Arbeitstag 2022. Nach insgesamt viereinhalb Wochen Urlaub. Das ist nicht besonders erfreulich. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass, wenn du einen Monat frei hattest, sich niemand dein Gejammer anhören möchte, wie furchtbar es ist, dass du wieder arbeiten musst.

Damit ich keine Eingewöhnungschwierigkeiten habe, stehen heute gleich drei Telefonkonferenzen an. Aber auch darüber will sich niemand dein Gejammer anhören, wenn du über vier Wochen frei hattest.

Zu meiner großen Überraschung kann ich mich noch an alle meine Passwörter erinnern. Anscheinend war mein Urlaub doch nicht lang genug.

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