Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.
09. August 2021, Berlin
Erster Schultag nach den Ferien. Als der Sohn nachmittags nach Hause kommt, frage ich ihn: „Und, wie wars?“
„Gut.“
„Irgendwas Besonderes?“
„Nö.“
Alles wie immer.
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Während in Berlin heute die Schule wieder losgeht, haben in Bayern und Baden-Württemberg die Sommerferien erst vor gut einer Woche angefangen. Als Kind habe ich immer davon geträumt, durch einen geschickten Umzug in den Genuss von zwölf Wochen Sommerferien zu kommen. Es war mir unverständlich, dass mein Vater nie auf diese Idee gekommen ist. Als Lehrer hätte er doch auch davon profitiert. Und noch mehr, wenn wir direkt nach den Sommerferien in das Bundesland gezogen wären, wo als nächstes die Herbstferien anfangen. Anscheinend fehlte ihm mein visionärer Weitblick.


Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Sein neues Buch „Wenn ich groß bin, werde ich Gott“ ist im November erschienen. Ebenfalls mehr als zu empfehlen sind „Hilfe, ich werde Papa! Überlebenstipps für werdende Väter“, „Ein Vater greift zur Flasche. Sagenhaftes aus der Elternzeit“ sowie „Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“*. (*Affiliate-Links)




