Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.
20. Februar 2023, Berlin
Nach dem langen Karnevalswochenende steht diese Woche das nächste Extremprogramm an: unsere alljährliche Fastenwoche. Normalerweise legen wir die immer Anfang Januar ein. Als Ernährungsreset nach der Weihnachtsvöllerei. Dieses Jahr hat das aus Gründen, die mir entfallen sind, zeitlich nicht geklappt, weswegen wir sie in den Februar verlegt haben. Allerdings habe ich mich seit Anfang des Jahres schon etwas ausgewogener ernährt und knapp vier Kilo abgenommen. Somit ist der Fastenreset gar nicht so nötig und die Motivation überschaubar. Aus einem fehlgeleiteten preußischen Pflichtgefühl ziehen wir das aber trotzdem durch.
Heute steht erstmal der Entlastungstag an. Zur Vorbereitung aus den kompletten Nahrungsverzicht, isst du bereits weniger, beschränkst dich weitestgehend auf Rohkost und lässt tierische Produkte weg. Somit das größtmögliche Kontrastprogramm zu meiner Kölsch-Pizza-Döner-Bratwurst-Brötchen-Diät der letzten Tage.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.
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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets und -Tröts der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.
13. Februar 2023, Berlin
Die Woche beginnt mit einer Hiobsbotschaft. Ich gehe zum Friseur und meine Stamm-Friseurin Ayşe ist nicht da. Nicht nur heute, sondern gar nicht mehr. Okay, das ist zugegebenermaßen keine Hiobsbotschaft, wie „dein Arzt diagnostiziert eine tödliche Krankheit bei dir“ oder „dein Chef teilt dir mit, dass du gefeuert bist“, sondern eher so ein First-World-Problem eines privilegierten, weißen Mittelschichtlers. Aber es hat sehr lange gedauert, bis ich mir den Status des Stamm-Kunden bei Ayşe erarbeiten konnte und ich kann bei Friseur*innen mit Veränderungen nur sehr schlecht umgehen. Wie gesagt, ein First-World-Problem eines privilegierten, weißen Mittelschichtlers.
Zeitgleich mit mir betritt ein anderer Mann den Laden. Er ist circa Mitte 30 und seine Haare signalisieren, dass der Friseurbesuch dringend nötig ist. Das heißt, ungefähr genauso nötig wie bei mir. Wir sitzen zuerst nebeneinander am Waschbecken zum Haarewaschen und dann später vom Spiegel beim Haareschneiden.
Unsere Friseurinnen unterhalten sich derweil über ihre geplanten Gewichtsreduktionen – ambitionierte minus zehn Kilo bis Juni und noch mal zehn bis Oktober –, über Nahrungsergänzungsmittel und die Verdauungsprobleme, die sie hervorrufen können, sowie über die Nachteile von minderwertigem Kollagen. Der andere Mann und ich fühlen uns leicht unwohl und rutschen auf unseren Stühlen rum. Ich bin mir nicht sicher, ob von uns erwartet wird, uns an der Unterhaltung zu beteiligen, aber ich befürchte ohnehin, dass ich keinen sinnvollen Input beizusteuern hätte. Als meine Friseurin fertig ist, zeigt sie mir mit einem Spiegel von hinten und von der Seite das Ergebnis ihrer Arbeit. Um ehrlich zu sein, bin ich nur semi-zufrieden. Deswegen sage ich: „Super, vielen Dank!“ Irgendwie muss ich nun herausfinden, wo Ayşe jetzt arbeitet.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Ich gehe morgens am Rhein joggen. Getreu dem Motto „Wer feiern kann, der kann auch Sport treiben.“ Bescheuertes Motto. Es müsste besser heißen: „Wer feiern kann, der kann zwar prinzipiell auch Sport treiben, aber nur so mittel gut und es ist doch besser, das strikt zu trennen und nicht zu mischen, mehr wie ‚Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps‘, nur halt mit Sport anstatt Dienst.“ Vielleicht ist das ein wenig unprägnant für ein Motto.
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Später gehe ich in die Fußgängerzone. Um eine Hose zu kaufen. Etwas, was ich unter normalen Umständen tunlichst vermeide, denn ich hasse es, Klamotten zu shoppen. Gestern Abend rief aber ein Redakteur von Stern TV an und hat gefragt, ob ich Interesse hätte, am Sonntag an einer Talkrunde zum Thema Handynutzung von Kindern teilzunehmen.
Weder die Aussicht, im Fernsehen aufzutreten noch das Thema lösten bei mir Begeisterungsstürme aus. Trotzdem sagte ich, dass ich mir das vorstellen könnte, denn du kannst ja nicht immer zu allem nein sagen und über irgendwas muss ich hier im Blog ja auch schreiben. Wir verblieben so, dass er mir morgen (also heute), wenn sie die Sendung fertig konzipiert haben, Bescheid geben wird, ob ich tatsächlich kommen soll.
Da die Sendung in Köln aufgezeichnet wird, könnte ich einfach einen Tag länger bleiben. Allerdings habe ich keine TV-kompatiblen Klamotten dabei. Meine einzige Jeans ziehe ich heute zum Karneval-Feiern an und da kannst du nie sicher sein, ob du da fleckenfrei rauskommst. (Die Wahrscheinlichkeit ist sogar sehr hoch, dass du nicht fleckenfrei rauskommst.) Außerdem ist die Hose schon etwas älter und der Stoff an den Knien ist recht dünn.
Meine Frau meinte daher, mit dieser Hose könnte ich auf keinen Fall ins Fernsehen gehen. (Eigentlich findet sie, ich kann mit dieser Hose auf keinen Fall irgendwo hingehen.) Ich solle mir daher bei H&M eine neue Hose kaufen. Da ich meiner Frau in modischen Fragen nicht widerspreche, will ich dieses Vorhaben nun in die Tat umsetzen.
Gerade als ich den Laden betreten will, bekomme ich eine Nachricht von dem Redakteur. Sie hätten sich für einen anderen Gast entschieden und ich müsste nicht kommen. Das erspart mir den Hosenkauf, den Stern-TV-Zuschauer*innen mein Gesicht und meine halbgaren Thesen zum Thema Handynutzung bei Kindern, aber meiner Frau leider nicht den Anblick meiner an den Knien fast durch gescheuerten Jeans.
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Auf dem Rückweg zum Hotel sehe ich einen peruanisch anmutenden Straßenmusiker. Er trägt eine Filzmütze, den obligatorischen Poncho, der auch ein Teppichläufer sein könnte, und spielt auf der Panflöte kölsche Karnevalslieder. Somit hat sich der Ausflug in die Fußgängerzone doch noch gelohnt.
19. Februar 2023, Köln/ Berlin
1 Uhr. „Ich bin dein Vater“-Janni, eine Cousine von Lisa und ich verlassen die Karnevalskneipe. Wie es sich gehört, essen Janni und ich erstmal Döner. Die Cousine meint, irgendwo müssten wir noch einen Absacker nehmen, denn wir hätten heute noch überhaupt kein Schnäpschen getrunken. Mir erschließt sich die Kausalität dieser Aussage zwar nicht ganz, aber so etwas musst du um diese Uhrzeit auch nicht diskutieren.
Janni und ich bestehen allerdings darauf, dass wir wirklich nur einen Schnaps trinken und dann nach Hause gehen. Fünf Minuten später schüttet der Barkeeper uns den zweiten Pfeffi direkt in den Mund. Warum ist mir nicht ganz klar, denn den dritten bekommen wir wieder in Gläsern. Egal. Auf jeden Fall ein gelungener Abschluss eines gelungenen Karnevalswochenendes.
Buchverlosung
Sicherlich kennen Sie die unvergleichliche Schlagfertigkeits-, Stehauf- und Everything-Queen Nicole Staudinger. Nicole ist eine unglaublich liebenswerte, herzliche Frau und eine unfassbare Schreib-Maschine. Sie bringt jedes Jahr einen neuen Lebensratgeber zu ganz unterschiedlichen Themen heraus – „Männer sind auch nur Menschen: Warum es hilft, sie hin und wieder daran zu erinnern“, „Ich nehm‘ schon zu, wenn andere essen: Wie ich trotz 7 Millionen Ausreden 30 Kilo verlor“ oder „Leicht gesagt!: Wie wir richtig rüberbringen, was nicht falsch ankommen soll. Gute Kommunikation für bessere Beziehungen“, um nur einige wenige zu erwähnen – und diese landen sofort auf der SPIEGEL-Bestseller-Liste und das zurecht.
Anfang Februar ist ihr neuestes Buch herausgekommen und es trägt den hübschen Titel „Läuft schon!: How to run – eine Anleitung von der unsportlichsten Joggerin der Welt“. Sie müssen kein Sherlock sein, um zu erahnen, dass sich das Buch ums Laufen dreht. Es richtet sich nicht an Frauen (und Männer), die das Ziel verfolgen, Weltrekorde aufzustellen, sondern – wie es in der Widmung heißt – ist es „Für alle, die lieber lesen als laufen. Für alle, die lieber laufen als lesen. Für all die, die sich gern mehr bewegen möchten. Und für all die, die es nicht mehr können.“ Es liest sich – wie alle Bücher von Nicole – ganz wunderbar und vermittelt ganz viel Motivation, einfach loszulaufen und nicht wieder aufzuhören. (Oder nur kurz.)
Verlosung
Nicole hat mir dankenswerterweise ein Exemplar von „Läuft schon!“ zukommen lassen und ich erlaube mir, es unter den Leser*innen des Familienbetriebs zu verlosen. Dazu müssen Sie nur bis zum 23.02.23, 18 Uhr, einen Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen. Der Rechtsweg ist ebenso wie der Linksweg ausgeschlossen, eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich, alle E-Mail-Adressen werden nach Abschluss der Verlosung DSGVO-konform gelöscht, blablabla …
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
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Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
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06. Februar 2023, Berlin
Am Sonntag dürfen (müssen) wir in Berlin das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlungen nochmal neu wählen. Gemäß der Moabiter Sozialstruktur gibt es bei uns in der Gegend einen leichten Überhang an SPD-, Grünen- und Die-Linke-Wahlplakaten. CDU und FDP sind weniger stark vertreten, die AfD erfreulicherweise so gut wie gar nicht.
Die skurrilste politische Gruppierung, die bei uns in der Gegend wirbt, ist die Partei für schulmedizinische Verjüngungsforschung. Mit dem Slogan „Wie willst du in 800 Jahren leben?“ Die Partei für schulmedizinische Verjüngungsforschung scheint mir die Most-single-issue-Partei seit der Biertrinker-Partei zu sein.
Tatsächlich ist laut ihrer Website ihr einziges Anliegen, dass zehn Prozent des Berliner Landeshaushaltes für die schnellere Entwicklung von Medizin eingesetzt wird, mit der Menschen durch Verjüngung wahrscheinlich nicht mehr an Alterskrankheiten oder hohem Alter sterben und tausende Jahre leben können. Körperlich und geistig gesund, wie extra betont wird. Alle anderen Themen würden den anderen Parteien überlassen und im Falle einer Regierungsbeteiligung könnten sie von den Koalitionspartnern behandelt werden.
Allein, dass die Vertreter*innen der Partei für schulmedizinische Verjüngungsforschung die Möglichkeit einer Regierungsbeteiligung für erwähnenswert erachten, lässt mich an ihrer geistigen Gesundheit zweifeln. Und wer will schon tausende von Jahren alt werden? Irgendwann sind Netflix, Amazon Prime und Co. leer geschaut, alle Bücher ausgelesen und sämtliche Länder bereist und dann ist es ja wohl auch mal gut mit der Leberei. Die Rente mit 67 scheint mir dann auch nicht länger haltbar zu sein. Somit wird die Partei für schulmedizinische Verjüngungsforschung wohl auf meine Stimme verzichten müssen.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Seit einigen Monaten habe ich eine neue Laufuhr. Die misst neben den Laufzeiten allerlei andere Werte wie Schritte, Kalorienverbrauch und Herzfrequenz. Während des Arbeitens lag meine Herzfrequenz heute bei 40. Das ist ziemlich wenig. Nun weiß ich nicht, ob meine Arbeit mich super entspannt oder umbringt.
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Nur noch vier Tage bis zum Wahlsonntag. Zeit, sich mit meiner Wahlentscheidung näher zu befassen. Das heißt, ich beantworte die Fragen des Wahlomats. Das Ergebnis ist recht überraschend. Auf Platz 1 und mit recht deutlichem Abstand steht die Tierschutzpartei. Möglicherweise, weil ich bei einer Frage angegeben habe, dass Zirkusse mit Tieren im Programm keine landeseigenen Flächen nutzen dürfen sollten. Ein Thema, dessen Relevanz für die Abgeordnetenhauswahl sich mir nicht ganz erschließt. (Was mich wiederum als Wähler der Tierschutzpartei disqualifiziert.)
Auf den folgenden Plätzen der Wahlomat-Auswertung landen die Klimaliste und du. Letzteres ist eine Abkürzung für Die Urbane. Eine Partei, die Elemente der Hip-Hop-Kultur in politisches Handeln übertragen will. Ich hoffe, damit sind nicht Drive-by-Shootings gemeint.
Mit etwas Abstand folgen Die Grünen, erschreckend weit vorne steht noch das Team Todenhöfer. Interessanterweise landen die Grauen Panther noch vor der FDP. Ich bin mir nicht sicher, ob das Ausdruck meiner Ablehnung der FDP ist oder – weil ich wie ein Fensterrentner geantwortet habe, dass ich nicht möchte, dass E-Roller überall rumstehen dürfen – ein Zeichen meiner fortschreitenden Vergreisung. Dann sollte ich möglicherweise doch die Partei für schulmedizinische Verjüngungsforschung wählen.
10. Februar 2023, Berlin
Heute ist Welttag der Hülsenfrüchte. Es erschließt sich mir nicht, dass dann morgen nicht Tag der Flatulenzen ist. Wie konnte der Verband der Gastroentolog*innen diese Steilvorlage ungenutzt lassen, um über das Thema Darmwinde aufzuklären?
11. Februar 2023, Berlin
Gestern Abend waren wir auf einer Geburtstagsfeier. So richtig mit gesetztem Essen. Wie erwachsene Menschen. Zur Begrüßung gab es Crémant mit etwas Cranberry-Saft und Wodka, zum Essen wurde Weiß- und Rotwein gereicht und später Margaritas ausgeschenkt, bei denen ein wenig Sherry für einen zusätzlichen Kick gesorgt hat.
Gegen kurz nach zwei waren wir zuhause und ungefähr um halb drei im Bett. Normalerweise wäre das nicht weiter schlimm, denn heute ist ja Samstag und samstags kannst du ausschlafen. Außer du musst arbeiten und wirst deswegen um 6 aus dem Schlaf geweckert.
Ich muss nicht arbeiten, werde aber trotzdem um 6 aus dem Schlaf geweckert, da ich zum Laufen verabredet bin. Zwar erst um 8, aber im Grunewald. Gestern dachte ich, es sei eine gute Idee von Moabit zum Grunewald zu laufen und später wieder zurück, so dass ich damit meinen wochenendlichen langen Lauf erledigt hätte. Heute kommt es mir aus irgendeinem Grund nicht in den Sinn, dass es vielleicht nur eine mittelmäßig gute Idee ist, mit leichtem Restalkohol 30 Kilometer zu laufen. (Möglicherweise ist es der leichte Restalkohol, der mein Denkvermögen trübt.)
Die ersten zwei, drei Kilometer gestalten sich eher zäh. Ich spüre förmlich, wie ich den Crémant, den Wodka, den Weißwein und den Margarita sowie den kickenden Sherry ausdünste. Hoffentlich merken das die Passant*innen nicht, an denen ich vorbeilaufe. Würde mich nicht wundern, wenn die nach meinem Überholvorgang leicht beschwipst wären.
Interessant ist, wie sich die Wahlplakate auf meinem Weg verändern. Während in Moabit hauptsächlich Werbung von linken und sich dem Klimaschutz verschriebenen Gruppierungen hängt, dominieren im Bereich des Kudamms CDU und FDP. Ab und an ist ein verirrtes SPD-Plakat zu sehen. Im Grunewald gibt es dann fast ausschließlich CDU-Schilder. Zu circa 99,9 Prozent. Die wenigen AfD-Poster lassen mich vermuten, dass die AfD darauf spekuliert, dass Reichtum nicht vor törichten politischen Wahlentscheidungen schützt.
Das Laufen im Grunewald ist relativ entspannt. Da schmeichelt die beruhigende Baumlandschaft den Augen und du siehst nicht die ganze Zeit irgendwelche Politikerporträts mit mehr oder weniger überzeugenden Wahlslogans. Allerdings geht die Strecke andauernd hoch und runter. Das mit dem runter ist dabei weniger problematisch als das mit dem hoch.
Der Heimweg ist wieder zäh. Das liegt wahrscheinlich nicht ausschließlich an dem gestrigen Abend, sondern auch an den vielen Kilometern. Zumindest habe ich nun gelernt, dass zu wenig Schlaf, Alkohol und lange Laufstrecken nicht unbedingt die beste Kombination sind.
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Heute Nachmittag sind wir schon wieder eingeladen. Bei B. und N., die wir vor circa 15 Jahren in der Kita kennengelernt haben. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so viele Sozialkontakte hatte wie in dieser Woche. B. und N. sind Muslime. Das heißt, es gibt erfreulicherweise keinen Alkohol. Meinem Körper und meinem Kopf gefällt das.
12. Februar 2023, Berlin
Wahlsonntag. Mal sehen, ob diesmal alles glatt läuft. Landeswahlleiter Stephan Bröchler wird dazu morgens mit den folgenden Worten zitiert: „Ich bin zuversichtlich, dass heute alles hoffentlich gut funktioniert.“ Zuversicht gepaart mit Hoffnung – was soll da schon schiefgehen?
Wir gehen zum Wählen in eine Kita bei uns um die Ecke. Der Sohn, meine Frau und ich sind die einzigen im Wahllokal. Dafür gibt es sieben Wahlhelfer*innen. Zumindest personell wird sich mit aller Macht gegen eine erneute Chaos-Wahl gestemmt.
Auf dem Wahlzettel für die BVV steht ganz unten die Partei Die Wählbaren. Von denen habe ich noch nie gehört. Der Name steht nicht gerade für eine besonders spitze inhaltliche Positionierung. Da ich anscheinend zu viel Zeit habe, schaue ich mir später ihre Website an. Ihr Programm ist recht übersichtlich. Als allererstes fordern sie ein Verbot von Laubpustern. Ansonsten gibt es eine krude Mischung aus rechtspopulistischen sowie Natur- und Tierschutz-Positionen. Alles in allem denke ich, dass der Name Die eher Nicht-Wählbaren vielleicht doch passender wäre.
Die größte Herausforderung bei der Wahl besteht für mich darin, zum Schluss die Wahlzettel, nachdem ich meine Kreuzchen gesetzt habe, gegen den Falz zusammenzufalten. Beim dritten Versuch bekomme ich es hin. Das muss dieser „reibungsarme“ Verlauf der Wahl sein, von der der Landeswahlleiter heute früh auch sprach.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.
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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets und -Tröts der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Der zweite Gegner des Sohns kommt aus Holthusen. Ich kann im Internet keine Informationen über große sportliche Erfolge finden. Aber er hat sich für die Nordost-Deutschen-Meisterschaften qualifiziert und hier auch schon einen Kampf gewonnen. Das heißt, er ist kein „Fallobst“, das du einfach so wegklatschst. Der Sohn hat ihn aber ganz gut im Griff und gewinnt nach zwei Minuten. Sehr gut. So hat er Kraft gespart und ich auch.
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Halbfinale. Wenn der Sohn gewinnt, hätte er die Qualifi für die Deutschen Meisterschaften sicher. Allerdings ist sein Gegner ein baumlanger Typ aus Potsdam und die Potsdamer Judoka sind dafür bekannt, ziemliche Kampfmaschinen zu sein. Außerdem war sein Gegner letztes Jahr 5. bei den Deutschen Meisterschaften. Also eine eher schwierige Aufgabe.
In seinem ersten Kampf sah der Potsdamer aber nicht allzu gut aus. Vielleicht hat der Sohn vielleicht doch eine kleine Chance, denke ich, als es losgeht. Um es kurz zu machen: Hat er nicht. Er sieht kein Land, bis er schließlich nach zwei Minuten abgewürgt wird. (Sein Gegner gewinnt dann auch das Finale ziemlich souverän.)
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Nun geht es um Platz 3. Gewinnt der Sohn, ist er bei den Deutschen dabei, wenn nicht, dann nicht. Sein Gegner ist der Mecklenburg-Vorpommern Meister. Das ist erstmal nicht besonders aussagekräftig, denn in Mecklenburg-Vorpommern leben ja nicht besonders viele Menschen. Dafür hat er letztes Jahr ein internationales Turnier in Schweden gewonnen. Das ist schon beeindruckender.
Schon beim Betreten der Matte sehen der Sohn und sein Gegner ziemlich platt aus. Es entwickelt sich nicht gerade der schönste Kampf, den die Judohistorie jemals gesehen hat, aber dafür ein sehr intensiver. Keiner der beiden hat so richtig die Oberhand, aber der Sohn zermürbt den anderen mit zunehmender Kampfdauer, weil er partout keinen richtigen Wurfansatz zulässt.
Ich fiebere derweil am Bildschirm mit, wie ich es das letzte Mal beim WM-Finale 2014 tat. Damals kniete ich in der letzten Minute, als Messi sich den Ball für einen Freistoß aus aussichtsreicher Position zurechtlegte, vor dem Fernseher und hoffte, dass der Ball irgendwo nur nicht im Tor landet. Diesmal rutsche ich nicht auf den Knien vor meinem Computermonitor rum, würde es aber dennoch begrüßen, wenn mich niemand dabei beobachtet, wie ich durchs Zimmer laufe, die Fäuste balle und den Bildschirm anbrülle.
Fünfzehn Sekunden vor Schluss gelingt es dem Sohn schließlich seinen Gegner durch eine Art Wurf zu Fall zu bringen und er bekommt eine Wertung dafür. (Nach dem Kampf weiß der Sohn nicht, wie er das gemacht hat und was es für ein Wurf war.) Er bringt den Vorsprung über die Zeit und gewinnt die Bronzemedaille. Sein Gegner ist wenig amüsiert und schlägt beim Gratulieren fast die Hand des Sohns weg. Das bringt ihm einen sehr bösen Blick des Kampfrichters ein. Und von mir. Dem Sohn ist es egal. Aber er hat ja auch gewonnen.
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Nun könnte ich den restlichen Nachmittag nutzen, um Bad und Küche zu putzen. Dafür bin ich aber viel zu erschöpft und aufgewühlt. Wenn dein Körper gerade hektorliterweise Adrenalin ausgeschüttet hat, bist du nicht in der Lage, mit Sprühflasche und Putztuch herumzuhantieren. Aber damit tue ich ihr eigentlich einen Gefallen. So steht sie wenigstens nicht in meiner Schuld, dass ich ihre Haushaltsaufgabe übernommen habe.
05. Februar 2023, Berlin
Als wir letztes Jahr das Zimmer der Tochter in mein Arbeitszimmer umgewandelt haben, haben wir einige Bücher aussortiert. Im Sinne der ressourcenschonenden lokalen Tausch- und Verschenkökonomie stellten wir sie erstmal in den Hausflur, in der Hoffnung, dass sich einige der anderen Hausbewohner*innen dafür interessieren. Da wäre es ja schade, die Bücher einfach wegzuwerfen.
Das fällt mir ohnehin schwer. Wenn ich mal ein Buch in der Papiertonne entsorge, was wirklich sehr, sehr selten passiert, habe ich immer Bilder von Bücherverbrennungen im Kopf. Außerdem fühle ich mich illoyal gegenüber anderen Autor*innen. Die haben Zeit, Energie und Phantasie aufgewendet, um Seite für Seite zu füllen und die Leser*innen zu informieren oder zu unterhalten – im Idealfall sogar beides. Da komme ich mir dann sehr schäbig vor, ein Buch sprichwörtlich in die Tonne zu kloppen. Schließlich möchte ich auch nicht, dass das mit meinen Büchern passiert. (Wobei, falls sich die Leute dann ein neues Exemplar kaufen, soll es mir recht sein.)
Unser flohmarkteskes Hausflur-Bücherangebot wurde bei den Kinderbüchern und Jugendromanen sehr gut angenommen. Die waren in wenigen Stunden alle weg. Das Interesse an unseren ausrangierten Uni-Büchern war nicht ganz so groß. Wahrscheinlich studieren die jungen Leute aus den Studi-WGs im Haus etwas anderes. Ansonsten kann ich mir nicht erklären, warum sich niemand für soziologische Fachliteratur aus den späten 1990ern interessiert.
Daher landete doch noch das ein oder andere Buch in der blauen Tonne. Dabei war mein schlechtes Gewissen gegenüber den Autor*innen nicht ganz so groß. Dafür war der Unterhaltungswert der meisten Werke zu gering. Und der Informationsgehalt häufig auch.
Vor ein paar Wochen habe ich noch meine Propyläen Weltgeschichte in zwölf Bänden auf die Fensterbank im Treppenaufgang gestellt. Die hatte ich mir Anfang des Studiums zugelegt beziehungsweise mir von meinen Eltern schenken lassen. Damals dachte ich, wenn ich mir die Bände alle reinziehen, bin ich gebildet. (Und hoffte darauf, dann als Wer-wird-Millionär-Kandidat die Millionenfrage beantworten zu können.) Ob ich mit dieser Vermutung richtig lag, weiß ich nicht. Dazu hätte ich die Bücher tatsächlich lesen müssen.
Seit Anfang Dezember steht die Propyläen Weltgeschichte auf der Fensterbank. Ein, zwei Tage später hatte sich jemand den ersten Band mitgenommen. (Thema: „Vorgeschichte, frühe Hochkultur“) Wie jemand, der erstmal in die erste Staffel einer Serie reinschnuppert, um zu sehen, ob sie etwas für ihn ist. War es aber anscheinend nicht, denn die anderen Bände blieben stehen.
Irgendwann war der Band 7 weg. (Thema „Reformation und Revolution“) Ich fand das merkwürdig. Wer nimmt sich aus einer mehrbändigen Reihe einfach mittendrin ein Buch raus? Wobei das inhaltlich kein Problem ist, denn die Bände bauen nicht wirklich aufeinander auf. Du kannst problemlos etwas über das 19. Jahrhundert lesen (Band 8), selbst wenn du das Thema „Griechenland – Die hellenistische Welt“ ausgelassen hast. (Band 3). Das ist wie bei Fargo. Da kannst du die Staffeln auch durcheinander schauen, weil sie jeweils inhaltlich abgeschlossen sind. (Wobei Fargo wesentlich unterhaltsamer als die Propyläen Weltgeschichte ist.)
Diese Woche hatte jemand genug von den Büchern auf der Fensterbank und hat sie weggeworfen. Mir ist das ganz recht, so muss ich das nicht machen. Allerdings werde ich nun nie wissen, ob ich gebildet wäre, wenn ich die Bücher doch noch gelesen hätte. Vielleicht hätte ich dann auch bei Günter Jauch die Millionenfrage beantworten können. So lange sie nicht zur frühen Hochkultur oder zu Reformation und Revolution wäre.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.
30. Januar 2023, Berlin
Auf dem Weg zum Supermarkt kommt mir ein groß gewachsener, schwarzer Mann entgegen. Er telefoniert und läuft dabei auf meiner Seite des Bürgersteigs. Laut der Straßenverkehrsordnung gilt auf der Straße das Rechtsfahrgebot und nach meinem – zugegebenermaßen laienhaftem – Rechtsverständnis gilt dann auf dem Gehweg ein Rechtsgehgebot. Also müsste der Mann mir Platz machen.
Auf dem Bürgersteig auf die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung zu pochen, ist aber unangenehm deutsch. Oder alterweißermannig. Oder beides. Wenn ich nicht zur Seite gehe, denkt der Mann außerdem womöglich, ich mache das, weil er schwarz ist, und hält mich für einen Rassisten. Das möchte ich selbstverständlich nicht.
Also gehe ich auf die linke Bürgersteigseite. Allerdings etwas zu sehr. Nun laufe ich fast auf der Bordsteinkante. Jetzt denkt der Mann bestimmt, ich weiche so weit aus, da ich Angst habe, er als Schwarzer wolle mich ausrauben, und deswegen hält er mich erst recht für einen Rassisten. Ein Eindruck, den ich doch unbedingt vermeiden will.
Daher ziehe ich wieder etwas nach rechts. Jedoch erneut zu sehr, so dass ich beinahe in seiner Gehspur lande. Jetzt sieht es so aus, als machte ich nur widerwillig Platz und als wollte ich ihn rempeln. Deswegen wird er mich nun ganz bestimmt für einen, Sie wissen schon, Rassisten halten.
Entsprechend korrigiere ich meinen Gehweg ein weiteres Mal. Endlich nehmen wir den allseits sozial akzeptierten Abstand zueinander ein und er hat keinen Grund, mich für einen Rassisten zu halten. Ohnehin denkt er wahrscheinlich nur: „Was stimmt mit dem Penner nicht? Warum läuft der die ganze Zeit Schlangenlinien? Ist der morgens um 9 schon betrunken?“ Aber wenigsten denkt er nicht, ich sei ein Rassist. Vielleicht aber doch. Ein besoffener Rassist.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
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