Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.
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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets und -Tröts der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.
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Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.
23. Januar 2023, Berlin
Der Elektriker kommt heute. Um sich der angebohrten Leitung im Arbeitszimmer anzunehmen. Aufgrund meiner ausgeprägten handwerklichen Unterbegabung – Stichwort „Angebohrte Stromleitung“ – verspüre ich in Gegenwart von Handwerkern stets sehr starke Minderwertigkeitskomplexe. Wenn die Handwerker mit ihrer Arbeit anfangen, liegt mir trotzdem immer die Frage auf der Zunge, ob ich irgendwie helfen könne. Bei meiner DIY-Unfähigkeiten eine geradezu ehrabschneidende Frage, auf die ich auch gar keine positive Antwort erwarten würde. Ganz im Gegenteil würde ich keinem Handwerker vertrauen, der auf meine Hilfe angewiesen ist.
Nach einer halben Stunde ist der Elektriker fertig mit dem Öffnen der Wand und dem Flicken des Kabels. Er fragt mich, ob er das Loch in der Wand zumachen soll oder ob ich das selbst machen würde. Ich höre mich mit unangebrachter Selbstsicherheit antworten: „Das mache ich selbst.“ und frage mich dabei: „Warum?“ Wahrscheinlich möchte ich den Anschein erwecken, ich sei ein richtiger Mann, der so etwas kann und für den Handwerken quasi ein Hobby ist. Die angebohrte Leitung direkt über der Steckdose macht es schwierig, diesen Eindruck aufrecht zu erhalten.
Ich treibe mein unwürdiges Schauspiel auf die Spitze, indem ich mich zum Schluss im Fachsimpeln versuche und frage, warum die Sicherung nicht rausgeflogen sei, als ich das Kabel durchgebohrt habe. Während ich die Frage stelle, weiß ich schon, dass ich die Antwort nicht verstehen werde, und der Elektriker weiß das ebenfalls. Er antwortet trotzdem. Ich setzte dabei eine interessierte Miene auf, nicke immer mal wieder und sage an Stellen, die mir richtig beziehungsweise nicht vollkommen falsch erscheinen: „Ach so.“ oder „Aha.“
Sicherlich stellt mir der Elektriker dieses Gespräch in Rechnung. Und er wird Erschwerniszulage dafür berechnen. Vollkommen zu Recht.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Meine Agenturpartnerin und -Freundin C. und ich treffen uns zur Weihnachtsfeier. Offensichtlich nachträglich. Im Dezember hatten wir keine Zeit und Muse dafür, aber wir wollen uns nicht von Konventionen und Kalendern diktieren lassen, wann wir unsere Weihnachtsfeierlichkeiten begehen dürfen und wann nicht.
C. hat für uns einen Tisch im Adlon für eine Tea Time reserviert. Als eingefleischte England-Fans hat es bei uns Tradition, dass wir uns und unser Jahr mit Tee, Sandwiches, Küchleins und Scones in einem der gehobenen Hotels in Berlin feiern. Also, nur wenn das Jahr gut war. Sonst könnten wir uns das nicht leisten. Ohnehin machen wir das erst zum zweiten Mal. Denn just nachdem wir diese Tradition ins Leben riefen, trat Corona in unser aller Leben und dann wars das erstmal mit Afternoon Tea in irgendwelchen exklusiven Luxusherbergen.
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Am Eingang des Adlons habe ich ein Problem. Vor der Drehtür ist eine Kordel gespannt und die Türen daneben sind beide zu. An der Straße stehen zwei Adlon-Bedienstete im Livre. Ich nicke ihnen zu, deute auf die Türen und frage: „Welche kann ich nehmen? Links oder rechts?“ Der eine Livrierte sagt: „Ganz wie Sie wollen. Die sind beide offen.“ Sein Kollege springt währenddessen eilfertig die drei Stufen hoch und mit den Worten „Warten Sie, ich helfe Ihnen.“ hält er mir die Tür auf. Das ist mir ein wenig unangenehm. Ich bin zwar anscheinend zu blöd, um zu wissen, durch welche Tür ich gehen muss, aber sehe mich schon noch in der Lage, sie zu öffnen.
Dennoch bedanke ich mich bei dem Mann und gehe weiter. Dabei frage ich mich, ob Türaufhalten zu den trinkgeldwürdigen Dienstleistungen zählt. Da ich mich eher selten in solch vornehmen Hotels aufhalte, bin ich mit den dortigen Gebräuchen und Gepflogenheiten nicht so gut vertraut. Da ich ohnehin kein Bargeld an mir habe, beschäftige ich mich einfach nicht weiter mit der Trinkgeldfrage.
In der Lobby stehe ich vor dem nächsten Problem. C. hat mir getextet, sie sei schon da und säße unten rechts. Nun ist die Lobby des Adlons recht groß und mir ist nicht ganz klar, von welcher Blickrichtung aus das Rechts zu verorten ist, wo sie sich befindet.
Ein weiterer Adlon-Bediensteter deutet meinen hilfesuchenden Blick richtig und fragt, ob er mir behilflich sein könne. Ich erkläre ihm, dass ich meine Kollegin suche, die bereits eingetroffen sei. C. und der für unseren Tisch zuständige Kellner winken derweil quer durch die Lobby und zwar derart dynamisch, dass es alle anderen Gäste und wahrscheinlich sogar die Touristen draußen vorm Brandenburger Tor sehen. Nur ich nicht. Der Adlon-Bedienstete fragt mich, ob es sich bei der winkenden Frau wohl um meine Kollegin handeln könnte. Ich bejahe seine Frage, woraufhin er mich zu dem Tisch geleitet. Zum einen weil sich das fürs Adlon gehört, zum anderen weil er bestimmt denkt, dass ich unter einer starken Fehlsichtigkeit leide, und befürchtet, ich könnte mich auf dem Weg zu meiner Kollegin verlaufen.
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Ich versuche das edle Adlon-Ambiente zu genießen. Ein wenig komme ich mir dabei wie ein Hochstapler vor, der hier nicht hingehört. C. meint aber, das ginge bestimmt fast allen hier in der Lobby so. Und die, die sich im Adlon nicht wie Hochstapler fühlten, säßen nicht in der Lobby. Wahrscheinlich hat sie recht.
Inzwischen hat der Kellner unsere Tee-Bestellung aufgenommen und bringt nun eine dreistöckige Etagere mit allerlei Köstlichkeiten. Im Adlon gibt es natürlich keine normalen Finger-Sandwiches und gewöhnliche Küchlein, sondern raffinierte Häppchen, filigrane Törtchen und zierliches Gebäck. Der Kellner erklärt uns ausführlich, was sich alles auf der Etagere befindet, aber kaum haben die Worte seinen Mund verlassen, habe ich sie schon wieder vergessen. Trotzdem schmeckt alles ganz vorzüglich.
Besonders hervorragend sind die Scones. Die sind samtweich und zergehen regelrecht im Mund. Zum Abschluss gibt es noch einen kleinen gugelhupfartigen Kuchen, der mit Cointreau übergossen und flambiert wird. Der Patissier des Adlons würde wahrscheinlich weinen, wenn er wüsste, dass ich seine Kreation hier als gugelhopfartigen Kuchen bezeichne.
In der Zwischenzeit gab es beim Personal Schichtwechsel. Für unseren Tisch ist nun eine junge Frau zuständig. Sie hat einen zauberhaften französischen Akzent und ich könnte ihr stundenlang zuhören. Sie könnte mir aus den gelben Seiten vorlesen und ich würde trotzdem an ihren Lippen hängen. Vielleicht könnte sie uns mal abends Winnie the Pooh zum Einschlafen vorlesen, wenn Tom Hiddleston verhindert ist. Aber so etwas kannst du als Mann, der auf Ende 40 zugeht, einer jungen Frau natürlich nicht vorschlagen. Da giltst du schnell als psychopathischer Creep mit mangelnder Sozialkompetenz, dessen Hobby darin besteht, sich nach Feierabend Kleidung aus Menschenhaut zu schneidern.
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Als wir schließlich aufbrechen, beobachten wir, wie im Foyer immer mehr junge und mitteljunge Frauen eintreffen. Sie tragen lange Abendkleider, die du nicht bei C&A von der Stange kaufst, und hochhackige Schuhe, wie sie nicht bei Deichmann zu finden sind, und werden von ein paar Fotografen abgelichtet. Es stellt sich heraus, dass gerade die Gala von Frauen100 beginnt. Frauen100 ist laut ihrer Website eine Organisation, die „Thoughtleader*innen aus Wirtschaft, Politik, Medien und Sport zusammenbringt, um ein Netzwerk zu schaffen, in dem Raum für einen feministischen Diskurs ist, Themen gesetzt und in juristische, politische und gesellschaftliche Realität umgesetzt werden“.
Ich finde das befremdlich. Selbstverständlich können sich auch überwiegend weiße und sehr privilegierte Frauen für Gleichberechtigung und Gendergerechtigkeit einsetzen. Einem (mittel-)altem weißen Mann steht es da natürlich überhaupt nicht zu, ihnen dieses Recht abzusprechen. (Vor allem nicht, wenn du kurz vorher unangemessenen Vorlese-Phantasien mit deiner französischen Bedienung nachgehangen bist.) Trotzdem verspüre ich bei einer Galaveranstaltung in einem Nobelhotel, auf der sich für die Gleichberechtigung von Frauen stark gemacht wird, ähnlich unangenehme Vibes wie bei Klimaschutz-Fundraising-Dinnern, zu denen Hollywood-Stars mit ihren Privat-Jets einfliegen.
Als C. und ich das Adlon verlassen, photobomben wir fast die Aufnahme von zwei jungen Frauen, die gerade eine attraktive langbeinige Blondine mit ihrem männlichen Begleiter fotografieren. Mir ist die Frau gänzlich unbekannt. Aufgrund ihrer Größe und Figur könnte sie Model sein. C. meint, wir seien wohl zu alt, um sie zu kennen. Wahrscheinlich hat sie wieder recht.
Später schickt mir C. ein Insta-Foto von der Frau. Es handelt sich um Carolin Niemczyk, eine Sängerin, die 2021 immerhin bei The Masked Singer teilgenommen hat. Ich kenne sie trotzdem nicht. Ich bin wohl tatsächlich zu alt.
27. Januar 2023, Berlin
An einer Kreuzung sehe ich eine Gruppe von ungefähr 20 Erstklässler*innen. Ihre Lehrerin wählt zwei Mädchen aus. Diese treten auf die Straße und signalisieren den Autofahrer*innen mit weit ausgebreiteten Armen und stolz geschwellter Brust unmissverständlich, dass sie gefälligst anzuhalten haben, damit ihre Klassenkamerad*innen unbeschadet die Straße überqueren können. Okay, weit und breit ist kein einziges Auto zu sehen, aber wäre eines gekommen, hätte es auf jeden Fall angehalten.
28. Januar 2023, Berlin
Auf dem Weg zum Supermarkt kommt mir eine Frau mit einem Hund entgegen. Eine Art Corgi-Dackel-Mischung. Von Weitem sehe ich, dass der Hund irgendetwas im Mund hat. Das ist nicht ungewöhnlich. In Ermangelung von Händen tragen Hunde ja andauernd etwas im Mund. Stöcke, Bälle, Schuhe, Zeitungen oder Knochen.
Was der Corgi-Dackel im Mund trägt, ist dann aber doch überraschend. Es ist ein Schnuller und er nuckelt sehr zufrieden daran. Das sieht etwas merkwürdig aus. Sehr merkwürdig sogar. Aber wenn es ihm gefällt, soll er das ruhig machen. Da möchte ich ihm keine Vorschriften über sozial akzeptiertes Hunde-verhalten machen. Es heißt ja nicht umsonst: „Jedem Tierchen sein Pläsierchen.“
Ich hoffe nur, dass ihn die anderen Hunde deswegen nicht auslachen und ihn mobben. Aber dann kann er zur Beruhigung ja an seinem Schnuller nuckeln.
29. Januar 2023, Berlin
Meine Frau und ich haben heute Jahrestag. Unseren 26. Gleichzeitig ist heute Miesepeter-Tag. Mario Barth könnte daraus bestimmt eine Pointe klöppeln.
Damit Sie eine Vorstellung davon haben, wie lange 26 Jahre her sind, hier ein paar Fakten aus dem Januar 1997:
Im Kino lief Praxis Dr. Hasenbein von und mit Helge Schneider.
Auf Platz 1 der Single-Chart standen Sarah Brightman und Andrea Bocelli mit Time to say goodbye.
Der 1. FC Kaiserslautern belegte den ersten Platz der Fußball-Bundesliga.
Bill Clinton wurde kurz vorher zum zweiten Mal als US-amerikanischer Präsident vereidigt, Helmut Kohl war Bundeskanzler, Roman Herzog Bundespräsident.
Ich trug orangenfarbenes Haar. Eigentlich wollte ich sie mir wasserstoffblond färben, wie Robbie Williams das damals trug, hatte aber mehr Rotpigmente in meinem Haar als der ex-Take-Thatler. Oder er konnte sich die besseren Haarfärbeprodukte leisten. (Bei meiner Haarfarbe ist es recht erstaunlich, dass meine Frau und ich überhaupt zusammenkamen.)
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.
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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets und -Tröts der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.
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Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.
16. Januar 2023, Berlin
Montagmorgen. Ich stehe unter der Dusche und bereite mich körperlich und geistig auf eine kalte Dusche vor. Zu diesem irrsinnigen Vorhaben hat mich Chris Hemsworth inspiriert. In der Dokuserie Limitless stellt sich der Australier verschiedenen Prüfungen, um seine Gesundheit und Fitness bis ins späte Alter zu verbessern. In der zweiten Folge, die wir gestern Abend geschaut haben, geht es unter anderem darum, wie extreme Kälte dazu beiträgt, die Abwehrkräfte zu stärken. Die Challenge, die Chris Hemsworth zu bewältigen hat, besteht allerdings nicht darin, ein paar Eiswürfel zu lutschen, sondern er muss 250 Yards (circa 225 Meter) in der eiskalten norwegischen Arktis schwimmen. Bei einer Wassertemperatur von ungefähr 2 Grad Celsius.
Unterstützt wird Chris Hemsworth bei seiner Vorbereitung von dem britischen Extremsportler Ross Edgley, dem einzigen Menschen weltweit, der einmal komplett um Großbritannien herumgeschwommen ist. Eine Leistung, bei der mir zwei Gedanken durch den Kopf schießen: Erstens, „Wow!“ und zweitens, „Warum?“
Ross Edgley hat ein unfassbar breites Grinsen und eine unfassbar strahlend weiße Zahnreihe, dass es Dr. Best Tränen der Freude in die Augen treibt. Außerdem ist er unfassbar gut gelaunt. So unfassbar gut, dass es einem wahrscheinlich richtig auf die Nerven geht, wenn du selbst einen nicht so guten Tag hast. Bei der Schwimm-Challenge verwandelt sich Ross Edgley aber vom Li-La-Launebär in einen erstklassigen Motivator. In Rocky-„keine-Schmerzen“-Trainer-Manier feuert er Chris Hemsworth an und brüllt ihn quasi zur Ziel-Boje. (Vielleicht sollte ich den guten Ross für meine nächste Laufveranstaltung als Anpeitscher engagieren.)
Glücklicherweise musst du nicht täglich in Eiswasser schwimmen, um deinen Körper zu einer Stärkung der Abwehrkräfte zu animieren. (Das würde bei mir wahrscheinlich eher zu einer totalen und letalen Zerstörung jeglicher Körperkräfte führen.) Stattdessen reicht es schon, regelmäßig 30 Sekunden kalt zu duschen. Daher stehe ich nun in der Badewanne und versuche meine Hand zu überzeugen, den Regler der Mischbatterie nach rechts zu schieben, um meiner Morgendusche ein kaltes Ende zu bescheren.
Wenn Chris Hemsworth 250 Yards im eiskalten Wasser schwimmt, kann ich mich ja wohl für ein halbes Minütchen kalt abduschen, versuche ich mich selbst zu belügen. Stellt sich aber heraus, dass ich das nicht kann. Ok, Chris Hemsworth ist ja auch Thor. Na klar kann der in Eiswasser schwimmen. Ich bin dagegen ich und bei mir verursacht das kalte Wasser Atemnot. Ich beschließe, es erstmal dabei zu belassen, meine Beine jeweils für zehn Sekunden mit kühlem Wasser zu berieseln. Das muss reichen. Bin ich halt nicht so gesund und fit im Alter wie Chris Hemsworth. Dafür steigert das Nicht-kalt-Duschen meine morgendliche Lebensqualität erheblich.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Der Sohn muss im Philosophie-LK gemeinsam mit einem Freund ein Referat über den französischen Philosophen und Soziologen Michel Foucault halten. Er bittet mich, ihre Präsentation gegenzulesen. Ich verbringe eine knappe halbe Stunde damit, Schriftarten und -größen zu optimieren und Bilder auszurichten. Damit habe ich mich jetzt länger mit Foucault auseinandergesetzt als während meines gesamten 12-semestrigen Soziologie-Studiums.
20. Januar 2023, Berlin
Als ich morgens das Bad betrete, werde ich angenehm überrascht. Es ist warm. Das ist eigentlich nicht außergewöhnlich. Da wir im Bad unsere Wäsche trocknen, ist es immer das wärmste Zimmer unserer Wohnung. Das macht im Winter den Besuch der Toilette sehr angenehm. Gewissermaßen zum Wellness-Erlebnis. Da verweilst du gerne ein paar Minütchen länger auf dem Lokus. Oder ein halbes Stündchen. Oder ein ganzes. Dem Smartphone sei Dank, wird es auch nie langweilig. Eigentlich gibst du den Platz auf der Toilette erst wieder auf, wenn ein anderes Familienmitglied Einlass begehrt. Oder wenn du Hunger bekommst.
Ein von der Hausverwaltung geschickter Klempner meinte, der Heizkörper sei nicht das Problem, sondern der Kessel. Der stünde im Keller und da habe er keinen Zugang. Die für den Kessel zuständige GASAG vertrat den Standpunkt, der funktioniere einwandfrei, der Fehler müsse bei einem defekten Ventil liegen. Ich hatte keine Ahnung, was das heißen soll. Sonst anscheinend auch niemand. Trotz zahlreicher Mails und meist erfolgloser Anrufe bei der Hausverwaltung passierte wochenlang nichts.
Das Bad verwandelte sich recht schnell vom muckeligsten und gemütlichsten in den unwirtlichsten Ort der Wohnung. Wir stellten den Wäscheständer im Schlafzimmer auf und Toilettengänge galten nicht mehr als Spa-Besuche, sondern fielen nur noch kurz und geschäftsmäßig aus.
Heute früh stelle ich aber fest, dass es im Bad eindeutig wärmer als noch gestern ist. Ich fasse das Heizungsrohr an der Wand an. Warm! Die Heizung funktioniert wieder! Ich drehe das Ventil auf 3 und schon kurze Zeit später breitet sich eine kaum noch bekannte aber umso angenehmere Wärme im Bad aus. Endlich ist der morgendliche Toilettengang wieder eine Wohltat.
Beim Verlassen des Bads stelle ich fest, dass die funktionierende Heizung allerdings einen Nachteil hat: Der Rest der Wohnung fühlt sich nun unerfreulich kühl an. Vielleicht verweile ich einfach noch etwas auf dem Klo. Ein paar Minütchen. Oder ein halbes Stündchen. Oder ein ganzes. Genügend Handy-Akku habe ich.
21. Januar 2023, Berlin
Meine Frau macht Fortschritte beim Portugiesisch-Lernen. Sie beherrscht inzwischen die folgenden Sätze:
„Ich bin eine Frau.“ – „Eu sou uma mulher.“ „Ich trinke Milch.“ – „Eu bebo leite.“ „Das ist ein Auto.“ – „Este é um carro.“ „Ich esse einen Apfel.“ – „Eu como uma maçã.“ „Ich besitze ein Haus.“ – „Sou dono de uma casa.“
Da bin ich schon gespannt auf ihre Unterhaltungen in unserem Sommerurlaub.
[In der Bäckerei] Verkäuferin: „Guten Tag. Was darf es sein?“ Frau: „Das ist ein Auto.“ V.: „Ähm, nein. Das sind Brötchen. Möchten Sie welche?“ F.: „Ich bin eine Frau.“ V: „Das sehe ich, aber was möchten Sie kaufen?“ F.: „Ich trinke Milch.“ V.: „Milch gibt es bei uns nicht. Da müssen Sie in den Supermarkt gehen.“ F.: „Das ist ein Auto.“ V.: „Nein, das ist immer noch ein Brötchen.“ F.: „Ich esse einen Apfel.“ V.: „Herrgott nochmal, hier gibt es auch keine Äpfel. Welche Brötchen möchten Sie?“ F.: „Ich besitze ein Haus.“ V.: „Das ist mir egal. Entweder Sie bestellen jetzt etwas oder Sie verlassen den Laden.“ F.: „Ich bin eine Frau.“ V.: „RAUS!“
Meine Frau geht zur Tür. Dort dreht sie sich noch einmal um und ruft winkend: „Ich trinke Milch.“ Die Verkäuferin fängt an zu weinen.
22. Januar 2023, Berlin
Ich arbeite zurzeit die MAGAZIN-Ausgaben des letzten Jahres auf, die ich noch nicht gelesen habe. Im Dezember-Heft gibt es einen Bericht über Thomas Hoffmann, der Schneekristalle sammelt. Nicht metaphorisch oder fotografisch, sondern physisch. Dazu fängt er Schneeflocken auf einer Pappscheibe, legt sie auf eine minus 20 Grad kalte so genannte Cyrobox und dann löst er mit einem Skalpell den interessantesten Schneekristall aus der Flocke. Der Kristall kommt wiederum auf einen Objektträger und wird mit einem speziellen Leim präpariert und dadurch konserviert. Faszinierend.
Leider gibt der Artikel keine Auskunft darüber, ob Thomas Hoffmann mit seiner Frau zusammengekommen ist, nachdem er sie gefragt hat: „Willst du noch mit hochkommen, meine Schneekristallsammlung anschauen?“
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.
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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets und -Tröts der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Der Sohn geht ins Gefängnis. Nicht weil er etwas verbrochen hat, sondern auf Exkursion mit seinem Philosophie-LK. Sie behandeln gerade das Thema Normen und Sitten.
Nachmittags erzählt der Sohn, es wäre spannend gewesen. (Auch keine Selbstverständlichkeit bei einem 16-jährigen, wo sich Teenager doch eher für TikToks, FIFA und die neuesten Netflix-Serien begeistern, als die pädagogische Vermittlung schulischer Inhalte.) Sie hätten mit dem Leiter der JVA gesprochen und mit einer Frau, die für die Ausbildung der Justizvollzugsbeamten zuständig ist. (Beziehungsweise für „die Wärter“, wie es der Sohn ausdrückt.). Und mit einem Häftling hätten sie auch geredet. Jemandem, der wegen Betrugs bei einer Bank einsäße. Für 6 Jahre.
Der Sohn klingt ein wenig enttäuscht, als er das erzählt. Er hat sich wohl einen spektakuläreren Verbrecher erhofft. Einen Bankräuber oder ein Gang-Mitglied. Eine Bank zu betrügen, sei ja nicht so wahnsinnig schlimm, meint er. In seinem Normen- und Sittengefüge gilt Bankbetrug anscheinend als opferloses Verbrechen und bewegt sich knapp über Lappalien-Level.
14. Januar 2023, Berlin
2 Uhr. Der Wecker klingelt. Eine sehr unschöne Zeit für klingelnde Wecker. Aber die Tochter reist heute ab und um 6 Uhr geht ihr Flieger Richtung Irland. Als treusorgende Eltern begleiten wir sie selbstverständlich zum Flughafen, um sie zu verabschieden. Während ich den Wecker ausmache, überlege ich allerdings, ob es nicht auch zum Erwachsenwerden dazugehört, manche Sachen ohne seine Eltern zu machen. Zum Beispiel mitten in der Nacht zum Flughafen zu fahren.
Aufgrund der frühen Uhrzeit gönnen wir uns unter Protest ein Taxi nach Schönefeld. Unser Konto protestiert. Zur freundlicheren Gestaltung unseres Kontostandes hatten wir uns nach den vielen Weihnachtsausgaben im November und Dezember für den Januar eigentlich einen Shopping Ban auferlegt. Mit dem Taxi zum Flughafen fahren, entspricht nicht ganz dem Geist dieses Shopping Bans. Aber wir erwerben das Taxi ja nicht, sondern lassen uns damit lediglich zum Flughafen bringen. Somit verstoßen wir formal gesehen nicht gegen unser Einkaufsverbot. (Dem Kontostand sind solche Winkelzüge allerdings ziemlich egal.)
Um 3 Uhr kommt das Taxi. Der Fahrer legt nicht gerade eine überbordende Freundlichkeit an den Tag. Aber es ist ja auch Nacht. Da kannst du nicht immer auf höchstem Knigge-Niveau performen. Dafür ist er erfreulich wortkarg. Das weiß ich bei einem Taxifahrer ohnehin mehr zu schätzen als das Einhalten veralteter Höflichkeitskonventionen.
Der Fahrer verzichtet darauf, sich anzuschnallen. Mich macht das leicht nervös. Während der Fahrt beugt er sich ziemlich weit nach vorne, so dass er mit seinem Gesicht unnormal nah an der Windschutzscheibe hängt. Das macht mich auch leicht nervös. Vielleicht beugt er sich so weit nach vorne, weil er im Dunklen nicht gut sieht. Ich beschließe, diesen Gedanken nicht weiter zu verfolgen.
Ohnehin scheint sein Augenlicht gut genug zu sein, um die Geschwindigkeitsbegrenzungen weniger als Vorschrift im Sinne der Straßenverkehrsordnung, sondern mehr als freundliche Empfehlung von Volker Wissing zu interpretieren. Er rast mit 130 durch die 80er-Zonen.
Durch das flotte Tempo erreichen wir bereits nach einer knappen halben Stunde den BER. Als vorsichtig planende Menschen hatten wir für die Fahrt einen Puffer von 30 Minuten eingeplant. Da sich niemand auf die Autobahn geklebt hat, um Verkehr und Klimakatastrophe aufzuhalten, brauchten wir den gar nicht. Nun sind wir eine halbe Stunde zu früh da und die Gepäckaufgabe hat noch nicht geöffnet.
Wobei Gepäckaufgabe begrifflich etwas unpräzise ist. Bei Ryanair gibt es dafür kein Personal, sondern du musst das alles selbst machen. Den Koffer auf die Waage stellen, ein Etikett ausdrucken, das Etikett am Koffer befestigen, das Etikett einscannen und den Koffer schließlich aufs Förderband stellen.
Somit handelt es sich nicht um eine Gepäckaufgabe, sondern um eine Gepäck-Selbstaufgabe. Selbstaufgabe klingt ebenfalls nicht ganz zutreffend. Hört sich eher nach einem mentalen Zustand der Erschöpfung und der Antriebslosigkeit an. Wenn du um 2 Uhr aufgestanden bist und noch keinen Kaffee hattest, passt das dann doch ganz gut.
In der Gepäck-Selbstaufgabe-Schlange stehen vor uns ein Mann und eine Frau. Sie sind ungefähr so alt wie meine Frau und ich. (Das heißt, sie sind wahrscheinlich fünf Jahre jünger als wir.) Die beiden trinken einen Rotkäppchen-Piccolo. Um 3.30 Uhr. Bei der Uhrzeit weißt du nicht, ob sie schon oder immer noch trinken. Vielleicht bekämpfen sie mit dem Sekt ihre Flugangst. Oder sie stimmen sich auf ihren Urlaub auf Teneriffa oder Gran Canaria ein.
Kurz nach vier hat die Tochter ihren Koffer eingecheckt und per Förderband auf den Weg zum Flugzeug geschickt. Anschließend geht sie zur Security und wir müssen uns verabschieden. Nun wird es einige Monate dauern, bis wir sie wiedersehen. Um diese Erkenntnis zu verdauen, wäre ein Piccolo keine schlechte Sache. Oder wenigstens ein Kaffee.
15. Januar 2023, Berlin
Wir verbringen den Vormittag damit, Weihnachten in den Kisten auf unserem Schlafzimmerschrank zu verstauen. Meine Frau räumt die Weihnachtsdekoration im Flur weg, ich schmücke den Baum ab. Das ist eine sehr deprimierende Angelegenheit. Vor gut drei Wochen haben wir den Baum noch alle zusammen geschmückt, die Tochter schaute per Video-Call zu. Dabei tranken wir Sekt, aßen Plätzchen und freuten uns auf das bevorstehende Weihnachtsfest mit der Familie und über die Aussicht auf ein paar freie, entspannte Tage.
Jetzt dagegen takle ich den Baum allein ab und der zuckerfrei Dryjanuary verbietet es, die Laune durch alkoholische Getränke und Süßigkeiten anzuheben. Doof. Vorfreude auf irgendein Fest gibt es auch nicht und wir haben lediglich die Aussicht auf ein paar arbeitsame Wochen, die wahrscheinlich auch noch grau und verregnet sein werden. Noch doofer.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
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09. Januar 2023, Berlin
Heute ist Nationaler-räume-deinen-Schreibtisch-auf-Tag. Gerne würde ich diesen Tag begehen, aber es ist mir nicht möglich. Mein Schreibtisch ist bereits in tadellos aufgeräumtem Zustand. Das liegt nicht daran, dass ich ein so ordentlicher Mensch bin, sondern ich habe seit circa drei Wochen keinen Zugang zu ihm. Die Tochter schläft während ihres Besuchs bei uns auf der Schlafcouch im Arbeitszimmer und verbringt auch den größten Teil des Tages auf diesem Sofa und in besagtem Arbeitszimmer.
Daher muss ich zurzeit an unserem Esstisch im Wohnzimmer arbeiten. Der könnte allerdings mal aufgeräumt werden. Ich verzichte trotzdem darauf. Schließlich ist heute nicht der Nationale-räume-deinen-Esstisch-im-Wohnzimmerauf-an-dem-du-arbeiten-musst-weil-deine-Tochter-in-deinem-Arbeitszimmer-schläft-Tag.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.
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Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
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