Griechenland 2016 – Tag 11: Von (fast) langen Läufen, Sportmonologen und guten Essern

Meine biologische Uhr findet, 7.05 Uhr sei eine gute Zeit zum Aufstehen. Meine volle Blase ebenso.

Auf dem Weg ins Bad höre ich es in der Ferne donnern und rumoren. Eigentlich muss ich doch heute joggen gehen. Die Frau, die schon eine Stunde länger wach ist (Alte Menschen brauchen ja nicht so viel Schlaf.), erzählt, vorhin habe es sogar richtig doll gewittert und da sei es keine so gute Idee, Laufen zu gehen.

Guten Morgen, Psakoudia. Heiter bis wolkig mit Aussicht auf Feta.

Ein von Familienbetrieb (@betriebsfamilie) gepostetes Foto am

Aber vielleicht ist das gar nicht die Frau!?! Vielleicht ist es der innere Schweinehund, der sich als meine Frau verkleidet hat und mich vom Joggen abhalten will! Herrsche ihn an, von so ein bisschen Gewitter ließe ich mich nicht ins Bockshorn jagen und er solle sich gefälligst zum Teufel scheren. Er schaut mich darauf ziemlich irritiert an und fragt, ob bei mir im Oberstübchen noch alles klar sei. (Möglicherweise war es doch die Frau und nicht der verkleidete innere Schweinehund. Man wird sich ja noch mal irren dürfen.)

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Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Moabit. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil. Im Oktober 2018 erscheint sein neues Buch „Ein Vater greift zur Flasche. Sagenhaftes aus der Elternzeit“*. (*Affiliate-Link)

Griechenland 2016 – Vorbereitung (1): Von Mittelfingern, Intellektuellen-Who-is-Whos, wirtschaftlichen Problemen und Oliven

Noch zwei Tage, dann ist es wieder so weit: Der alljährliche Familienurlaub. Diesmal leider ohne unsere Freunde aus Bonn. Diverse Bauernhof-Aufenthalte, Judo-Camps sowie Besuche bei Großeltern ließen sich nicht so koordinieren, dass wir zwei gemeinsame Wochen zum Verreisen finden konnten. Und unsere Anträge bei den jeweiligen Kultusministerien, die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen und Berlin auf zehn Wochen auszudehnen, wurden aus nicht nachvollziehbaren Gründen abgelehnt. Bürokratische Kleingeister! Da muss sich dann auch niemand wundern, wenn die Politikverdrossenheit steigt und die Wahlbeteiligung sinkt.

Nach vier Jahren Bretagne- oder Nordseeurlauben wollen wir dieses Jahr endlich mal wieder Sonne satt haben. Wir wollen am Strand brutzeln wie die gleichnamigen Würstchen und testen, was die Sonnencreme mit dem Lichtschutzfaktor 50 taugt, die wir schon vor Jahren für teures Geld erworben haben, aber nie benutzen mussten.

Strandurlaub. Symbolbild.

Strandurlaub. Symbolbild.

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Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Moabit. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil. Im Oktober 2018 erscheint sein neues Buch „Ein Vater greift zur Flasche. Sagenhaftes aus der Elternzeit“*. (*Affiliate-Link)

Bretagne 2012 – 10. Tag: Olympischer Bäckerlauf

Liefere mir passend zu den heute in London gestarteten Olympischen Spielen morgens auf dem Weg zum Bäcker auf den letzten Metern ein Walking Duell mit einem Mann. Werde für den Sieg mit den letzten vier Croissants belohnt und bezweifle, dass mein unterlegener Kontrahent das olympische Motto „Dabeisein ist alles“ zu schätzen weiß. Weiterlesen

Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Moabit. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil. Im Oktober 2018 erscheint sein neues Buch „Ein Vater greift zur Flasche. Sagenhaftes aus der Elternzeit“*. (*Affiliate-Link)