Das (fast) gute Buch: „Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“ von Christian Hanne (eine Gast-Rezension mit Verlosung)

Grüß Gott, verehrte Leserinnen und Leser, wenn Sie mir erlauben, würde ich mich kurz vorstellen: Mein Name ist Tod. Sie kennen mich nicht persönlich, aber, wenn Sie aus unerfindlichen Gründen diesen Blog häufiger aufsuchen, aus meinen regelmäßigen Gesprächen mit Christian Hanne.

Die Weihnachtszeit ist bekanntermaßen die Zeit, in der wir anderen gerne eine Freude bereiten. Daher habe ich beschlossen, Christian ein wenig unter die Arme zu greifen und seinem Blog ein wenig Aufmerksamkeit zuteil kommen zu lassen. Ursprünglich hatte ich eine kleine Influencer-Kampagne geplant, aber leider haben meine zahlreichen Fans keinen Zugang zum Internet. Stattdessen habe ich mich entschieden, einen Gastbeitrag zu verfassen, der nicht nur das qualitative Niveau des Familienbetriebs erheblich erhöht – was einem allerdings auch mit der Veröffentlichung der Inhaltsstoffe eines Müsli-Riegels gelänge –, sondern gleichzeitig die Verkaufszahlen von Christians Buch „Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“ ankurbeln wird. Das Buch ist bereits im September 2016 im Seitenstraßen-Verlag erschienen, hat aber ein wenig Marketing-Untersützung bitter nötig. In der Buch-Branche gilt bereits das geflügelte Wort „Wenn’s ein Ladenhüter ist, nennen wir ihn Christian“.

Disclosure

Ich treffe mich regelmäßig mit Christian Hanne, um mit ihm über dieses und jenes zu plaudern. Man könnte fast sagen, uns verbindet so etwas wie eine freundschaftliche Bande. (Da ich über äußerst wenige dauerhafte soziale Kontakte verfüge, kann ich diesbezüglich nicht wählerisch sein.) Dennoch wird unsere persönliche Beziehung mein Urteil über Christian Hannes Buch nicht unbotmäßig beeinflussen. Gerade in einer Freundschaft sind Ehrlichkeit und Offenheit sehr wichtig, da darf man sich auch bei schwierigen Themen nicht wegducken. Und außerdem wissen Sie ja: Der Tod ist unbestechlich. Auch als Literaturkritiker.

Der Autor

Christian Hanne, geboren 1975 im mäßig schönen Mannheim, ist in seinem sozialversicherungspflichtigen Leben Kommunikationsberater. Was man da genau macht, vermag ich leider nicht zu sagen, denn ich verstehe es nicht. Seine Tante Gertrud müssen sie diesbezüglich übrigens auch nicht fragen, denn der muss Christian jedes Jahr an Weihnachten von neuem erklären, womit ein Kommunikationsberater sein Geld verdient. Irgendwann sagt sie dann: „Du machst also Werbung.“, woraufhin Christian resigniert „Ja“ erwidert und in die Küche geht, wo er hofft, im Kühlschrank noch einen Rest Johannisbeerlikör zu finden.

Seriosität wird im Familienbetrieb ganz groß geschrieben.

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Mit der Kommunikationsberaterei scheint Christian Hanne nicht ausgelastet zu sein, denn er betreibt nebenher noch den Blog „Familienbetrieb“. Darüber hinaus schreibt er für diverse Medien regelmäßig Kolumnen. Wenn man diese liest, wünscht man sich, dass er hoffentlich bald einige größere Beratungsaufträge bekommt, die ihn zeitlich rund um die Uhr in Beschlag nehmen.

Christian Hanne lebt mit seiner Frau und ihren beiden gemeinsamen Kindern in Berlin-Moabit.

Die Hardware

„Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“ kommt in einer ebenso praktischen wie formschönen Klappbroschur-Ausgabe daher. Durch das Gewicht von weniger als 200 Gramm liegt es gut in der Hand, um es bei Diskussionen einem Gegenüber, das rationalen Argumenten nicht zugänglich ist, einem Fehdehandschuh gleich durchs Gesicht zu ziehen.

Mit 128 Seiten ist „Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“ nicht sonderlich dick, aber das muss ja nicht immer etwas schlechtes sein. In einigen Online-Rezensionen wurde der dünne Umfang des Buches kritisch kommentiert, aber ich kann diese Aufregung nicht nachvollziehen. So hat man doch schließlich immer das rettende Ufer in Form des Buchendes vor Augen.

Grafisch gesehen spielt das Cover von „Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“ auf jeden Fall in der ersten Liga. Es zeigt einen bärtigen Mann, der mit einem Hörrohr am Bauch einer schwangeren Frau lauscht und sich dabei Notizen macht. Illustrator Jan Steins hat es mit seiner Zeichnung vortrefflich verstanden, das leicht entrückte und ins Vertrottelte spielende Wesen Christian Hannes einzufangen, wie ich es in meinen zahlreichen Unterhaltungen mit ihm erlebt habe.

Der Inhalt

Der Titel „Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“ löst bei den meisten Leserinnen und Lesern wohl Irritationen aus. Soll dies tatsächlich der Titel sein oder handelt es sich um Blindtext, den der Grafiker vergessen hat, vor dem Druck auszutauschen? Oder ist es ein genialer Schachzug des Verlags, um alle Frauen namens Judith in den Kauf des Buches zu manipulieren? Oder alle Jungen? Man weiß es nicht.

Inhaltlich lässt sich „Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“ dem humoristischen Schwangerschafts-und-Junge-Eltern-Genre zuordnen. Es weist sowohl satirische als auch einige dadaistische Elemente auf, wobei man sich bei letzterem nicht ganz sicher ist, ob das gewollt ist, oder ob der Autor einfach nur beim Versuch unfallfrei zu schreiben, spektakulär gescheitert ist.

Die Handlung des Buches lässt sich recht schnell zusammenfassen. Biene trifft auf Blume, Biene bestäubt Blume, Blume verwandelt sich allmählich in eine kugelrunde Hortensie und die Biene in eine Hummel. Zwischendurch kopulieren irgendwelche Nachbarn auf bonoboeske Weise, irgendwann ist das Kind dann da, es bereitet den Eltern schlaflose Nächte und die Verwandtschaft schenkt komische Sachen zur Geburt. Dann ist die Geschichte aus. Sollten Sie bei dieser Zusammenfassung den dramaturgischen Spannungsbogen vermissen, kann ich Ihnen versichern, dass Sie diesen auch nicht finden werden, wenn Sie das komplette Buch lesen.

Kritisch anzumerken ist, dass sich der Autor in „Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“ so intensiv mit dem Thema Schwangerschaft und dem Schicksal junger Eltern auseinandersetzt, dass er die wichtigste Episode im Leben eines jeden Menschen vollkommen aus den Augen verliert: den Tod. Sie werden mir sicherlich recht geben, dass ein Buch, in dem der Tod keine Rolle spielt, es nicht wert ist, gelesen zu werden. Schließlich wollen Sie sich auf dem Sterbebett einmal nicht vorwerfen müssen, kostbare Lebenszeit mit dem Lesen von Schundliteratur vergeudet zu haben, während Sie sich mit „Bauer sucht Frau“ oder „Frauentausch“ hätten intellektuell herausfordern können.

In einer Internet-Rezension war zu lesen, das Büchlein eigne sich hervorragend als Klolektüre. Ich vermute, diese Einschätzung beruht darauf , dass die Lektüre des Buches auch bei hartnäckigen Verstopfungen eine darmentleerende Reaktion hervorruft. Allerdings ist es in diesem Zusammenhang unverständlich, warum der Verlag drauf verzichtet hat, die einzelnen Seiten zu perforieren. Das böte den Leserinnen und Lesern einen echten Mehrwert. Wenn das Buch schon nicht den Geist reinigt, könnte es wenigstens etwas anderes reinigen. Sie verstehen sicherlich, was ich meine, ohne mich in Details zu ergehen.

Bei der Lektüre von „Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“ fällt einem unweigerlich die ausschweifende Verwendung von Fremdwörtern auf. Wahrscheinlich möchte Christian Hanne durch die hohe Fremdwörter-Dichte intellektuelles Format seinerseits vorgaukeln. Dafür gibt es eine recht einfache tiefenpsychologische Erklärung. Schließlich hat er Soziologie studiert und wie wir alle wissen, ist die Soziologie der Peniskomplex unter den Studienfächern. Man kann mit Soziologie nicht nennenswert Geld verdienen und außerdem ist es unmöglich, irgendjemandem zu erklären, was Soziologen überhaupt so machen. (Fragen Sie Tante Gertrud. Die wird Ihnen das bestätigen.) Daher sind Soziologen immer bemüht, sich möglichst unverständlich auszudrücken, in der Hoffnung, wenn sie schon arm sind, wenigstens für klug gehalten zu werden. Was aber niemand tut, weil ihnen nie jemand zuhört.

Trotz der vielen Fremdwörter liest sich „Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“ alles in allem ganz nett weg. Vorausgesetzt Sie haben Gefallen an Fips-Assmussen-Humor, der erfolglos versucht, Ephraim Kishon zu imitieren. Solche Leute soll es ja geben. Schließlich gibt es ja für alles einen Fetisch.

Der Preis

„Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“ kostet 9,90 Euro, was nicht wahnsinnig teuer ist. Schließlich gibt man für anderen Mist noch viel mehr Geld aus. Für Brotbackautomaten zum Beispiel. Oder für Luftbefeuchter.

Andererseits könnten sie für zehn Euro auch ein 12-Wochen-Los der Deutschen Fernsehlotterie erwerben. Das ist vielleicht eine bessere Investition, denn da können Sie eine Sofortrente von 10.000 Euro im Monat gewinnen. Außerdem bietet die Bekanntgabe der Gewinnzahlen jede Woche Spannung, Aufregung und Emotionen pur. Das kann ich ihnen bei dem Judith-Buch nicht unbedingt versprechen.

Das Fazit

Ich würde nicht sagen, „Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“ ist totlangweilig, und ich habe gewiss schon schlechtere Bücher gelesen. Allerdings ist das schon ziemlich lange her. (Ich war damals von Luthers Erstübersetzung der Bibel nicht ganz überzeugt.) Das sollte Sie aber nicht vom Kauf des Buches abhalten. Vielleicht sind Sie ja noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk, mit dem Sie dem Beschenkten Ihre mangelnde Wertschätzung zum Ausdruck bringen möchten, scheuen aber die Kosten für einen Jochen-Schweizer-Erlebnisgutschein. Dann könnte das Judith-Buch eine gute und günstige Alternative sein.

Das Gewinnspiel

Christian Hanne stellt drei seiner Rezensionsexemplare für eine Verlosung zur Verfügung. Obwohl ich ihm mehrfach erklärte, das sei wirklich nicht nötig (wirklich, wirklich nicht), hat er darauf bestanden. Wenn Sie also über so wenig Selbstachtung verfügen, dass Sie „Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“ gewinnen möchten, kommentieren Sie einfach unter diesen Artikel. Für einen Kommentar gibt es ein Los, mehrere Kommentare einer Person führen nicht zu mehreren Losen. Teilnahmevoraussetzung ist lediglich eine gültige Email-Adresse (Diese wird nicht veröffentlicht und nur zum Zwecke der Gewinnbenachrichtigung verwendet. Außer Sie geben ausdrücklich an, dass Sie gerne meinen kostenfreien Newsletter „Einfacher sterben mit dem Tod“ abonnieren möchten.). Die Verlosung endet am Dienstag, den 19. Dezember um 18 Uhr. Der Rechtsweg ist ebenso wie der Linksweg ausgeschlossen, eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Viel Glück allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, dass die Losfee Sie verschont!

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Christian Hanne: Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith. Seitenstraßen-Verlag. ISBN: 978-3-937088-21-1*

*Affiliate Link, d.h. wenn Sie das Buch über diesen Link kaufen, erhält Christian Hanne eine kleine Provision (ohne Mehrkosten für Sie) und kann sich davon irgendwann eine eigene Insel leisten. Also, wenn 22.653.424 Bücher über den Link gekauft werden.

Sollte Sie aus moralischen Gründen den Erwerb von Waren im Amazonas ablehnen, können Sie das Buch auch direkt beim Verlag bestellen. Aufgrund der höheren Gewinnmarge können sich die Verleger dann zu Weihnachten einen goldenen Ferrari schenken.

Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Moabit. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil. Im September 2016 ist sein erstes Buch „Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“* erschienen. (*Affiliate-Link)

133 Kommentare zu “Das (fast) gute Buch: „Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“ von Christian Hanne (eine Gast-Rezension mit Verlosung)

  1. Das Buch wäre auch super. Ich muss ja wissen ob der Tod recht hat mit seiner Rezension. Und Selbsachtung? Ich bin aus dem Schwabenland wir nehmen alles was nix koschd 😉😂

  2. Da will ich den Autor doch mal nicht enttäuschen und schreib nen Kommentar… Auch, wenn ich damit das Risiko eingehe, eins der Bücher zu gewinnen 😀

  3. Also, eigentlich hab ich das Buch schon in elektronischer Form gelesen. Aber ich würde das ganze einfach noch an andere verschenken, damit diese auch in den Genuss kommen.

    Und PS: „Klolektüre“ sehe ich immer als Kompliment!

  4. Lange habe ich das Buch beim örtlichen Händler des Vertrauens gesucht, aber nie gefunden. Es wäre so toll auch endlich ein Exemplar davon lesen zu können. Deshalb hüpfe ich einfach mal in den Lostopf! :-)

    Ich wünsche dem Familienbetrieb ein frohes Weihnachtsfest!

  5. Ich versuche auch mal mein Glück…bei einem 14 jährigen Pubertier und einem 6 jährigen Dauerzicklein wären ein paar Minuten Klo-Time mit der passenden Klolektüre ja nahezu göttlich….😎🤣

  6. Ich würde mich ja sehr über so viel Pech freuen, dieses Buch zu gewinnen. Den Familienbetrieb hab ich vor ca. 1,5 Jahren entdeckt und seitdem lese ich gerne mit.
    Ich wünsche allen einen schönen 3. Advent.
    Erhöht ein weiteres Käsekuchenrezept meine Gewinnchance?
    Wenn ja würde ich noch eins nachreichen.

  7. Mit neu drei Kindern darf die Lektüre nicht zu anspruchsvoll sein. Sollte der Tod also recht haben, wäre das Judith-Buch ganz passend.

  8. Auch ich würde mich über ein Buch sehr freuen. Auch wenn ich es in den wenigen Minuten zwischen stillen und wiegen und wickeln lesen müsste… ich denke mal, es wäre wie bei den Familientweets, mein Mann liest sie mir im Moment vor 😂

  9. Ich brauche dieses Buch! Wir bekommen nächstes Jahr Nachwuchs. Wieder ein Junge. Da Nr. 1 einen männlichen Vornamen hat, hätten wir sicher eine tolle Alternative und nennen ihn Judith. Warum auch nicht. So kann ich ihn rosa glitzernd anziehen und keiner guckt komisch. Außerdem hätte ich mal wieder was zu lesen. Weiß gar nicht wie ich mein Beschäftigungsverbot besser nutzen könnte. Zur Not dient es als Staubfänger. Für alles findet sich doch Verwendung. Oder die bekloppte Sippe bekommt es geschenkt. Höhö!

  10. Wenn das Buch genauso gut ist wie der Blog, dann müßte es lesenswert sein. Und wenn dann der Tod irgendwann mal an meine Tür klopft, kann ich ihn vielleicht abwehren, indem ich ihm das Buch aufs Hirn klopfe. Nur schade, dass es nicht schwerer ist ….

  11. Ich würde mich sehr über das Judith-Buch freuen. Und vielleicht würde ich es sogar auf dem Klo lesen… Wo sonst hat man als Mama seine Ruhe😉

  12. Meld! Hier ! Ich! haben will! Ach nee…Gewinnen mag ;) Ich werde einfach meinen Mann jeden Abend auf dem Sofa damit quälen…ich muss nur noch überlegen ob ich es durchs laut lesen an die Spitze treibe oder durch leises in mich hineingekichere…

  13. Ich habe wirklich so wenig Selbstachtung. Ich habe sogar so wenig Selbstachtung, dass ich sogar schreibe, dass ich wenig Selbstachtung habe. So wenig Selbstachtung habe ich! Bitte, lass mich ein Buch gewinnen!

  14. Hallöchen,
    Ich hab das Buch tatsächlich auf dem stillen Örtchen gelesen. Wo hat man als Mama sonst Zeit 😉. Ich würde mich freuen ein Exemplar für meine Schwester zu gewinnen, damit sie es auch genießen kann.
    Liebe Grüße

  15. Ich hab ewig kein Buch mehr gelesen, weil ich mit 3 kleinen Kindern nicht dazu komme, etwas fertig zu lesen… aaaaber 128 Seiten könnte ich vielleicht schaffen ;-)

  16. Ich liebe diese Rezension, ich finde, der Tod ist ein sehr sympathischer Zeitgenosse :) lese sehr gerne eure Gespräche und lasse sie gerne auch mal allen Familienmitgliedern über WhatsApp zukommen. Die finden das zwar eher weniger inspirierend, aber ich amüsiere mich immer köstlich.
    Also mich hat der Tod überzeugt und ich würde mich über den Gewinn total freuen 🤗

  17. Moinsen…
    Ich könnte ja jetzt übertriebenes Interesse am Inhalt des oben so billig angepriesenen Lesewerkes heucheln. Aber ich fürchte, dass meine rhetorischen Fähigkeiten nicht ausreichen, diese Heuchelei, wie bereits genannt, als Interesse zu tarnen.
    Stattdessen könnte ich vortäuschen, Angst vor dem Tod zu haben, der garantiert kontrolliert, wer hier kommentiert und wer nur mit leichter Abneigung seine subtile Lobhudelei liest. Doch ich fürchte mich nicht. Denn ich weiß, dass man ihn mit einem Glas Lidl-Sekt auf seine Seite ziehen kann. Man muss nur so tun, als sei es formidabler Champagner. Dazu ein paar M&Ms und man ist sein Freund. Einfach also.
    In Wirklichkeit ist es allerdings nun mal so, dass ich technisch nicht sonderlich genügend bewandert bin, um dem Autor des Buches, seinem vermaledeitem Blog und seinem lächerlichen Facebookauftritt zu entfolgen.
    So lese ich infantile Tweets (wöchentlich), tapsige Berichte von Judostunden und erfolglosen Kochversuchen (nahezu täglich) und angeberischen Urlaubstagebüchern (ab und zu). Dazu schneit alle Nase lang sein einzig vermutbarer Freund namens Der Tod in diesen Blog. Schon beim Schreiben kann ich darüber wieder nur genervt den Kopf schütteln. Dass dieser Tod keinen weniger neurotischen Ansprechpartner findet, bleibt mir wohl ewig ein Rätsel.
    Es versteht sich von selbst, dass ich diese Klolektüre prinzipiell gar nicht will.
    Aber, wie gesagt, mangelndes Technikverständnis und vor allem ein zu kurzes Tischbein führen hier zu meiner Einschätzung, dass es darauf nun auch nicht mehr ankommt. Lese ich es eben, einerlei.
    Nebenan ist ein Kindergarten. Vermutlich kann ich es dort einer jungen Mutter wortlos in die Hand drücken. Als Abschreckung. Falls sie sich der Folgen immer noch nicht bewusst ist.

    • Das macht doch keinen Sinn, einer Kindergarten-Mutter das Buch in die Hand zu drücken. Da ist doch schon alles zu spät. Kopulierende Pärchen wären eher die richtige Zielgruppe. Nur so ein Gedanke.

  18. Mein Sohn ist erwachsen, was mich nicht davon abhält , andere Menschen dabei zu beobachten, wie sie ihre Kinder behandeln und erziehen.
    Ihr Humor gefällt mir.

  19. Ich hoffe, dass die Losfee und nicht der Tod auswählt, wer der oder die Auserwählte ist. Vom Tod auserwählt zu werden kann doch etwas seltsam werden. Obwohl Christian damit sehr gut zurecht kommt und der Tod einen Sozialkontakt mehr hätte. Es wäre also eine Überlegung wert! Macht den Tod zur Todes-Losfee (und lost mich aus. Für das Buch, nicht den Tod!) :)

  20. Ich habs zwar schonmal verschenkt, aber jetzt will ichs doch endlich auch mal lesen! (und hätte sogar ca 2,5h zwischen den Jahren frei…)

  21. Ich habe meine Selbstachtung am Eingang der Kindertanzgruppe meines Sohnes abgegeben und würde gerne ein Exemplar des Buches gewinnen!

  22. In der Quarkstollen-Back-Wartezeit die Rezession gelesen. Das Buch wäre sicherlich auch hierfür hervorragend geeignete Lektüre gewesen.
    Lange Rede, kurzer Sinn: Icke möchte dit Buch jewinnen…

  23. Seit Monaten bereits auf meinem Amazon-Wunschzettel, aber Sie wissen ja, was so ein Weihnachtsfest mit 2 Kindern kostet. Und dann stellen Sie sich dazu noch ein dezembergeborenes Kind vor! ;-)

  24. Juhu, da versuche ich auch mal mein Glück. Es beruhigt schließlich immer zu lesen, wenn andere genauso leiden wie man selbst;-)

  25. Ich lasse mich jetzt nicht beeindrucken, dass schon 64 Kommentare sind… Ich lasse mich jetzt nicht…. nicht….
    Das mit dem Eierlikör funktioniert einfach nicht. Aber ich habe diesen Winter keine Erkältung, vielleicht liegt’s an den Antibiotika im Eierlikör?

  26. Neue klolektüre ist sehr willkommen, das ist mit kleinkindern ja einer der seltenen me-time-momente. Soviel zum Thema selbstachtung..

  27. Ich würde es gerne gewinnen und es einem ganz lieben Ex-Kollegen schenken, der einen sehr feinen Sinn für Humor besitzt. Dort gibt es außerdem zwei Kinder, bei uns nur welche mit Fell :)

  28. Ha! Wenn das Buch nur halb so lustig ist, wie es die Familientweets sind, dann stehen mir lustige Stunden mit krampfhaften Lach-Bauchschmerzen ins Haus. Da freue ich mich jetzt schon drauf!

    • Ob das Buch halb so lustig ist wie die Familien-Tweets, möchte ich nicht versprechen. Aber ist ungefähr ein Viertel so lustig wie die Urlaubsberichte. Vielleicht auch nur ein Fünftel.

  29. Ich habe es zwar bereits, würde aber gerne noch eines verschenken. Und da wäre der Gewinn natürlich sehr praktisch.
    Vielleicht können der Familienbetrieb und der Tod ja mal gemeinsam ein Buch schreiben?
    Stelle ich mir sehr unterhaltsam vor.

  30. Ich würde es natürlich gerne gewinnen, denn mir bleiben noch 4 Monate bevor ich wohl nie mehr Zeit zum Lesen finde… zumindest sofern alle Bereitseltern nicht maßlos übertreiben, was den Aufwand eines Kindes angeht. 😉
    Darüber hinaus weiß ich nun wenigstens, was ich sage, wenn Weihnachten wieder jeder fragt, ob wir denn nun ENDLICH einen Namen hätten. 😎
    Frohes Fest Herr Autor!

  31. Ah, Bücher kann man doch nie genug haben und dieses hier passt sehr gut in mein Bücherregal. Da ist zufällig an der passenden Stelle noch ein Platz frei!

  32. Ich hoffe, dass die Herausgabe eines wahnsinnig guten Käsekuchenrezeptes die Gewinnchancen für dieses Buch erhöht. Ich hätte da nämlich eines… 😂 Zur Not schicke ich auch einen selbstgemachten per Post. Von Wien Donaustadt nach Berlin Moabit. Keine Ahnung, ob der heil ankommt…

    • Das Gesetzt gegen unlauteren Wettbewerb verbietet leider, dass Käsekuchenrezepte oder Käsekuchen selbst in irgendeiner Weise auf Gewinnspiele Einfluss nehmen.

  33. Das Buch möchte zu mir. Unbedingt. Mit Signatur. Es möchte gelesen werden, auf der Couch und auf dem Klo. Habe ich schon erwähnt, dSs das Buch zu mir möchte?

  34. Ein freundliches „guten morgen“ aus münchen! Das buch wäre sicher gut geeignet, um mir durch nacht- oder we-dienste zu helfen! Würde es im aufwachraum lesen und net auf dem klo😉

  35. Vielleicht macht es ja einen Unterschied, wenn der Tod und ich dereinst über „Judith“ und andere gemeinsame Interessen plaudern.

  36. Zu gerne würde ich dieses Buch gewinnen. Ich freue mich auf jeden Blog der kommt und kann mich manchmal kaum halten vor Lachen 😁

  37. Mein Schwager ist Soziologe. Mich interessiert, ob in diesem Buch mehr oder weniger Fremdwörter vorkommen, als es in der episch langen Bewerbung meines Schwagers um eine Stelle im öffentlichen Dienst der Fall war. (Er hat die Stelle übrigens bekommen. Trotzdem.)

    Hiermit werfe ich mein Los also in den Topf und hoffe auf mein Glück.

  38. Also das was der Tod so über das Buch schreibt, mag ich ja nicht so Recht glauben. Vielleicht hat er sich ein wenig zu lange mit Herrn Reich-Ranicki unterhalten. Würde mich gerne selber Mal davon überzeugen ob das Buch nicht doch viel besser ist 😊😊

  39. Ich möchte gerne „einfacher sterben mit dem Tod“ abonnieren. Bis zum Erhalt des Newsletters würde ich die Zeit auch mit genanntem Buch überbrücken.

  40. Ich möchte unbedingt den Newsletter “Einfacher sterben mit dem Tod“ abonnieren. Und hoffe auf weitere Buchrezensionen! Und wenn wir schon dabei sind: Das Judith-Buch würde ich auch lesen. Auch wenn ich meine Söhne anders genannt habe. Vielleicht beim 3. dann…

  41. Freuen würde ich mich über das Buch. Es scheint, als müsste mein Kopf keinen Purzelbaum schlagen, um es zu verstehen. Viele Grüße!

  42. Selbst der Tod kann mich nicht davon abhalten, das Pech herauszufordern, auch wenn ich allen Vorhersagen zu folge dir schlaflosen Nächte jetzt schon an einer Hand abzuzählen. Es wird nicht mehr werden, obwohl meine Töchter mich nicht weniger lieben werden als Judith, die einzig und allein zum Schutz aller nach mir folgenden Kommentatoren den Weg in mein Regal finden werden. Also, husch husch ins Los-Töpfchen!

  43. Ich entledige mich des letzten bisschens an Restwürde und hoffe auf den Gewinn dieses literarischen Kleinods.
    Da ich bereits ein Exemplar besitze und es ja Leute geben soll, die es nicht kennen (Buh!) kann ich es verschenken.

  44. Signierten Sie nur wenn das „Auto“ gewönne, oder auch bei anderen?
    Ich werfe mich jedenfalls in den Lostopf…. no risk no fun.
    Und am Klo kann ich es sicher nicht lesen, weil da hab ich prinzipiell keine Ruhe, Sie kennen das…. 😂

    • Ich kann das Buch auch bei anderen signieren. Oder auch andere Bücher. Und mit anderem Namen. Ich bin da nicht wählerisch.

  45. Tach auch!

    Wir sind zwar mit den Kindern schon „aus dem Gröbsten raus“ (wie Eltern mit kleineren Kindern immer so gerne behaupten – der Optimismus der Unwissenden…), aber über das Buch könnte ich mich trotzdem noch freuen…

    Und Selbstachtung scheint mir eines dieser Fremdwörter zu sein, die studierte Soziologen so gerne verwenden.

  46. Ich hatte mir das Buch als E-Book gekauft und zwischendurch Tränen gelacht. Einfach toll geschrieben. Ich würde gern für meine Schwester in den Lostopf springen.🍀 glg Domi und Katja

  47. Ich möchte auch in den Lostopf hüpfen. Zwar bin ich schon durch mit der ganzen Thematik aber ich wüsste jemanden dem ich das Buch dringend schenken möchte.

  48. Ich hüpfe in den Lostopf! Für mich ist fast jeden Sonntag Freitag, da ich mir die Familientweet’s bis dahin aufhebe. Bei der Gelegenheit lese ich auch immer ihre restliche Timeline und/oder stöbere im Blog rum. ;-) (y)

  49. Eiiiigentlich bräuchte ich hier nicht teilzunehmen, da ich das Buch auf jeden Fall in zwei Wochen zum Geburtstag geschenkt bekommen werde. *freuschon*
    Aber ich habe genug liebe Menschen in meinem Bekanntenkreis, an die ich ein weiteres Exemplar verschenken könnte. (Warum ich das dann nicht einfach tue? In den Laden gehe, Bücher kaufe und dann zu Weihnachten verschenke? Weil diese lieben Menschen alle schon -wohlgemerkt auf deren eigenen Wunsch!!- von mir mit selbstgestrickten Socken beschenkt werden. Immer sparsam (zwangsweise) bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es im Freundeskreis auch durchaus ausreichend sein muss, jedem nur EIN Geschenk zu schenken. Wenn ich nun allerdings ein KOSTENLOSES Exemplar in Händen hielte, wüsste ich direkt, welchem Paar ich das Buch zusammen mit den Socken schenken würde. Bezeichnenderweise sind die beiden vor drei Wochen zum ersten Mal Eltern geworden und haben lange nach einem Vornamen mit „J“ gesucht. *lol*
    Es ist übrigens ein Mädchen geworden und die Kleine heißt Jonna. :-) )

    Langer Rede kurzer Sinn: Ich würde mich sehr über ein kostenloses Exemplar freuen!

    Herzliche Grüße,
    Alex

  50. Ich würde mich riesig über das Buch freuen. Endlich mal wieder eine Anendlektüre zum Schmunzeln wenn der kleine Prinz im Bett ist :-)

  51. Ich liebe die „Gespräche mit dem Tod “ und freu mich schon jedesmal beim Lesen auf die nächste Folge !! Bitte mehr davon !!!!!

  52. Diese Art der Klolektüre wäre endlich eine Herausforderung, die walking-dead-Performance (kratzen und komische Geräusche) des Kindes vor der Tür besser ertragen zu können.

  53. Als Betweener also aus der Mensch aus der Kategorie Teilzeit Arbeiterbiene, Vollzeit Mama, Ehefrau, Freundin, Managerin des Familienalltags und auch noch irgendwo noch irgendwas für sich selbst zu tun ist so ein Buch genau das richtige für die Auszeit vom Wahnsinn.

  54. Gewinnspielsucht führt zwangsläufig zur Aufgabe sämtlicher Selbstachtung und (in anderen Fällen, in denen man bis zur Farbe der Unterhose sämtliche persönliche Daten liefert, um mit der Wahrscheinlichkeit von 1 zu 1 Fantastillion Musicalkarten nach Hamburg zu gewinnen (ich war das natürlich nicht …), noch deutlich mehr) Datenschutzes und in diesem Fall dazu, dass man es nach zwei erfolglosen Teilnahmen an Buchverlosungen hier einfach Mal bei einem Buch probiert, das man schon hat. Ich schiebe selbstverständlich auch vor, dass ich das zweite Buch eh schon lange als Weihnachtsgeschenk eingeplant hatte.

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